Probleme eines Schreibenden – Hab ICH mich jemals gefragt?
Ich will mich ja nicht als Autor oder gar Schriftsteller bezeichnen. Aber ich bin schon ein Mensch, der gerne und oft irgendwelche Dinge schreibt. Wer mich oder mein Blog (oder mein Facebook Profil oder was-auch-immer) kennt, wird das mit Sicherheit wissen. Gerade eben habe ich ja auch eine Kurzgeschichte auf diesem Blog veröffentlicht. Daran sieht man auch gleich die Qualität meiner Schreiberei.
Nun, im Moment schreibe ich ja – unbekannterweise – an etwas neuem, längerem. Dieses Längere wird wohl in etwa der Länge (oder wohl eher Kürze) des Mertsch entsprechen. Wobei mir gerade was einfällt (Notiz: Den Mertsch drucken).
// Wie auch immer…
Diese neue Geschichte nennt sich im Moment Hast du dich jemals gefragt…, dies ist zwar ein Arbeitstitel, es wird jedoch in diesem ähnlichen Rahmen bleiben. Darin geht es, kurz gesagt, um einen Jungen der durch Pech in eine menschenleere Welt katapultiert wird (ja so Langoliers-mässig). Mit der Zeit erkennt er jedoch, dass die Menschen aber eigentlich alle noch da zu sein scheinen, er sie nur nicht sehen kann – und sie ihn auch nicht.
Ich bin momentan um etwa 10’000 Wörter, von welchen aber ein grosser Teil Notizen sind. Vor ein paar Tagen bin ich gerade auf einige Zeilen dieser Notizen gestossen – Mir erschienen diese Notizen sehr amüsant und so habe ich dann einen Screenshot von ihnen aufgenommen, den ich natürlich mit euch teilen muss. Die Notizen sind in schweizerdeutsch, aber ich werde sie unter dem Bild auf Hochdeutsch kommentieren.

Der Text beginnt mit dem Anfang eines Abschnittes und wird dann abrupt für Notizen abgebrochen:
Was er dort antrifft schockiert ihn aber noch viel mehr, als derjkfskljfdkjdafs auf jeden Fall räumen sie bereits auf, weil seine mutter umzieht… eventuell wieder der “ich schau zu währenddem es passiert-effekt…” haha ich hab keine Ahnung
Der Bahnhofseingang stürzt ein, genau als er darunter steht. Kernkraftwerk oder Cern supergaut (haben einen super-GAU) vorgestern. Der Junge fragt ihn, was er vorher in der Zeitung fand (sexshop? haha… jaja)Nun, ich habe diese Notizen inzwischen verarbeitet…
Aber was dabei rauskam, verrate ich hier natürlich noch nicht.
So viel dazu, später mehr.
greeez pfriter
Das Virus – Eine pandemische Kurzgeschichte
Das Aufkommen dieses neuen Virus, der Schweinegrippe, liess mich an eine alte Geschichte erinnern. Ich kramte sie hervor und schrieb sie mit einem neuen Gesicht neu – Das hätte ich wohl mit all meinen anderen Kurzgeschichten auch machen sollen, oder?
Meine pandemische Kurzgeschichte mit dem so passenden Namen das Virus dreht sich um einen Protagonisten, der eine Pandemie im eigenen Leben und vor allem an einer Bushaltestelle miterlebt.
Wer Lust dazu hat, darf ab hier weiterlesen
Der Mertsch – Another day, another cover
In meinem letzten Post habe ich euch ja das neue Artwork vom Mertsch gezeigt. Die Feedbacks, ausserhalb des Blogs, waren sich einig: Zu pink, zu steril, zu langweilig und das alte war viel besser.
Das Feedback hat mich – trotz der durchgehenden “Ablehnung” – sehr gefreut. Und weil es mich so gefreut hat, war ich auch ein lieber Pfoffie und habe das Artwork überarbeitet.
Ich zeige euch hier, wie die Front des Büchleins aussehen wird. Diesmal habe ich nämlich kein verwirrendes Wallpaper gemacht, sondern zeige euch gleich das ganze Arrangement.

Wie gefällt es euch so?
Lieber Gruss vom Pfofferl
Der Mertsch, das Artwork … zum Zweiten
Im Moment ist der Mertsch gerade on hold bei Alain, einem Freund der ihn liest und noch ein bisschen korrigiert. Nachher wird er noch ein vernichtendes Urteil zur Qualität der Geschichte abgeben. Welches wahrscheinlich wirklich eher schlecht ausfallen wird ![]()
Nichtsdestotrotz wird es ja im Minimum für gute und bessere Freunde ein gebundenes Exemplar der Geschichte geben. und was wäre ein Buch ohne Cover?
Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es schon ein “offizielles Artwork” als Wallpaper auf meinem Blog zu laden. Dies findet ihr hier. Zum gegebenen Anlass habe ich Heute ein neues Cover gestaltet, einen Teil davon als Wallpaper freigestellt und mit einem fancy title versehen. Der Titel wird auf dem Buchcover anders aussehen, der Mertsch und der Hintergrund werden aber wahrscheinlich nur wenig verändert.
Hier das Mertsch-Artwork 2009:

Wie findet ihr es so?…
Greeez pf
Wer A sagt muss auch B sagen
So sagt der Volksmund einig und ich gehe davon aus, dass im Zweifelsfall alle meine Bekannten mich darauf aufmerksam machen würden.
Von den Menschen die ich kenne, sind in etwa 60% Fasnächtler. Ich behaupte hier unbewiesen aber nicht grundlos, dass weniger als die Hälfte dieser weiss, wofür der schmotzige Donnerstag und der Güdis Montag gedacht sind. “A de Fasnacht duet mer de Winter uustribe!” Dies sagen wohl auch mehr als jeder Zweite, wenn man sie nach dem Sinn fragt.
Das auf die Fasnacht unweigerlich die religiöse Fastenzeit folgt, ist zwar einigen klar, wird aber natürlich gekonnt ignoriert, da es ja nicht zur Fasnacht gehört. Oder etwa doch? Schauen wir mal schnell die Bedeutungen der beiden Tage des schmotzigen Donnerstags und des Güdis Montags an. Der schmotzige Donnertstag heisst in den französischen Gebieten Jeudi Gras – Also Donnerstag des Fettes – Dies scheint im ersten Moment etwas vollkommen anderes zu sein. Was hat denn schon Fett mit Dreck zu tun? Nichts, das ist wahr, aber Schmotz ist auch nicht Dreck sondern ein althochdeutsches Wort für Fett. Güdis hingegen auch ein altes Wort, ist aber ein schweizer Dialekt (so weit ich weiss) und bedeutet so viel wie Magen. Wir haben also einen Fett-Tag und einen Magen-Tag. Was könnte das heissen? Woher kommt das?
Tradition – natürlich. So ist es Tradition vor der Fastenzeit die Sau raus zu lassen, beziehungsweise gekocht “rein” zu lassen. Da diese Zeit gleich auf das Geiser-austreiben passte, verschmolz es. Man feierte Parties und ass, so viel man konnte, in der Woche vor dem Aschermittwoch.
Somit ist es also eine grosse, zusammenhängende Tradition. Bei der man sich vollfressen (und offenbar vollaufen lassen) soll um sich auf die abstinente Fastenzeit vorzubereiten. Das nur der vollfress/vollsauf-Teil mittelfristig überleben wird, spricht mal wieder dafür, was für Wesen wir sind.
Trotzdem meine ich: Wer eine Woche Fasnächtlen kann, kann danach auch Fasten.
Greeez pf
Happy…?
Naaaa? Welcher Tag ist Heute? Wer weiss es noch?
Ein kleiner (oder grosser) Hinweis:
Jaa genau… Heute ist – schon wieder!? – der ultimative Feiertag:
Der Jergoday!
Und wie jedes Jahr gibt muss man sich dann so schnell wie möglich Geschenke machen, die so seltsam wie möglich sind. Für’s Internet-Volk habe ich leider nur ein relativ normales Geschenk vorbereitet. Wenigstens sieht man mal, wie’s in Jergoland aussieht.
Hier also mein Geschenk an euch alle, meine lieben Leser:

Und hier noch ein paar andere Ansichten…
Ich hoffe es gefällt euch
und ich wünsche euch weiterhin:
HAPPY JERGODAY!!!
Greeez pfoffie
readKana – Das beste Tool der Welt?
Ja, readKana ist wahrscheinlich mit Abstand das beste Tool der Welt. Aber natürlich nur dann, wenn man Japanisch lernt und seine Schwierigkeiten mit den beiden Kana-Paletten hat.
Schon überzeugt? readKana gibt’s hier: (readKana läuft sogar auf dem iPhone!)
readKana starten! (Der Link öffnet ein neues Fenster)
Mehr Informationen? Die gibt es jetzt…
Jeder japanisch Lernende kennt das Problem: Die einzelnen Kana (Katakana und Hiragana) auswendig zu lernen ist eigentlich relativ einfach. Wenn es jedoch darum, das ganze zu vertiefen – Die Dakuon und Handakuon und vorallem die Youon sind schon komplizierter und man merkt sie sich auch schlechter.
Wenn man aber alle Zeichen mal so langsam intus hat, bleibt die grösste Herausforderung meistens stehen: Das fliessende Lesen von Hiragana- bzw. Katakana Worten. Wenn man während der Lernphase bereits die Kanji behandelt, rücken die Kana immer mehr in den Hintergrund und man lernt einmal, wie ein Wort gesagt wird und merkt sich dann das Kanji. So bleibt das fliessende Lesen von Kana auf der Strecke.
Im Internet sowie als Desktopapplikationen gibt es einige Flashkarten-Tools, welche einem das erstmalige Lernen der Kana vereinfachen. Sie helfen einem aber nur wenig beim vertiefen und fast gar nicht dabei, die Kana fliessend lesen zu können.
Die Enjor Innovation
Dabei kommt Enjor readKana ins Spiel. Anders als alle anderen Flashkartensysteme zielt readKana nicht darauf ab, den Menschen die Kana beizubringen, sondern diese zu vertiefen. Wer also readKana benutzen will, sollte bereits Vorkenntnisse haben und die einzelnen Zeichen bereits kennen/können.
Die Innovation von Enjor readKana ist extrem einfach und genial zu gleich. Anstatt der Anzeige von einzelnen Kana, wird eine reihe zwischen 5 und 10 einzelnen Silben als “Wort” angezeigt. Man versucht nun dieses Wort so schnell, flüssig und korrekt wie möglich zu lesen. Wenn man dies getan hat, korrigiert man seine Aussage indem man das Wort in Romaji (den römischen Buchstaben) anzeigen lässt.
Es wird bewusst auf die Verwendung von “echten” japanischen Wörtern verzichtet – Alle Wörter sind zufällige Silbengebilde. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht japanische Wörter an der Form erkannt werden und einfach ausgesprochen werden. Der Lernende wird sozusagen gezwungen, das Wort genau anzuschauen und zu lesen.
Noch mehr Informationen gibt es hier: http://www.enjor.ch/sandbox/34/92/Enjor readKana/more
Jetzt überzeugt? readKana gibt’s hier: (readKana läuft noch immer auch auf dem iPhone!)
readKana starten! (Der Link öffnet ein neues Fenster)
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Ich hoffe, dass readKana nicht nur mir was bringt
Greeez PF
the big rip – by Pfoffie
Heute sah ich zwei Dinge die meinen Abend beeinflussen würden. Zuerst sah ich mal wieder die Fontäne und später dann eine Doku auf N24 zum Thema 1000 Arten wie die Welt (menschunverschuldet) untergehen könnte – der Titel war leicht anders.
Eine dieser Arten (nebst Supernovas, roten Riesen, schwarzen Löchern und [JA!] Gamma-Blitzen) war der so genannte big rip oder zu Deutsch der Endknall. Und wie der Name es schon vermuten lässt, dies ist das genaue Gegenteil des Ursprünglichen Urknalls. Irgendwie geht’s darum dass in 50 Milliarden Jahren (ich zieh mir dann mal die Schuhe an) das Universum sich so schnell ausbreitet, dass alles einfach so explodiert.
Das Resultat dieser dualen Inspiration ist das folgende Bild mit dem passenden namen the big rip
Und, wie findet ihr’s?
Grüsse vom Pfoff
Liebe im Wein – by Pfoffie
Mein Liebster, bevorzugt auch als Knuffel oder Daníju bezeichnet, machte mir dieses Jahr zu Weihnachten – ja, machte – das geilste Geschenk. Aber zuvor kriegte ich von ihm noch ein Grafiktablett. Das Grafiktablett kriegte ich natürlich auch zu Weihnachten. Der eifrige Leser hat es schon gemerkt: Ja, wir feierten bereits am Wochenende Weihnachten, da wir uns an den Festtagen nicht sehen werden.
Der eigentliche Grund für diesen Post ist aber ein anderer. Denn ich habe natürlich mein (mein) Grafiktablett Heute gleich ausprobieren müssen. Dabei kam folgender Kitsch-Klotz raus:
Als die heisse Barfrau am Sonntag Morgen den Stammtisch wischen wollte, fiel ihr etwas auf… Die Liebe im Wein

Sie liessen die Gläser stehen und gingen. Es war dunkel, sie sahen nicht… Die Liebe im Wein der Nacht

Ich weiss, dass es vor Kitsch trieft. Aber ich denke das passt kontrastreich total zu meinem letzten Post, oder etwa nicht? Wie findet ihr’s?
Greez Pfove
Shiya – by Pfoffie (Es geht auch in Farbe)
Es kreiert mit mir. Und, sozusagen als Antithese zu meinem gestrigen Werk, veröffentliche ich hier nun das Bild Shiya – Shiya heisst auf Spanisch (= Japanisch) in etwa so viel wie Aussicht. Aussicht ist jedoch – zumindest für uns deutschsprachige Zeitgenossen – ein eher langweiliges, uninteressantes und gar verbrauchtes Wort. Deshalb musste ein – von uns – unverbrauchtes Wort her, was schlussendlich dasselbe Aussagt und damit halt eben das Bild als das bezeichnet, was es ist: Eine Aussicht.






