appleTV rockt!

Posted by: on Apr 19, 2010 in Pfoffie | 28 Comments

Ich kann mich noch erinnern, als ob’s Gestern gewesen wär’. Es war aber, wie unvorstellbar, nicht einmal in dieser Dekade sondern im wunderbaren Jahr 2006. Steve Jobs, der wahrscheinlich bekannte CEO und Head-of-everything (auch HOE abgekürzt *räuspr*) von Apple, kündigte «one more thing» an. Dieses  Thing nannte er damals iTV und ich fragte mich nach der Präsentation nur eines: «Warum bitte, sollte sich dies jemals jemand kaufen?»

Was ist denn AppleTV?
appleTV ist ein Gerät, dass man neben den Fernseher, also den namensgebenden TV stellt und mit diesem verknüpft. Weiter verknüpft man das appleTV mit einem Computer, mit welchem es über iTuens synchronisiert. Dies ist somit ganz ähnlich dem iPod mit nur einem kleinen Unterschied: appleTV macht diese Synchronisierung übers WLAN. Dies geschieht über’s WLAN weil’s bei appleTV eben genau darum geht, dass man keinen Computer im Wohnzimmer haben muss.

Wenn man nun – auch noch während das Gerät im Hintergrund synchronisiert – den TV einschaltet, sieht man eine schöne Übersicht mit allen Filmen, aller Musik und allen Fotos die man auf dem synchronsierten Computer besitzt. Und damit sollte sich der nutzen von appleTV auch selbst erklären: Mit diesem Gerät kann man alle Musik und dazu die Bilder auch im Wohnzimmer geniessen, ohne dass man ein Notebook direkt am TV anschliessen oder eine CD/DVD brennen müsste – und das Beste: Alles funktioniert natürlich in HD-Qualität.

Aber, fragt Ihr euch oder mich jetzt vielleicht, warum benutzt du nicht genanntes Notebook oder machst es so wie ich und installierst ein Windows Mediacenter?
Diese 1.5 Fragen sind natürlich berechtigt und deshalb werde ich sie auch beantworten.

Die Notebook-Variante
Sie fällt aus folgenden Gründen aus:

  1. Man muss auch das Notebook zuerst synchronisieren
  2. Man muss entweder vorm TV sitzen um etwas zu starten oder benutzt ein Wireless Keyboard (appleTV benötigt nur eine kleine Fernbedienung mit 6 Tasten)
  3. 50% der Notebooks müssen zum Betrieb aufgeklappt sein
  4. Es braucht Einrichtungszeit:
    - Jedes Mal wenn man es benutzen will, muss man es holen und verbinden
    - Wenn man Pech hat verliert man jedes Mal die Auflösungseinstellungen

Die Mediacenter-Variante
Zugegeben: Diese Variante ist schon einiges besser aber auch dort gibt es Nachteile

  1. Das Mediacenter muss spezifisch eingerichtet werden.
  2. Es ist zwar wahrscheinlich offener und lässt freien Datenzugriff usw. zu – bietet aber keine gute und so perfekt verwobene Synchronisierungsmethode wie appleTV an
  3. Und auch hier gilt, wenn man Pech hat, verliert man immer mal wieder die Auflösungs- oder andere Einstellungen.

Was spricht also für appleTV?
Das ist ganz einfach:

  1. Es konfiguriert sich selbst. Man verbindet sich mit dem WLAN und dem Computer – danach geschieht alles automatisch im Hintergrund.
  2. Es kennt das TV-Gerät und sendet darauf abgestimmte Signale.
  3. Das Gerät braucht kaum platz und sieht – wem’s gefällt – Apple-haft Schick aus.
  4. Es ist perfekt mit dem iTunes des Hostcomputers verwoben.
  5. Ist eine Datei nicht oder noch nicht verfügbar (also noch nicht synchronisiert) wird sie trotzdem gleich per Stream abgespielt und währenddessen gespeichert. (Es gibt kein: ‘Diese Datei existiert nicht oder ist noch nicht vollständig übertragen’)
  6. Mehrere Computer können sich mit dem appleTV verbinden. Es kann zwar nur einer seine Dateien auf dem Gerät zwischenlagern, aber alle Computer aus dem Netzwerk können – ohne Qualitätsverlust – ihre Musik, die Fotos oder Filme (auch in HD) streamen.

Zugegeben, Apple hatte damals nicht das Rad neu erfunden und ich war auch nicht überzeugt damals, 2006. Aber der immer stärkere Wunsch, Musik und auch die Ferienfilme usw. die ich auf dem Computer besitze, auf dem TV-Screen zu sehen und im Wohnzimmer zu hören, hat mich schlussendlich überzeugt, dem Ganzen eine Chance zu geben. Und ich bin froh, dass ich es getan habe. Ich denke zwar noch immer nicht, dass Apple damit ein Sensationsprodukt oder gar ‘etwas neues’ erfunden hat, aber sieh haben’s auf jeden Fall besser gemacht, als alles andere ähnliche, was ich bisher sehen durfte.

Aus gewissen Gründen nahm ich mir ja vor, appleTV zu hacken. Es gibt da im Internet zum Glück legale Möglichkeiten, die appleTV Box insofern auszubauen, dass sie mehr Videoformate, andere Programme usw. zulässt. Ich habe dies ausprobiert und eigentlich wenig überrascht festgestellt, dass ein solcher Hack die ganze appleTV Box langsamer und extrem schwerfällig macht. Dazu kam, dass diese zusätzlichen Programme alle vollkommen wirr und unschön generiert und dargestellt wurden. Schlussendlich habe ich mich dann umentschlossen. Ich werde auf die mir zuerst so wichtig erscheinenden Zusatzfunktionen verzichten und meine bisherigen Videos einfach in’s appleTV-Format umwandeln. Dies zugunsten der vor dem Hack so einfachen und schönen Handhabung des Geräts.

Man kann sich diesbezüglich natürlich wieder darüber monieren, dass ich mich geschlagen gebe und für meine Videos nun das proprietäre, böse Apple-Format benutze. Man kann sagen, dass ich deshalb ein Idiot bin und mich vielleicht etwas mehr auf’s hacken einlassen, länger probieren hätten sollen. Ich frage aber dagegen: Das alles nur, damit ich DivX-AVI-Dateien abspielen kann? Ging’s mir bei diesem Kauf nicht eben genau darum, dass ich mich nicht auf solche Gehirn- und Nervenzerreissende Einrichtungsarbeiten konzentrieren muss? Und dazu kommt, wenn ich bedenke dass eine dieser Apple .m4v-Dateien nur etwa 75% der Grösse eines solchen anderes Formates bei gleicher Qualität haben, frage ich mich doch, warum ich nicht schon längst mit diesem Format arbeite. Weil dann wär’ ich ja wirklich ein Idiot :)

Abschliessend kann ich dazu und auch zur ganzen Apple-Frage einfach nur noch sagen: Sie sind vielleicht nicht die besten Entwickler und auch nicht die sympathischste Firma, aber wenn sie eines können, dann ist es «die absolut einfache und intuitive Handhabung» immer perfekt zu gewährleisten.

cheerio vom Pfoff, der wohl mal wieder viel zu glorifizierend geschrieben hat. :)

promi2cook – DAS Ereignis

Posted by: on Apr 16, 2010 in Video | 8 Comments

Gestern war es soweit: Nach langer Vorbereitungs- und wahrscheinlich viel wenig Ausführungszeit haben wir es Gestern endlich geschafft. Die erste Sendung von promi2cook, einem Projekt des Zofinger Tagblatts, wird seit gestern Abend offiziell im Arolfinger Lokalfernsehen (ja, das gibt’s und ist super) und im Internet gesendet. Und es ist coool.

Nun, worum geht’s?
Ein Promi aus der Region – und damit ist meine neue rund-um-Zofingen-Region gemeint – kocht mit einem Normalobürger aus der Region und sorgt vielleicht dafür, dass dieser Normalobürger einen supitollen Preis kriegt. Das Ganze wird dann noch zweimal wiederholt, mit anderen Promis und Normalobürgern und der Beste, ja der wird auch den besten Preis kriegen. In der ersten Sendung ist dieser der Promi niemand geringeres als die wunderbare Sara Bachmann, die man aus der Sendung Sara machts kennen könnte.

Warum aber, erzähle ich euch davon?
Das ist doch ganz klar, ich war iinvoolviiieeert. Denn ich arbeite ja bekanntlich bei eben diesem Tagblatt als Webapplikationsentwickler. Für einmal aber, konnte ich das Applikationsentwicklertum ein bisschen ablegen und das Videoanimatortum anlegen. Somit bin ich schlussendlich für etwa 80% aller Logoanimationen verantwortlich – alles, was nach promi2cook aussieht und sich bewegt, habe ich animiert. Das esch doch vou cool oder?

Aber das Beste kommt erst noch. Videozeug habe ich ja bei jener anderen Firma auch manchmal machen dürfen, dort allerdings, wurde dies nie wirklich honoriert. Bei promi2cook jedoch, werde ich sogar im Abspann genannt und das ist doch wirklich uber-pro!

Mein Name im Fernsehen… Einer von wenigen wichtigen Checkpoints auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt mal erreichen will. Gut, es ist nur ein Lokalsender, aber das ändert nichts an der absoluten Coolheit des Ganzen.

Natürlich habe ich über alles hier weiterführende Links zu allen wichtigen Seiten gepostet. Am wichtigsten und deshalb jetzt erneut, werde ich den Link direkt zum Video posten. Im Moment kann man die Show auf der Website vom ALF TV – später soll ein Post auf vimeo folgen. Vorerst jedoch findet ihr die Sendung in voller Länge über diesen Link: http://www.alf-tv.ch

Was haltet Ihr davon? Ich finde es (vor allem für unsere erste TV-Produktion in voller Länge) absolut genial.

cheerio pfoff

Opera Mini…

Posted by: on Apr 13, 2010 in Pfoffie | 2 Comments

Ja, richtig gelesen, es ist wieder zeit für einen – *träller* Opera-Browser-Fanpost *trompet*

Ihr könnt euch nicht mehr an die Anderen erinnern? Da lockte ich mal mit dem Firefox und ein anderes Mal pries ich seine neuste Version für Desktopcomputer an.

Doch was mache ich Heute? Natürlich ihn wiederum anpreisen. Ihr denkt jetzt, dazu bräuchte es eine neue Version oder sonst irgendetwas neues, was man anpreisen kann oder muss. Aber, falsch geraten, der Opera ist so toll, den könnte man immer und ständig, auch in scheinbar vollkommen unpassenden Situationen anpreisen.

Er: Oh mein Gott, sie haben diesen Mann dort einfach so kaltblütig erschossen!?
Sie (mit der Waffe in der Hand): Kennen Sie schon den Opera Browser? Der ist auch rot…

Natürlich bin ich aber nicht so fies und langweile euch schon wieder mit dem Opera, wenns gar nichts neues gibt. denn… es GIBT etwas Neues!!! Und zwar den Opera Mini für das iPhone. Ich hatte schon bei einem früheren Telefon einen älteren Opera Mini installiert und war damals schon überrascht, wie gut das eigentlich funktionierte. Jetzt, mit dem neuen Multitouch-usw-sensitiven-Opera-Mini heben wir das ganze auf ein neues Level. Die meisten, die ein iPhone besitzen, werden wohl auch damit im Internet surfen und dabei den mitgelieferten Safari-Browser benutzen. Wer mich kennt weiss, ich finde Safari super und so hat es auch der Opera  seit immer schwer, auf meinem Mac einen Fuss zu fassen.

Beim Safari auf dem iPhone ist es aber anders. Ja, der hat ganz klar seine Macken, die ich an ihm nicht besonders mag. Er reagiert ziemlich oft sehr langsam und stürzt des öfteren ob bösen Websites erst mal ab, bevor irgendwas anderes passiert. Dann gibt es auch noch Punkte wie, dass er bei jedem history-back oder Tab-Aufruf den Inhalt neu lädt oder auch, dass es keine Contentsuche gibt. Und da kommt der Opera Mini, er kann all dies und noch mehr und er scheint in meinen ersten Tests – Die etwa 30 Minuten dauerten – extrem schnell und stabil zu sein und zwar nicht nur, was die Seitendarstellung, sondern auch was die Applikation an sich angeht.

Ich muss an dieser Stelle aber natürlich auf festhalten und zugeben, dass noch nicht alles Spreu ausgespült wurde. Es gibt noch so einige, kleinere Tweaks und Unschönheiten. Aber ich werde euch natürlich auch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Nun also ein erneuter Aufruf, diesmal vor allem an iPhone-Benutzer: Holt euch den Opera Mini aus dem App-Store. Er ist gratis, also was soll’s? Mal ausprobieren kostet ja somit nichts. Für die meisten, die kein iPhone besitzen gibt es schon lange einen Opera Mini – Der sollte eigentlich ziemlich das gleiche können, wie der für’s iPhone und den gibt es hier: www.opera.com/mobile. Und wer den Opera einfach nur für den Computer will, der geht auch einfach auf www.opera.com :)

So das war’s nun also wieder mit den Lobeshymnen. Auf ein nächstes Mal.

Cheers – Pfoffie

Hast Du jemals ein Buchcover designed?

Posted by: on Apr 5, 2010 in Bilder, Pfoffie, Text | 3 Comments

Natürlich habe ich das :D Schon ganze, erwachsen-professionelle ein Mal! Ist das nicht toll? Und jetzt, zur Feier meiner neuen Geschichte «Hast Du Dich jemals gefragt..?» habe ich dies sogar ein zweites Mal getan! Ja, Ihr treuen Leser kennt natürlich alle schon das Artwork von vor zwei Posts, aber hier, in diesem Post, soll es nun endlich soweit sein (Ja ich weiss, ihr habt alle nicht darauf gewartet ;) ) und das fertige Cover in schönem 3D als Teaserwallpaper wird veröffentlicht.

Was ist denn das eigentlich, so ein Teaserwallpaper mit 3D-Dingens!!?? Ganz einfach: Es ist eine computergenerierte, «so wird’s etwa aussehen»-Ansicht des Buches, sowie einigen Infos und schönen, übertriebenen rundherum-Effekten mit einer so prallen Auflösung, dass man es gar als Bildschirmhintergrund benutzen kann. Ist das nicht geil? :)

Hier noch was für meine Lieblings-Grafik-Kritikerin, die Olle: Das 3D ist abgesegnet und proportional richtig :P Aber es gibt andere Fehler für Dich zu entdecken hihi…

Auch von allen anderen freue ich mich natürlich gerne über jegliche Kritik. Und wer bei der Beta-Lesephase dabei sein will, soll mir doch kommentieren, oder mailen.

Hier nun also, das offizielle Cover.

cheers pf