Archiv für Februar 2010

«Weisheit» des Tages

Donnerstag, 18. Februar 2010

Es ist mal wieder Zeit für eine «Weisheit» des Tages, die sich gerade eben neben meinen Ohren abgespiekt hat:
Kind, aus dem Nichts: “Mami, warum heissen Himbeeren eigentlich Himbeeren?”
Mutter: “Weil die vom Himbeerstrauch kommen!”

Ohhh da hat aber eine beim Discovery-Channel aufgepasst, hä!? :)

Ich stell’ mir grad die den Himbeerstrauch entdeckenden Botaniker vor:
“Wie nennen wir diesen dornigen, buschigen dunkelgrünen Strauch?” — “hmm, lass ihn uns Himbeerstrauch nennen, wenn er dann vielleicht mal Früchte trägt, können wir diese dann Himbeeren nennen!” — “Gute Idee!”

Das war bei den Brombeeren und den Äpfeln bestimmt genau gleich :)

Die Frage bleibt: Warum heissen die denn nun wirklich so? haha

cheers vom Pfoff

Happy Birthday, Lu Ming (Der Mertsch)

Freitag, 12. Februar 2010

Heute ist der offizielle und echte Geburtstag von Lu Ming, der Chinesin aus meinem Buch Der Mertsch. Es wird – AFAIR (haha) – nie im Buch erwähnt, aber ihr Geburtstag ist der 12. Februar 1990. Somit würde sie Heute 20 Jahre alt, täte sie wirklich existieren. Gehen wir weiter davon aus, dass sie existiert, ist sie in diesem Moment in Frankreich und geht unbekümmert ihrem Studium nach. Sie weiss, wie auch alle anderen, noch nicht, was dieses Jahr noch schreckliches passieren wird.

Wie und warum ist Lu entstanden?
Es ist eine ganz witzige Geschichte, wie ich dazu kam, einen asiatischen Charakter in die Geschichte einzubauen. Ich war schon weit in meinem Konzept fortgeschritten, als ich mich mit einem Kumpel über die besagte Geschichte unterhielt. Seine Reaktion war: “2023, Washington? Das ergibt keinen Sinn, bis dann wird China die Weltmacht und Washington als Angriffsziel vollkommen unbedeutend sein!” Ein guter Einwand, so fand ich. Ich wusste aber gleichzeitig, dass ich de Schauplatz nun nicht mehr verschieben weder wollte noch konnte. Es war also an der Zeit, sich etwas diesbezüglich zu überlegen. Was ich, wer das Buch gelesen hat, weiss wovon ich sprechen, dann auch getan habe.

Ein Problem blieb: Wie und warum sollte ich diese chinabezogene Geschichte in den Mertsch einbauen? War sie nicht vollkommen unwichtig in der schlussendlichen Szenerie des Mertsch? Ja, das war sie und zwar absolut. Ich wollte mich ja beim Mertsch niemals darin verlieren, eigentlich unwichtige Nebenstories zu kreieren, nur um etwas eigentlich unbedeutendes zu erzählen. Deshalb kam die Idee mit dem chinesischen Charakter, eine Frau, das war mir klar. War mir jedoch weniger klar war, war der Name. In der ersten Zeit habe ich sie scherzeshalber und entgegen einer besseren Idee “Bo Ling” genannt. Lu Ming entstand später, aber auch vollkommen zufällig.

Was am ganzen jedoch noch viel zufälliger ist, ist die Rolle die Lu, wie auch der China-Incident, im Verlauf der Geschichte einnahmen. Ich war damals genau so überrascht wie viele der Leser, als ich das geschrieben habe. Manchmal, beziehungsweise (in meinem Falle) meistens, weiss die Geschichte wohl besser als der Autor, was gut für sie ist.

Ich hoffe diese Exkursion in die Welt von Lu und dem Mertsch hat euch gefallen und euch, wenn Ihr das Buch noch nicht besitzt, neugierig darauf gemacht.

Cheers Pfoffie

Happy JERGODAY!!!

Montag, 1. Februar 2010

Ja, richtig geraten, es ist wieder soweit. Heute ist, wie an jedem ersten Februar im Jahr, der Jergotag. Ihr könnt euch vielleicht hieran oder daran erinnern. Wenn nicht, dann hier noch einmal schnell:

Der Jergotag ist der wichtigste Feiertag, den es gibt. Er ist einer der hochbekannten israelischweizer Feiertage und ist Jergo, dem mythischen Wesen der Seltsamität gewidmet. Somit ist es auch der Grundgedanke und das Wichtigste am Jergotag, sich gegenseitig seltsame Geschenke zu schenken. Vor zwei Jahren schenkte ich dem Internettum ein seltsames Video und letztes Jahr eine etwas weniger seltsame Bildfolge. Das heisst also: Dieses Jahr sind für mich Videos als auch Bilder Tabu, sonst wär’s ja nicht seltsam.

Deshalb mein diesjähriges Geschenk: Dieser Link hier: http://www.enjor.ch/jergo10/de/

Und wenn Ihr selbst gerade auch nichts zum Verschenken wisst, aber die Seltsamität des Jergotages mitfeiern wollt, vermailt doch einfach diesen Link euren Freunden. Denn: Jeder freut sich über das, was Jergos kleine Orakelbox für ihn herausfinden kann. (Ist über diesen Link übrigens auch zweisprachig…)

Cheers und ich wünsche euch einen wunderbaren Jergotag 2010!

euer Pfoffie

PS: Das Buch Das Haus von Mark Z. Danielewski ist übrigens auch ein super Jergotag-Geschenk