Wunderbare Kunstinstallation in Luzern

Posted by: on Jan 24, 2010 in Pfoffie | No Comments

Ihr habt an einem Mittwoch-, Donnerstag-, Freitag-, Samstag- oder Sonntagabend noch nichts vor und wollt mal etwas nicht nur wunderbares sondern auch -schönes erleben und sehen? Dann seht euch doch noch bis zum siebten Februar die Installation  «Winternachtgarten» in der Kunsthalle Luzern an.

Leider gibt es kaum Worte um dies zu beschreiben… Deshalb zeige ich euch nun Fotos vom Ausflug zum Winternachtgarten, den ich am Freitag mit meiner guten Freundin Marija gemacht habe.

So, und nun hoffe ich doch, dass ich eure Aufmerksamkeit (für alle meine Facebook Freunde: “erneut”) wecken konnte.

cheers, Der Pfoff

Der Mertsch – Jetzt überall erhältlich!

Posted by: on Jan 8, 2010 in Pfoffie | 2 Comments

Endlich ist es soweit: Das zeitaufwändigste und längste Projekt meines Lebens trägt endlich Früchte, die ab jetzt jedermann kosten kann.

Der Mertsch, mein erstes und somit bisher einziges Buch ist endlich tief in den Buchhandel eingedrungen und kann nun nahezu überall bezogen werden. Am einfachsten geht dies aber natürlich im Internet.

Um die Entscheidung dabei zu vereinfachen habe ich die offizielle Mertsch-Website etwas angepasst und auf der Startseite schöne, grosse Buttons auf Shops verlinkt. Dies sieht auf der fertigen Seite jetzt in etwa so aus:

Screenshot der Links auf http://mertsch.enjor.ch

Neben Ex Libris, der das Buch anscheinend am günstisgten in der Schweiz anbietet, habe ich auch noch amazon für die nicht-schweizer Besucher prominent verlinkt. Dazu kommt der Link zur Facebook-Mertsch-Seite wo jeder, der den Mertsch mag, ein Fan davon werden kann. Über weitere Links zum Mertsch erhält man noch eine Liste mit weiteren schweizer Onlineshops, die das Buch beherbergen. Ihr könnt den Mertsch natürlich auch im Buchgeschäft um die Ecke kaufen gehen, dort muss er aber mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit zuerst bestellt werden.

Übrigens: Auf amazon könnt ihr schon in’s Buch reinlesen, ohne dass ihr es kaufen müsst, ist das nicht toll?

Am Samstag vor einer Woche war noch die offizielle Veröffentlichung und damit Vernissage des Buches. Ich danke an dieser Stelle allen, die extra den weiten Weg gemacht um ein (zT natürlich signiertes) Buch zu erhaschen.

Alle weiteren Informationen, sowie ein Kontaktformular gibt es auf der Mertsch-Website.

Viele Grüsse und danke für’s Lesen.

Pfoffie

Initiative zum klareren Ausdruck von Häufigkeiten

Posted by: on Dez 14, 2009 in Pfoffie, Pfoffie | 4 Comments

Wie sagt schon der Volksmund? Eine Sprache muss leben! Als lingophiler Plansprachenliebhaber stört mich das zwar, aber wenn’s schon leben soll, dann soll man auch dazu beitragen. Man mag sich vielleicht erinnern, dass ich dies bereits einmal getan hatte. Meine supi Initiative zum klareren Ausdruck von Missständen hat ja etwa gleichviel Anklang gefunden wie der Leuchtenzyklus. Nichtsdestotrotz komme ich Heute mal wieder mit einem neuen Sack voller neuer Sprachentwicklungen vorbei. In diesem Falle handelt es sich jedoch nicht um Worte, sondern gar ganze Sprichworte.

Man kennt die Situation, man will ausdrücken, dass es etwas ziemlich oft oder fast nie  vorkommt. Soweit so gut, das kann man ja ganz einfach: Dies gibt’s wie Sand am Meer und das ist wie eine Nadel im Heuhaufen. Was aber nun, wenn man in einem Gespräch von mehreren Dingen spricht, die eine klar definierte, unterschiedliche Häufigkeit aufweisen, sich jedoch nicht wie sand-am-meer zu nadel-im-heuhaufen verhalten, sondern eine feinere Abstufung benötigen?

Da kommen nun die neuen Redewendungen ins Spiel. Es gäbe da Steine im SandTiere im Wald oder Schafe in Neuseeland, um nur einige zu nennen. Sie einfach aufzuzählen reicht jedoch nicht aus. Deshalb hier eine Liste mit allen bisher erkannten Redewendungen und deren klaren Einsatzgebiet:

  • Sand am Meer
    Steht für das Absolutum der Häufigkeit. Es gibt keinen superlativ dazu.
  • Steine im Sand
    Steht offensichtlich im klaren Vergleich zum Sand am Meer. Wird auch vorallem, wenn nicht nur, dafür gebraucht. Denn Steine gibt es viele im Sand, aber Sand, gibt es noch immer viel mehr.
  • Tiere im Wald
    Tiere im Wald gibt es viele, aber man muss sich Mühe geben, um sie zu finden. Demnach wird diese Wendung genutzt, wenn es sich um etwas handelt, wovon es zwar reichlich gibt, was aber schwer zu finden ist. (Wie viele Nadeln im Heuhaufen)
  • Schafe in Neuseeland
    Dies stellt als einziges einen möglichen Superlativ oder Kosuperlativ zum Sand am Meer dar. Es handelt sich dabei um etwas, von dem es so viel gibt, dass es ganz eindeutig störend, bzw. zu viel ist. (vgl.: Es gibt enorm viel Sand am Meer, jedoch niemals zu viel)

Diese Liste ist natürlich vollkommen unvollständig. Es fehlen mitunter Wendungen, die die Nadel im Heuhaufen abstufen oder noch ganz andere Wendungen, die Häufigkeiten speziell adressieren können.

Es darf aber natürlich nicht ein Einzelner sein, der diese Wendungen in die Sprache setzt. Deshalb ist jeder mögliche Leser dieses Posts dazu aufgefordert, weitere Sprichwörter zu erkennen, die uns dabei Helfen uns endlich einfacher und präziser ausdrücken zu können.

Danke für’s Lesen

euer Pfoffie

    Endlich: Die WordPress-iPhone-App!

    Posted by: on Dez 2, 2009 in Pfoffie | No Comments

    Schon seit einiger Zeit gibt es die iPhone App für WordPress. Sie war dazu gedacht, die Möglichkeit zu geben, unterwegs und überall neues zu posten. Das klingt super und funktionierte auch toll – Solange man einen WordPress.com-Account und keine eigene Installation (wie enior eine ist) besass.
    Den Pfolg, den ich früher auf Enjor pflegte, konnte ich somit problemlos füllen – aber enjor nicht.

    Wie mir ging es scheinbar auch vielen anderen und ich entschloss mich, die WordPress App für Wertlos zu erklären.

    Jetzt ist aber endlich ein Nachfolger erschienen. Ich schreibe diesen Post mit WordPress 2 für das iPhone – Und bisher bin ich sehr zufrieden! – Mal schauen wie’s dann online und gepostet aussieht :)

    Die App ist übrigens gratis – das macht das ganze noch viel besser!! :)

    … hoffentlich werd ich WordPress nun nicht für Twitterähnliche Miniposts vergewaltigen… obwohl… :)

    cheeers und bis bald
    pfoffie

    Der Mertsch – Die offiziellen Rezensionen!

    Posted by: on Okt 26, 2009 in Pfoffie, Text | 2 Comments

    Endlich ist es soweit! Der Mertsch wurde von den eigens dafür erkorenen Kritikern gelesen und dann scharf und ehrlich bewertet. Dabei sind folgende drei Kritiktexte entstanden, die schönerweise ihren Weg auf die Buchrückseite des Mertschs finden werden!

    Dieser Buch-Erstling überzeugt mit zwei Zukunftsvisionen, die so spannend und fast zu realistisch sind, dass ihre Augen Ohren machen werden! 
    - Virginia Reis

    Ein wunderbares Werk eine genialen Autors. Mit dem Mertsch übertrifft René Jossen seine bisherigen Bücher. Unbedingt lesen! 
    - Tichi Peters

    Chapeau! Der Mertsch hält was er verspricht! 
    - Pascal Deville

    Ist das nicht wunderbar?! Ich danke den drei Kritikern aus dem tiefsten innersten und ja, mir ist durchaus bewusst, dass sich gewisse Aussagen (Buch-Erstling, bisherige Bücher) widersprechen. Dies ist, soweit ich weiss, gewollt ;)

    Hier noch die wahrscheinlich offizielle Buchrückseite als JPEG-Bild.

    Mertsch - Buchrückseite

    Mertsch - Buchrückseite

    Ich hoffe euch gefällt das Buchcover vom Mertsch genauso wie mir.

    Nun drängt sich noch eine Frage auf: Wie geht’s weiter mit dem Mertsch?

    Die Antwort ist ganz einfach:

    • Zuerst werde ich noch ein weiteres Textexemplar (Dieses Mal ein Paperback) bestellen
    • Dann, wenn alles in Ordnung ist, werden einige fertige Exemplare gedruckt und, wenn alles Gut kommt
    • wird es nächstes Jahr einen offiziellen Release geben…

    Das war’s vorerst :) Bis bald und danke für’s Lesen – pf

    Kornkreise… Google macht weiter…

    Posted by: on Sep 15, 2009 in Pfoffie | No Comments

    goog_e
    Diesmal habe ich leider nicht wirklich Zeit viel zu posten. Mir ist nur gerade aufgefallen: Google hat schon wieder ein neues Doodle-Logo. Diesmal kein UFO das ein o stiehlt, sondern ein UFO das Googe (also diesmal ohne l) als Kornkreis pflanzt… Mein Gott, wir sind gespannt!

    greez pf

    Busse in Luzern – VBL und ihr Qualitätsverlust

    Posted by: on Sep 14, 2009 in Pfoffie | 2 Comments

    Ich war einst einer, der setzte sich immer für die Luzerner Busfahrer ein. Ich akzeptierte ohne Kommentare kleinere Verspätungen und die paar wenigen Pannen, die es gab.

    Aber seit kurzem strapaziert die VBL (Verkehrsbetriebe Luzern) wirklich meinen Nerven. Mal ganz von den wirklich üblen Verspätungen abgesehen (Ich wurde Heute Morgen ganze 10 Minuten zu spät vom Bus abgeholt – Das kam mir zwar ausnahmsweise zugute, aber eben). Es sind in letzter Zeit so einige Dinge passiert, die die Busfahrer der VBL in ein ganz dunkles, schlechtes Licht rücken. Ich will euch hier die beiden aktuellsten Beispiele nennen:

    • Am Samstag wollten ich und mein Freund in’s Kino. Wir warteten auf den bereits leicht verspäteten einer Bus. Der 1er-Bus fährt an den Luzerner Bahnhof und dann weiter nach Kriens / Obernau. An der Bushaltestelle, an welcher wir standen, hält auch noch ein anderer Bus, der 19er. Dieser fährt nur bis an den Bahnhof (was von meiner Haltestelle aus, vier Stationen sind). Die beiden Busse kommen ziemlich oft kurz nacheinander und so kann es schon passieren, dass der 19er nicht an meiner Station hält, weil bereits der 1er da steht. Dies ist auch vollkommen in Ordnung, weil der 1er den 19er-Service zu 100% abdeckt. An diesem Samstag war es aber so, dass der viel zu späte 1er-Bus einfach an unserer Haltestelle vorbeifuhr und der 19er, der ihm folgte, anhielt. Wir hätten aber NICHT an den Bahnhof müssen, sondern eine Station weiter. Das, liebe VBL, kann es doch einfach nicht sein?
    • Was jedoch eigentlich noch viel schlimmer war, war die darauf folgende fahrt mit dem anderen Bus zum Kino. Dafür benötigten wir den 2er, welcher auch gleich für uns bereit stand. Nach etwa fünfzehn Minuten fahrt (Der Bus braucht 20 Minuten bis zur Endstation) hält der Bus und fährt nicht mehr weiter. Der Fahrer versucht etwas, aber er kriegt den Bus nicht zum laufen. Er funkt, die geben ihm Tipps und er versucht diese. Steigt aus, drückt was am Linken Heck rum, steigt wieder ein, es geht nicht. Er funkt wieder, macht dasselbe nochmal am rechten Heck. blah. Nach geschlagenen Zehn Minuten sitzen noch immer alle Fahrgäste – mindestens 20 Menschen, wenn nicht mehr – auf ihren Plätzen und warten. Nach einem weiteren erfolglosen Versuch stehen wir und die meisten anderen auf und wollen den Bus verlassen – die Türen lassen sich jedoch nicht öffnen und wir müssen ganz vorne raus. Wir laufen dann zum Kino und schaffen es gut, weil wir genügend Zeit eingeplant hatten.
      Man kann jetzt gerne sagen, das kann ja mal passieren. Und ja, genau das ist so, das kann es – und wir als Fahrgäste sind wohl der übel gezwungen, es zu akzeptieren. Aber: Wir sassen mindestens 15 Minuten im Bus fest, ohne dass der Fahrer jemals in irgendeiner Form irgendetwas gesagt hätte. Ein “Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten aber ich habe ein Problem mit dem Bus” oder ein “Es folgt in zwei Minuten ein weiterer Linie-2-Bus auf welchen Sie umsteigen können” hätte doch bereits genügt.

    Ich finde es sehr schade, was da im Moment abgeht. Und ich wünsche mir, dass die VBL-Mitarbeiter wieder erkennen können, dass nicht sie die armen sind, sondern die Mitreisenden.

    pf

    Der seltsame Traum

    Posted by: on Jul 27, 2009 in Pfoffie | One Comment

    Heute wurde ich einer gabz seltsamen Art Traum heimgesucht. Diesen Traum will ich mit euch teilen…
    Alles begann mit dem Videoclip einer bekannten Musikerin oder eines Musikers. In diesem Clip kam einer vor, der wie ich aussah. Etwas später – es war wirklich später – stand ich am Set Clips und faselte was von Zeitreisen und Logik und davon, dass ich den Clip schon gesehen hätte und dass er super werden würde. Ich traf den Star – Ich kann nicht sagen, wer es war, die Person verändert sich ständig… manchmal war es Beyoncé, manchmal William Shatner oder auch Freunde von mir. Auf einmal flog ich mit dem Star (manchmal war ich es auch selbst) über ein Meer und an Bergen vorbei. Es war ein wunderbarer Anblick und ich schoss wundervolle Fotos mit dem iPhone. Wir drehten um etwa 170° und landeten auf einer Insel mit Ruinen und ich sprach mit dem Star. Dann trennten wir uns (glaube ich) und ich betrat eine Höhle. Ich wachte auf und las dass dieser Star gestorben war. Schockiert holte ich mein iPhone und suchte nach den Fotos. Sie waren da aber nur schwarz. Ich hatte eigentlich schon während dem Flug das Gefühl wir wären irgendwie tot. Ich ging an den Ort wo diese bekannte Person starb (eine Art vertikale Pipeline) und das iPhone lokalisierte, dass die Fotos innerhalb des Rohres geschossen wurden – das Rohr war voller Wasser.
    Irgendwo da wachte ich dann “in echt” auf uns fühlte mich wie Patricia Arquette bei Medium.

    Was mir dieser Traum wohl sagen will?:)

    greeez Pf

    Eine Autorenkrankheit oder einfach ein Psycho?

    Posted by: on Jul 17, 2009 in Pfoffie | One Comment

    Nun, mich als Autor, Schriftsteller oder etwas ähnliches zu bezeichnen, grenzt zugegeben an Überheblichkeit. Aber es ist ein erwiesener Fakt, dass ich gerne und oft, viel und manchmal sogar relativ lange schreibe. Und in meinem Leben gibt es das Phänomen, das ich in Zeiten keiner Gedanken beginne, mein Handeln zu kommentieren bzw. zu beschreiben – natürlich nur in Gedanken :) .  Das ist mir schon einige Male aufgefallen und Heute Morgen war es dann schon ziemlich extrem, als ich sogar begann zu beschreiben, dass ich in meinen Gedanken mein Handeln beschrieb.

    Einige von euch mag das vielleicht an den Film  Stranger than fiction erinnern. Aber es ist in keiner Weise so, dass ich mich beobachtet oder von jemand anderem kommentiert fühle. Nein, es ist schon so, dass ich ziemlich bewusst selbst Beschreibe, was gerade passiert. Ich formuliere dann alles zwar in der dritten Person, aber schon über mich. Hier ein ungefährer Auszug dessen, was ich mir Heute Morgen gedacht habe:

    Er hatte den Bus verlassen und gesehen, dass der Regen aufgehört hatte, vom Himmel zu fallen. Der Weg war überdacht, doch das war in diesem Falle natürlich unwichtig. Durch die Bahnhofshalle schlendernd, beobachtete er die Menschen, die ihm entgegenkamen oder ihn überholten. Er durchschritt die Halle in bequemen und langsamer Art, versuchte nicht phlegmatisch sondern lieber entspannt und zufrieden zu wirken. Er hatte Zeit, genügend Zeit. Sein Anschlussbus fuhr in mehr als fünf Minuten und das so nah, dass nicht die langsamste Schnecke mehr als fünf Minuten dafür brauchen würde.  Er ging auf die Rolltreppe zu und betrat sie. Während der langsamen fahrt nach oben wusste er genau was ihn erwarten würde.

    Er steht nun erstaunt auf dem Perron und schaut auf den Platz hinaus, auf welchem sein Bus in zwei Minuten fahren wird. Es ist nicht so, dass er den Bus verpasst hätte oder sich sonst verkalkuliert hätte. Nein, der Grund seines Staunes ist der Regen, der sich in diesen kurzen Augenblicken für ein Comeback enormen Ausmasses entschieden hat.

    Interessant wird es dann manchmal, wenn sich aus einem solchen Egokommentar etwas herausschleicht und ein eigenleben beginnt. So sind zum Beispiel die pandemische Kurzgeschichte und Eine Minute entstanden.

    Nun die Gretchenfrage:  Ist das normal, wenn man viel, häufig und gern Geschichten schreibt, oder bin ich einfach ein kranker Psychopath?…

    haha… wer weiss… vielleicht find’ ich’s ja irgendwann raus.

    Greez Pf