Das Virus – Eine pandemische Kurzgeschichte
Das Aufkommen dieses neuen Virus, der Schweinegrippe, liess mich an eine alte Geschichte erinnern. Ich kramte sie hervor und schrieb sie mit einem neuen Gesicht neu – Das hätte ich wohl mit all meinen anderen Kurzgeschichten auch machen sollen, oder?
Meine pandemische Kurzgeschichte mit dem so passenden Namen das Virus dreht sich um einen Protagonisten, der eine Pandemie im eigenen Leben und vor allem an einer Bushaltestelle miterlebt.
Wer Lust dazu hat, darf ab hier weiterlesen
Eine Minute
Ein verdrecktes Zimmer und ein schmutziges Bad. Der Mann im Raum hört schreie aus der Wohnung oberhalb. Wahrscheinlich ein Streit. Er hat mit seiner Freundin keinen streit. Sie ist im Bad und war vorher auch kurz laut. Der Nachbar schien es nicht zu mögen, er polterte gegen die Wand. “Halten Sie mal die Klappe!”, schrie der Nachbar, “Es ist dreiundzwanzig Uhr!” Auch jetzt poltert der Nachbar, mehr gegen die Decke, als gegen die Wand. Der Mann im schmutzigen Raum interessiert sich jedoch nicht dafür. Es klingelt an der Tür. Er öffnet sie, denn eigentlich muss er gehen. “Guten Tag”, sagt die freundliche alte Nachbarin, “Ich habe schreie gehört, ist alles in Ordnung?” – “Ach”, meint er nachdenklich, “Das kommt offenbar von Oben.” Er verabschieded sich und geht durch den Gang. Der niedrigste Pöbel scheint sich dort versammelt zu haben – Wie immer. Auf einmal kommt eine ungute Ruhe auf. Der Mann aus dem dreckigen Raum geht weiter. Der Schall einer abgeschossenen Waffe durchhallt die Gänge. Er bleibt kurz stehen, dreht sich um und betritt den Fahrstuhl. “Was ist da los?”, fragt die kleine blonde Schlampe aus dem vierten Stock. Er reagiert nicht und verlässt das Gebäude. Es regnet. Als er durch die Strassen geht, kommt ihm die Polizei entgegen. “Was ist bloss mit der heutigen Welt los?”, fragt er sich, “Man kann nicht mal mehr seine Freundin in Ruhe ermorden.”
- fin -
Eine kleine, kurze und makabre Situation als Kurzgeschichte. Wie findet ihr’s? Kam mir vorher auf der Toilette in den Sinn ![]()
Greez pf
Leuchtenzyklus – DAS REVIVAL!
Nein nein nein, keine Angst, auch wenn ich es wahrscheinlich am Ende dieses Posts tu’n werde, will ich keine unverstandenen Leichen wiederbeleben.
Aber … Als ich vor einigen Wochen mit meinem Knuffel in Thalwil war und danach – mitten in der Nacht und in den Regen schielend – den Bahnhof Thalwil etwas genauer unter die Lupe nahm, fiel mir etwas auf:
Es gibt eine Überführung, welche einen Lift besitzt. Dieser Lift besitzt eine Lampe und zusammen mit der Treppe, dem Lifteingang und der Lampe sagte mir mein Anblick eines: Ich bin die Maschine aus dem Leuchtenzyklus. Ich bin Situation beim Leuchtenepilog. Fotografier mich! Gedacht getan. Handy gezückt und ein qualitativ miserables Foto geschossen. Heute kam ich per Zufall auf das Bild und will es jetzt mit euch Teilen!
Und für alle, die den Leuchtenzyklus nicht kennen:
Leuchtenzyklus 1: Das Licht
Leuchtenzyklus 2: Der Schatten
Leuchtenzyklus 3: Das Glühen
Leuchtenepilog: Der Glanz
Larve
Mal wieder ein kurzgeschichtliches kurzgeschichtkurzes Kurzgeschichtlein, welches ich jetzt und in diesem Moment aus den Fingern zieh und zu welchem mich Miri inspiriert hat.
LEXITOS – Mindly remastered
Vor sieben Jahren ist es geschehen… Auf der hochkonjunktur meiner jugendlichen Horrorfilm-sucht, habe ich das erste mal eine Geschichte begonnen, welche ich auch zu ende geschrieben habe…
Leuchtenepilog: Der Glanz
Nun, da mich ja eh keiner versteht und meine gedankenzüge wohl doch etwas abgespaceter sind, als ich dachte… hier noch der Epilog zu meinem Kurzepos über die welt der Glücklichen *haha*
Leuchtenzyklus 3: Das Glühen
Nun.. aus eurem schweigen höre ich hervor, dass ihr entweder den zweiten Teil des kurzen Zyklus nicht gelesen habt, oder ihn total schlecht fandet.. NUN…
Trotzdem veröffentliche ich nun den fastletzten Teil des Zyklus. mit dem 3. Teil ist der Zyklus zwar eigentlich beendet, aber es folgt noch ein Epilog.
Leuchtenzyklus 2: Der Schatten
Nach dem Erfolg vom ersten Teil, habe ich jetzt schon fast angst, die anderen drei Texte zu veröffentlichen… vielleicht sollte ich es einfach beim ersten Text belassen?…
was wenn ihr die geschichte als ganzes schrottig findet??? ![]()
Ich glaube eben, der erste Teil ist am besten gelungen… … nuun…
ich muss es fast tun
Viel spass beim Leben und ich danke für jedes Lob und jede Kritik
zeigt’s mir!


