Moon, Dorothy Mills und Daybreakers
Es ist mal wieder Review-Zeit! Der Titel des Posts verrät natürlich schon, um welche drei Filme es sich handelt (Nein, es handelt sich nicht um einen Film mit dem Titel Moon, Dorothy Mills und Daybreakers). Und wer Gestern bzw. Vorgestern zu späten Stunden noch wach war und einer meiner heissgeliebten Facebook-Freunde ist, hat vielleicht sogar meine Statusmeldungen gesehen und kann sich – zumindest von zwei Dritteln – denken, was ich von den Filmen halte.
Für diejenigen, die Angst vor Spoilern haben oder nicht mehr lesen mögen, sage ich hier als Minireview gleich eines vorneweg: Ich halte alle drei Filme für Sehenswert. Dies lässt natürlich die Frage aufkeimen: Habe ich plötzlich ein Händchen für gute Filme oder ist meine Toleranzgrenze in’s Bodenlose gefallen? Das jedoch, kann ich nicht beantworten.
So, nun aber zu den einzelnen Filmen. Ich werde sie in der Reihenfolge des Titels behandeln. Wer aufgepasst hat wird merken, dass diese Reihenfolge umgekehrt alphabetisch ist. Das liegt aber nicht etwa daran, dass ich möglicherweise gerne alles umgekehrt alphatisiert darstelle, nein, dies ist nur eine nach favorisierung sortierte Liste. Angefangen mit dem Film, den ich am Besten finde:
Moon
In der Zukunft unseres Planeten (oder der Gegenwart von diesem in einem Paralleluniversum) hat man endlich etwas gefunden, dass das Wort Energie entschmutzt. Eine saubere Energiequelle. Helium-3. Jenes sei supitoll und wird auf dem Filmtitelgebenden Erdbegleiter, dem Mond, aus dem Gestein geerntet.
Diese Aufgabe kann natürlich nicht (nur) eine Maschine übernehmen. Es braucht menschliche Unterstützung. In diesem Falle von Sam Bell, einem Angestellten der Firma, die dieses Helium-3 auf dem Mond gewinnt. Er hat einen 3 Jahresvertrag der in zwei Wochen ausläuft. Das bedeutet, dass er in 14 Tagen endlich seine Frau und seine Tochter wieder sehen wird.
Doch es geschieht ein Unfall, der für Sam alles verändert.
Ich gebe zu, independent-Produktionen haben für mich immer einen gewissen Reiz. Wenn dann auch noch bekannte(re) Schauspieler dabei sind, die ich mag, wird’s doppelt interessant. Moon legte diesbezüglich sogar noch einen Obendrauf und hatte einen von Clint Mansell eingespielten original Score. Clint Mansells sound kennen einige wohl von Requiem for a Dream und vielleicht sogar von The Fountain. Clint Mansell ist der einzige Filmscore-Komponist, dessen Name ich kenne (okay, ich kenn’ auch Hans Zimmer, Carter Burwell und Angelon Badalamenti … aber C. Mansell ist mein Favorit haha) und für mich eigentlich ein Garant für ein wunderbares Score.
Somit haben wir das perfekte es-gefällt-rené-Setting: SciFi, schiere unbekanntheit und Clint Mansell. Ich war mir also ziemlich sicher, dass ich den Film mögen würde. Aber, bei Erwartungen bin ich ja immer sehr vorsichtig. Ich beschnitt somit meine tollen Erwartungen und erhoffte mir einfach einen wenigstens einigermassen unterhaltsamen Film.
Aber ich wurde – natürlich und ganz offensichtlich – absolut positiv überrascht und meine originalen Erwartungen wurden sogar übertroffen. Nicht nur die schauspielerischen Leistungen (vorallem die des Roboters *haha*) sind genial, auch die Story ist wunderbar und tief, auch (oder gerade weil) die unerwartete Wendung keine ist. Noch was zu jenem Roboter… Ich glaube fast, er ist etwas vom Besten an dem Film.
Mehr kann und ich will ich hier dazu nicht sagen. Ausser einem: Wenn ihr nur einen meiner Heute reviewten Filme ansehen wollt, dann schaut euch diesen an.
Und um das ganze noch zu untermauern, hier noch der Trailer:
So, jetzt wo wir das haben, auf zum gestörten Mädel:
Dorothy Mills
Wenn es etwas gibt, dass mich mehr anzieht, als britische Filme, dann sind es französische Filme. Wenn sie dann auch noch irische Koproduktionen sind… Dann ist es doppelt toll. Ich gebe bei diesem aber zu: Mein Freund hat ihn ausgewählt. Ich hätte wohl nach diesem Trailer nicht unbedingt ja dazu gesagt, aber, ich wurde – wieder!!! – positiv überrascht.
Das nicht wirklich heisse Mädel Dorothy Mills hat ein Problem: Sie ist ein bisschen – bis sehr – gestört. Ihre Probleme beginnen, als sie als Babysitterin im Wahn auf das Kind mit einer Babyflasche einschlägt. Eine nette Psychologin, deren Name ich vergessen habe, macht sich auf, Dorothy zu helfen, bzw. ihren Fall zu übernehmen. Sie ist sich anfangs sicher, dass Dorothy einfach nur eine multiple Persönlichkeitsstörung hat. Je mehr die Zeit und damit die Tage vergehen, um so klarer scheint ihr zu werden, dass hier mehr abgeht, als sie bis jetzt gedacht hat.
Ich darf hier nicht mehr sagen, die Twist des Filmes ist nämlich (aber nicht leider) so durchschaubar, dass ich niemandem den Spass nehmen will, endlich mal selber auf das Ende zu kommen. Es gab für uns einige Möglichkeiten, die sich aber nacheinander abrollten bis nur noch eine Lösung da war. Somit ist Dorothy Mills eine tolle Geschichte, die sich schön vor den Augen des zuschauers enfaltet und auf ein tolles und erwartetes Ende hinausläuft. Die, für mich zumindest, allesamt unbekannten Schauspieler geben sich allerbeste Mühe und legen somit eine glanzleistung ab. Schärfstes Augenmerk ist dabei auf diese Dorothy zu legen, denn sie macht von allen den besten Job.
Mystery und ein bisschen Psychologie – ein wirklich sehenswerter Film, von welchem ich natürlich auch einen Trailer hab. Moi, the Trailermachine!
Und zuguterletzt und nach all dem Nichtvorhandensein von Blut, schreiten wir weiter zu den Vampiren, den
Daybreakers
In der Zukunft unseres Planeten (und auch in der Zukunft eines möglichen paralelluniversums) haben sie gewonnen: Die Vampire. Weit über neunzig Prozent der Menschen sind in den späteren 2010er Jahren auf die andere Seite gewechselt und führen ihr Leben – bzw. ihren Tod – als Vampire. Es ist ein vollfunktionierendes Wirtschaftssystem auf dem Leben und er Existenz der früheren Menschen aufgebaut worden. Alles scheint perfekt ausser einer Kleinigkeit: Das Blut geht aus.
Der Film behandelt einen relativ kurzen Lebensabschnitt von Ed, einem Vampir der nach einem Ersatzstoff für Blut sucht. Sein Leben wird aus der Bahn geworfen, als er auf Menschen trifft, die scheinbar eine Heilung gegen das Vampirsein gefunden haben.
Eine meiner häufigsten Überlegungen zum Thema der Vampire war immer, was passieren würde, wenn sie die Oberhand gewinnen und (fast) alle Menschen verwandelt oder getötet hätten. Dieser Film zeigt in wunderbar komponierten Bildern auf, wie dies dann so wäre. Er zeigt auch eine für mich nicht wirklich nachvollziehbare (auch wenn ich den Vorgang zu verstehen glaube) Art auf, die Vampire von ihrem Vampirsein zu erlösen.
Ausser den wirklich gekonnt gefilmten und bearbeiteten Bildern, der paar mehr oder weniger originellen Ideen (zB., dass die Vampire endlich mal wieder kein Spiegelbild haben) und der netten Action hat der Film ziemlich wenig zu bieten. Die Geschichte ist sehr plump (Nicht Avatar-plump, sondern Plump-plump) und durchschaubar.
Nichtsdestotrotz ist der Film sehr unterhaltsam. Es muss ja nicht immer alles eine Message haben, ne? Natürlich gibt’s jetzt auch wieder einen Trailer.
Ich hoffe, am End’ konnt ich euch für wenigstens einen dieser Filme aufwärmen.
Cheers, der Pfoff
Schwule und Blutspenden
Ach, das war Heute mal wieder was.
Ich dachte im Zug – vollkommen zufällig – daran, einmal Blut spenden zu gehen. Wär ja cool, evt. rettet’s jemandes Leben, ne? Eine halbe Stunde später erhalte ich eine SMS meiner Heldin, die mir sagt, dass Schwule kein Blut spenden dürfen.
ähm, wie bitte?
Das dachte ich mir und fragte nach, woher sie das wisse. Sie weiss es von hier. Anscheinend geht es hier um eine Art Subgesetz, das schon lange bestehen muss, da es offensichtlich klar sein müsste.
Ein homosexueller Mann darf in der Schweiz kein Blut spenden. «Diese Sicherheitsvorkehrung ist notwendig, da Schwule häufiger HI-Viren im Blut tragen als Heterosexuelle», so Rudolf Schwab, Direktor des Blutspendedienstes.
Was für eine tolle und überhaupt nicht schubladisierende Aussage. Nicht, dass ich bestreiten will, dass die HIV-Infizierung bei Schwulen häufiger wäre. Ich weiss es nicht und werde mich auch bestimmt nicht auf das Niveau herablassen und mir irgend eine Statistik suchen, die das Gegenteil beweist. Statistiken sind meiner Meinung nach erwiesenermassen für’n Arsch – und das meine ich nicht Positiv.
Wie auch immer
Bei der Kreation einer solch bizarren Regelung sollte man sich vielleicht zuerst auch mal überlegen, warum die AIDS-Prävention bei vier von fünf Spots Heterosex zeigen und nur einmal zwei Dudes die sich nageln. Laut einigen jener bösen Statistiken, denen offensichtlich die AIDS-Prävention vertraut, sei es nämlich so, dass die Anzahl an Neuerkrakungen bei heterosexuellen Menschen kontinuierlich steige, während sie in der Schwulenszene langsam stagniere.
Wie gesagt, ich gebe nichts auf Statistiken. Aber wenn es etwas gibt, woraus wir einen Schluss ziehen können, ist es folgendes: Es gibt faktisch und fernab jeglicher Statistiken oder Hochrechnungen HIV-Infizierte jeglicher sexueller Ausrichtungen (auch wenn Sodomisten sich wohl eher Tollwut holen *haha*). Somit ist ein HIV-Test sowieso in jedem Blutspende-Fall unabdingbar und damit diese Diskussion über den Auschluss irgendeiner Gruppe vollkommen fehl am Platz.
Schwöttuhaftige Stümperhaftigkeit
Es ist aber natürlich auch wieder typisch: Der Homo will heiraten, will Kinder adoptieren und setzt sich irgendwelche Prides und Demos ein. Sich aber mal auf eine wirkliche Diskriminierung zu konzentrieren, das kann man nicht.
Cheers Pfoff
LOST: Entangled? Das Serienfinale
Gestern war es endlich soweit: Meine Lostkumpels und ich fanden endlich die Zeit, um unsere FOUND-Party zu veranstalten. Kernereignis dieser Party war das Schauen der allerletzten Episode von LOST. Und für alle die dies bisher noch nicht wussten: Ja, LOST wurde, nach Sechs Seasons, die sich wie 12 anfühlten, abgeschafft. Ich werde mich hier jetzt ein bisschen über diese Episode auslassen, mich darüber fragen und erzählen, was ich denke, dass passiert ist und was passieren hätte können (oder sollen). Somit wird der folgende Post Spoiler (dt. Verderbies) enthalten…
Meine Hoffnung
Im Vorfeld hatte ich, trotz dem ALIAS-Fiasko (welches ich damals offensichtlich nicht für ein Fiasko hielt *haha*), die Hoffnung, dass die letzte Staffel und Episode von LOST wirkliches Licht in’s Dunkel bringen würde. Ich hoffte auf Antworten zu Was ist die Insel? oder Wer kam wann warum wohin und woher?
Meine Befürchtung
Seit eben vorher erwähntem Fiaske lag mir aber natürlich auch die Angst vor einem Abschluss ohne Antworten im Magen. Eine letzte Episode, die nicht beantwortet, sondern abschliesst. Oder eine Episode die sogar noch mehr Fragen aufwirft.
Das Ende
Nun, was war’s denn nun? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Vorallem aber ein Abschluss.
Das Finale der fünften Staffel endete ja damit, dass die gute Juliette die Bombe detonieren liess, mit welcher unsere Protagonisten verhindern wollten, dass alles überhaupt jemals passieren würde. Die sechste Staffel begann dann damit, dass eben jene Protagonisten, auch welche, die schon lange tot gewesen waren, wieder im Flugzeug sind, über die Absturzstelle hinüberdüsen und heil in LAX ankommen. Man denkt, wow, die haben’s ja wirklich geschafft und whatever happened, happened doch gar nicht so wirklich und unbedingt.
Gleichzeitig gab es auch noch eine andere Zeitlinie welche eigentlich die normale ist. Dort hat’s irgendwie nicht so richtig geklappt und der incident war schon immer eine Atombombe – tja whatever hap… In dieser besagten, normalen, Zeitlinie stirbt die gute Juliet, die fast alle toll fanden, und sagt als Geist noch schnell: it worked. Was für alle Zuschauer klar bedeutet: Oh, es hat geklappt, darum sehen wir diese andere Dingsbumsblabla wo’s gar nie passiert ist. Später stellt sich aber heraus, dass sie mit it worked nicht den Versuch, eine andere Realität zu erschaffen, sondern einen Apollo-Riegel zu ergattern, gemeint hat.
Ganz genau: Denn schlussendlich, und das war der grossartige, wichtige und tiefgründige Inhalt der letzten Episode, waren alle im Flashsideways (wie sie die Welt wo’s nicht geschah nannten) schon tot. Der Flashsideways war also eine Art Fegefeuer…
Meine Meinung
Also wir haben da diese Insel. Die hat voll die gangstrigen Features wie Autoheilung, Autoabtreibung, Zeitreisen, einem Rad, dass die Insel verschiebt (jaja, das gehört zum Zeitreisen), Elektromagnetismus, ein böses Monster aus Rauch und noch so vielem mehr. Es ist also eigentlich die absolute inbrunnst einer Wunderinsel, wo scheinbar alles möglich ist… und die Lösung für die alternative Zeitlinie ist David Lynch???
Das, meine guten drei Leser, die diese Episode schon sahen und deshalb bereits jetzt lesen, verstehe ich nicht. Was machen diese Flashs überhaupt für einen Sinn, wenn es sich nur um das Afterlife der Protagonisten handelt? Logisch können Sie damit eine superkuschelige Wir treffen uns jetzt grad alle wieder-Sequenz durchziehen, das hätten Sie doch aber auch mit einer vollkommen anderen Lösung gekonnt.
Ansonten war die letzte Episode toll. Sie war spannend, interessant und sogar rührend. Und dassoll man ja auch nicht unterschätzen.
Mein Lösungsvorschlag
Was man meiner Meinung nach hätte machen können ist folgendes: Das ausstöpseln des Lichts hätte funktionieren können und während all die Losties in dieser intrareligiösen Kapelle sitzen, würde die Insel zerstört und die Seeeeeelen herüberwandern… Oder sie wären nochmal timegetravelt, hätten verhindert die Insel von Anfang an untergehen lassen und dann wär auch irgendwie alles zusammengekommen. Es hätte natürlich und eigentlich den Tod jedes Inselmitglieds nachsich gezogen, was aber vollkommen irrelevant wäre, weil die in der Kapelle sich ja an alles erinnern und somit beide Geschichten gleichzeitig in ihnen weiterleben.
Meine Erklärung
Nach der Episode herrschte bei uns ein leichter Grad der Verwirrung: Waren sie jetzt schon die ganze Zeit tot? Dass Kate und die anderen aus dem fliehenden Flugzeug auch dort sind, bedeutet, dass das Flugzeug abgestürzt ist, oder? …
Meiner Meinung nach ist es so: Jenes ultraunsinnige Fegefeuer existiert Zeitübergreifend – Das wird ja auch vom Christlichen Schafhirten so gesagt. Wir wissen somit nicht, wann die anderen gestorben sind. Wir wissen also nicht, was passiert ist, nachdem sie zurückgekehrt sind, ob sie überhaupt zurückgekehrt sind. Wir wissen auch nicht, wann’s mit Hurley und Ben aus war. Was wir wissen ist einzig, dass sie irgendwann starben oder sterben werden, was ja aber auch in der Natur der Sache des Lebens liegt.
Meine Fragen
Nichtsdestotrotz gibt es noch einige, wirklich einige, offene Fragen, die vielleicht jemand beantworten kann, der nicht Ich ist.
- Warum würden Jack und Juliet ein Fegefeuer erfinden, in welchem sie und nicht Jack+Kate bzw. Sawyer+Juliet heiraten?
- Warum sollte sich Say-IT! ein Afterlife basteln, in welchem er nicht mit seiner östlichen Schnecke zusammen ist?
- Warum findet Juliet es wichtig zu sagen, dass das rausholen des Apollo-Riegels wichtig war?
- Warum wurde Jack nicht zu einem Rauchmonster?
Weiter gibt es noch so viele andere Fragen und offene Punkte zu LOST, dass ich mich kaum an alle erinnern kann. :)
Aber, und das muss einfach wirklich nochmal gesagt sein: Ich bin zwar traurig, dass es vorbei ist, aber trotzdem zufrieden damit, wie und dass es aus ist.
cheers, euer Pfoffie
Happa Kantrabass-Tag!
Ja, ahr habt rachtag galasan. Haata ast – andlach! – Kantrabass-Tag!!!
Was ast dar Kantrabass-Tag?
Dar Kantrabass-Tag ast dar Tag, an walcham man das Kantrabass-Laad, das man aas dar Kandhaat kannt, ahrt. Da kannst das Kantrabass-Laad nacht??? Haar ast aan Lank daza: Wakapadaa. Wahrschaanlach hast da nan aach schan varstandan waram as gaht.
Was macht man am Kantrabass-Tag? (haha, fahlarfraa tratz Kantrabass-Tag!)
As gabt varschadana Tradataanan, was man am Kantrabass-Tag machan kann. Schlassandlach ast as jadam aanzalnan abarlassan, anwaawaat ar/saa dan Kantrabass-Tag nachgaht. Das wachtagsta ast, dass man mandastans aanan Satz am Tag sagt, dar nar aanan Vakal anthalt. Man kann aach zwaschan aanagan Satzan ammar mal waadar aan Wart adar Satz sagan, dar nar aanan Vakal hat. Daa ganz hartan Kantrabass-Fans jadach, wardan dan ganzan Tag nar aanan Vakal varwandan… Das ast dann abar schan bratal hart!
Da maastan Taalnahmar antschaadan sach am Margan baam Aafstahan, walchan Vakal saa daasas Jahr nahman wallan. An maanam Fall, waa man saaht, ast daasar Vakal das A.
Was far aan tallar Blag-Past!
Ach haffa, ahr habt mach varstandan and macht avantaall aach mat?
chaars, aaar Pfaffaa (Das haasst nacht Pfarrar)
Modetipps für Unmodische von einem Unmodischen
Dass ich einer der begabtesten Erfinder literarischer Fauxpas bin, ist ja bereits blogweit bekannt. Ein etwas besser, aber auch nicht wirklich gut gehütetes Geheimnis ist, dass ich auch ein Meister der modischen Fauxpas bin. Ich bezeichne nämlich – zumindest in meiner Welt – den Ereignishorizont zwischen “akzeptabel” und der Unendlichkeit eines grässlichen, schwarzen Modelochs.
Nach dem Motto Keep the Level werde ich hier jetzt also ein paar Tipps für Modemuffel abgeben, damit sie sich nicht aus Versehen in ein unwiderrufliches Abseits befördern.
- Wenn du einen BMI über 25 hast, zieh nichts weisses an
- Schon gar nicht, wenn es für Menschen mit einem BMI unter 25 hergestellt wurde
- Zieh dich allgemein nicht vollkommen weiss an
- Vor allem dann nicht, wenn du – als Mann – schwarze Unterhosen unter einer plötzlich viel zu durchschimmernd erscheinenden, weissen Hose trägst
- Kurzhaar-Strähnchen sind auch bei Schwulen out
- Weisse Kleider, schwarze Schuhe und einen roten Schuhbändel der mehr auffällt als der schwarze auf der anderen Seite, der offen ist = NEIN
Ich hoffe das hat einigen geholfen. Wichtig bei diesem Post zu erwähnen ist, dass die vorhergehenden Punkte durch eine einzige Person inspiriert wurden, die ich gestern am Bahnhof Olten gesehen habe.
Am Besten macht man aber einfach folgendes: Mal schnöu in Spiegu luege!
Und alles was dann noch als unmodisch durchgehen könnte, ist dann ein STILMITTEL.
Cheers – pf
The Posting 666: Alan Wake und das Spore-omen
Jubiläumszeit! Auch wenn es sich nicht um einen Blogjahrestag handelt, ist es trotzdem ein spezieller Post. Es ist nämlich der ganz genau 666. Post, den ich auf diesem Blog veröffentliche. Alle mal angefangenen und nicht veröffentlichten Posts zählen hier nicht dazu. Mit dem Erscheinen von diesem und bis zum Erscheinen des nächsten Posts befinden sich somit genau 666 Beiträge online. G R U S E L I G (wenn man christ ist
).
In diesem Zusammenhang werde ich mich natürlich etwas gruseligem und meiner Angst davor widmen.
Alan Wake
Lange ist es her. Genauer gesagt waren es nun um 5 Jahre, in denen wir – die auf Alan Wake wartenden – auf Alan Wake warteten. Ich Erinnere mich, um 2005/6 hatte ich mir überlegt, eine dieser NextGen-Konsolen zu kaufen. Ich nahm dabei folgenden Gedankengang:
- Was hat die PS3, was Microsoft nicht hat?
- BluRay! Was aber scheisse ist, weil ja eh HDDVD gewinnen wird (hahadjflkasjdfsd *prust* was für eine Fehleinschätzung)
- Und sonst? Was hat die Xbox was Sony nicht hat?
- …
- …
- Sony ist scheisse
- Aber das kann doch nicht alles sein? …
- Ja… Da war doch dieses Game…
Und mit jenem Game meinte ich damals schon Alan Wake. Ich schaute mich im Internet um und sah die beeindruckende Grafik dieses Spiels gepaart mit der “ich bin ein Autor und – OH MEIN GOTT! GRUSELZEUGS!! HORROOORR!!!”-Prämisse. Der Fall war klar: Dafür lohnt es sich, eine xbox360 zu kaufen.
*räuspr*
Nun, die Monate und Jahre vergingen und aus This fall… wurde langsam Winter 2008 und zuletzt when we’re done. Gleichzeitig wurde es still. Alle 5 Monate gab’s mal wieder einen Screenshot oder Trailer – Wahrscheinlich nur um zu zeigen: “Ja, also ähm, wir ähm… also ja wir sind noch dran … Otamme tauko.” Dann, mit einem Schlag der Plötzlichkeit hiess es: ”Wir sind jetzt fertig, in 9 Monaten könnt’ ihr’s dann kaufen!” Und jetzt, also am Freitag in einer Woche, sind diese 9 Monate der Wartezeit endlich fertig.
2005 hatte ich das Spiel bei Citydisc vorbestellt. Und diese Käslitypen haben es wirklich bis jetzt geschafft, sich das zu merken. Bedauerlicherweise boten Sie die Limited Edition nicht an und so musste ich, mit schwerem Herzen, nach 5 Jahren meine Vorbestellung bei Ihnen canceln. Aber jetzt freue ich mich und erwarte auch auf den nächsten Freitag, endlich, nach all den Jahren, dieses Spiel in den Händen zu halten.
Das ist wie, wenn man kurz vor dem ersten Mal denkt: Wow, das Leben war eigentlich bisher auch ohne das ganz toll. Und so verhält es sich ja auch mit der xbox360. Sie tut und tat (tatüütata) grandiose Dienste.
Aber Halt!
Lange auf das Spiel gewartet? Endlich erscheint es? Mit einem Hype? Ich habe die Limited Sonder Spezial Hyperedition bestellt? … ALARM! Irgendwelche Alarmglocken beginnen in meinen Ohren zu klingen. Das hatten wir doch schon mal? Und mit einem Schlag erinnert sich der Pfoff: Spore. Das Spiel 2008 – so hofften wir zumindest. Sim Everything, erwarteten wir, erhielten aber einfach einen Gagg, der an Linearität kaum zu übertreffen ist. Und dort war es genau dasselbe, ich hatte lange gewartet, hatte gehypt, mir die Limited was-auch-immer Edition geholt… und war enttäuscht, spielte das Spiel zweimal durch (braucht ja nur so dreissig Minuten) und legte es in eine staubige Ecke.
Was, wenn Alan Wake auch dem Spore-omen verfällt? Alle Zeichen deuten darauf hin. Alan Wake steht quasi unter einem Spore-Omen.
Diesbezüglich eine kurze Erklärung als Einschub: Spore-omen = Spore-Phänomen und Spore-Omen = Ein Omen, das einen Spore-ähnlichen Reinfall prophezeit.
Die immer häufiger auftauchenden Reviews und Previews sind durchzogen. Loben sie doch das schöne Design, die tollen Effekte, lassen aber durchsickern, dass die Story, die Spannung sowie auch das Gameplay etwas müssig daherkommen werden. *seufz* Ich freue mich natürlich noch immer auf das Spiel, die Freude wird jedoch mit jedem Tag mehr mit der Angst vor einem Spore-omen gepaart.
Tja, es bleibt nichts, als das schlechteste zu hoffen. Denn wenn wir etwas aus Spore, Lara Croft – The Cradle of Life, Silent Hill, Resident Evil 3 : Extinction und Tomb Raider: Legend gelernt haben, dann, dass man bei Erwartung negativ und bei Befürchtung positiv überrascht wird.
Ich werde nach Erhalt und Test bestimmt wieder darüber berichten.
Cheerio, Pfoffie
appleTV rockt!
Ich kann mich noch erinnern, als ob’s Gestern gewesen wär’. Es war aber, wie unvorstellbar, nicht einmal in dieser Dekade sondern im wunderbaren Jahr 2006. Steve Jobs, der wahrscheinlich bekannte CEO und Head-of-everything (auch HOE abgekürzt *räuspr*) von Apple, kündigte «one more thing» an. Dieses Thing nannte er damals iTV und ich fragte mich nach der Präsentation nur eines: «Warum bitte, sollte sich dies jemals jemand kaufen?»
Was ist denn AppleTV?
appleTV ist ein Gerät, dass man neben den Fernseher, also den namensgebenden TV stellt und mit diesem verknüpft. Weiter verknüpft man das appleTV mit einem Computer, mit welchem es über iTuens synchronisiert. Dies ist somit ganz ähnlich dem iPod mit nur einem kleinen Unterschied: appleTV macht diese Synchronisierung übers WLAN. Dies geschieht über’s WLAN weil’s bei appleTV eben genau darum geht, dass man keinen Computer im Wohnzimmer haben muss.
Wenn man nun – auch noch während das Gerät im Hintergrund synchronisiert – den TV einschaltet, sieht man eine schöne Übersicht mit allen Filmen, aller Musik und allen Fotos die man auf dem synchronsierten Computer besitzt. Und damit sollte sich der nutzen von appleTV auch selbst erklären: Mit diesem Gerät kann man alle Musik und dazu die Bilder auch im Wohnzimmer geniessen, ohne dass man ein Notebook direkt am TV anschliessen oder eine CD/DVD brennen müsste – und das Beste: Alles funktioniert natürlich in HD-Qualität.
Aber, fragt Ihr euch oder mich jetzt vielleicht, warum benutzt du nicht genanntes Notebook oder machst es so wie ich und installierst ein Windows Mediacenter?
Diese 1.5 Fragen sind natürlich berechtigt und deshalb werde ich sie auch beantworten.
Die Notebook-Variante
Sie fällt aus folgenden Gründen aus:
- Man muss auch das Notebook zuerst synchronisieren
- Man muss entweder vorm TV sitzen um etwas zu starten oder benutzt ein Wireless Keyboard (appleTV benötigt nur eine kleine Fernbedienung mit 6 Tasten)
- 50% der Notebooks müssen zum Betrieb aufgeklappt sein
- Es braucht Einrichtungszeit:
- Jedes Mal wenn man es benutzen will, muss man es holen und verbinden
- Wenn man Pech hat verliert man jedes Mal die Auflösungseinstellungen
Die Mediacenter-Variante
Zugegeben: Diese Variante ist schon einiges besser aber auch dort gibt es Nachteile
- Das Mediacenter muss spezifisch eingerichtet werden.
- Es ist zwar wahrscheinlich offener und lässt freien Datenzugriff usw. zu – bietet aber keine gute und so perfekt verwobene Synchronisierungsmethode wie appleTV an
- Und auch hier gilt, wenn man Pech hat, verliert man immer mal wieder die Auflösungs- oder andere Einstellungen.
Was spricht also für appleTV?
Das ist ganz einfach:
- Es konfiguriert sich selbst. Man verbindet sich mit dem WLAN und dem Computer – danach geschieht alles automatisch im Hintergrund.
- Es kennt das TV-Gerät und sendet darauf abgestimmte Signale.
- Das Gerät braucht kaum platz und sieht – wem’s gefällt – Apple-haft Schick aus.
- Es ist perfekt mit dem iTunes des Hostcomputers verwoben.
- Ist eine Datei nicht oder noch nicht verfügbar (also noch nicht synchronisiert) wird sie trotzdem gleich per Stream abgespielt und währenddessen gespeichert. (Es gibt kein: ‘Diese Datei existiert nicht oder ist noch nicht vollständig übertragen’)
- Mehrere Computer können sich mit dem appleTV verbinden. Es kann zwar nur einer seine Dateien auf dem Gerät zwischenlagern, aber alle Computer aus dem Netzwerk können – ohne Qualitätsverlust – ihre Musik, die Fotos oder Filme (auch in HD) streamen.
Zugegeben, Apple hatte damals nicht das Rad neu erfunden und ich war auch nicht überzeugt damals, 2006. Aber der immer stärkere Wunsch, Musik und auch die Ferienfilme usw. die ich auf dem Computer besitze, auf dem TV-Screen zu sehen und im Wohnzimmer zu hören, hat mich schlussendlich überzeugt, dem Ganzen eine Chance zu geben. Und ich bin froh, dass ich es getan habe. Ich denke zwar noch immer nicht, dass Apple damit ein Sensationsprodukt oder gar ‘etwas neues’ erfunden hat, aber sieh haben’s auf jeden Fall besser gemacht, als alles andere ähnliche, was ich bisher sehen durfte.
Aus gewissen Gründen nahm ich mir ja vor, appleTV zu hacken. Es gibt da im Internet zum Glück legale Möglichkeiten, die appleTV Box insofern auszubauen, dass sie mehr Videoformate, andere Programme usw. zulässt. Ich habe dies ausprobiert und eigentlich wenig überrascht festgestellt, dass ein solcher Hack die ganze appleTV Box langsamer und extrem schwerfällig macht. Dazu kam, dass diese zusätzlichen Programme alle vollkommen wirr und unschön generiert und dargestellt wurden. Schlussendlich habe ich mich dann umentschlossen. Ich werde auf die mir zuerst so wichtig erscheinenden Zusatzfunktionen verzichten und meine bisherigen Videos einfach in’s appleTV-Format umwandeln. Dies zugunsten der vor dem Hack so einfachen und schönen Handhabung des Geräts.
Man kann sich diesbezüglich natürlich wieder darüber monieren, dass ich mich geschlagen gebe und für meine Videos nun das proprietäre, böse Apple-Format benutze. Man kann sagen, dass ich deshalb ein Idiot bin und mich vielleicht etwas mehr auf’s hacken einlassen, länger probieren hätten sollen. Ich frage aber dagegen: Das alles nur, damit ich DivX-AVI-Dateien abspielen kann? Ging’s mir bei diesem Kauf nicht eben genau darum, dass ich mich nicht auf solche Gehirn- und Nervenzerreissende Einrichtungsarbeiten konzentrieren muss? Und dazu kommt, wenn ich bedenke dass eine dieser Apple .m4v-Dateien nur etwa 75% der Grösse eines solchen anderes Formates bei gleicher Qualität haben, frage ich mich doch, warum ich nicht schon längst mit diesem Format arbeite. Weil dann wär’ ich ja wirklich ein Idiot
Abschliessend kann ich dazu und auch zur ganzen Apple-Frage einfach nur noch sagen: Sie sind vielleicht nicht die besten Entwickler und auch nicht die sympathischste Firma, aber wenn sie eines können, dann ist es «die absolut einfache und intuitive Handhabung» immer perfekt zu gewährleisten.
cheerio vom Pfoff, der wohl mal wieder viel zu glorifizierend geschrieben hat.
Opera Mini…
Ja, richtig gelesen, es ist wieder zeit für einen – *träller* Opera-Browser-Fanpost *trompet*
Ihr könnt euch nicht mehr an die Anderen erinnern? Da lockte ich mal mit dem Firefox und ein anderes Mal pries ich seine neuste Version für Desktopcomputer an.
Doch was mache ich Heute? Natürlich ihn wiederum anpreisen. Ihr denkt jetzt, dazu bräuchte es eine neue Version oder sonst irgendetwas neues, was man anpreisen kann oder muss. Aber, falsch geraten, der Opera ist so toll, den könnte man immer und ständig, auch in scheinbar vollkommen unpassenden Situationen anpreisen.
Er: Oh mein Gott, sie haben diesen Mann dort einfach so kaltblütig erschossen!?
Sie (mit der Waffe in der Hand): Kennen Sie schon den Opera Browser? Der ist auch rot…
Natürlich bin ich aber nicht so fies und langweile euch schon wieder mit dem Opera, wenns gar nichts neues gibt. denn… es GIBT etwas Neues!!! Und zwar den Opera Mini für das iPhone. Ich hatte schon bei einem früheren Telefon einen älteren Opera Mini installiert und war damals schon überrascht, wie gut das eigentlich funktionierte. Jetzt, mit dem neuen Multitouch-usw-sensitiven-Opera-Mini heben wir das ganze auf ein neues Level. Die meisten, die ein iPhone besitzen, werden wohl auch damit im Internet surfen und dabei den mitgelieferten Safari-Browser benutzen. Wer mich kennt weiss, ich finde Safari super und so hat es auch der Opera seit immer schwer, auf meinem Mac einen Fuss zu fassen.
Beim Safari auf dem iPhone ist es aber anders. Ja, der hat ganz klar seine Macken, die ich an ihm nicht besonders mag. Er reagiert ziemlich oft sehr langsam und stürzt des öfteren ob bösen Websites erst mal ab, bevor irgendwas anderes passiert. Dann gibt es auch noch Punkte wie, dass er bei jedem history-back oder Tab-Aufruf den Inhalt neu lädt oder auch, dass es keine Contentsuche gibt. Und da kommt der Opera Mini, er kann all dies und noch mehr und er scheint in meinen ersten Tests – Die etwa 30 Minuten dauerten – extrem schnell und stabil zu sein und zwar nicht nur, was die Seitendarstellung, sondern auch was die Applikation an sich angeht.
Ich muss an dieser Stelle aber natürlich auf festhalten und zugeben, dass noch nicht alles Spreu ausgespült wurde. Es gibt noch so einige, kleinere Tweaks und Unschönheiten. Aber ich werde euch natürlich auch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.
Nun also ein erneuter Aufruf, diesmal vor allem an iPhone-Benutzer: Holt euch den Opera Mini aus dem App-Store. Er ist gratis, also was soll’s? Mal ausprobieren kostet ja somit nichts. Für die meisten, die kein iPhone besitzen gibt es schon lange einen Opera Mini – Der sollte eigentlich ziemlich das gleiche können, wie der für’s iPhone und den gibt es hier: www.opera.com/mobile. Und wer den Opera einfach nur für den Computer will, der geht auch einfach auf www.opera.com
So das war’s nun also wieder mit den Lobeshymnen. Auf ein nächstes Mal.
Cheers – Pfoffie
Hast Du jemals ein Buchcover designed?
Natürlich habe ich das
Schon ganze, erwachsen-professionelle ein Mal! Ist das nicht toll? Und jetzt, zur Feier meiner neuen Geschichte «Hast Du Dich jemals gefragt..?» habe ich dies sogar ein zweites Mal getan! Ja, Ihr treuen Leser kennt natürlich alle schon das Artwork von vor zwei Posts, aber hier, in diesem Post, soll es nun endlich soweit sein (Ja ich weiss, ihr habt alle nicht darauf gewartet
) und das fertige Cover in schönem 3D als Teaserwallpaper wird veröffentlicht.
Was ist denn das eigentlich, so ein Teaserwallpaper mit 3D-Dingens!!?? Ganz einfach: Es ist eine computergenerierte, «so wird’s etwa aussehen»-Ansicht des Buches, sowie einigen Infos und schönen, übertriebenen rundherum-Effekten mit einer so prallen Auflösung, dass man es gar als Bildschirmhintergrund benutzen kann. Ist das nicht geil?
Hier noch was für meine Lieblings-Grafik-Kritikerin, die Olle: Das 3D ist abgesegnet und proportional richtig
Aber es gibt andere Fehler für Dich zu entdecken hihi…
Auch von allen anderen freue ich mich natürlich gerne über jegliche Kritik. Und wer bei der Beta-Lesephase dabei sein will, soll mir doch kommentieren, oder mailen.
Hier nun also, das offizielle Cover.
cheers pf
Die Schweiz hat ein akutes Gewaltproblem
Es ist absolut erschreckend. Man hört es immer wieder in den News. Irgendwelche Leute drehen durch und schiessen um sich, töten Menschen. Diese Täter werden immer Jünger und die Auswüchse dieser Amokläufe werden immer grotesker, beängstigender.
Zumindest im Ausland. (moi ist übrigens in der Schweiz, für alle, die das nicht wissen)
In Amerika, dem Land der verbotenen Brüste oder Deutschland, dem Land das aktiv gegen den Verkauf von Gewalt-verherrlichenden Spielen vorgeht. Aber nicht in der Schweiz. Zugegeben, wir haben natürlich auch hier Gewalt und auch ab und an mal einer der Durchdreht und Politiker oä umbringt. Aber es hält sich alles noch in einem Rahmen, den man bisweilen als Ertragbar bezeichnen könnte.
Wie, um wessen Willen auch immer, komme ich denn nun aber auf diesen Post mit der Aussage eines akuten Gewaltproblems?
Das ist ganz einfach zu beantworten: Der Schweizer Staat hat offenbar das Gefühl, dass dieses akute Problem vorhanden ist. Womit wir auch schon auf den eigentlichen Kern des Posts kommen.
Laut einer Tageszeitung wurde von der Schweizer Regierung nun beschlossen, die von denen so genannten «Killerspiele» zu verbieten. Das ganze kommt natürlich wieder einmal vollkommen zusammenhangslos und aus dem Nichts. Man sollte meinen, unser kleines Land hätte andere, wichtigere Probleme (Soll ich Frau Calmy mal erklären, was «Dschihad» bedeutet?).
Wie auch immer… Auch wenn ich nicht der vollblut Gamer bin, muss ich mich doch trotzdem über diese Schikane brüskieren. Ich frage mich, was da der Beweggrund ist… Wie man sieht hat der Gewaltindex in Deutschland nichts gebracht. Man amokiert und gewaltet fröhlich weiter.
Man muss nun aber ganz offensichtlich davon ausgehen, dass die Schweiz das Gefühl hat, man muss dies als Prävention oder so durchführen. Demnach ist die Aussage der Regierung: “Killerspiele implizieren Gewalt” Das ist aber falsch. Ein Grossteil meines Bekanntenkreises spielt solche Spiele und ist weit weg davon, jemals überhaupt irgendwelche Gewalt anzuwenden. Was also verstehen die alten Politiker nicht, die so viel von Computergames verstehen wie katholische Pfarrer von Sex?
Ganz einfach:
Virtuelle Gewalt ist nicht der Auslöser sondern aller höchstens ein Symptom möglicher, realer Gewaltbereitschaft.
Wer ein Assi mit Knacks und Ich will alle töten-Wünschen ist, der wird früher oder später durchdrehen und wirklich jemanden töten – Ob er nun Killergames spielt, oder nicht. Man sollte, und das ist der Schlüsselpunkt, vielleicht eher mal daran denken, all diese gottsverreckten arschloch-Eltern zu prüfen. Die, die sich keine Sekunde Zeit für ihre Kinder nehmen und sich einen feuchten Dreck darum scheren, wenn das Kind virtuell stundenlang mit Hackebeilen auf Monsterbabies einschlägt. Die, die einfach froh sind, wenn der Scheissgoof in der Ecke seine Klappe hält. Die, von denen man allgemein weiss, dass sie schon mit 15 Schwanger waren und noch immer keine Sozialkompetenz haben. Ja, die sollte man mal unter die Lupe nehmen.
Unsereins – und dazu zähle ich jeden Menschen den ich nur schon annähernd als entfernten Kollegen bezeichnen würde (und sogar all die Psychos die ich kenne) – kann Zombiehorden, Gangster, Monster, Aliens und was-auch-immer virtuell tonnenweise den Garaus machen, ohne dass wir im realen Leben nur einmal darüber nachdenken würden, jemanden wirklich zu ermorden.
Aber, wir sind ja die Schweiz… Wir kümmern uns nicht darum, dass uns das ganze Ausland hasst, wir kümmern uns auch nicht darum, wohin der Atommüll gehen sollte oder was wir gegen die Arbeitslosigkeit tun sollten. Nein, für uns Schweizer ist wichtig, dass all die bösen Ausländer draussen oder tot sind – und dass Gewaltspiele verboten werden.
Man könnte ja ein Spiel erfinden, in welchem der Spieler die Rolle des schweizer Bundesrates oder des Parlaments übernehmen kann. Man könnte selber Gesetze machen und so… Oh! aber das geht ja gar nicht, Gewaltspiele werden ja verboten sein und dieses würde die schlimmste aller Gewalten glorifizieren – Die Staatsgewalt.
Aber, auch wenn ich es tu, sich darüber aufzuregen wird nichts bringen und man kriegt nur Falten (und das ist kein Computerspiel der Welt wert). Müssen wir unsere Mordlust halt mit importierten Spielen stillen. Wir sind ja die Schweiz, wir brauchen auch keine Wirtschaft.
Cheers, der Pfoff

