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Happy Birthday, Lu Ming (Der Mertsch)

Freitag, 12. Februar 2010

Heute ist der offizielle und echte Geburtstag von Lu Ming, der Chinesin aus meinem Buch Der Mertsch. Es wird – AFAIR (haha) – nie im Buch erwähnt, aber ihr Geburtstag ist der 12. Februar 1990. Somit würde sie Heute 20 Jahre alt, täte sie wirklich existieren. Gehen wir weiter davon aus, dass sie existiert, ist sie in diesem Moment in Frankreich und geht unbekümmert ihrem Studium nach. Sie weiss, wie auch alle anderen, noch nicht, was dieses Jahr noch schreckliches passieren wird.

Wie und warum ist Lu entstanden?
Es ist eine ganz witzige Geschichte, wie ich dazu kam, einen asiatischen Charakter in die Geschichte einzubauen. Ich war schon weit in meinem Konzept fortgeschritten, als ich mich mit einem Kumpel über die besagte Geschichte unterhielt. Seine Reaktion war: “2023, Washington? Das ergibt keinen Sinn, bis dann wird China die Weltmacht und Washington als Angriffsziel vollkommen unbedeutend sein!” Ein guter Einwand, so fand ich. Ich wusste aber gleichzeitig, dass ich de Schauplatz nun nicht mehr verschieben weder wollte noch konnte. Es war also an der Zeit, sich etwas diesbezüglich zu überlegen. Was ich, wer das Buch gelesen hat, weiss wovon ich sprechen, dann auch getan habe.

Ein Problem blieb: Wie und warum sollte ich diese chinabezogene Geschichte in den Mertsch einbauen? War sie nicht vollkommen unwichtig in der schlussendlichen Szenerie des Mertsch? Ja, das war sie und zwar absolut. Ich wollte mich ja beim Mertsch niemals darin verlieren, eigentlich unwichtige Nebenstories zu kreieren, nur um etwas eigentlich unbedeutendes zu erzählen. Deshalb kam die Idee mit dem chinesischen Charakter, eine Frau, das war mir klar. War mir jedoch weniger klar war, war der Name. In der ersten Zeit habe ich sie scherzeshalber und entgegen einer besseren Idee “Bo Ling” genannt. Lu Ming entstand später, aber auch vollkommen zufällig.

Was am ganzen jedoch noch viel zufälliger ist, ist die Rolle die Lu, wie auch der China-Incident, im Verlauf der Geschichte einnahmen. Ich war damals genau so überrascht wie viele der Leser, als ich das geschrieben habe. Manchmal, beziehungsweise (in meinem Falle) meistens, weiss die Geschichte wohl besser als der Autor, was gut für sie ist.

Ich hoffe diese Exkursion in die Welt von Lu und dem Mertsch hat euch gefallen und euch, wenn Ihr das Buch noch nicht besitzt, neugierig darauf gemacht.

Cheers Pfoffie

Der Mertsch – Projekt abgeschlossen!

Montag, 7. Dezember 2009

Hallo liebe Enjor-Leser!
Endlich ist es soweit. Ich habe die letzten Hebel auf meiner Seite gestellt und mein erstes Buch, der Mertsch, zur Produktion und Veröffentlichung freigegeben. Dies, sowie das Verlegen des Buches übernimmt das Verlags- und Druckunternehmen BoD – Books on Demand. BoD verwendet das Digitaldrucksystem um Bücher ab Auflage 1 schnell und kostengünstig zu produzieren. Gleichzeitig arbeitet BoD auch als Verlag, der so ziemlich alles verlegt, was ein Mensch schreiben kann. Man mag jetzt sagen, dass es im Web bereits vor BoD schon solche Eigenverlag-Abarten gab – Dabei muss man aber auch sagen, dass diese mit Verlags- und Produktionspreisen ab 300€ handelten und man danach noch mindestens 100 Bücher seines eigenen Werkes bestellen musste. BoD ist da anders: Für knapp 40€ werden die Bücher gemastert (gut, das macht eh ein Computer), gedruckt und verlegt. Sie preisen an, dass das Buch im deutschen Buchhandel, sowie in über 1000 Onlineshops erhältlich sein wird. Das klingt doch toll, oder nicht? Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich und gespannt, wie das nun nach (aus meiner Sicht) erfolgreichem Vertragsabschluss weitergeht.

Und somit muss jetzt natürlich auch die Werbephase beginnen! oder? :)

Ich erinnere mich: Vor etwa drei Jahren hatte meine Mutter eine Spam-Mail gekriegt, in welcher Gratis-Visitenkarten angeboten wurden. Alles was man dafür tun musste, war, die Kreditkarteninformationen anzugeben. Sie tat es nicht, da sie keine solche Karte hatte. Bei diesem Spam handelte es sich um Werbung der Firma Vistaprint. Wir waren nicht die einzigen, die solchen Spam erhielten und Vistaprint hatte dadurch ein ziemlich schlechtes Image.

Jetzt, wie gesagt, etwa drei Jahre später, scheint sich Vistaprint zu einer vertrauenswürdigen Firma gemausert zu haben.  Zumindest höre ich aus meinem Umfeld seit einiger Zeit, dass alles über deren Services gemacht werde. Deshalb habe ich mich nun dazu entschieden, die Postkarten-Flyer, welche ich für den Mertsch-Release designt habe, über Vistaprint zu bestellen. Die Sendung ist laut Vistaprint heute verschickt worden und wir werden also bald sehen, wie gut die sind. :)

Mertsch Flyer

Der Mertsch Flyer

Wie man unschwer erkennen kann, habe ich auch bereits eine ISBN-Nummer für das Buch. Diese wird folgendermassen lauten: 978-3-8391-4327-8. Als Releasetermin wird auf dem Flyer der zweite Januar 2010 zu lesen sein. Der schlaue Leser weiss nun, dass dies mit meinem Geburtstag koinzidiert. Natürlich ist das kein Zufall. An diesem Tag wird die offizielle Veröffentlichungs- und Geburtstagsparty stattfinden. Das Buch jedoch wird hoffentlich etwas früher aber womöglich auch erst etwas später wirklich kaufbar sein.

So viel dazu. Vielen Dank für’s Interesse!

Euer Pfoffie

Der Mertsch – Die offiziellen Rezensionen!

Montag, 26. Oktober 2009

Endlich ist es soweit! Der Mertsch wurde von den eigens dafür erkorenen Kritikern gelesen und dann scharf und ehrlich bewertet. Dabei sind folgende drei Kritiktexte entstanden, die schönerweise ihren Weg auf die Buchrückseite des Mertschs finden werden!

Dieser Buch-Erstling überzeugt mit zwei Zukunftsvisionen, die so spannend und fast zu realistisch sind, dass ihre Augen Ohren machen werden! 
- Virginia Reis

Ein wunderbares Werk eine genialen Autors. Mit dem Mertsch übertrifft René Jossen seine bisherigen Bücher. Unbedingt lesen! 
- Tichi Peters

Chapeau! Der Mertsch hält was er verspricht! 
- Pascal Deville

Ist das nicht wunderbar?! Ich danke den drei Kritikern aus dem tiefsten innersten und ja, mir ist durchaus bewusst, dass sich gewisse Aussagen (Buch-Erstling, bisherige Bücher) widersprechen. Dies ist, soweit ich weiss, gewollt ;)

Hier noch die wahrscheinlich offizielle Buchrückseite als JPEG-Bild.

Mertsch - Buchrückseite

Mertsch - Buchrückseite

Ich hoffe euch gefällt das Buchcover vom Mertsch genauso wie mir.

Nun drängt sich noch eine Frage auf: Wie geht’s weiter mit dem Mertsch?

Die Antwort ist ganz einfach:

  • Zuerst werde ich noch ein weiteres Textexemplar (Dieses Mal ein Paperback) bestellen
  • Dann, wenn alles in Ordnung ist, werden einige fertige Exemplare gedruckt und, wenn alles Gut kommt
  • wird es nächstes Jahr einen offiziellen Release geben…

Das war’s vorerst :) Bis bald und danke für’s Lesen – pf

Die offizielle Mertsch-Website ist online

Dienstag, 6. Oktober 2009

Endlich ist sie da, die langerwartete, offizielle Website zu meinem – hoffentlich – bald erscheinenden Buch Der Mertsch. Wer das Geschehen um den Mertsch auf enjor etwas verfolgt hat, weiss, dass es langsam aber sicher damit in die heisse Phase geht. Der Text ist geschrieben, wird im Moment korrigiert und ich habe schon zwei Testdrucke davon erstellt.

Wie mein weiterer Wunsch-Schedule aussieht behalte ich vorerst für mich. Eines soll aber gesagt sein: Ich will das Buch unbedingt im nächsten Jahr verkaufen können.

Die Website

Die offizielle Website zum Buch erreicht man einfach und schnell über http://mertsch.enjor.ch. Das Design dazu lehnt sich zu einem Grossteil an das offizielle Cover des Mertschs an. Die Seite selbst ist mit statischem HTML und PHP umgesetzt. Letzteres wird für das Kontaktformular und einige Features verwendet. Die Seite ist technologisch auf dem neusten Stand und unterstützt alle neuen Versionen der gängigen Browser (Opera, Safari, Firefox, Internet Explorer). Auch die noch immer gängigen aber bereits veralteten Versionen 6 und 7 des Internet Explorers werden unterstützt und man kann die Website auch mit ihnen vollumfänglich benutzen. Zusätzlich zu dieser Kompatibilität erkennt die Seite automatisch, wenn sie mit dem gängigsten Handheld-Internet-Gerät (dem iPhone) angesurft wird und stellt eine optimierte iPhone-Version dar. Schlussendlich hat jede Seite auch noch ein eigenes Drucklayout das automatisch gewählt wird, sollte die Seite gedruckt werden.

Soweit auch noch die Technischen Features. Ich hoffe der eine oder andere wird sich auf mertsch.enjor.ch wiederfinden und gefallen an der Seite finden.

Ich danke euch – pf

Hast du dich jemals gefragt… – Rohfassung vollendet

Freitag, 18. September 2009

Gerade in diesem Moment habe ich die Rohfassung meiner neuen Geschichte mit dem Titel Hast du dich jemals gefragt… abgeschlossen. Der Titel ist mit einer Chance von 20% nur ein Arbeitstitel.

Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der im Zug von Zürich nach Luzern fast vergewaltigt wird. Auf der Flucht vor seinem Vergewaltiger rutscht er offenbar aus versehen in eine Art andere Dimension. Es ist noch immer dieselbe Welt, aber er ist vollkommen allein. Mit der Zeit bemerkt er jedoch, dass er gar nicht so alleine ist. Er bemerkt, dass Dinge passieren und sich verändern mit welchen er gar nichts zu tun hatte. Was ist der Grund für seine Situation und kann er jemals aus ihr entkommen?

Der Umfang der Rohfassung kann sich in den folgenden, wunderschönen Statistik-Zahlen ausdrücken:

  • 155′551 Zeichen
  • 25′500 Worte
  • 40 A4 Seiten

Die so surreal schön erscheinen Zahlen sind vollkommener Zufall und ich war selber ziemlich überrascht, was für ein stimmiges Zahlenmuster sich da abgezeichnet hat. Ich fasse dies als gutes Omen auf.

Wie geht es nun weiter?
Ja, das könnte man sich zum Beispiel Fragen. Meine folgenden Schritte werden die folgenden Sein:

  1. Den ganzen Text vom automatischen Korrekturprogramm auf dem Mac Gegenlesen lassen
  2. Dasselbe in Grün mit der Korrektur von MS Word
  3. Möglicherweise noch ein drittes, wenn sich das anbietet (Man sieht, mich muss man korrigieren – und zwar ziemlich stark)
  4. Ich lese die Geschichte selber nochmal, erweitere, korrigiere und lösche Textstellen. Dies betrifft mehr die Logik der Geschichte und die Wortwahl als orthographische Korrekturen.
  5. Die zwei oder drei ersten Bekannten dürfen die Geschichte lesen und kommentieren.
  6. Ich plane noch eine kurze Beta-Phase (ja, wie bei einem Game), bei welcher fünf Personen das fertige Buch lesen und kommentieren können.
  7. Als siebten und letzten Punkt plane ich natürlich, das Buch zu veröffentlichen. Dies hängt aber natürlich auch mit der möglichen Veröffentlichung vom Mertsch ab.

So, das war’s, danke für’s Lesen und ich hoffe, dass ich den einen oder anderen mit meinen wenigen Informationen Neugierig auf die Geschichte gemacht habe.

Schreiberische Mittagsgrüsse – Pfoffie

Der Mertsch: Vorabversion und Ende des Wettbewerbs

Donnerstag, 30. Juli 2009

Hallo Zusammen,
Als erstes will ich mich für das Wettbewerbsdurcheinander entschuldigen. Das hat zwar wahrscheinlich keiner mitgekriegt – aber es ist nicht ganz so gelaufen, wie ich das gedacht hatte. Bzw.: Mir hat das Konzept gefehlt (wie auch beim Mertsch offenbar das Konzept fehlt hihi – dazu später).
Da das Ganze sehr schwer zu zählen ist – und der Wettbewerb gar keinen sinn machte – wird das Buch jetzt unter allen Mitmachenden verlost. Und achtung, das sind total viele Personen.
In der engeren Auswahl:
- Daniel K.
- Urs H.
- Miri V.
- Lene A.
- Markus W.

Das Los wird schlussendlich entscheiden, wer den Urmertsch erhält.

Nun zum Mertsch!
Hier die :) ’s und die :( ’s vom Mertschvorabdruck:
:) Der Coverdruck ist genial
:) Der Druck des Inhalts ist high-quality (Nur eine Seite scheint einen fehldruck zu haben – und das kommt in den besten Familien vor)
:( Etwa Sechzig Seiten haben auf der linken Seite keine Seitenzahlen (Ging wohl bei der PDF-Erstellung verloren)
:( Das ganze Layout ist viel zu nah am Rand
:( Gewisse Seitenzahlen sind in der falschen Schriftart
und
:( der Footer (Mit den Seitenzahlen) ist zu weit oben

Also alles in allem eigentlich sehr durchzogen. Aber: Es ist ja nur die Vorversion. Somit bin ich mehr als nur froh, dass ich diese Fehler jetzt und nicht erst in der Endversion gesehen und gemacht habe – phuuuwww. Das heisst: Schade, dass es ein bisschen in’s Gaggi ging, aber trotzdem super, dass ich jetzt weiss, wie die Qualität vom BOD-Druck ist und ich auch weiss, welche Fehler ich nicht mehr machen sollte!
Hier noch ein paar Bilder des fertigen Buchs. Man sieht auf dem zweiten auch eindeutig die Probleme.

Ich hoffe, der Gewinner der Vorabversion – des Urmertsch – hat auch freude am kaputten Layout. Alle die einen Kommentar gepostet haben erhalten aber in jedem Fall eine fertige Version, wenn sie denn jemals erscheinen sollte.

Greeez Pf

Mertsch: Ein Postverand und ein Wettbewerb

Dienstag, 28. Juli 2009

Zum Einen die supertolle Nachricht:
Der Mertsch wurde nach gefühlten vier Jahren endlich gedruckt und versandt. Es handelt sich dabei um die hier angepriesene Vorabversion. Und das freut mich als Autor doch schon sehr und der Gedanke an eine baldige Lieferung lässt mein Herz höher und schneller schlagen (wobei ich hoffe, dass das nicht gefährlich ist – oh mein gott!!!)

Ich bin mir sicher, dass ihr (ja, genau DU!) mit mir mitfiebern wollt. Oder? Für diesen Zweck könnt ihr mithilfe des folgenden iFrames ständig meinen Versand verfolgen. Wenn DAS nicht geil ist, weiss ich auch nicht ;) (Nach dem iFrame kommt noch ein Wettbewerb!!!)

Ja, wunderbar dieses iFrame :) Ich bin sooo aufgeregt! – und ich glaube, man merkts.

Nun zum Wettbewerb!!!

Ich habe vor kurzem ja bereits angekündigt, dass es einen Wettbewerb geben wird. Der Preis dieses Wettbewerbs ist eine signierte Ausgabe einer der beiden offiziell-unkorrigierten Vorabversionen. Eine der beiden Versionen wird von einer lieben Freundin gelesen, damit sie eine Kritik für den Rücken schreiben kann. Die andere Version wird von mir durchgelesen und Fehler oder Änderungen durchgeführt und angezeigt.

Der Gewinner oder die Gewinnerin des Wettbewerbs kann selber entscheiden, welche der beiden Versionen sie oder er haben will.

Die gewinnende Person wird wahrscheinlich relativ schnell feststehen – Aber die Auslieferung des Gewinns kann sich schon bis in Dezember langziehen, je nach dem, wie lange die gewünschte Version noch gebraucht wird.

Nun, DU willst gewinnen und fragst dich nun, was du dafür tun musst? Ganz einfach! Schaut euch folgende Statistik an:

Statistik

Ihr seht – 1994 Kommentare bisher. Wer den 2000. Kommentar schreibt, gewinnt. Das ganze funktioniert vollkommen ohne Regeln – Jeder Post, der nicht als Spam gilt, wird gezählt. Ausser es wird gespamt – wovon ich aber nicht ausgehe :)

Änderungen des Wettbewerbsziels  oder etwaige andere Änderungen behalte ich mir natürlich vor :) Keine Pflichten auf keiner Seite und so :)

Und Hier schon Anpassungen:
- Verwandte und Liebhaber dürfen leider nicht mitspielen Die kriegen sowieso eine hyper-sonder-edition :P

- Wer mitmacht und unterhalb des Zweitausendsten ist – Wer also einer der nächsten 5 ist – kriegt ein fertiges Buch, wenn es dann soweit ist :)

Vielen Dank für’s Lesen und viel Spass :)
Greez PF

Der Mertsch – Vorabversion

Donnerstag, 16. Juli 2009

Aus einigen Gründen habe ich mich nun dafür entschieden, eine unkorrigierte Vorabversion des Mertschs drucken zu lassen. Warum sollte ich sowas tun, fragt man sich, wenn man doch so gut weiss, wie schrecklich meine Orthographie doch ist. Die Antwort ist aber einfacher und näher als man denkt… Zum Einen warte ich noch immer auf die Korrektur meines lieben Kumpels, der sich dafür reichlich Zeit lässt. Das ist aber auch gut nachvollziehbar, weil  es doch so überhaupt nicht sein Genre ist, weil er sich meinen Schreibstil, der ihm gar nicht in den Kram passt, antun muss und weil er’s dann auch noch gratis macht. Wenn er dies also lesen sollte: Lass Dir ruhig Zeit!

Zum Andern (auch bekannt als zum Zweiten) hat mir eine auch-liebe Freundin angeboten, sie würde einen klein Rezensionstext für den Buchrücken schreiben, wenn sie die Möglichkeit hätte, den Text auf Papier und nicht am Computerbildschirm zu lesen. Ich habe mir dann überlegt, dass ich es für sie einfach mal ausdrucken könnte – sind ja nur so 76 Seiten. Schlussendlich habe ich mich dann aber, auch dank dem folgenden Punkt drei, anders entschieden.

Denn zum Dritten (Ja, dies ist der Punkt drei), erhalte ich mit einer gedruckten Version auch mal einen Eindruck, wie es als fertiges Buch wirken wird. Darüberhinaus kann ich auch gleich prüfen, wie und ob das Cover stimmt, ob es toll aussieht oder scheisse – Ob ich es doch lieber Paperback und nicht als Hardcover drucken lassen sollte usw… Durch einen Vorabdruck erhalte ich zusätzlich auch noch die Möglichkeit, das ganze Textkonzept zu prüfen – funktioniert es? sieht es gut aus? will ich das so? – und ich erhalte eine weitere Chance, Fehler zu korrigieren, was ja in meinem Fall bekanntlich gar keine schlechte Idee ist.

Um es euch und mir auch noch ein bisschen schmackhafter zu machen, habe ich eine ISO-3D-Version des Covers erstellt – So können wir uns schon fast vorstellen, wie das Buch in gedruckter Form aussehen wird. Ist das nicht toll?

Mertsch Artwork Wallpaper

Der Mertsch - Artwork Wallpaper

Der Mertsch ist ein Buch über die Zukunft.  Sie lockt mit Vorteilen, Verbesserungen und Perfektion. Aber erst wenn es schon fast zu spät ist, erkennen wir die Gefahren und das wahre Gesicht des Fortschritts. Der Mertsch steht als Wort für das Sinnbild des gefährlichen Fortschritts. Das Buch enthält zwei Konzeptgeschichten – Eine Novelle und eine Kurzgeschichte. Sie erzählen uns zwei Szenarien, die fremder nicht sein könnten, sich in der Aussage jedoch ähnlicher sind, als man wahrhaben will. Die Geschichte mit dem titelgebenden Namen Der Mertsch erzählt uns von einem Virus, dass es in viel zu naher Zukunft schaffen könnte, die Welt zu zerstören – indem es sie löscht. Leuchtenzyklus, die Kurzgeschichte, ist das Überbleibsel eines Reisenden, der in der nahen Zukunft auf dem Weg ist, das unendliche Glück für alle Menschen zu suchen – und er scheint es gefunden zu haben.

Vom Leuchtenzyklus gibt es bereits hier auf Enjor eine Urversion. Sie wurde für den Mertsch komplett überarbeitet und neu designt. Natürlich darf jeder Interessierte auch die 3.5-Teillige Urgeschichte vom Leuchtenzyklus lesen. Man findet die vier Texte über die folgenden Links:

Leuchtenzyklus 1: Das Licht
Leuchtenzyklus 2: Der Schatten
Leuchtenzyklus 3: Das Glühen
Leuchtenepilog: Der Glanz

In Kürze wird es auf dieser Seite einen Wettbewerb zum Mertsch und auch zum neuen Webauftritt von Enjor geben. Kehrt also bald zurück oder abonniert gleich den RSS-Feed!

Greeez Pfoffie

Probleme eines Schreibenden – Hab ICH mich jemals gefragt?

Donnerstag, 25. Juni 2009

Ich will mich ja nicht als Autor oder gar Schriftsteller bezeichnen. Aber ich bin schon ein Mensch, der gerne und oft irgendwelche Dinge schreibt. Wer mich oder mein Blog (oder mein Facebook Profil oder was-auch-immer) kennt, wird das mit Sicherheit wissen. Gerade eben habe ich ja auch eine Kurzgeschichte auf diesem Blog veröffentlicht. Daran sieht man auch gleich die Qualität meiner Schreiberei.
Nun, im Moment schreibe ich ja – unbekannterweise – an etwas neuem, längerem. Dieses Längere wird wohl in etwa der Länge (oder wohl eher Kürze) des Mertsch entsprechen. Wobei mir gerade was einfällt (Notiz: Den Mertsch drucken).
// Wie auch immer…
Diese neue Geschichte nennt sich im Moment Hast du dich jemals gefragt…, dies ist zwar ein Arbeitstitel, es wird jedoch in diesem ähnlichen Rahmen bleiben. Darin geht es, kurz gesagt, um einen Jungen der durch Pech in eine menschenleere Welt katapultiert wird (ja so Langoliers-mässig). Mit der Zeit erkennt er jedoch, dass die Menschen aber eigentlich alle noch da zu sein scheinen, er sie nur nicht sehen kann – und sie ihn auch nicht.
Ich bin momentan um etwa 10′000 Wörter, von welchen aber ein grosser Teil Notizen sind. Vor ein paar Tagen bin ich gerade auf einige Zeilen dieser Notizen gestossen – Mir erschienen diese Notizen sehr amüsant und so habe ich dann einen Screenshot von ihnen aufgenommen, den ich natürlich mit euch teilen muss. Die Notizen sind in schweizerdeutsch, aber ich werde sie unter dem Bild auf Hochdeutsch kommentieren.
Hast du dich jemals gefragt, wozu diese Notizen gut sind?
Der Text beginnt mit dem Anfang eines Abschnittes und wird dann abrupt für Notizen abgebrochen:

Was er dort antrifft schockiert ihn aber noch viel mehr, als derjkfskljfdkjdafs auf jeden Fall räumen sie bereits auf, weil seine mutter umzieht… eventuell wieder der “ich schau zu währenddem es passiert-effekt…” haha ich hab keine Ahnung
Der Bahnhofseingang stürzt ein, genau als er darunter steht. Kernkraftwerk oder Cern supergaut (haben einen super-GAU) vorgestern. Der Junge fragt ihn, was er vorher in der Zeitung fand (sexshop? haha… jaja)

Nun, ich habe diese Notizen inzwischen verarbeitet… :) Aber was dabei rauskam, verrate ich hier natürlich noch nicht.

So viel dazu, später mehr.

greeez pfriter

Das Virus – Eine pandemische Kurzgeschichte

Dienstag, 19. Mai 2009

Das Aufkommen dieses neuen Virus, der Schweinegrippe, liess mich an eine alte Geschichte erinnern. Ich kramte sie hervor und schrieb sie mit einem neuen Gesicht neu – Das hätte ich wohl mit all meinen anderen Kurzgeschichten auch machen sollen, oder?
Meine pandemische Kurzgeschichte mit dem so passenden Namen das Virus dreht sich um einen Protagonisten, der eine Pandemie im eigenen Leben und vor allem an einer Bushaltestelle miterlebt.
Wer Lust dazu hat, darf ab hier weiterlesen :)
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