LOST: Entangled? Das Serienfinale

Posted by: on Mai 31, 2010 in Pfoffie, Reviews | 3 Comments

Gestern war es endlich soweit: Meine Lostkumpels und ich fanden endlich die Zeit, um unsere FOUND-Party zu veranstalten. Kernereignis dieser Party war das Schauen der allerletzten Episode von LOST. Und für alle die dies bisher noch nicht wussten: Ja, LOST wurde, nach Sechs Seasons, die sich wie 12 anfühlten, abgeschafft. Ich werde mich hier jetzt ein bisschen über diese Episode auslassen, mich darüber fragen und erzählen, was ich denke, dass passiert ist und was passieren hätte können (oder sollen). Somit wird der folgende Post Spoiler (dt. Verderbies) enthalten…

Meine Hoffnung

Im Vorfeld hatte ich, trotz dem ALIAS-Fiasko (welches ich damals offensichtlich nicht für ein Fiasko hielt *haha*), die Hoffnung, dass die letzte Staffel und Episode von LOST wirkliches Licht in’s Dunkel bringen würde. Ich hoffte auf Antworten zu Was ist die Insel? oder Wer kam wann warum wohin und woher?

Meine Befürchtung

Seit eben vorher erwähntem Fiaske lag mir aber natürlich auch die Angst vor einem Abschluss ohne Antworten im Magen. Eine letzte Episode, die nicht beantwortet, sondern abschliesst. Oder eine Episode die sogar noch mehr Fragen aufwirft.

Das Ende

Nun, was war’s denn nun? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Vorallem aber ein Abschluss.

Das Finale der fünften Staffel endete ja damit, dass die gute Juliette die Bombe detonieren liess, mit welcher unsere Protagonisten verhindern wollten, dass alles überhaupt jemals passieren würde. Die sechste Staffel begann dann damit, dass eben jene Protagonisten, auch welche, die schon lange tot gewesen waren, wieder im Flugzeug sind, über die Absturzstelle hinüberdüsen und heil in LAX ankommen. Man denkt, wow, die haben’s ja wirklich geschafft und whatever happened, happened doch gar nicht so wirklich und unbedingt.

Gleichzeitig gab es auch noch eine andere Zeitlinie welche eigentlich die normale ist. Dort hat’s irgendwie nicht so richtig geklappt und der incident war schon immer eine Atombombe – tja whatever hap… In dieser besagten, normalen, Zeitlinie stirbt die gute Juliet, die fast alle toll fanden, und sagt als Geist noch schnell: it worked. Was für alle Zuschauer klar bedeutet: Oh, es hat geklappt, darum sehen wir diese andere Dingsbumsblabla wo’s gar nie passiert ist. Später stellt sich aber heraus, dass sie mit it worked nicht den Versuch, eine andere Realität zu erschaffen, sondern einen Apollo-Riegel zu ergattern, gemeint hat.

Ganz genau: Denn schlussendlich, und das war der grossartige, wichtige und tiefgründige Inhalt der letzten Episode, waren alle im Flashsideways (wie sie die Welt wo’s nicht geschah nannten) schon tot. Der Flashsideways war also eine Art Fegefeuer…

Meine Meinung

Also wir haben da diese Insel. Die hat voll die gangstrigen Features wie Autoheilung, Autoabtreibung, Zeitreisen, einem Rad, dass die Insel verschiebt (jaja, das gehört zum Zeitreisen), Elektromagnetismus, ein böses Monster aus Rauch und noch so vielem mehr. Es ist also eigentlich die absolute inbrunnst einer Wunderinsel, wo scheinbar alles möglich ist… und die Lösung für die alternative Zeitlinie ist  David Lynch???

Das, meine guten drei Leser, die diese Episode schon sahen und deshalb bereits jetzt lesen, verstehe ich nicht. Was machen diese Flashs überhaupt für einen Sinn, wenn es sich nur um das Afterlife der Protagonisten handelt? Logisch können Sie damit eine superkuschelige Wir treffen uns jetzt grad alle wieder-Sequenz durchziehen, das hätten Sie doch aber auch mit einer vollkommen anderen Lösung gekonnt.

Ansonten war die letzte Episode toll. Sie war spannend, interessant und sogar rührend. Und dassoll man ja auch nicht unterschätzen.

Mein Lösungsvorschlag

Was man meiner Meinung nach hätte machen können ist folgendes: Das ausstöpseln des Lichts hätte funktionieren  können und während all die Losties in dieser intrareligiösen Kapelle sitzen, würde die Insel zerstört und die Seeeeeelen herüberwandern… Oder sie wären nochmal timegetravelt, hätten verhindert die Insel von Anfang an untergehen lassen und dann wär auch irgendwie alles zusammengekommen. Es hätte natürlich und eigentlich den Tod jedes Inselmitglieds nachsich gezogen, was aber vollkommen irrelevant wäre, weil die in der Kapelle sich ja an alles erinnern und somit beide Geschichten gleichzeitig in ihnen weiterleben.

Meine Erklärung

Nach der Episode herrschte bei uns ein leichter Grad der Verwirrung: Waren sie jetzt schon die ganze Zeit tot? Dass Kate und die anderen aus dem fliehenden Flugzeug auch dort sind, bedeutet, dass das Flugzeug abgestürzt ist, oder? …

Meiner Meinung nach ist es so: Jenes ultraunsinnige Fegefeuer existiert Zeitübergreifend – Das wird ja auch vom Christlichen Schafhirten so gesagt. Wir wissen somit nicht, wann die anderen gestorben sind. Wir wissen also nicht, was passiert ist, nachdem sie zurückgekehrt sind, ob sie überhaupt zurückgekehrt sind. Wir wissen auch nicht, wann’s mit Hurley und Ben aus war. Was wir wissen ist einzig, dass sie irgendwann starben oder sterben werden, was ja aber auch in der Natur der Sache des Lebens liegt.

Meine Fragen

Nichtsdestotrotz gibt es noch einige, wirklich einige, offene Fragen, die vielleicht jemand beantworten kann, der nicht Ich ist.

  • Warum würden Jack und Juliet ein Fegefeuer erfinden, in welchem sie und nicht Jack+Kate bzw. Sawyer+Juliet heiraten?
  • Warum sollte sich Say-IT! ein Afterlife basteln, in welchem er nicht mit seiner östlichen Schnecke zusammen ist?
  • Warum findet Juliet es wichtig zu sagen, dass das rausholen des Apollo-Riegels wichtig war?
  • Warum wurde Jack nicht zu einem Rauchmonster?

Weiter gibt es noch so viele andere Fragen und offene Punkte zu LOST, dass ich mich kaum an alle erinnern kann.  :)

Aber, und das muss einfach wirklich nochmal gesagt sein: Ich bin zwar traurig, dass es vorbei ist, aber trotzdem zufrieden damit, wie und dass es aus ist.

cheers, euer Pfoffie

Happa Kantrabass-Tag!

Posted by: on Mai 21, 2010 in Pfoffie | 6 Comments

Ja, ahr habt rachtag galasan. Haata ast – andlach! – Kantrabass-Tag!!!

Was ast dar Kantrabass-Tag?

Dar Kantrabass-Tag ast dar Tag, an walcham man das Kantrabass-Laad, das man aas dar Kandhaat kannt, ahrt. Da kannst das Kantrabass-Laad nacht??? Haar ast aan Lank daza: Wakapadaa. Wahrschaanlach hast da nan aach schan varstandan waram as gaht.

Was macht man am Kantrabass-Tag? (haha, fahlarfraa tratz Kantrabass-Tag!)

As gabt varschadana Tradataanan, was man am Kantrabass-Tag machan kann. Schlassandlach ast as jadam aanzalnan abarlassan, anwaawaat ar/saa dan Kantrabass-Tag nachgaht. Das wachtagsta ast, dass man mandastans aanan Satz am Tag sagt, dar nar aanan Vakal anthalt. Man kann aach zwaschan aanagan Satzan ammar mal waadar aan Wart adar Satz sagan, dar nar aanan Vakal hat. Daa ganz hartan Kantrabass-Fans jadach, wardan dan ganzan Tag nar aanan Vakal varwandan… Das ast dann abar schan bratal hart! :D

Da maastan Taalnahmar antschaadan sach am Margan baam Aafstahan, walchan Vakal saa daasas Jahr nahman wallan. An maanam Fall, waa man saaht, ast daasar Vakal das A. :)

Was far aan tallar Blag-Past!

Ach haffa, ahr habt mach varstandan and macht avantaall aach mat? :)

chaars, aaar Pfaffaa (Das haasst nacht Pfarrar) :)

Modetipps für Unmodische von einem Unmodischen

Posted by: on Mai 20, 2010 in Pfoffie | 6 Comments

Dass ich einer der begabtesten Erfinder literarischer Fauxpas bin, ist ja bereits blogweit bekannt. Ein etwas besser, aber auch nicht wirklich gut gehütetes Geheimnis ist, dass ich auch ein Meister der modischen Fauxpas bin. Ich bezeichne nämlich – zumindest in meiner Welt – den Ereignishorizont zwischen “akzeptabel” und der Unendlichkeit eines grässlichen, schwarzen Modelochs.

Nach dem Motto Keep the Level werde ich hier jetzt also ein paar Tipps für Modemuffel abgeben, damit sie sich nicht aus Versehen in ein unwiderrufliches Abseits befördern.

  1. Wenn du einen BMI über 25 hast, zieh nichts weisses an
  2. Schon gar nicht, wenn es für Menschen mit einem BMI unter 25 hergestellt wurde
  3. Zieh dich allgemein nicht vollkommen weiss an
  4. Vor allem dann nicht, wenn du – als Mann – schwarze Unterhosen unter einer plötzlich viel zu durchschimmernd erscheinenden, weissen Hose trägst
  5. Kurzhaar-Strähnchen sind auch bei Schwulen out
  6. Weisse Kleider, schwarze Schuhe und einen roten Schuhbändel der mehr auffällt als der schwarze auf der anderen Seite, der offen ist = NEIN

Ich hoffe das hat einigen geholfen. Wichtig bei diesem Post zu erwähnen ist, dass die vorhergehenden Punkte durch eine einzige Person inspiriert wurden, die ich gestern am Bahnhof Olten gesehen habe.

Am Besten macht man aber einfach folgendes: Mal schnöu in Spiegu luege!

Und alles was dann noch als unmodisch durchgehen könnte,  ist dann ein STILMITTEL.

Cheers – pf

The Posting 666: Alan Wake und das Spore-omen

Posted by: on Mai 5, 2010 in Pfoffie | One Comment

Jubiläumszeit! Auch wenn es sich nicht um einen Blogjahrestag handelt, ist es trotzdem ein spezieller Post. Es ist nämlich der ganz genau 666. Post, den ich auf diesem Blog veröffentliche. Alle mal angefangenen und nicht veröffentlichten Posts zählen hier nicht dazu. Mit dem Erscheinen von diesem und bis zum Erscheinen des nächsten Posts befinden sich somit genau 666 Beiträge online. G R U S E L I G (wenn man christ ist :) ).

In diesem Zusammenhang werde ich mich natürlich etwas gruseligem und meiner Angst davor widmen.

Alan Wake

Lange ist es her. Genauer gesagt waren es nun um 5 Jahre, in denen wir – die auf Alan Wake wartenden – auf Alan Wake warteten. Ich Erinnere mich, um 2005/6 hatte ich mir überlegt, eine dieser NextGen-Konsolen zu kaufen.  Ich nahm dabei folgenden Gedankengang:

  • Was hat die PS3, was Microsoft nicht hat?
  • BluRay! Was aber scheisse ist, weil ja eh HDDVD gewinnen wird (hahadjflkasjdfsd *prust* was für eine Fehleinschätzung)
  • Und sonst? Was hat die Xbox was Sony nicht hat?
  • Sony ist scheisse
  • Aber das kann doch nicht alles sein? …
  • Ja… Da war doch dieses Game…

Und mit jenem Game meinte ich damals schon Alan Wake. Ich schaute mich im Internet um und sah die beeindruckende Grafik dieses Spiels gepaart mit der “ich bin ein Autor und – OH MEIN GOTT! GRUSELZEUGS!! HORROOORR!!!”-Prämisse. Der Fall war klar: Dafür lohnt es sich, eine xbox360 zu kaufen.

*räuspr*

Nun, die Monate und Jahre vergingen und aus This fall… wurde langsam Winter 2008 und zuletzt when we’re done. Gleichzeitig wurde es still. Alle 5 Monate gab’s mal wieder einen Screenshot oder Trailer – Wahrscheinlich nur um zu zeigen: “Ja, also ähm, wir ähm… also ja wir sind noch dran … Otamme tauko.” Dann, mit einem Schlag der Plötzlichkeit hiess es:  ”Wir sind jetzt fertig, in 9 Monaten könnt’ ihr’s dann kaufen!” Und jetzt, also am Freitag in einer Woche, sind diese 9 Monate der Wartezeit endlich fertig.

2005 hatte ich das Spiel bei Citydisc vorbestellt. Und diese Käslitypen haben es wirklich bis jetzt geschafft, sich das zu merken. Bedauerlicherweise boten Sie die Limited Edition nicht an und so musste ich, mit schwerem Herzen, nach 5 Jahren meine Vorbestellung bei Ihnen canceln. Aber jetzt freue ich mich und erwarte auch auf den nächsten Freitag, endlich, nach all den Jahren, dieses Spiel in den Händen zu halten.

Das ist wie, wenn man kurz vor dem ersten Mal denkt: Wow, das Leben war eigentlich bisher auch ohne das ganz toll. Und so verhält es sich ja auch mit der xbox360. Sie tut und tat (tatüütata) grandiose Dienste.

Aber Halt!

Lange auf das Spiel gewartet? Endlich erscheint es? Mit einem Hype? Ich habe die Limited Sonder Spezial Hyperedition bestellt? … ALARM! Irgendwelche Alarmglocken beginnen in meinen Ohren zu klingen. Das hatten wir doch schon mal? Und mit einem Schlag erinnert sich der Pfoff: Spore. Das Spiel 2008 – so hofften wir zumindest. Sim Everything, erwarteten wir, erhielten aber einfach einen Gagg, der an Linearität kaum zu übertreffen ist. Und dort war es genau dasselbe, ich hatte lange gewartet, hatte gehypt, mir die Limited was-auch-immer Edition geholt… und war enttäuscht, spielte das Spiel zweimal durch (braucht ja nur so dreissig Minuten) und legte es in eine staubige Ecke.

Was, wenn Alan Wake auch dem Spore-omen verfällt? Alle Zeichen deuten darauf hin. Alan Wake steht quasi unter einem Spore-Omen.

Diesbezüglich eine kurze Erklärung als Einschub: Spore-omen = Spore-Phänomen und Spore-Omen = Ein Omen, das einen Spore-ähnlichen Reinfall prophezeit.

Die immer häufiger auftauchenden Reviews und Previews sind durchzogen. Loben sie doch das schöne Design, die tollen Effekte, lassen aber durchsickern, dass die Story, die Spannung sowie auch das Gameplay etwas müssig daherkommen werden. *seufz* Ich freue mich natürlich noch immer auf das Spiel, die Freude wird jedoch mit jedem Tag mehr mit der Angst vor einem Spore-omen gepaart.

Tja, es bleibt nichts, als das schlechteste zu hoffen. Denn wenn wir etwas aus Spore, Lara Croft – The Cradle of Life, Silent Hill, Resident Evil 3 : Extinction und Tomb Raider: Legend gelernt haben, dann, dass man bei Erwartung negativ und bei Befürchtung positiv überrascht wird.

Ich werde nach Erhalt und Test bestimmt wieder darüber berichten.

Cheerio, Pfoffie