Initiative zum klareren Ausdruck von Missständen

Posted by: on Okt 28, 2009 in Pfoffie | 7 Comments

Die deutsche Sprache ist ja geradezu prädestiniert dafür, um neue, coole Wörter einzuführen und sie (dank dem Duden!) als Standards zu definieren. Deshalb habe ich mir überlegt, sollte man doch (wie in anderen Sprachen auch üblich) supicoole neue Wörter einführen, die einem die Möglichkeit schenken, gewisse Dinge mit einem Wort klar und facettiert auszudrücken. Deshalb hier meine Vorschläge für fünf neue Wörter die ab jetzt in die Alltagssprache eingehen sollten:

  • Geisterkreis
  • Geisterspirale
  • Hexenkreis
  • Hexenspirale
  • Teufelsspirale

Die fünf Wörter sind klar vom bekannten Wort Teufelskreis abgeleitet und geben die Möglichkeit verfeinerte Aussagen über Missstände auszudrücken. Bekanntlich deutet ein Teufelskreis ja einen Missstand an, der sich selbst immer wieder wiederholt. Durch die Anbindung des Wortes Spirale kann nun intuitiv und einfach ein negativer Missstand ausgedrückt werden, der sich nicht nur wiederholt, sondern sich von Zyklus zu Zyklus verschlimmert. Mithilfe der Ersatzworte Hexe und Geister für Teufel kann weiter die Tragweite oder der Stärkegrad des Missstandes angegeben werden. So steht ein Geisterkreis für einen leichten, kaum spürbaren Missstand und ein Hexenkreis für etwas schon deutlich spürbares, aber doch tragbares während der Teufelskreis für ultimativ negative Missstände zu gebrauchen ist.

An dieser Stelle könnte man sich natürlich gleichzeitig auch Worte für positive Situationen mit gleichem Schema überlegen. Engelskreis, Engelsspirale, Gotteskreis und Gottesspirale könnten für positive Situationen stehen, die sich entweder in sich selbst immer wiederholen oder gar noch besser werden!

Ein weiterer Vorschlag für ein neues Wort aus dieser Kategorie wäre die Teufelsexplosion. Sie steht für einen plötzlichen, unerwarteten Missstand… oder so etwas ;)

Was meint Ihr? :) Über die Worte vor Kreis und Spirale kann natürlich noch verhandelt werden, einige Menschen werden wohl mit Hexe und Engel und deren Zuteilungen nicht unbedingt einverstanden sein…

Weitere neue Wortvorschläge sind natürlich auch immer willkommen! ;)

Greez, euer Pfoffie

Der Mertsch – Die offiziellen Rezensionen!

Posted by: on Okt 26, 2009 in Pfoffie, Text | 2 Comments

Endlich ist es soweit! Der Mertsch wurde von den eigens dafür erkorenen Kritikern gelesen und dann scharf und ehrlich bewertet. Dabei sind folgende drei Kritiktexte entstanden, die schönerweise ihren Weg auf die Buchrückseite des Mertschs finden werden!

Dieser Buch-Erstling überzeugt mit zwei Zukunftsvisionen, die so spannend und fast zu realistisch sind, dass ihre Augen Ohren machen werden! 
- Virginia Reis

Ein wunderbares Werk eine genialen Autors. Mit dem Mertsch übertrifft René Jossen seine bisherigen Bücher. Unbedingt lesen! 
- Tichi Peters

Chapeau! Der Mertsch hält was er verspricht! 
- Pascal Deville

Ist das nicht wunderbar?! Ich danke den drei Kritikern aus dem tiefsten innersten und ja, mir ist durchaus bewusst, dass sich gewisse Aussagen (Buch-Erstling, bisherige Bücher) widersprechen. Dies ist, soweit ich weiss, gewollt ;)

Hier noch die wahrscheinlich offizielle Buchrückseite als JPEG-Bild.

Mertsch - Buchrückseite

Mertsch - Buchrückseite

Ich hoffe euch gefällt das Buchcover vom Mertsch genauso wie mir.

Nun drängt sich noch eine Frage auf: Wie geht’s weiter mit dem Mertsch?

Die Antwort ist ganz einfach:

  • Zuerst werde ich noch ein weiteres Textexemplar (Dieses Mal ein Paperback) bestellen
  • Dann, wenn alles in Ordnung ist, werden einige fertige Exemplare gedruckt und, wenn alles Gut kommt
  • wird es nächstes Jahr einen offiziellen Release geben…

Das war’s vorerst :) Bis bald und danke für’s Lesen – pf

Enjor readKana ist wieder da!

Posted by: on Okt 19, 2009 in Apps | No Comments

Im Januar dieses Jahres wurde als Enjor-Innovation ein Lerntool für die japanischen Kana-Schriftsätze (Hiragana und Katakana) vorgestellt. Im Feldversuch zeigte sich jedoch rasch, dass dieses Tool mit dem Namen readKana offenbar (noch) nicht benötigt wird. Durch die Serverumstellungen und Anpassungen an der Enjor-Website wurde readKana dann vor ungefähr zwei Monaten vom Netz genommen. Inzwischen scheint die Nachfrage vorhanden zu sein und deshalb habe ich mich dafür entschieden eine neue, intuitivere und schönere Version 2 zu erstellen. In Zusammenarbeit mit corrupt network haben wir das Design, sowie das usability-Konzept ausgearbeitet (Wobei hierbei die meiste Arbeit von Corrupt gemacht wurde). Interessiert, das neue Enjor readKana V2 auszuprobieren? Dann klicken Sie hier – oder besuchen Sie http://www.enjor.ch/readkana (auch mit Ihrem iPhone möglich)

Aber! Was ist readKana überhaupt?
Lernen Sie Japanisch? Wenn nicht, dann wird Ihnen Enjor readKana wahrscheinlich in keinem Bereich des Lebens nützlich sein können – leider! Aber gehören Sie vielleicht doch zu diesen Menschen, die Japanisch lernen, dann könnte Enjor readKana Ihren Lernfortschritt in unerwartete Höhen katapultieren!

Kennen Sie das?
Sie sehen ein Ihnen unbekanntes Japanisches Wort an. Es steht vor Ihnen in Hiragana oder in Katakana und sie versuchen es zu lesen. Obwohl Sie bereits alle Zeichen kennen, vielleicht sogar schon gut kennen, bereitet es Ihnen Mühe, neue Wörter in den Kana fliessend zu lesen? Es geht Ihnen somit wie den meisten anderen nicht-Japanern, die diese Sprache lernen. Durch das frühe Lernen von Kanji, rücken die Kana immer mehr in den Hintergrund. Auch beschäftigt man sich immer nur mit den einzelnen Kana und versucht beim Blick auf ein Wort eher zu erraten, welches es sein könnte, als es zu wirklich zu lesen.

Enjor readKana kann hier abhilfe schaffen!
Enjor readKana zeigt ihnen zufällige, meist unsinnige Kana-Folgen, welche es so fliessend wie möglich zu lesen gilt. Um es zu prüfen, gibt es einen Button, der den Kana-Text in Romaji (Römisches Alphabet) umwandelt.

Überzeugt und interessiert? Klicken Sie hier – oder besuchen Sie http://www.enjor.ch/readkana (auch mit Ihrem iPhone möglich)

Sie haben einen Fehler gefunden oder haben einen anderen Verbesserungsvorschlag? Kommentieren sie ihn doch in diesem Post oder schreiben Sie direkt eine E-Mail an pfoffie@enjor.ch

Vielen Dank für Ihr Interesse und viel spass!

pf.

Oben und andere 3D-Filme

Posted by: on Okt 14, 2009 in Pfoffie | One Comment

Letztes Wochenende habe ich es nun auch geschafft und den neuen Disney-Pixar Film Oben / Up in 3D gesehen. Das fügt meinem 3D-Film-Repertoire eine weitere Perle hinzu. Somit habe ich nun recently zwei Horrorfilme und vier Animierte Kinderfilme in 3D gesehen. Diese sind: My Bloody Valentine, Final Destination, Fly me to the moon, Ice Age, Coraline und Oben. Da dachte ich, es wird mal Zeit, mit diesem ganzen 3D endlich mal abzurechnen.

Ich war und bin ja immer skeptisch, wenn es um 3D-Filme geht. Man könnte sich fragen warum, aber die Antwort ist eigentlich einfach: 3D-Filme haben im Normalfall folgende Attribute:

  • Spezielle Einstellungen die in 3D voll geil rüberkommen
  • Weder Story, noch Tiefgang oder sonst was interessantes ausser
  • Noch mehr spezielle Einstellungen und Effekte die in 3D voll geil aussehen

Aber darf ich ehrlich sein? Nach so fünfzehn Minuten hat man’s gesehen, wenn Kreissägen, Spitzhacken, Dinosaurier oder Fliegen-Babies aus der Kinoleinwand geflogen kommen. Die Abfolge der Gedanken ist etwa so:

  1. Wow Geil! Das kommt ja voll raus!
  2. Oh, das kommt auch raus, cool!
  3. Ja ok, das kommt auch raus…
  4. oh.. schau… ehm das kam grad nicht raus, warum?
  5. ok, ich hab’s gesehen
  6. Ich hab Kopfweh

Ich war im Kino und hatte mir Monsters VS Aliens angeschaut. Der Film war eigentlich lustig und auch herzig, aber natürlich vollkommen auf dieses 3D-Zeugs zugeschnitten (und zwar hyperextrem). Wie ihr der oberen Liste entnehmen könnt, habe ich den Film nicht in 3D gesehen und mich den ganzen Film hindurch über all diese (in 2D vollkommen idiotisch aussehenden) Szenen geärgert, die nur Des 3D’s wegen erfunden wurden.

Ich glaube, das Final Destination in 2D etwa gleich gut (oder schlecht) ist, wie in 3D. Der Film ist unterhaltsam, aber eigentlich (und unterm Strich) nicht wirklich interessant. Die Effekte in 3D sind cool aber ich denke nicht, dass der Film in 2D viel schlechter ist. Anders hingegen my bloody valentine. Ich fand den Film schon in 3D zum Kotzen langweilig und angelte mich von 3D-Schocker zu 3D-Schocker (und zu den Szenen wo dieser geile Cop da rumlief…). Wären die Szenen nicht in 3D gewesen (und wär es nicht der erste 3D-Horrorfilm gewesen, den ich gesehen habe), wäre der Film absolute Hundekacke gewesen. Und das kann’s doch nicht sein?

Dasselbe gilt auch für die meisten 3D-Kinderfilme. Aber bereits Coraline und nun auch Up machen dabei die grosse Ausnahme. Während Coraline noch einige Male wirklich mit dem 3D-Effekt spielt, bleibe extreme 3D-Szenen in Up vollkommen aussen vor. Der Film kann zeitenweise sogar ohne 3D-Brille problemlos (wenn auch leicht unscharf) angesehen werden. Das scheint nun ein Negativpunkt zu sein, denn: Wofür 3D, wenn es nicht genutzt wird?

Da muss ich aber gleich gegenhebeln (Was für ein Wort!): 3D ist bereits nach einem oder zwei Jahren ein überlutschtes und langweiliges Stilmittel. Wie gesagt: Es ist eigentlich schon alles mal auf einen zugeflogen. Wirklich interessant wird die Technologie erst jetzt, wenn sich die Filmemacher wieder mehr um den Film und weniger um die Effekte kümmern und das 3D einfach zu dem wird, was es schon immer sein sollte: Eine erweiterte Sicht durch ein Fenster, das einem das Gefühl gibt, näher am Film zu sein.

Man kann zu dieser Aussage nun natürlich gegenwenden und sagen: Wenn aber das Zeug aus der Leinwand zu kommen scheint, ist es dann nicht näher zum Publikum?

Doch, aber es entlarvt sich als Tiefenlose 3D-Attraktion und ausserdem wirken solche (dadurch riesig erscheinende) Objekte falsch, unrealistisch und mehr plastisch als real. Es darf schon was rauskommen, aber nicht zu weit und man sollte es damit nicht übertreiben.

Noch ein Tipp an mögliche 3D-Filmer die das lesen: Macht keine Aufnahmen aus grosser Entfernung (Beispiel: Man sieht bei my bloody valentine ein Kohlenwerk [oder sowas] und seine Arbeiter von weit oberhalb). Das lässt die Objekte und Menschen wie Lego oder andere Plastikfiguren/Objekte wirken. Also ein absoluter no-go.

So viel zu meiner Meinung. Hat noch jemand sonst 3D Filme gesehen und was haltet ihr davon?

Greez PF

Pfayn allein im Wald

Posted by: on Okt 10, 2009 in Pfoffie | No Comments

Ach, ich liebe es in Computerspielen an Orte zu gehen, die nicht dafür vorgesehen waren, dass die Spieler dahinkommen. In Aion habe ich gerade den zweiten entdeckt.

Ein Wald im Tal

Ein Wald im Tal

Das ist doch geil, ne?

greez pf

Die offizielle Mertsch-Website ist online

Posted by: on Okt 6, 2009 in Apps, Text | No Comments

Endlich ist sie da, die langerwartete, offizielle Website zu meinem – hoffentlich – bald erscheinenden Buch Der Mertsch. Wer das Geschehen um den Mertsch auf enjor etwas verfolgt hat, weiss, dass es langsam aber sicher damit in die heisse Phase geht. Der Text ist geschrieben, wird im Moment korrigiert und ich habe schon zwei Testdrucke davon erstellt.

Wie mein weiterer Wunsch-Schedule aussieht behalte ich vorerst für mich. Eines soll aber gesagt sein: Ich will das Buch unbedingt im nächsten Jahr verkaufen können.

Die Website

Die offizielle Website zum Buch erreicht man einfach und schnell über http://mertsch.enjor.ch. Das Design dazu lehnt sich zu einem Grossteil an das offizielle Cover des Mertschs an. Die Seite selbst ist mit statischem HTML und PHP umgesetzt. Letzteres wird für das Kontaktformular und einige Features verwendet. Die Seite ist technologisch auf dem neusten Stand und unterstützt alle neuen Versionen der gängigen Browser (Opera, Safari, Firefox, Internet Explorer). Auch die noch immer gängigen aber bereits veralteten Versionen 6 und 7 des Internet Explorers werden unterstützt und man kann die Website auch mit ihnen vollumfänglich benutzen. Zusätzlich zu dieser Kompatibilität erkennt die Seite automatisch, wenn sie mit dem gängigsten Handheld-Internet-Gerät (dem iPhone) angesurft wird und stellt eine optimierte iPhone-Version dar. Schlussendlich hat jede Seite auch noch ein eigenes Drucklayout das automatisch gewählt wird, sollte die Seite gedruckt werden.

Soweit auch noch die Technischen Features. Ich hoffe der eine oder andere wird sich auf mertsch.enjor.ch wiederfinden und gefallen an der Seite finden.

Ich danke euch – pf

Cargo – Der beste schweizer Film – und der langweiligste

Posted by: on Okt 2, 2009 in Pfoffie, Reviews | No Comments

Gut, das mit dem langweiligster Film, da kann man drüber streiten. Ich mein, ich fand diesen Breakout-Film nicht wirklich interessant – und international gesehen, schlägt der neue Harry Potter Cargo in Punkte Langweiligkeit um Längen (Wortwörtlich haha).

Vielleicht kennt ihr ja Cargo gar nicht! Cargo ist der neue schweizer Film. Es ist ein Sci-Fi-Film, wo’s drum geht, dass irgendwer, in irgend nem raumschiff, irgendwas transportiert. und plöhööötzlich passiert was gruslig-unerwartetes mit bös und gruslig und tot.

Klingt ja eigentlich vielversprechend. Weiter klingt’s natürlich toll, dass es ein schweizer Science-Fiction Film ist. Coooool, oder? Und ich muss zugeben: Die Effekte, die Schauspieler und die allgemeine Qualität des Films ist wirklich super. Ich hatte schlechte B-Movie Effekte und doofe, schweizerisch-hochdeutsch sprechende Schauspieler erwartet. Aber doch: Das war supi!

Es gibt am ganzen Film nur zwei Dinge, die man bemängeln kann: Zum einen, und das ist das weniger schlimme, scheint der Film einen ziemlich beknackten Score-writer gehabt zu haben. Da wird ständig akkustisch auf einen Höhepunkt hingearbeitet, auf einen thrilling shockmoment oder sonst was grusliges. Gleichzeitig wird das mit spannenden Kamerafahrten auf dunkle Ecken unterstützt. Das Problem ist nur: Hinter der Ecke steht NIE (und zwar absolut gar nie) wer böses, sondern immer nur die Hauptdarsteller-Tussi. Weiter gibt’s manchmal mitten im Film – vollkommen korrespondenzfrei – irgendwelche wirren und unpassenden Klänge… und das leider en Masse.

Nun aber zum zweiten negativpunkt, der leider alles in den Schatten wirft. Während die Story (und vor allem die letzten 5 Minuten) des Films eigentlich gelungen und interessant sind, so sind die restlichen (gefühlten drei) Stunden ein Feuerwerk aus Langeweile, das ich nebst dem erwähnten Harry Potter Film noch nie erlebt habe. – was wirklich schade ist.

Mein Fazit: Der Film ist zwar totlangweilig, hat aber seine 1.5 Momente und überzeugt optisch. Man sollte als Schweizer den Film unbedingt anschauen – auch wenn es ein rein solidarischer Akt ist. Wenn nämlich der neue Harry Potter Film als “Gut” bezeichnet werden kann, so ist Cargo schon fast ein Meisterwerk *haha*

Greez pf