Happy JERGODAY!!!

Posted by: on Feb 1, 2010 in Pfoffie | No Comments

Ja, richtig geraten, es ist wieder soweit. Heute ist, wie an jedem ersten Februar im Jahr, der Jergotag. Ihr könnt euch vielleicht hieran oder daran erinnern. Wenn nicht, dann hier noch einmal schnell:

Der Jergotag ist der wichtigste Feiertag, den es gibt. Er ist einer der hochbekannten israelischweizer Feiertage und ist Jergo, dem mythischen Wesen der Seltsamität gewidmet. Somit ist es auch der Grundgedanke und das Wichtigste am Jergotag, sich gegenseitig seltsame Geschenke zu schenken. Vor zwei Jahren schenkte ich dem Internettum ein seltsames Video und letztes Jahr eine etwas weniger seltsame Bildfolge. Das heisst also: Dieses Jahr sind für mich Videos als auch Bilder Tabu, sonst wär’s ja nicht seltsam.

Deshalb mein diesjähriges Geschenk: Dieser Link hier: http://www.enjor.ch/jergo10/de/

Und wenn Ihr selbst gerade auch nichts zum Verschenken wisst, aber die Seltsamität des Jergotages mitfeiern wollt, vermailt doch einfach diesen Link euren Freunden. Denn: Jeder freut sich über das, was Jergos kleine Orakelbox für ihn herausfinden kann. (Ist über diesen Link übrigens auch zweisprachig…)

Cheers und ich wünsche euch einen wunderbaren Jergotag 2010!

euer Pfoffie

PS: Das Buch Das Haus von Mark Z. Danielewski ist übrigens auch ein super Jergotag-Geschenk

Wunderbare Kunstinstallation in Luzern

Posted by: on Jan 24, 2010 in Pfoffie | No Comments

Ihr habt an einem Mittwoch-, Donnerstag-, Freitag-, Samstag- oder Sonntagabend noch nichts vor und wollt mal etwas nicht nur wunderbares sondern auch -schönes erleben und sehen? Dann seht euch doch noch bis zum siebten Februar die Installation  «Winternachtgarten» in der Kunsthalle Luzern an.

Leider gibt es kaum Worte um dies zu beschreiben… Deshalb zeige ich euch nun Fotos vom Ausflug zum Winternachtgarten, den ich am Freitag mit meiner guten Freundin Marija gemacht habe.

So, und nun hoffe ich doch, dass ich eure Aufmerksamkeit (für alle meine Facebook Freunde: “erneut”) wecken konnte.

cheers, Der Pfoff

Der Mertsch – Jetzt überall erhältlich!

Posted by: on Jan 8, 2010 in Pfoffie | 2 Comments

Endlich ist es soweit: Das zeitaufwändigste und längste Projekt meines Lebens trägt endlich Früchte, die ab jetzt jedermann kosten kann.

Der Mertsch, mein erstes und somit bisher einziges Buch ist endlich tief in den Buchhandel eingedrungen und kann nun nahezu überall bezogen werden. Am einfachsten geht dies aber natürlich im Internet.

Um die Entscheidung dabei zu vereinfachen habe ich die offizielle Mertsch-Website etwas angepasst und auf der Startseite schöne, grosse Buttons auf Shops verlinkt. Dies sieht auf der fertigen Seite jetzt in etwa so aus:

Screenshot der Links auf http://mertsch.enjor.ch

Neben Ex Libris, der das Buch anscheinend am günstisgten in der Schweiz anbietet, habe ich auch noch amazon für die nicht-schweizer Besucher prominent verlinkt. Dazu kommt der Link zur Facebook-Mertsch-Seite wo jeder, der den Mertsch mag, ein Fan davon werden kann. Über weitere Links zum Mertsch erhält man noch eine Liste mit weiteren schweizer Onlineshops, die das Buch beherbergen. Ihr könnt den Mertsch natürlich auch im Buchgeschäft um die Ecke kaufen gehen, dort muss er aber mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit zuerst bestellt werden.

Übrigens: Auf amazon könnt ihr schon in’s Buch reinlesen, ohne dass ihr es kaufen müsst, ist das nicht toll?

Am Samstag vor einer Woche war noch die offizielle Veröffentlichung und damit Vernissage des Buches. Ich danke an dieser Stelle allen, die extra den weiten Weg gemacht um ein (zT natürlich signiertes) Buch zu erhaschen.

Alle weiteren Informationen, sowie ein Kontaktformular gibt es auf der Mertsch-Website.

Viele Grüsse und danke für’s Lesen.

Pfoffie

Initiative zum klareren Ausdruck von Häufigkeiten

Posted by: on Dez 14, 2009 in Pfoffie, Pfoffie | 4 Comments

Wie sagt schon der Volksmund? Eine Sprache muss leben! Als lingophiler Plansprachenliebhaber stört mich das zwar, aber wenn’s schon leben soll, dann soll man auch dazu beitragen. Man mag sich vielleicht erinnern, dass ich dies bereits einmal getan hatte. Meine supi Initiative zum klareren Ausdruck von Missständen hat ja etwa gleichviel Anklang gefunden wie der Leuchtenzyklus. Nichtsdestotrotz komme ich Heute mal wieder mit einem neuen Sack voller neuer Sprachentwicklungen vorbei. In diesem Falle handelt es sich jedoch nicht um Worte, sondern gar ganze Sprichworte.

Man kennt die Situation, man will ausdrücken, dass es etwas ziemlich oft oder fast nie  vorkommt. Soweit so gut, das kann man ja ganz einfach: Dies gibt’s wie Sand am Meer und das ist wie eine Nadel im Heuhaufen. Was aber nun, wenn man in einem Gespräch von mehreren Dingen spricht, die eine klar definierte, unterschiedliche Häufigkeit aufweisen, sich jedoch nicht wie sand-am-meer zu nadel-im-heuhaufen verhalten, sondern eine feinere Abstufung benötigen?

Da kommen nun die neuen Redewendungen ins Spiel. Es gäbe da Steine im SandTiere im Wald oder Schafe in Neuseeland, um nur einige zu nennen. Sie einfach aufzuzählen reicht jedoch nicht aus. Deshalb hier eine Liste mit allen bisher erkannten Redewendungen und deren klaren Einsatzgebiet:

  • Sand am Meer
    Steht für das Absolutum der Häufigkeit. Es gibt keinen superlativ dazu.
  • Steine im Sand
    Steht offensichtlich im klaren Vergleich zum Sand am Meer. Wird auch vorallem, wenn nicht nur, dafür gebraucht. Denn Steine gibt es viele im Sand, aber Sand, gibt es noch immer viel mehr.
  • Tiere im Wald
    Tiere im Wald gibt es viele, aber man muss sich Mühe geben, um sie zu finden. Demnach wird diese Wendung genutzt, wenn es sich um etwas handelt, wovon es zwar reichlich gibt, was aber schwer zu finden ist. (Wie viele Nadeln im Heuhaufen)
  • Schafe in Neuseeland
    Dies stellt als einziges einen möglichen Superlativ oder Kosuperlativ zum Sand am Meer dar. Es handelt sich dabei um etwas, von dem es so viel gibt, dass es ganz eindeutig störend, bzw. zu viel ist. (vgl.: Es gibt enorm viel Sand am Meer, jedoch niemals zu viel)

Diese Liste ist natürlich vollkommen unvollständig. Es fehlen mitunter Wendungen, die die Nadel im Heuhaufen abstufen oder noch ganz andere Wendungen, die Häufigkeiten speziell adressieren können.

Es darf aber natürlich nicht ein Einzelner sein, der diese Wendungen in die Sprache setzt. Deshalb ist jeder mögliche Leser dieses Posts dazu aufgefordert, weitere Sprichwörter zu erkennen, die uns dabei Helfen uns endlich einfacher und präziser ausdrücken zu können.

Danke für’s Lesen

euer Pfoffie

    Endlich: Die WordPress-iPhone-App!

    Posted by: on Dez 2, 2009 in Pfoffie | No Comments

    Schon seit einiger Zeit gibt es die iPhone App für WordPress. Sie war dazu gedacht, die Möglichkeit zu geben, unterwegs und überall neues zu posten. Das klingt super und funktionierte auch toll – Solange man einen WordPress.com-Account und keine eigene Installation (wie enior eine ist) besass.
    Den Pfolg, den ich früher auf Enjor pflegte, konnte ich somit problemlos füllen – aber enjor nicht.

    Wie mir ging es scheinbar auch vielen anderen und ich entschloss mich, die WordPress App für Wertlos zu erklären.

    Jetzt ist aber endlich ein Nachfolger erschienen. Ich schreibe diesen Post mit WordPress 2 für das iPhone – Und bisher bin ich sehr zufrieden! – Mal schauen wie’s dann online und gepostet aussieht :)

    Die App ist übrigens gratis – das macht das ganze noch viel besser!! :)

    … hoffentlich werd ich WordPress nun nicht für Twitterähnliche Miniposts vergewaltigen… obwohl… :)

    cheeers und bis bald
    pfoffie

    Der Mertsch – Die offiziellen Rezensionen!

    Posted by: on Okt 26, 2009 in Pfoffie, Text | 2 Comments

    Endlich ist es soweit! Der Mertsch wurde von den eigens dafür erkorenen Kritikern gelesen und dann scharf und ehrlich bewertet. Dabei sind folgende drei Kritiktexte entstanden, die schönerweise ihren Weg auf die Buchrückseite des Mertschs finden werden!

    Dieser Buch-Erstling überzeugt mit zwei Zukunftsvisionen, die so spannend und fast zu realistisch sind, dass ihre Augen Ohren machen werden! 
    - Virginia Reis

    Ein wunderbares Werk eine genialen Autors. Mit dem Mertsch übertrifft René Jossen seine bisherigen Bücher. Unbedingt lesen! 
    - Tichi Peters

    Chapeau! Der Mertsch hält was er verspricht! 
    - Pascal Deville

    Ist das nicht wunderbar?! Ich danke den drei Kritikern aus dem tiefsten innersten und ja, mir ist durchaus bewusst, dass sich gewisse Aussagen (Buch-Erstling, bisherige Bücher) widersprechen. Dies ist, soweit ich weiss, gewollt ;)

    Hier noch die wahrscheinlich offizielle Buchrückseite als JPEG-Bild.

    Mertsch - Buchrückseite

    Mertsch - Buchrückseite

    Ich hoffe euch gefällt das Buchcover vom Mertsch genauso wie mir.

    Nun drängt sich noch eine Frage auf: Wie geht’s weiter mit dem Mertsch?

    Die Antwort ist ganz einfach:

    • Zuerst werde ich noch ein weiteres Textexemplar (Dieses Mal ein Paperback) bestellen
    • Dann, wenn alles in Ordnung ist, werden einige fertige Exemplare gedruckt und, wenn alles Gut kommt
    • wird es nächstes Jahr einen offiziellen Release geben…

    Das war’s vorerst :) Bis bald und danke für’s Lesen – pf

    Kornkreise… Google macht weiter…

    Posted by: on Sep 15, 2009 in Pfoffie | No Comments

    goog_e
    Diesmal habe ich leider nicht wirklich Zeit viel zu posten. Mir ist nur gerade aufgefallen: Google hat schon wieder ein neues Doodle-Logo. Diesmal kein UFO das ein o stiehlt, sondern ein UFO das Googe (also diesmal ohne l) als Kornkreis pflanzt… Mein Gott, wir sind gespannt!

    greez pf

    Busse in Luzern – VBL und ihr Qualitätsverlust

    Posted by: on Sep 14, 2009 in Pfoffie | 2 Comments

    Ich war einst einer, der setzte sich immer für die Luzerner Busfahrer ein. Ich akzeptierte ohne Kommentare kleinere Verspätungen und die paar wenigen Pannen, die es gab.

    Aber seit kurzem strapaziert die VBL (Verkehrsbetriebe Luzern) wirklich meinen Nerven. Mal ganz von den wirklich üblen Verspätungen abgesehen (Ich wurde Heute Morgen ganze 10 Minuten zu spät vom Bus abgeholt – Das kam mir zwar ausnahmsweise zugute, aber eben). Es sind in letzter Zeit so einige Dinge passiert, die die Busfahrer der VBL in ein ganz dunkles, schlechtes Licht rücken. Ich will euch hier die beiden aktuellsten Beispiele nennen:

    • Am Samstag wollten ich und mein Freund in’s Kino. Wir warteten auf den bereits leicht verspäteten einer Bus. Der 1er-Bus fährt an den Luzerner Bahnhof und dann weiter nach Kriens / Obernau. An der Bushaltestelle, an welcher wir standen, hält auch noch ein anderer Bus, der 19er. Dieser fährt nur bis an den Bahnhof (was von meiner Haltestelle aus, vier Stationen sind). Die beiden Busse kommen ziemlich oft kurz nacheinander und so kann es schon passieren, dass der 19er nicht an meiner Station hält, weil bereits der 1er da steht. Dies ist auch vollkommen in Ordnung, weil der 1er den 19er-Service zu 100% abdeckt. An diesem Samstag war es aber so, dass der viel zu späte 1er-Bus einfach an unserer Haltestelle vorbeifuhr und der 19er, der ihm folgte, anhielt. Wir hätten aber NICHT an den Bahnhof müssen, sondern eine Station weiter. Das, liebe VBL, kann es doch einfach nicht sein?
    • Was jedoch eigentlich noch viel schlimmer war, war die darauf folgende fahrt mit dem anderen Bus zum Kino. Dafür benötigten wir den 2er, welcher auch gleich für uns bereit stand. Nach etwa fünfzehn Minuten fahrt (Der Bus braucht 20 Minuten bis zur Endstation) hält der Bus und fährt nicht mehr weiter. Der Fahrer versucht etwas, aber er kriegt den Bus nicht zum laufen. Er funkt, die geben ihm Tipps und er versucht diese. Steigt aus, drückt was am Linken Heck rum, steigt wieder ein, es geht nicht. Er funkt wieder, macht dasselbe nochmal am rechten Heck. blah. Nach geschlagenen Zehn Minuten sitzen noch immer alle Fahrgäste – mindestens 20 Menschen, wenn nicht mehr – auf ihren Plätzen und warten. Nach einem weiteren erfolglosen Versuch stehen wir und die meisten anderen auf und wollen den Bus verlassen – die Türen lassen sich jedoch nicht öffnen und wir müssen ganz vorne raus. Wir laufen dann zum Kino und schaffen es gut, weil wir genügend Zeit eingeplant hatten.
      Man kann jetzt gerne sagen, das kann ja mal passieren. Und ja, genau das ist so, das kann es – und wir als Fahrgäste sind wohl der übel gezwungen, es zu akzeptieren. Aber: Wir sassen mindestens 15 Minuten im Bus fest, ohne dass der Fahrer jemals in irgendeiner Form irgendetwas gesagt hätte. Ein “Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten aber ich habe ein Problem mit dem Bus” oder ein “Es folgt in zwei Minuten ein weiterer Linie-2-Bus auf welchen Sie umsteigen können” hätte doch bereits genügt.

    Ich finde es sehr schade, was da im Moment abgeht. Und ich wünsche mir, dass die VBL-Mitarbeiter wieder erkennen können, dass nicht sie die armen sind, sondern die Mitreisenden.

    pf

    Magie und der Beobachter

    Posted by: on Sep 11, 2009 in Ich, Migita, Pfoffie | No Comments

    Vor einiger Zeit geschah mal wieder das folgende: Ich will, das etwas funktioniert, aber es tut’s nicht. Was mache ich also, ich bestell’ mir die Lösung beim Universum oder versuche sie mir anders-magisch irgendwoher einzusaugen. Natürlich, und das wissen wir ja alle, funktioniert das einwandfrei. Das eigentliche Problem entsteht aber anderswo, oder besser: anders-wann!

    Es vergehen Wochen, vielleicht sogar Monate – alles funktioniert toll und alle beteiligten lachen (so mit “haha” und “juhu”) – aber dann, plötzlich und ohne Voranmeldung, macht’s irgendwo klick und die Magie vergeht. Das mit magischer Hilfe erstellte Produkt stürzt in sich zusammen und hört auf zu funktionieren. Was macht man? Man schaut sich die Einzelteile an und analysiert, warum es nicht mehr funktioniert. Die Lösung: Es hätte mit diesen Teilen gar nie funktionieren können.

    Egal wie man es biegt oder wendet, es gibt dafür nur zwei Erklärungsmöglichkeiten:

    1. Ein böser Kollege kam, hat die Teile ausgetauscht und schiebt die Schuld auf den anderen
    2. Die Magie lässt nach und die fehlerhaften Teile verlieren den Halt

    Während wohl die meisten meiner Bekannten auf Punkt eins plädieren würden, muss ich dagegen sprechen. Bei meinem früheren Job kam es unter dem psycho-dauer-Druck ab und an vor, dass etwas durch eben solche Methoden (damit meine ich magisches Lösen von Problemen und nicht das Zerstören von Produkten von Kollegen) gelöst wurde. Ich wäre wohl selber selten auf die Idee gekommen, wurde aber ziemlich oft von einer Kollegin dazu angestiftet. Wie auch immer, ich bezweifle, dass an meiner früheren Arbeitsstelle böse Menschen waren, die mir so eins ‘reindrücken wollten. Und es kam doch schon ein paar Mal vor, dass plötzlich etwas nicht mehr funktionierte und es beim genaueren hinschauen gar nie hätte funktionieren können.

    Witzigerweise ist es dann aber immer so, dass man das Problem, für welches man vor Monaten noch Magie brauchte, plötzlich ohne dessen Hilfe lösen kann. Somit scheint die Universums-Bestellung nur eine Lieferung auf Zeit zu sein.

    Dann gibt es die andere Situation – und hier kommt der Beobachter in’s Spiel: Man stellt etwas her und testet es, es funktioniert aber nicht. Vielleicht findet man einen Fehler, korrigiert ihn, es funktioniert aber immer noch nicht. Man sucht weiter, findet vielleicht wirklich noch Fehler aber an irgend einem Punkt, sind alle Fehler behoben. Doch, selbst dann funktioniert es einfach nicht. Beim Programmieren bietet sich an, dass man bestimmte Variabeln ausgibt um herauszufinden, wo der Fehler liegt. Dann macht man genau das – man gibt an der Stelle, wo etwas nicht funktioniert – eine Variabel aus und plötzlich funktioniert es. Es funktioniert ab diesem Zeitpunkt auch dann, wenn die Ausgabe der Variabel wieder entfernt. Wie kann das denn sein?, fragt sich der Anwender. Es gibt dazu natürlich auch gewisse Lösungsansätze, die ich aber nicht auf jedes meiner Erlebnisse anwenden kann.

    Ein Beispiel:
    Vor einigen Monate hatte ich privat eine Flash-Applikation gebaut, die unter anderem Prozente als einen Ladebalken darstellt – also etwas ganz einfaches. Der Balken hatte sich aber niemals gefüllt. Ich habe einiges umprogrammiert aber nichts hat funktioniert. Dann die Idee: Vielleicht ist die Variabel, welche die Prozentzahl enthält, falsch oder leer. Ich habe dann also die Variabel als Text ausgegeben, anstatt sie nur von dem Ladebalken anzeigen zu lassen. Ich teste die Applikation und was sehe ich: Die Prozentzahlen laufen vollkommen richtig nach oben und darunter – haltet euch fest – funktioniert der Ladebalken plötzlich problemlos.

    Dies erinnerte mich an einen Teil eines Filmes den ich einmal gesehen habe. Es geht dabei darum, ob Licht Materie oder eine Welle ist. Hatte man das Licht einfach so auf zwei gerade Schlitze strahlen lassen, gab es dahinter ein Interferenz-Muster (Also konnte man Licht als Welle bezeichnen). Hatte man aber einen Sensor in die Schlitze gelegt, der registriert und zählt, wann ein Teilchen hindurch fliegt, so bildete sich kein Interferenzmuster mehr.

    Es scheint also manchmal etwas zu geben, dass uns extra Steine in den Weg legt – ein Beobachter oder ein Gremlin –  und diese erst dann entfernt, wenn man ihn dabei erwischt. Vielleicht ist diese Entität ja die gleiche, die nach einiger Zeit (meistens dann, wenn man das Problem auch ohne Magie lösen kann) die Magie um bestellte Lösungen verschwinden lässt.

    Man könnte sagen: Das ist Gott! – Aber ich glaube nicht an einen impersonifizierten Gott, also schliesse ich das aus. Vielleicht hat irgendeine göttliche Firma oder Energie angestellte (Beamte!) die dafür eingestellt sind, den Menschen Steine in den Weg zu legen. Vielleicht sind es aber wirklich nur Gremlins – oder noch wirklicher, böse Kollegen.

    Und die Moral von der Geschicht: Beim Arbeiten Zaubern sollst du nicht. (Und wenn mal etwas nicht gleich funktioniert, einmal tief Atmen und dann nochmal versuchen)

    Wer sich fragt, warum ich gerade jetzt darauf komme: Ich wollte mal wieder etwas Posten und habe den  Stub dieses Posts bei den Unveröffentlichten gefunden und mir gesagt: Den machst du jetzt fertig. Und siehe da :)

    Was meint ihr dazu?

    Gruss und Danke für’s Lesen, pf

      Imogen Heap – Ellipse | Jetzt reinhören!

      Posted by: on Aug 18, 2009 in Ich, Ich liebe..., Pfoffie | One Comment

      Ach, haben wir sie nicht alle vermisst? Die Imogen… Natürlich haben wir das! Nächste Woche wird ihr Album veröffentlicht werden – und wir, die Internetbenutzer, haben bereits jetzt die Chance, uns ihr Album anzuhören. Imogen hat sich ja bereits mit ihrem VLOG auf Youtube als sehr zeitgemässe Künstlerin hervorgehoben. Und jetzt gibt’s einen einbindbaren Flashplayer mit Ihren Songs. Das ist doch toll!

      Wer sich nicht erinnert, wer die Imogen ist… ich habe von ihr schon einmal berichtet, und zwar hier. Aber jetzt genug der Worte und auf zur Musik!

      Super oder? Ich war ja im Vorfeld etwas skeptisch, da mir die erste Single nicht vollkommen gefiel, aber das Album scheint mir sehr passend bis jetzt. Auf jeden Fall: Woooohoooooooo!!!

      Was haltet ihr davon?

      greez pf.