Ein Schwan so schwarz wie ganz altes Blut.
Heute vor einer Woche war es soweit. Ich sah den neuen Darren Aronofsky Film mit dem Titel Black Swan. Wer mich kennt, ist wohl nicht Überrascht, dass ich es seit dem ersten Trailer dieses Films kaum mehr aushalten konnte, den schauen zu gehen.
Zum Einen ist es, wie erwähnt, ein Aronofsky-Film. Er ist für Filme wie «requiem for a dream» oder «The Wrestler» bekannt. Wer mich kennt, weiss, dass es auch noch einen weiteren Film gibt, für welchen er zumindest bei mir “hochbekannt” ist: The Fountain.
Dieser ist mein ungeschlagener Lieblingsfilm (ja ich weiß, aber ich muss das einfach immer wieder erwähnen) und das bleibt er auch, nachdem ich jetzt Black Swan gesehen habe.
Black Swan kann sich jedoch ganz schnell und einfach nach Amelie an dritter Stelle meiner liebsten Filme einreihen. Wie gesagt, ein Aronofsky-Film mit erneutem original-Score von Clint Mansell. Dieser hat bereits einige Male bewiesen, dass er ein wunderbarer Komponist ist. Requiem for a Dream, The Fountain oder Moon sind nur einige Beispiele. Dazu kommt Keira Knightleys Klon (bzw. Ihr original; Padme) Natalie Portman, die ich seit dem ersten Film liebe.
Dieser Film konnte nur perfekt werden. Storytechnisch handelt es sich um einen Thriller im Ballette-Umfeld. Es wird schwuchtelig herumgetanzt und das wird mit Thriller und Horrorelementen garniert. Wer mich kennt weiß, dass ich unglaublich hohe Erwartungen an diesen Film stellte.
Und genau das machte mir Angst. Hohe Erwartungen können einen guten Film schlecht erscheinen lassen. Und so versuchte ich, meine Erwartungen herunterzuschrauben. Erfolglos.
Ich ging also mit schier unerfüllbaren Wünschen in’s Kino. Und wie kam ich heraus? Zitternd, schockiert, neugeboren und endlich das melodiöse Thema vom Schwanensee kennend. Ich zitterte, außen leicht und innen unglaublich stark. Ich habe schon lange keinen solch intensiven Film mehr gesehen. Schon gar nicht im Kino.
Er ist tief, tiefschürfend und tiefsinnig. Wunderschön, erfreuend und unglaublich traurig. Er ist verwirrend, löst sich selbst am Ende jedoch verständlich auf und verhindert so, eine Nebenstrasse zum Mulholland Drive zu werden.
Trotz der Länge des Filmes, war ich nie gelangweilt. Der psychische Niedergang Ninas, der Protagonistin, wird so schnell und nah rüber gebracht, dass man nicht anders kann, als ihn gleich am eigenen Leib mitzumachen. Was ist echt, was ist Falsch? Der Film bietet Gesprächsstoff, ohne dass er großartige Storylöcher verzeichnen müsste (nicht so wie inception). Und dass die Schauspieler und die Musik auch Klasse waren, muss ich hier nur am Rande erwähnen.
Zusammengefasst: Geht den Film schauen!
Und jetzt, auf den Tron!!
Cheerio, der Pfoffie
Oh my blog!
Die TV-Show Heroes bewies ja, dass «Sich in seine identisch aussehende Zwillingsschwester verwandeln» eine Superheldenkraft (und nicht etwa eine multiple Persönlichkeitsstörung) ist. Somit kann ich davon ausgehen, dass meine öppendie auftretenden Psychoattacken auch mehr eine Superhelden-Fähigkeit als irgendwelche Probleme sind, die einen Psychologen benötigen.
Eine dieser Superkräfte ist das – im Superheldenjargon unglaublich bekannte – Antizyklieren. Wäre ich einer der X-Men wäre mein Name wohl Uncyke – Hier zu beachten ist natürlich die Englische Homophonie zwisch Cyke und Psych. Nun, für den in jenem Jargon unbelehrten Fremden muss ich natürlich auch festhalten, was denn dieses Antizyklieren überhaupt ist. Das Antizyklieren ist eine Verbindung vom stetigen Leben in Antizyklen (Welche sich immer entweder als prä- oder postchronistisch identifizieren lassen) und dem Invokieren neuer, unglaublicher Antizyklen. Letztere werden vor allem im autogenen Bereich erstellt. Dies führt innert kürzester Zeit zu unglaublichen Zyklusüberschneidungen, welche sich bis in ein fast unendliches Mass aufaddieren und das Universum dazu bringt, eine weitere Sekunde lang nicht zu implodieren. (Oder so was mehr oder weniger ähnliches)
Wie auch immer, langer Erklärung kurzer Sinn: Ich werde zu zwitschern beginnen. Zwitschern, wie der kleine Vogel in meinem antizyklischen Kopf. Zwitschern, aber natürlich nicht auf die altmodisch akustische Art und Weise. Sondern modern, kurz, knapp und auf Twitter.
Inwiefern das mit meiner Superpower zusammenhängt, wird wohl in des einen oder anderen Kopf als Frage aufkeimen. Nun, das ist eigentlich ganz einfach, benötigt jedoch eines kleinen Abschweifens in Pfoff’sche Geschichte. So war eine meiner ersten antizyklischen Überlagerungen die «neophile Neophobie» – Also die Lust und das Drängen auf neue Dinge, gepaart mit einer unglaublichen Angst vor allem neuen. Das mag nach einem Ski-Zoo klingen, ist es aber auch. Nun diese Neophilophobie oder Neophobiphilie führte zu einigen lustigen Anekdoten:
- Pfoffie (2005): «Ich hasse die UBS!»
Drei Monate später hatte ich ein UBS-Konto - Pfoffie (2005): «Ich werde nie eBanking benutzen!!!»
Einen Monat später machte ich nur noch eBanking - Pfoffie (2006): «Meine Kreditkarte brauche ich fast nie! Das ist eh blöd!»
iTunes!!! - Pfoffie (2007): «Das iPhone ist so scheisse!!!»
Ein Jahr später hatte ich eines - Pfoffie (2010): «Das iPad ist so scheisse!!!»
Darauf muss ich wohl auch nicht eingehen
Natürlich gibt es hier noch unzählige weitere Beispiele. AppleTV, Olten, Flash, Steam oder Facebook um nur einige zu nennen.
Und zu all diesen wird sich jetzt halt auch Twitter Gesellen, sehr überraschend sollte dies – wenn ich vorige Zitate und Beispiele anschaue – eigentlich nicht kommen.
Vor nicht all zu langer Zeit liess ich noch gross verlauten, dass ich Twitter vollkommen hohl finde. Weil: Zu wenig Text, Förderung der literarischen Einöde und noch so einiges mehr, woran ich mich plötzlich nicht mehr erinnern kann. Und plötzlich – aus einem mir nur schwer bis gar nicht ersichtlichen Grund – erkenne ich in Twitter einen Wert, einen Sinn, eine Existenzberechtigung. Möglicherweise liegt es daran, dass uns die Verfacebookisierung bereits daran gewöhnt hat, wenig zu schreiben und die Mood-Messages knapp und trotzdem vielsagend zu formulieren. Zugegeben, das mit dem vielsagend klappt bei den meisten (mir eingeschlossen) nur selten oder auch gar nicht.
Vor einiger Zeit habe ich schon damit angefangen, andere Twitterern zu folgen und finde es zugegebenermassen durchaus interessant (Im Falle von Macrumors- oder Remedy-Tweets) und amüsant (Im Falle aller privaten Tweets).
Somit bleibt imho nur noch die Frage: Was in aller Welt will ich denn Tweeten und warum? Letzteres Fragewort ist einfacher zu erklären. Ich erinnere mich ja daran, gesagt zu haben, dass ich Twittern für zu kurz halte. Ich sagte auch, ich sei einer, der gerne und viel schreibt (und auch schreiben kann). Wie dieser Post beweist, ist das noch immer absolut wahr. Dinge jedoch, wie meine – inzwischen so alten – Weisheiten des Tages oder auch einige, gewisse, nur kurze Gedanken die ich habe, sind nur selten wirklich das Schreiben eines Blogeintrages wert. Sie wären jedoch manchmal mehr als nur eine Private Statusmeldung, sondern eine öffentliche solche, also einen Tweet, wert. Dies, so finde ich, erklärt beide Teile der am Absatzbeginn gestellten Frage.
Nun denn! Auf zu Twitter und schauen, wie lange die Twitterkurve oben bleibt.
Cheerio, euer neuer Pfwitterer (haha, DAS geht ja wohl gar nicht haha)
Ich programmiere mir ein Nerdentuntschi!
Jawoll! Ein solches Nerdentuntschi ist wie ein Sennentuntschi – einfach Digital, also für Nerds!
Nun, was braucht’s für das Sennentuntschi? 1. Einen Haufen Stroh. 2. Einen Besenstil. 3. Kleider. 4. Ein Spruch. Diese müssen jetzt alle digitalisiert werden.
Anstelle von Stroh nehmen wir Java – Die Programmiersprache. Java ist wie Stroh: Es flackert hell und vielversprechend auf, hinterlässt aber schlussendlich – und sehr bald – nur einen Haufe nutzloser Asche.
Den Besenstiel ersetzen wir mit einem Linux-Build: Wie der umständliche Besen sich zu einem Staubsauger verhält, verhält sich Linux zu allem anderen.
Als Kleider nehmen wir nach belieben Windows7 oder MacOS X – es soll ja auch schön aussehen.
Des Sennentuntschis Zauberspruch war eine Mischung aus Alkohol, Christentum und Simsalabim. Nun, wie vergeeken wir das..? Hmm, etwa so vielleicht: “Debuggingum – Kompilat interpretis – Semikolon”
Tata! Das Nerdentuntschi ist erschaffen. Aber Achtung: Wenn du die EULA nicht einhälst, wird sie dich häuten und deinstallieren.
Ich habe mir übrigens grad diesen neuen schweizer Film mit dem Namen Sennentuntschi angeschaut. Ich fand ihn toll. War wohl einer von wenigen – mal wieder! Aber ja. Es ist halt ein schweizer Film, mit schweizer Macken und schweizer Deutsch. Vor allem letzteres kann bisweilen sehr ungruselig sein
Trotzdem: Schaut euch den Film an! Er ist überraschend gut. Aber: Erwartet nicht zu viel jetzt.
Cheerios vom Pfofferltuntschi
我只愛regiolive.ch – Ich werde berühmt…
hahaha
etwas lustiges Zwischenduren.
Einige von euch können sich vielleicht an eine meiner Ich-will-singen-Phasen erinnern. Wer nicht, wird gleich damit konfrontiert… haha
Unglaublicherweise gibt es aber sogar einen Grund dafür, warum ich euch mal wieder damit auf’n Säckel geh. Und zwar folgender: Ich werde berühmt!!!
Gut vielleicht nicht grad berühmt … hahaha. Aber eines meiner singenden Videos wurde auf einer regionalen Website verlinkt und als Video der Woche bezeichnet. Und ich habe nur ganz ganz ganz indirekt etwas damit zu tun haha
Es interessiert euch, worum es sich handelt??? wirklich!? Wow, danke!! Dann geht doch auf folgenden Link: http://www.regiolive.ch/index.cfm?rub=100009&id=536206
Ob dieses Video wohl gewählt wurde, weil ich so gut, oder weil ich so schlecht singe? hahaha
cheeriooooooooooo
Der Löwe im Apfel oder wie Apple zurück zum Mac kam.
Huuuiiiiii!
Ihr, als meine beloved Blogleser, könnt euch sicher daran erinnern, wie enttäuscht ich von Apple in den letzten paar Gedankenmomenten war. Ein besonders (oder zieHmlich) gutes Beispiel ist folgender Post: Nichts neues in der Einöde des Apfels
Mal ganz davon abgesehen, dass ich inzwischen ein solches AppleTV-Scheissteil besitze und es liebe – besitze ich ja bekanntlich auch ein solches drecks-iPhone und ein iPad (was dort zwar nicht genannt wird, aber man kann das iPad ja mit dem iPhod [was auch immer mein Beweggrund für diese Bezeichnung war] in etwa gleichsetzen).
Was ist also passiert? Ob ich wohl doch der Apple-Sekte verfallen bin? Oder ist es nicht so schlimm und ich habe mich einfach dem Charisma Jesus Jobs’ ergeben? Oder ist es noch weniger schlimm und ich habe mich einfach ein bisschen verändert?
Wahrscheinlich am ehesten Letzteres. Obwohl ich das Verändern in diesem Falle nicht als etwas Schlechtes einstufen würde.
Nun, was ist denn genau passiert, dass mich dazu brachte, all diese Produkte plötzlich doch gut zu finden und zu besitzen? Ich denke das hat vor allem zwei Gründe: 1. Die Produkte wurden natürlich besser und gerade das iPhone als die zugeknöpfte Bitch existiert so gar nicht mehr. 2. Habe ich erkannt, dass es stinkt, ein Early Adobter zu sein.
Hmm… Ich war immer einer von den Menschen, die Features wollten, aber irgendwie habe ich – beruflich wie auch privat – erkannt, dass in der heutigen Zeit nicht auf Features sondern deren Integration der Fokus liegen sollte. Und das ist ein Punkt, welcher Apple eben schon seit längerem sehr stark berücksichtigt.
Gleichzeitig versucht Apple auch immer innovativ zu sein und eine Aussage von Steve Jobs diesbezüglich finde ich sehr eindrücklich und auch wahr: Innovation kann nicht aus Umfragen entstehen. Und so ist es auch, dass Apple Dinge erfindet, die nicht immer den Geschmack aller trifft. Und warum? Weil wahre Innovation eigentlich immer Avantgarde sein muss. Und genau das sehe ich bei Produkten wie dem iPhone oder AppleTV.
Nun, mal wieder eine lange Rede, bevor ich überhaupt was wichtiges gesagt habe. Denn ja, heute war es mal wieder soweit und ein Apple Event stand vor der Tür. Seltsamerweise war ich aufgeregt. Ich vermutete, unüberraschenderweise, dass wir etwas über das nächste Mac OS erfahren würden, welches wahrscheinlich den Namen Lion tragen werden würde.
Und tata, genau so war’s – wiederum und natürlich, unüberraschenderweise.
Aber sie stellten auch noch andere Dinge vor, zum Beispiel das overdue Release von iLife’11. Es ist wirklich interessant, aber ich war bei dieser Keynote so gebannt wie schon lange nicht mehr. Die Features der iLife-Tools haben mich von der ersten Sekunde überzeugt und auch FaceTime für den Mac, welches wohl iChatAV ersetzt/en soll.
Das Highlight war jedoch Mac OS 10.7 Lion. Zugegeben, es wurde noch kaum etwas gezeigt und die Anpreisung “Wir haben von iOS für Mac OS gelernt” machte mir etwas angst. Ich erwartete Fullscreen-Applikationen und einen AppStore für Mac OS. Und das klingt schon sehr beängstigend.
Und hier ist, was es beim nächsten Mac OS geben wird: Fullscreen-Applikationen und einen AppStore. OH MEIN GOTT!! DAS IST JA GENAU DAS!! Ja, das ist es. Aber! Beim näheren Darübernachdenken und auch beim Zuhören was Jesus Jobs dazu zu sagen hat, wurde mir klar: Wow, das ist echt clever. Und zwar nicht nur aus Marketing-technischer Sicht.
Zuerst zum einfacheren: Fullscreen Applikationen
Mr. Jobs meinte, dass sich fullscreen-Applikationen bei iPhone und auch iPad sehr gut bewährt hätten. Das ist natürlich klar, dachte ich mir, dort hat es auch kaum Platz für Fenster. Dann kam mir aber mit einem Mal etwas in den Sinn: Meine Mutter. Sie erkennt Fenster nicht. Zumindest auf Mac OS kann sie nicht erkennen, welche Fenster zu welchem Programm gehören und warum es manchmal mehrere gibt und manchmal nicht und ÜBERHAUPT! Ich kann das zwar nicht nachvollziehen, da ich damit aufgewachsen bin. Doch ich kann mir schon vorstellen, dass es für einige Benutzer einfacher sein wird, diese Vollbildschirm-Applikationen zu erkennen und zu auch zu benutzen. Weiter macht es natürlich vor allem bei Applikationen Sinn, auf welchen man dedizierte Arbeiten macht und nur diese sehen will, wenn man sie benutzt. iPhoto, Photoshop, iTunes, ein eMail-Client und noch einige andere bieten sich da sehr gut an.
Ich muss wirklich sagen, dass ich mich beim iPad sehr gut daran gewöhnt und auch die Vorteile zu erkennen gelernt habe.
Und dann: Der AppStore
Ich denke, der AppStore macht den meisten advanced-Benutzern aus einem Grund angst: Mit einem AppStore und somit einer eindeutigen Lizenzierung wird es immer schwierig, die Software über schwarze Kanäle zu erhalten. Ein gutes Beispiel dafür ist Valve’s Steam Service. Auf der anderen Seite muss man aber auch anerkennen, dass ein solches, schwaches unterdrücken von Softwarepiraterie gepaart mit dem plötzlich extrem vereinfachten Distributionsweg eine super Möglichkeit für beide Seiten bietet: Für die Entwickler heisst es: Weniger Herstellungs- und Distributionskosten. Und dies wird Mittel- bis Langfristig für den Kunden niedrigere Software-Preise bedeuten. Weiter kann auch davon ausgegangen werden, dass dieser Store von Apple moderiert werden wird. Das bedeutet zwar, dass es wohl kaum Pornosoftware darüber geben wird, aber auf der anderen Seite ist mir auch sehr gut gegen Viren geschützt.
Da war noch eine Sache…
… die uns Steve Jobs vorstellen wollte: Das neue MacBook Air. Nicht, dass es mich interessieren würde. Da ich ein iPad habe, interessiert mich der Besitz eines solchen Gerätes nicht mehr wirklich. Aber dank diesem Produkt – das kein DVD-Laufwerk hat – wird ein AppStore plötzlich noch viel sinnvoller.
Zugegeben: Das war nun wohl eine sehr starke Lobeshymne auf Apple. Die wahren Beweggründe von Steve Jobs und Apple mögen andere sein, aber ich bin schon wirklich echt überzeugt. Lasst uns abwarten, was die Zukunft dann wirklich bringen mag.
Cheerio, der ApplePfreak
Das rote Fringe-Intro: Die deutschsprachigen Zuschauer werden verarscht.
Und zwar auf das gröbste.
Eine Sache, die ich an Fringe immer sehr mochte und die eigentlich auch zeigt, wie modern die Serie ist, ist der Fakt, dass sie durch’s Band fast alles übersetzen. Da haben sie zum einen diese fancy-3D-Schwebetexte, die über’s Bild ziehen auf welchen zB FBI Hauptzentrale steht. Aber auch alle Inhalte des Intros, bei welchem sie Worte wie dark matter und so weiter schön brav auf Deutsch übersetzen. Sogar beim speziellen 1985er Intro haben sie alles schön übersetzt.
Gestern lief nun der erste Teil des Season-Finals auf Pro7 und ich schaute mir die ersten Minuten an, weil ich auf die Übersetzungen im Intro gespannt war. (Achtung, ab hier gibt’s Spoiler). Den meisten Zuschauern wird wohl aufgefallen sein, dass das Intro von Gestern etwas anders war, als die anderen. Genauer gesagt: es war rot. Und das war es dann aber auch schon. Es war das ganz normale Intro, einfach in rot. Ich weiss nicht, ob man so versteht, was mit dem roten Intro gemeint ist.
Als Erklärung schnell, wie das Intro auf englisch ist: Ausser natürlich, dass es rot ist, besitzt es im Vorspann auch ganz andere Wort, die am Bild vorbeizeiehn. Am Besten schaut man es sich gleich schnell selber an:
Als ich das damals auf englisch gesehen habe, war mir klar: Wow, das ist das Intro von Fringe aus dem anderen Universum! Diese Klarheit hätte sich wohl beim Anschauen des deutschen Intros nicht ergeben.
Man mag jetzt denken, dass dies ein Detail ist. Ich finde jedoch, dass die Worte sehr essentiell (auch mit der Aussicht auf die dritte Staffel) sind. Weiter werfen sie wieder Fragen auf, was spannend und auch wiederum sehr essentiell für diese Serie ist.
Hier die Worte und meine Übersetzung dazu:
Hypnosis: Hypnose (haha, ja da war einfach)
Pyrokinesis: Pyrokinese
Hive mind: Kollektive Intelligenz (oder Wabengeist … oder sowas)
ESP: ASW (Aussersinnliche Wahrnehmung)
Neuroscience: Neurowissenschaften (Nicht unbedingt Neurologie…)
Clairaudience: Audiomantik (oder Wahrhören)
Cryonics: Kryonik
First people: Erste Leute (evt. auch die Ersten)
Astral projection: Astralprojektion
Protoscience: Protowissenschaften
Mutation: Mutation
Genetic Engineering: Gentechnik
Ich frage mich wiklich, warum die das nicht übersetzt haben. So schwer ist das meiner Meinung nach nicht. Ich habe noch Links auf Wikipedia dazu gesetzt, für den Fall, dass das eine oder andere Wort jemanden mehr interessiert. Gewisse Inhalte gab es aber leider nur auf englisch
Sooodeli, das war’s! Fringe bleibt natürlich trotzdem eine der besten Shows, die im Moment über die Screens flimmert.
Cheers, euer Pfringe
Kriegt mein Blog doch noch «Value»?
Ich bin ja jetzt Student.
Diese Aussage mag manch einen Pfoff-Nichtkenner (oder auch -Dochkenner) schockieren und doch scheint es der Wahrheit zu entsprechen. Den endgültigen Entscheid diesbezüglich, fälle ich jedoch erst im Verlauf der nächsten Woche; Nächsten Donnerstag ist nämlich der Testmonat meines Studiums abgelaufen.
An dieser Stelle keimt natürlich für die vielen Nichtinformierten die Frage nach dem Was auf. Ja, was studiere ich eigentlich?
Der Name des Studienganges ist «Autor werden – Schreiben lernen». Ein ziemlich lächerlicher Titel für einen Studiengang, da es sich nicht nur nach Möchtegern und Pseudo anhört, sondern auch eindeutig kein Zertifikat impliziert. Und so in etwa ist es auch: Es ist ein neues Fernstudium der Klett Akademie.
Ich habe vor, dies zu machen, weil das Schreiben mein grösstes und beständigstes Hobby ist. Gleichzeitig ist mein Schreibstil und meine Methodik von Verwirrung, Unerfahrenheit und Unorthographie geprägt. Das mag für einige reizvoll sein, mich dazugezählt, aber wirklich Bühnenreif wird es so nie. Nicht, dass es mein direktes Ziel ist, ein erfolgreicher Autor zu werden, aber mein Hobby besser zu beherrschen und vielleicht doch mal mehr als 11 Bücher zu verkaufen, das wär schon gut.
Da fällt mir gerade ein, was ich vor einigen Jahren gesagt habe: «Filmen ist mein Leben!» hahahahahahahahahaaa… Andererseits muss ich sagen – vor allem um mich selber zu beruhigen – dass ich lange vor meinem Filmerwunsch schon viele geschrieben habe und auch seit dem Abflauen dessen noch immer schreibe.
Wie auch immer, die Frage brennt, inwiefern diese kürzliche Veränderung dem Blog denn mehr solches, angepriesenes «Value» geben könnte. Zum Einen natürlich, weil ich mir davon verspreche, einen allgemein besseren Schreibstil zu entwickeln. Dieser erste Punkt liegt, so glaube ich, sogar auf der Hand. Auf der anderen Seite jedoch, wird mich dieses Studium immer wieder vor Schreiberaufgaben stellen, welche ich dann voraussichtlich hier verbloggen werde. So können dann nicht nur Ich, meine Lehrer und Mitstudenten, sondern auch die fünf Blogleser sich von meinen – hoffentlich! – besser werdenden Schreiberskills überzeugen. (Oder mich zusätzlich darauf hinweisen, dass es auch nach einem Jahr noch immer genauso verwirrt und orthographiefrei zuhergeht wie am Anfang.)
So jetzt aber einfach mal schauen, ob und wie es wird…
cheers, pfriter
Ich bin flattr’ed
Und vorab: Das ist kein Schreibfehler. Ich will nicht von irgendwelchen Flatrates oder oder flachen roten Gegenständen berichten. Nein, ich will von etwas berichten, das neu, internety und in der Beta-Version ist. Es ist also, wie so vieles im Internet ist: So neu, dass es noch nicht mal fertig ist – und somit perfekt, um mein Interesse aufzusaugen.
Die rede ist von Flattr (Was offensichtlich vom englischen to flatter kommt und schmeicheln bedeutet). Es handelt sich dabei um einen Webdienst der es endlich möglich macht, autonomen Webkreatoren nicht nur zu Ruhm und Bekanntheit zu verhelfen, sondern ihnen auch auf eine wertvolle Art zu schmeicheln. Und zwar, mit Geld.
Das klingt jetzt nach: Wieso soll ich für Gratis-Content Geld ausgeben??
Ja, guter Einwand Herr und Frau Unbekannt. Aber, ist es nicht so, dass man für Dinge gerne bezahlt, wenn sie wirklich gut sind? Dass man denkt, einfach nur zu sagen, dass es toll ist, reicht nicht. Man will mit einem echten Gegenwert zeigen, dass man es wertschätzt. Eben wirklich, den Wert etwas schätzen. Und genau das kann man mit Flattr machen. Man lädt um10€ auf sein Flattr-Konto und kann dann damit beginnen, auf Blogs und anderem, dieses Geld zu verheuen.
Das klingt jetzt nach: Ich geb dem einfach 10 Euro, weil er fünf minuten was geschrieben hat?…
Auch guter Einwand, ihr Kinder von Herr und Frau Unbekannt. Man bestimmt aber selber in seinem Flattr-Profil, wie viel Geld im Monat man ausgeben will. Sie schlagen um 5€ vor und setzen die unterste Limite auf 2€. Wenn man dann beginnt, Beiträge zu flattr’n, werden diese gezählt und am Ende des Monats kriegt jeder geflattrte einen Anteil des Geldes. Wenn ich also 10 Beiträge flattr und 2€ pro Monat eingestellt habe, kriegen die dann jeweils 20 Cents.
Das klingt jetzt nach: Was wollen die mit einem solchen Oma-Batzen?
Dazu, ihr unbekannten Grosseltern, sag’ ich folgendes: Hätte jedes Kind 1000 Omas und kriegte von jeder 20 Cents, hätte es 200€ – und wäre ein frohes Kind. Es geht auf der anderen Seite aber wohl auch nicht darum, dass sich jemand mit geflattr’ten Blogs seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Sondern, dass man sich, von den vielen kleinen Beiträgen zwischendurch mal einen Kuchen kaufen kann.
Was auch gut dran ist: Wenn man einen Flattr-Account hat, kann man selber natürlich auch eigene Beiträge auf Flattr veröffentlichen und Geld verdienen. Ihr werdet nach diesem Post eine kleine Info sehen und einen Button, der nach Flattr führt. Damit kann man dann eben genau dies tun: Meine Blogeinträge Flattrn.
Ich, für meinen Teil, finde das toll und werde wohl so einiges Verflattrn in nächster Zeit. Wenn irgendjemand findet, man könnte irgendwas von mir flattrn, ist das natürlich auch schön
Cheerio, der Pflattrer
Salzwasser ist heisser
Oder umgekehrt: «Salz erst in’s Wasser wenn es kocht, weil’s länger braucht um heiss zu werden.»
Diese und ähnliche Aussagen habe ich mir schon oft anhören müssen und dann postwendend immer nach der Erklärung dafür gefragt. «Ist einfach so» , gab man mir dann meistens als schön-christliche Antwort zurück. Da einfach-so kein Argument ist verzichtete ich natürlich jedes Mal darauf, dieses Wissen oder jenen Vorschlag in mein Repertoire aufzunehmen oder gar anzuwenden.
Heute, es mag an der latenten Mittagslangweiligkeit oder dem an Salzwasser erinnernden Regen liegen, habe ich mich plötzlich gefragt, was wohl dran ist, an diesem Gerücht, dieser Aussage. Deshalb entschied ich mich, mir mal zu überlegen, was alles für Aussagen gemacht wurden und ob dann herauszufinden, wie man das logisch erklären könnte.
Ich konnte das auf zwei Grundsätzliche Aussagen herunterbrechen:
- Salzwasser ist heisser
- Salzwasser wird langsamer heiss, als normales Wasser
Beide Punkte können aus meiner Sicht nicht der Wahrheit entsprechen und begründen wohl auf einem folklorischen Missverständnis, das es herauszufinden gilt.
Salzwasser ist heisser
Ich gebe zu, ich habe noch nie normales und Salzwasser gleichzeitig mit einem Thermometer kochen lassen aber meine Erinnerungen an den Chemieunterricht sagen mir: Was gleich viel Energie (also Wärme) bekommt, wird auch gleich heiss. Auf der anderen Seite könnte es zwar natürlich sein, dass Salzwasser schneller oder langsamer die Energie wieder frei gibt oder weniger gut oder besser diese Energie speichern kann. Wie es auch wäre, es würde in jedem Fall mit der zweiten behauptung, es würde langsamer heiss werden, im Clinch stehen. Warum? Wäre Salzwasser wirklich einfach so heisser, würde es in jedem Fall – und logischerweise – schneller heiss werden, als das normale Wasser.
Salzwasser wird langsamer heiss
Kommen wir also dazu, wenn wir gerade dabei sind. Ich kann bestätigen, dass auch ich das Gefühl habe, es dauere länger, bis Wasser mit Salz bereit für die Spaghetti ist. Bedeutet das aber, dass es langsamer heiss wird? Selbst wenn das so ist, würde das doch wieder gegen die vorherige Aussage sprechen.
Die Crux der Wortwahl
Vielleicht liegt diese Crux einfach in den Aussagen an sich. Denn wird Salzwasser wirklich langsamer heiss oder braucht es länger, bis es kocht, also Blubbelblasen aufsteigen. Und plötzlich erinnere ich mich an einen Satz aus dem etwas früher erwähnten Chemie-Unterricht. Da sagte der Lehrer nämlich einst: «Salzwasser hat einen höheren Siedepunkt.»
Aha! Und plötzlich wird mir – in diesem Augenblick, ihr seid live dabei – alles klar: Man muss einfach die Sätze umformulieren und dann sind die Aussagen logisch.
- Salzwasser wird heisser
- Salzwasser braucht länger bis es kocht
So ergibt das doch wirklich viel mehr sinn. Denn, logisch braucht es länger, weil’s danach auch heisser ist.
Warum ist das so?
Nun, warum das so ist, kann ich leidern nicht beantworten, aber ich glaube, ich kann erklären, wie es ist. Denn Wasser kocht, also blubbert, bei 100°C. Das heisst, jedes Wasser-Molekül, das heisser als diese 100° ist, wird zu Dampf und entweicht dem Topf. Das bedeutet: Das noch flüssige Wasser kann gar nicht heisser als 100°C sein.
Das Salzwasser hingegen, kann das anscheinend. Das heisst, es wird erst bei einer höheren Temperatur zu Dampf. Es bleibt also länger flüssig.
Und wie können wir das nun nutzen?…
Ich glaube, das können wir gar nicht haha. Wenn es also ähnlich schnell heiss wird, ist es schlussendlich ja Hans-wie Heiri, wann wir das Salz hinzugeben. Wenn wir es erst danach hinzugeben, können wir die Spaghetti ein paar Grad früher in’s Wasser legen, aber das können wir ja auch so
Somit sehe ich in der Information keinen wirklichen, tieferen Nutzen im täglichen Gebrauch. Ausser um sie dann anzuwenden, wenn mir jemand beim Kochwasser reinreden will – haha.
Und das müssen wir jetzt alles einfach so glauben.
Nein, das finde ich nicht. Ich werde jetzt schnell Onkel Google befragen und schauen, ob es eine fundierte und nicht nur errätselte Erklärung gibt. (Das muss es doch geben, bin ja wohl kaum der Einzige, der sich das je gefragt hat)
*gooooooooooooogle*
Die Zeit, weiss alles. In diesem Artikel der Zeit Online wird beschrieben wie’s wirklich ist. Lustigerweise findet man heraus, dass Salzwasser sogar etwas schneller heiss wird, als normales Wasser. Sehr interessant! Aber ich glaube, der Grundtenor und vorallem die Erkenntnis, dass es schnurzpiepegal ist, wann und wie man es tut, stimmen absolut überein.
Jetzt hab ich lust auf Spaghetti
Cheerio, der Pfoff
iPhone 4R bereits in Arbeit?
Wen ich auf Facebook eine/n meiner Freunde nennen darf, hat es vielleicht schon mitgekriegt. Wenn aber nicht und für alle, die diese Chance noch nicht hatten, poste ich es hier noch einmal. Das erste promo-Bild des nächstjährig erscheinenden Nachfolgers vom brandneuen iPhone 4 – Das iPhone 4R:
Zugegeben, es wieder offiziell noch ernst gemeint. Der scharfsinnige Betrachter hat auch bestimmt die Fussnote mockup by pfoffie gesehen. Und der Pfoffie, ja, das bin ja bekanntlich ich.
Ich führte mit dem Wedda gestern eine überraschend nette Mail-Konversation in welcher erwähnte, dass das nächste iPhone bestimmt iPhone 4E (für Empfang) heissen würde. Die Idee fand ich toll, ich hab sie dann an die Realität angenähert, indem ich aus dem E ein R (für Reception, ebenfalls Empfang einfach auf englisch). Zuhause habe ich dann dieses (hoffentlich) an die aktuellen iPhone 4 Promotionen erinnernde Bild gemacht. Nebst dem offensichtlich veränderten Logo (soll übrigens an das 3GS erinnern) und Text, habe ich noch was anderes angepasst, das bisher noch niemandem aufgefallen ist. Ob’s wohl einem/einer der Blogleser/innen auffällt?
Ansonsten… Halte ich mich jetzt mal aus dem ganzen Antennengeschwafel raus. Ich will mir zuerst selber ein iPhone kaufen, bevor ich mir diesbezüglich eine Meinung mache.
Was meint Ihr?
cheerio iPfoffie

