Ein Schwan so schwarz wie ganz altes Blut.
Heute vor einer Woche war es soweit. Ich sah den neuen Darren Aronofsky Film mit dem Titel Black Swan. Wer mich kennt, ist wohl nicht Überrascht, dass ich es seit dem ersten Trailer dieses Films kaum mehr aushalten konnte, den schauen zu gehen.
Zum Einen ist es, wie erwähnt, ein Aronofsky-Film. Er ist für Filme wie «requiem for a dream» oder «The Wrestler» bekannt. Wer mich kennt, weiss, dass es auch noch einen weiteren Film gibt, für welchen er zumindest bei mir “hochbekannt” ist: The Fountain.
Dieser ist mein ungeschlagener Lieblingsfilm (ja ich weiß, aber ich muss das einfach immer wieder erwähnen) und das bleibt er auch, nachdem ich jetzt Black Swan gesehen habe.
Black Swan kann sich jedoch ganz schnell und einfach nach Amelie an dritter Stelle meiner liebsten Filme einreihen. Wie gesagt, ein Aronofsky-Film mit erneutem original-Score von Clint Mansell. Dieser hat bereits einige Male bewiesen, dass er ein wunderbarer Komponist ist. Requiem for a Dream, The Fountain oder Moon sind nur einige Beispiele. Dazu kommt Keira Knightleys Klon (bzw. Ihr original; Padme) Natalie Portman, die ich seit dem ersten Film liebe.
Dieser Film konnte nur perfekt werden. Storytechnisch handelt es sich um einen Thriller im Ballette-Umfeld. Es wird schwuchtelig herumgetanzt und das wird mit Thriller und Horrorelementen garniert. Wer mich kennt weiß, dass ich unglaublich hohe Erwartungen an diesen Film stellte.
Und genau das machte mir Angst. Hohe Erwartungen können einen guten Film schlecht erscheinen lassen. Und so versuchte ich, meine Erwartungen herunterzuschrauben. Erfolglos.
Ich ging also mit schier unerfüllbaren Wünschen in’s Kino. Und wie kam ich heraus? Zitternd, schockiert, neugeboren und endlich das melodiöse Thema vom Schwanensee kennend. Ich zitterte, außen leicht und innen unglaublich stark. Ich habe schon lange keinen solch intensiven Film mehr gesehen. Schon gar nicht im Kino.
Er ist tief, tiefschürfend und tiefsinnig. Wunderschön, erfreuend und unglaublich traurig. Er ist verwirrend, löst sich selbst am Ende jedoch verständlich auf und verhindert so, eine Nebenstrasse zum Mulholland Drive zu werden.
Trotz der Länge des Filmes, war ich nie gelangweilt. Der psychische Niedergang Ninas, der Protagonistin, wird so schnell und nah rüber gebracht, dass man nicht anders kann, als ihn gleich am eigenen Leib mitzumachen. Was ist echt, was ist Falsch? Der Film bietet Gesprächsstoff, ohne dass er großartige Storylöcher verzeichnen müsste (nicht so wie inception). Und dass die Schauspieler und die Musik auch Klasse waren, muss ich hier nur am Rande erwähnen.
Zusammengefasst: Geht den Film schauen!
Und jetzt, auf den Tron!!
Cheerio, der Pfoffie
Ich programmiere mir ein Nerdentuntschi!
Jawoll! Ein solches Nerdentuntschi ist wie ein Sennentuntschi – einfach Digital, also für Nerds!
Nun, was braucht’s für das Sennentuntschi? 1. Einen Haufen Stroh. 2. Einen Besenstil. 3. Kleider. 4. Ein Spruch. Diese müssen jetzt alle digitalisiert werden.
Anstelle von Stroh nehmen wir Java – Die Programmiersprache. Java ist wie Stroh: Es flackert hell und vielversprechend auf, hinterlässt aber schlussendlich – und sehr bald – nur einen Haufe nutzloser Asche.
Den Besenstiel ersetzen wir mit einem Linux-Build: Wie der umständliche Besen sich zu einem Staubsauger verhält, verhält sich Linux zu allem anderen.
Als Kleider nehmen wir nach belieben Windows7 oder MacOS X – es soll ja auch schön aussehen.
Des Sennentuntschis Zauberspruch war eine Mischung aus Alkohol, Christentum und Simsalabim. Nun, wie vergeeken wir das..? Hmm, etwa so vielleicht: “Debuggingum – Kompilat interpretis – Semikolon”
Tata! Das Nerdentuntschi ist erschaffen. Aber Achtung: Wenn du die EULA nicht einhälst, wird sie dich häuten und deinstallieren.
Ich habe mir übrigens grad diesen neuen schweizer Film mit dem Namen Sennentuntschi angeschaut. Ich fand ihn toll. War wohl einer von wenigen – mal wieder! Aber ja. Es ist halt ein schweizer Film, mit schweizer Macken und schweizer Deutsch. Vor allem letzteres kann bisweilen sehr ungruselig sein
Trotzdem: Schaut euch den Film an! Er ist überraschend gut. Aber: Erwartet nicht zu viel jetzt.
Cheerios vom Pfofferltuntschi
Das rote Fringe-Intro: Die deutschsprachigen Zuschauer werden verarscht.
Und zwar auf das gröbste.
Eine Sache, die ich an Fringe immer sehr mochte und die eigentlich auch zeigt, wie modern die Serie ist, ist der Fakt, dass sie durch’s Band fast alles übersetzen. Da haben sie zum einen diese fancy-3D-Schwebetexte, die über’s Bild ziehen auf welchen zB FBI Hauptzentrale steht. Aber auch alle Inhalte des Intros, bei welchem sie Worte wie dark matter und so weiter schön brav auf Deutsch übersetzen. Sogar beim speziellen 1985er Intro haben sie alles schön übersetzt.
Gestern lief nun der erste Teil des Season-Finals auf Pro7 und ich schaute mir die ersten Minuten an, weil ich auf die Übersetzungen im Intro gespannt war. (Achtung, ab hier gibt’s Spoiler). Den meisten Zuschauern wird wohl aufgefallen sein, dass das Intro von Gestern etwas anders war, als die anderen. Genauer gesagt: es war rot. Und das war es dann aber auch schon. Es war das ganz normale Intro, einfach in rot. Ich weiss nicht, ob man so versteht, was mit dem roten Intro gemeint ist.
Als Erklärung schnell, wie das Intro auf englisch ist: Ausser natürlich, dass es rot ist, besitzt es im Vorspann auch ganz andere Wort, die am Bild vorbeizeiehn. Am Besten schaut man es sich gleich schnell selber an:
Als ich das damals auf englisch gesehen habe, war mir klar: Wow, das ist das Intro von Fringe aus dem anderen Universum! Diese Klarheit hätte sich wohl beim Anschauen des deutschen Intros nicht ergeben.
Man mag jetzt denken, dass dies ein Detail ist. Ich finde jedoch, dass die Worte sehr essentiell (auch mit der Aussicht auf die dritte Staffel) sind. Weiter werfen sie wieder Fragen auf, was spannend und auch wiederum sehr essentiell für diese Serie ist.
Hier die Worte und meine Übersetzung dazu:
Hypnosis: Hypnose (haha, ja da war einfach)
Pyrokinesis: Pyrokinese
Hive mind: Kollektive Intelligenz (oder Wabengeist … oder sowas)
ESP: ASW (Aussersinnliche Wahrnehmung)
Neuroscience: Neurowissenschaften (Nicht unbedingt Neurologie…)
Clairaudience: Audiomantik (oder Wahrhören)
Cryonics: Kryonik
First people: Erste Leute (evt. auch die Ersten)
Astral projection: Astralprojektion
Protoscience: Protowissenschaften
Mutation: Mutation
Genetic Engineering: Gentechnik
Ich frage mich wiklich, warum die das nicht übersetzt haben. So schwer ist das meiner Meinung nach nicht. Ich habe noch Links auf Wikipedia dazu gesetzt, für den Fall, dass das eine oder andere Wort jemanden mehr interessiert. Gewisse Inhalte gab es aber leider nur auf englisch
Sooodeli, das war’s! Fringe bleibt natürlich trotzdem eine der besten Shows, die im Moment über die Screens flimmert.
Cheers, euer Pfringe
Moon, Dorothy Mills und Daybreakers
Es ist mal wieder Review-Zeit! Der Titel des Posts verrät natürlich schon, um welche drei Filme es sich handelt (Nein, es handelt sich nicht um einen Film mit dem Titel Moon, Dorothy Mills und Daybreakers). Und wer Gestern bzw. Vorgestern zu späten Stunden noch wach war und einer meiner heissgeliebten Facebook-Freunde ist, hat vielleicht sogar meine Statusmeldungen gesehen und kann sich – zumindest von zwei Dritteln – denken, was ich von den Filmen halte.
Für diejenigen, die Angst vor Spoilern haben oder nicht mehr lesen mögen, sage ich hier als Minireview gleich eines vorneweg: Ich halte alle drei Filme für Sehenswert. Dies lässt natürlich die Frage aufkeimen: Habe ich plötzlich ein Händchen für gute Filme oder ist meine Toleranzgrenze in’s Bodenlose gefallen? Das jedoch, kann ich nicht beantworten.
So, nun aber zu den einzelnen Filmen. Ich werde sie in der Reihenfolge des Titels behandeln. Wer aufgepasst hat wird merken, dass diese Reihenfolge umgekehrt alphabetisch ist. Das liegt aber nicht etwa daran, dass ich möglicherweise gerne alles umgekehrt alphatisiert darstelle, nein, dies ist nur eine nach favorisierung sortierte Liste. Angefangen mit dem Film, den ich am Besten finde:
Moon
In der Zukunft unseres Planeten (oder der Gegenwart von diesem in einem Paralleluniversum) hat man endlich etwas gefunden, dass das Wort Energie entschmutzt. Eine saubere Energiequelle. Helium-3. Jenes sei supitoll und wird auf dem Filmtitelgebenden Erdbegleiter, dem Mond, aus dem Gestein geerntet.
Diese Aufgabe kann natürlich nicht (nur) eine Maschine übernehmen. Es braucht menschliche Unterstützung. In diesem Falle von Sam Bell, einem Angestellten der Firma, die dieses Helium-3 auf dem Mond gewinnt. Er hat einen 3 Jahresvertrag der in zwei Wochen ausläuft. Das bedeutet, dass er in 14 Tagen endlich seine Frau und seine Tochter wieder sehen wird.
Doch es geschieht ein Unfall, der für Sam alles verändert.
Ich gebe zu, independent-Produktionen haben für mich immer einen gewissen Reiz. Wenn dann auch noch bekannte(re) Schauspieler dabei sind, die ich mag, wird’s doppelt interessant. Moon legte diesbezüglich sogar noch einen Obendrauf und hatte einen von Clint Mansell eingespielten original Score. Clint Mansells sound kennen einige wohl von Requiem for a Dream und vielleicht sogar von The Fountain. Clint Mansell ist der einzige Filmscore-Komponist, dessen Name ich kenne (okay, ich kenn’ auch Hans Zimmer, Carter Burwell und Angelon Badalamenti … aber C. Mansell ist mein Favorit haha) und für mich eigentlich ein Garant für ein wunderbares Score.
Somit haben wir das perfekte es-gefällt-rené-Setting: SciFi, schiere unbekanntheit und Clint Mansell. Ich war mir also ziemlich sicher, dass ich den Film mögen würde. Aber, bei Erwartungen bin ich ja immer sehr vorsichtig. Ich beschnitt somit meine tollen Erwartungen und erhoffte mir einfach einen wenigstens einigermassen unterhaltsamen Film.
Aber ich wurde – natürlich und ganz offensichtlich – absolut positiv überrascht und meine originalen Erwartungen wurden sogar übertroffen. Nicht nur die schauspielerischen Leistungen (vorallem die des Roboters *haha*) sind genial, auch die Story ist wunderbar und tief, auch (oder gerade weil) die unerwartete Wendung keine ist. Noch was zu jenem Roboter… Ich glaube fast, er ist etwas vom Besten an dem Film.
Mehr kann und ich will ich hier dazu nicht sagen. Ausser einem: Wenn ihr nur einen meiner Heute reviewten Filme ansehen wollt, dann schaut euch diesen an.
Und um das ganze noch zu untermauern, hier noch der Trailer:
So, jetzt wo wir das haben, auf zum gestörten Mädel:
Dorothy Mills
Wenn es etwas gibt, dass mich mehr anzieht, als britische Filme, dann sind es französische Filme. Wenn sie dann auch noch irische Koproduktionen sind… Dann ist es doppelt toll. Ich gebe bei diesem aber zu: Mein Freund hat ihn ausgewählt. Ich hätte wohl nach diesem Trailer nicht unbedingt ja dazu gesagt, aber, ich wurde – wieder!!! – positiv überrascht.
Das nicht wirklich heisse Mädel Dorothy Mills hat ein Problem: Sie ist ein bisschen – bis sehr – gestört. Ihre Probleme beginnen, als sie als Babysitterin im Wahn auf das Kind mit einer Babyflasche einschlägt. Eine nette Psychologin, deren Name ich vergessen habe, macht sich auf, Dorothy zu helfen, bzw. ihren Fall zu übernehmen. Sie ist sich anfangs sicher, dass Dorothy einfach nur eine multiple Persönlichkeitsstörung hat. Je mehr die Zeit und damit die Tage vergehen, um so klarer scheint ihr zu werden, dass hier mehr abgeht, als sie bis jetzt gedacht hat.
Ich darf hier nicht mehr sagen, die Twist des Filmes ist nämlich (aber nicht leider) so durchschaubar, dass ich niemandem den Spass nehmen will, endlich mal selber auf das Ende zu kommen. Es gab für uns einige Möglichkeiten, die sich aber nacheinander abrollten bis nur noch eine Lösung da war. Somit ist Dorothy Mills eine tolle Geschichte, die sich schön vor den Augen des zuschauers enfaltet und auf ein tolles und erwartetes Ende hinausläuft. Die, für mich zumindest, allesamt unbekannten Schauspieler geben sich allerbeste Mühe und legen somit eine glanzleistung ab. Schärfstes Augenmerk ist dabei auf diese Dorothy zu legen, denn sie macht von allen den besten Job.
Mystery und ein bisschen Psychologie – ein wirklich sehenswerter Film, von welchem ich natürlich auch einen Trailer hab. Moi, the Trailermachine!
Und zuguterletzt und nach all dem Nichtvorhandensein von Blut, schreiten wir weiter zu den Vampiren, den
Daybreakers
In der Zukunft unseres Planeten (und auch in der Zukunft eines möglichen paralelluniversums) haben sie gewonnen: Die Vampire. Weit über neunzig Prozent der Menschen sind in den späteren 2010er Jahren auf die andere Seite gewechselt und führen ihr Leben – bzw. ihren Tod – als Vampire. Es ist ein vollfunktionierendes Wirtschaftssystem auf dem Leben und er Existenz der früheren Menschen aufgebaut worden. Alles scheint perfekt ausser einer Kleinigkeit: Das Blut geht aus.
Der Film behandelt einen relativ kurzen Lebensabschnitt von Ed, einem Vampir der nach einem Ersatzstoff für Blut sucht. Sein Leben wird aus der Bahn geworfen, als er auf Menschen trifft, die scheinbar eine Heilung gegen das Vampirsein gefunden haben.
Eine meiner häufigsten Überlegungen zum Thema der Vampire war immer, was passieren würde, wenn sie die Oberhand gewinnen und (fast) alle Menschen verwandelt oder getötet hätten. Dieser Film zeigt in wunderbar komponierten Bildern auf, wie dies dann so wäre. Er zeigt auch eine für mich nicht wirklich nachvollziehbare (auch wenn ich den Vorgang zu verstehen glaube) Art auf, die Vampire von ihrem Vampirsein zu erlösen.
Ausser den wirklich gekonnt gefilmten und bearbeiteten Bildern, der paar mehr oder weniger originellen Ideen (zB., dass die Vampire endlich mal wieder kein Spiegelbild haben) und der netten Action hat der Film ziemlich wenig zu bieten. Die Geschichte ist sehr plump (Nicht Avatar-plump, sondern Plump-plump) und durchschaubar.
Nichtsdestotrotz ist der Film sehr unterhaltsam. Es muss ja nicht immer alles eine Message haben, ne? Natürlich gibt’s jetzt auch wieder einen Trailer.
Ich hoffe, am End’ konnt ich euch für wenigstens einen dieser Filme aufwärmen.
Cheers, der Pfoff
LOST: Entangled? Das Serienfinale
Gestern war es endlich soweit: Meine Lostkumpels und ich fanden endlich die Zeit, um unsere FOUND-Party zu veranstalten. Kernereignis dieser Party war das Schauen der allerletzten Episode von LOST. Und für alle die dies bisher noch nicht wussten: Ja, LOST wurde, nach Sechs Seasons, die sich wie 12 anfühlten, abgeschafft. Ich werde mich hier jetzt ein bisschen über diese Episode auslassen, mich darüber fragen und erzählen, was ich denke, dass passiert ist und was passieren hätte können (oder sollen). Somit wird der folgende Post Spoiler (dt. Verderbies) enthalten…
Meine Hoffnung
Im Vorfeld hatte ich, trotz dem ALIAS-Fiasko (welches ich damals offensichtlich nicht für ein Fiasko hielt *haha*), die Hoffnung, dass die letzte Staffel und Episode von LOST wirkliches Licht in’s Dunkel bringen würde. Ich hoffte auf Antworten zu Was ist die Insel? oder Wer kam wann warum wohin und woher?
Meine Befürchtung
Seit eben vorher erwähntem Fiaske lag mir aber natürlich auch die Angst vor einem Abschluss ohne Antworten im Magen. Eine letzte Episode, die nicht beantwortet, sondern abschliesst. Oder eine Episode die sogar noch mehr Fragen aufwirft.
Das Ende
Nun, was war’s denn nun? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Vorallem aber ein Abschluss.
Das Finale der fünften Staffel endete ja damit, dass die gute Juliette die Bombe detonieren liess, mit welcher unsere Protagonisten verhindern wollten, dass alles überhaupt jemals passieren würde. Die sechste Staffel begann dann damit, dass eben jene Protagonisten, auch welche, die schon lange tot gewesen waren, wieder im Flugzeug sind, über die Absturzstelle hinüberdüsen und heil in LAX ankommen. Man denkt, wow, die haben’s ja wirklich geschafft und whatever happened, happened doch gar nicht so wirklich und unbedingt.
Gleichzeitig gab es auch noch eine andere Zeitlinie welche eigentlich die normale ist. Dort hat’s irgendwie nicht so richtig geklappt und der incident war schon immer eine Atombombe – tja whatever hap… In dieser besagten, normalen, Zeitlinie stirbt die gute Juliet, die fast alle toll fanden, und sagt als Geist noch schnell: it worked. Was für alle Zuschauer klar bedeutet: Oh, es hat geklappt, darum sehen wir diese andere Dingsbumsblabla wo’s gar nie passiert ist. Später stellt sich aber heraus, dass sie mit it worked nicht den Versuch, eine andere Realität zu erschaffen, sondern einen Apollo-Riegel zu ergattern, gemeint hat.
Ganz genau: Denn schlussendlich, und das war der grossartige, wichtige und tiefgründige Inhalt der letzten Episode, waren alle im Flashsideways (wie sie die Welt wo’s nicht geschah nannten) schon tot. Der Flashsideways war also eine Art Fegefeuer…
Meine Meinung
Also wir haben da diese Insel. Die hat voll die gangstrigen Features wie Autoheilung, Autoabtreibung, Zeitreisen, einem Rad, dass die Insel verschiebt (jaja, das gehört zum Zeitreisen), Elektromagnetismus, ein böses Monster aus Rauch und noch so vielem mehr. Es ist also eigentlich die absolute inbrunnst einer Wunderinsel, wo scheinbar alles möglich ist… und die Lösung für die alternative Zeitlinie ist David Lynch???
Das, meine guten drei Leser, die diese Episode schon sahen und deshalb bereits jetzt lesen, verstehe ich nicht. Was machen diese Flashs überhaupt für einen Sinn, wenn es sich nur um das Afterlife der Protagonisten handelt? Logisch können Sie damit eine superkuschelige Wir treffen uns jetzt grad alle wieder-Sequenz durchziehen, das hätten Sie doch aber auch mit einer vollkommen anderen Lösung gekonnt.
Ansonten war die letzte Episode toll. Sie war spannend, interessant und sogar rührend. Und dassoll man ja auch nicht unterschätzen.
Mein Lösungsvorschlag
Was man meiner Meinung nach hätte machen können ist folgendes: Das ausstöpseln des Lichts hätte funktionieren können und während all die Losties in dieser intrareligiösen Kapelle sitzen, würde die Insel zerstört und die Seeeeeelen herüberwandern… Oder sie wären nochmal timegetravelt, hätten verhindert die Insel von Anfang an untergehen lassen und dann wär auch irgendwie alles zusammengekommen. Es hätte natürlich und eigentlich den Tod jedes Inselmitglieds nachsich gezogen, was aber vollkommen irrelevant wäre, weil die in der Kapelle sich ja an alles erinnern und somit beide Geschichten gleichzeitig in ihnen weiterleben.
Meine Erklärung
Nach der Episode herrschte bei uns ein leichter Grad der Verwirrung: Waren sie jetzt schon die ganze Zeit tot? Dass Kate und die anderen aus dem fliehenden Flugzeug auch dort sind, bedeutet, dass das Flugzeug abgestürzt ist, oder? …
Meiner Meinung nach ist es so: Jenes ultraunsinnige Fegefeuer existiert Zeitübergreifend – Das wird ja auch vom Christlichen Schafhirten so gesagt. Wir wissen somit nicht, wann die anderen gestorben sind. Wir wissen also nicht, was passiert ist, nachdem sie zurückgekehrt sind, ob sie überhaupt zurückgekehrt sind. Wir wissen auch nicht, wann’s mit Hurley und Ben aus war. Was wir wissen ist einzig, dass sie irgendwann starben oder sterben werden, was ja aber auch in der Natur der Sache des Lebens liegt.
Meine Fragen
Nichtsdestotrotz gibt es noch einige, wirklich einige, offene Fragen, die vielleicht jemand beantworten kann, der nicht Ich ist.
- Warum würden Jack und Juliet ein Fegefeuer erfinden, in welchem sie und nicht Jack+Kate bzw. Sawyer+Juliet heiraten?
- Warum sollte sich Say-IT! ein Afterlife basteln, in welchem er nicht mit seiner östlichen Schnecke zusammen ist?
- Warum findet Juliet es wichtig zu sagen, dass das rausholen des Apollo-Riegels wichtig war?
- Warum wurde Jack nicht zu einem Rauchmonster?
Weiter gibt es noch so viele andere Fragen und offene Punkte zu LOST, dass ich mich kaum an alle erinnern kann. :)
Aber, und das muss einfach wirklich nochmal gesagt sein: Ich bin zwar traurig, dass es vorbei ist, aber trotzdem zufrieden damit, wie und dass es aus ist.
cheers, euer Pfoffie
Opera 10.50 – Ein weiterer Meilenstein
Wer mich kennt, der weiss auch von meiner unantastbaren liebe zum Opera-Browser. Diese scheinbar unerschütterliche Liebe wurde jedoch vor kurzem einem leichten Beben unterzogen, als ich herausfand, dass die aktuelle Version (damals 10.10) einen einzigen CSS3-Standard nicht unterstützt. Es wäre ja eigentlich kein wichtiger Style (es handelte sich um automatische Schatten bei Objekten), aber ich war mehr als schockiert, dass es etwas zu rendern gab, dass Firefox und Safari konnten, der Opera aber nicht. (Ja, der IE kann es auch nicht, aber was kann der IE schon? [jajaja, er konnte Schattierungen schon viel früher und blah, da die aber nie weiterentwickelt wurden und noch immer scheisse sind und aussehen, kann er es NICHT])
Ich habe mich dann ein bisschen herumgelesen usw. und gesehen, dass es genau an jenem Tag, vor wenigen Wochen, eine Betaversion des neuen Opera 10.50 gab. Ich lud ihn herunter, testete ihn, fand ihn toll und deinstallierte ihn wieder. Warum hast Du das getan?, fragt Ihr euch vielleicht. Ganz einfach: Was will ich als Webdev mit einer Beta die der Normalo-User (dem man nur schon schwer den Opera an sich schmackhaft machen kann) sowieso nicht hat? Ich sagte mir also: Warten wir halt, bis die finale Version verfügbar sein wird … in so 2 – 3 Monaten. Und ich erwartete gleichzeitig, dass “in 2 – 3 Monaten” nicht vor Oktober sein wird *haha*.
Aber, wie das Leben und die hammerharten Entwickler von Opera so spielen, gibt’s die neuste Version schon Heute.
Aber ey, bitch, was cha die denn?
Das, meine holden Leser, werd’ ich euch jetzt gleich mitteilen:
- Der neue Opera sieht superschick und perfekt in alle Windows-Versionen integriert aus. Er verliert dabei unnütze Designelemente und bleibt trotzdem Elegant. (natürlich!)
- Man kann neu einzelne Tabs als Privat-Tabs deklarieren. Was man dort macht, bleibt geheim und wird nirgendwo gespeichert.
- Die viel schnellere Website-Darstellung und Javascript-Engine freuen natürlich vor allem mich und andere Webentwickler. Aber auch als normaler Websitesurfer wird man finden: Wow, das ging aber schnell!
- HTML5 Standards werden viel besser unterstützt. Da wäre der Video-Tag und eben diese Schattierungen. Dazu kommen noch ganz andere Sachen, die man aber nicht nennen muss, denn für den Benutzer gilt: Hauptsach zletscht gsehds schön us!!
- Dazu kommen die schon bekannten, aber noch immer wunderbar tollen Standardfeatures:
- Tabs bleiben immer im Browser, yeah! Mit einem Klick ist man alles los, aber keine Angst: Der Opera wird sich merken, was man offen hatte … Es geht nichts verloren!
- Opera Unite! Der supereinfache Service, mit welchem man seinen eigenen Computer zum Webserver machen kann. Fotos oder Dateien austauschen und noch viele andere Dinge machen kann.
- Die fast unendliche Vielfalt an Möglichkeiten, wie man den Opera seinem eigenen Geschmack und Nutzen anpassen kann. Über andere Skins und die 100% anpassbaren Symbolleisten ist alles möglich.
- Opera Turbo … Hast du gerade eine schlechte Leitung? Bist du über’s Handy auf dem Netz? Dann kannst Du Opera Turbo aktivieren! Es wird Bilder automatisch in komprimierter Form von einem dedizierten Opera-Server laden!
- Und wer noch keinen Mailclient oder einen Feedreader hat, kann Opera auch gleich noch dafür gebrauchen. - Alles andere und mehr gibt’s hier zu lesen: http://www.opera.com/browser/features/
Abschliessend muss man einfach sagen: Der Opera ist ein unglaublicher Kraftprotz, den man einfach lieben muss! Ihn als den besten Browser zu bezeichnen ist das Mindeste, denn er gewinnt auch auf so vielen anderen Ebenen die Ehre, eine der besten Applikationen für den Computer schlechthin zu sein.
cheers, pfoffie – the opera-fanatic
Cargo – Der beste schweizer Film – und der langweiligste
Gut, das mit dem langweiligster Film, da kann man drüber streiten. Ich mein, ich fand diesen Breakout-Film nicht wirklich interessant – und international gesehen, schlägt der neue Harry Potter Cargo in Punkte Langweiligkeit um Längen (Wortwörtlich haha).
Vielleicht kennt ihr ja Cargo gar nicht! Cargo ist der neue schweizer Film. Es ist ein Sci-Fi-Film, wo’s drum geht, dass irgendwer, in irgend nem raumschiff, irgendwas transportiert. und plöhööötzlich passiert was gruslig-unerwartetes mit bös und gruslig und tot.
Klingt ja eigentlich vielversprechend. Weiter klingt’s natürlich toll, dass es ein schweizer Science-Fiction Film ist. Coooool, oder? Und ich muss zugeben: Die Effekte, die Schauspieler und die allgemeine Qualität des Films ist wirklich super. Ich hatte schlechte B-Movie Effekte und doofe, schweizerisch-hochdeutsch sprechende Schauspieler erwartet. Aber doch: Das war supi!
Es gibt am ganzen Film nur zwei Dinge, die man bemängeln kann: Zum einen, und das ist das weniger schlimme, scheint der Film einen ziemlich beknackten Score-writer gehabt zu haben. Da wird ständig akkustisch auf einen Höhepunkt hingearbeitet, auf einen thrilling shockmoment oder sonst was grusliges. Gleichzeitig wird das mit spannenden Kamerafahrten auf dunkle Ecken unterstützt. Das Problem ist nur: Hinter der Ecke steht NIE (und zwar absolut gar nie) wer böses, sondern immer nur die Hauptdarsteller-Tussi. Weiter gibt’s manchmal mitten im Film – vollkommen korrespondenzfrei – irgendwelche wirren und unpassenden Klänge… und das leider en Masse.
Nun aber zum zweiten negativpunkt, der leider alles in den Schatten wirft. Während die Story (und vor allem die letzten 5 Minuten) des Films eigentlich gelungen und interessant sind, so sind die restlichen (gefühlten drei) Stunden ein Feuerwerk aus Langeweile, das ich nebst dem erwähnten Harry Potter Film noch nie erlebt habe. – was wirklich schade ist.
Mein Fazit: Der Film ist zwar totlangweilig, hat aber seine 1.5 Momente und überzeugt optisch. Man sollte als Schweizer den Film unbedingt anschauen – auch wenn es ein rein solidarischer Akt ist. Wenn nämlich der neue Harry Potter Film als “Gut” bezeichnet werden kann, so ist Cargo schon fast ein Meisterwerk *haha*
Greez pf
Coraline – Yet another 3D-Movie?
Während in Amerika bei Filmtrailern zu 3D-Filmen bereits meistens 2D in ausgewählten Kinos steht, ist es doch hierzulande noch immer etwas spezielles, die Möglichkeit zu haben, einen Film im superschicken 3D anschauen zu können. Seit und mit Ice Age ist 3D jedoch supercool und super-in – sogar das einzige IMAX der Schweiz, das normalerweise nur kurze (und teure) Dokufilme zeigt, ist auf den 3D-Zug aufgesprungen.
Nach doch einigen 3D-Filmen, dazu vielleicht später mehr, habe ich am Sonntag noch Coraline in 3D geschaut. Alle Filme hatten etwas gemeinsam: Sie wurden für 3D gemacht. Die Story oder Charaktere der Filme blieben dabei mehr als nur weit auf der Strecke. Doch Coraline machte in den Trailern bereits einen anderen, besseren Eindruck.
Aber zuerst zur Geschichte. Das kleine Mädchen Coraline, relativ oft und von vielen fälschlicherweise Caroline genannt, zieht mit ihren Eltern in ein abgelegenes Haus. Die Eltern sind beide Schriftsteller – sie schreiben offenbar Bücher über Pflanzen. Sie haben keine Zeit für die kleine Coraline. Im Wohnzimmer findet Coraline eine kleine Tür, die aber zugemauert ist. In der Nacht, öffnet sich hinter der Tür aber plötzlich ein Übergang in eine Parallelwelt oder andere Dimension oder so. Die andere Welt sieht fast genau gleich aus, wie die normale – nur die Menschen sind anders. Allen voran Coraline’s andere Mutter. Sie scheint die perfekte Mutter zu sein, interessiert sich für ihr Kind und kocht! Aber die andere Welt und auch die andere Mutter scheinen nur, perfekt zu sein…
Trotz der Düsterness (wie ist die Nomen-Form von Düster?) und der skurril Charaktere ist Coraline eindeutig ein Kinder(-freundlicher-)Film. Die Story ist angenehm zu verstehen, hat keine grossartigen, komplizierten Twists und ist auch sonst geradlinig gestrickt. Klingt nach einem typischen 3D-Film: Die Story ist lahm, man angelt sich von 3D-Effekt zu 3D-Effekt und weiss schon von Anfang an, wie’s ausgeht. Aber nein, so ist das nicht!
Coraline ist zwar einfach gestrickt und hat seine langatmigen (fast langweiligen) Phasen. Der Film wird aber in der zweiten Hälfte richtig spannend und interessant. Man vergisst dabei manchmal vollkommen, dass man sich einen 3D-Film anschaut. Nicht, weil man es nicht mehr sehen würde, sondern weil man einfach mitten im Film ist – und dieser Effekt vollkommen natürlich und nicht aufgesetzt daherkommt.
Deshalb mein Fazit: Coraline gäbe wohl auch in 2D einen gelungenen, interessanten Film ab. Soweit ich weiss, läuft er noch ungefähr eine oder zwei Wochen. Man sollte also, wenn man die Möglichkeit hat, sich den Film anschauen gehen!
Und jetzt wird auf UP gewartet – einen Film, von welchem ich eine ähnliche Erwartung habe, wie ich es von Coraline hatte: Ein 3D-Film, der auch in 2D ein guter Film wäre.
greez pf
Das neue RTL II … ein Pause-Button
Hui, habt ihr das auch schon mitgekriegt? RTL II hat ein neues Logo, wie auch ein neuer Slogan: “It’s Fun” – Dazu singt im Hintergrund die Lady Gaga
Let’s have some fun, this beat is sick
I wanna take a ride on your disco stick
Nun gut, RTL II ist ja eigentlich im Grunde sowieso schon ein Sender zum Abschalten – Zumindest meistens. Da kommen KeinHirn-Shows wie Big Brother, Tauschmutti, Wir operieren dich schön, deine kinder sind fett usw. – Sowie tausende, von mir liebevoll “RTL-2-Streifen” genannte Filme, mit irgendwelchen schlecht animierten Todesfluten, Todesvulkanen, Todesmeteoren und anderem Todeszeugs, dass Dieser Film noch nicht auf RTL2 lief, ist für mich ein grosses Wunder.
Man muss dem Sender natürlich auch seine Vorteile in Form von all dem Welt Der Wunder Zeugs und den Jamie-Oliver Kochshows zugestehen – Auch wenn dies alles seit einiger Zeit fast nur noch auf Beitrags-Wiederholungen aufbaut.
Wie auch immer: Sie haben, wie gesagt, ein neues Konzept mit neuem Logo. Und mit diesem Logo stellen sie sich lustigerweise selbst als “Sender zum Ausschalten” dar. Nun gut, ein Sender zum Pause-drücken.
Dies ist das neue Logo:

Und wer jetzt aufsteht und sagt, das sei kein Pause-Button, der soll sich gleich in die Ecke stellen und sich schämen, JA schämen!!
Ich halte das Rebranding als nicht gelungen. Was meint ihr?
greeez pf
Die Lost-Unordnung
Kennt ihr dieses Gefühl?
Ihr seid so ungefähr zwischen 12 und 15 Jahre alt und eure Mutter befielt euch, euer Zimmer aufzuräumen. Ihr geht in besagtes Zimmer und schaut euch die Unordnung an. Es ist ein riesiges Chaos. Alles liegt irgendwie irgendwo und ihr überlegt euch, wie ihr diesen Müll am Besten ordnen könnt. Ihr steht da, mitten im riesigen Raum und denkt: Das schaffe ich niemals. Ich kann ja alles irgendwo reinstopfen aber eine Ordnung kriege ich hier in einhundert Jahren nicht mehr hin.
Und GENAU SO fühlt sich jetzt wahrscheinlich gerade JJ Abrams – der Schöpfer von Lost. Ich habe nämlich gerade das Finale der Vorletzten Staffel gesehen. Ich werde euch jetzt nicht spoilen, keine Angst, aber das letzte Bild ist einfach nur weiss. Das Ganze nimmt langsam Formen an – phuuu, ich bezweifle ganz ehrlich, dass Mr. Abrams und seine Schreiberkumpanen da noch irgendwie den Bogen kriegen werden…
.. wie auch immer, ich freue mich auf die nächste Staffel und kann die aller aaallleeerrr letzte Folge kaum erwarten. Um es schweizerisch zu sagen: Ez esch de öppe mal gnue heu dunne!
Ich frage mich wirklich, wie’s wohl ausgehen wird – jetzt muss ich wieder ein halbes jahr warten
bäähh… wahrscheinlich sogar mehr.
wie auch immer, ich hoffe ihr habt spass mit der vierten Staffel
Und an alle, die auch schon die fünfte sahen: Wie fandet ihr sie??
greeez pf
