Der Mertsch: Vorabversion und Ende des Wettbewerbs

Posted by: on Jul 30, 2009 in Pfoffie, Text | 3 Comments

Hallo Zusammen,
Als erstes will ich mich für das Wettbewerbsdurcheinander entschuldigen. Das hat zwar wahrscheinlich keiner mitgekriegt – aber es ist nicht ganz so gelaufen, wie ich das gedacht hatte. Bzw.: Mir hat das Konzept gefehlt (wie auch beim Mertsch offenbar das Konzept fehlt hihi – dazu später).
Da das Ganze sehr schwer zu zählen ist – und der Wettbewerb gar keinen sinn machte – wird das Buch jetzt unter allen Mitmachenden verlost. Und achtung, das sind total viele Personen.
In der engeren Auswahl:
- Daniel K.
- Urs H.
- Miri V.
- Lene A.
- Markus W.

Das Los wird schlussendlich entscheiden, wer den Urmertsch erhält.

Nun zum Mertsch!
Hier die :) ‘s und die :( ‘s vom Mertschvorabdruck:
:) Der Coverdruck ist genial
:) Der Druck des Inhalts ist high-quality (Nur eine Seite scheint einen fehldruck zu haben – und das kommt in den besten Familien vor)
:( Etwa Sechzig Seiten haben auf der linken Seite keine Seitenzahlen (Ging wohl bei der PDF-Erstellung verloren)
:( Das ganze Layout ist viel zu nah am Rand
:( Gewisse Seitenzahlen sind in der falschen Schriftart
und
:( der Footer (Mit den Seitenzahlen) ist zu weit oben

Also alles in allem eigentlich sehr durchzogen. Aber: Es ist ja nur die Vorversion. Somit bin ich mehr als nur froh, dass ich diese Fehler jetzt und nicht erst in der Endversion gesehen und gemacht habe – phuuuwww. Das heisst: Schade, dass es ein bisschen in’s Gaggi ging, aber trotzdem super, dass ich jetzt weiss, wie die Qualität vom BOD-Druck ist und ich auch weiss, welche Fehler ich nicht mehr machen sollte!
Hier noch ein paar Bilder des fertigen Buchs. Man sieht auf dem zweiten auch eindeutig die Probleme.

Ich hoffe, der Gewinner der Vorabversion – des Urmertsch – hat auch freude am kaputten Layout. Alle die einen Kommentar gepostet haben erhalten aber in jedem Fall eine fertige Version, wenn sie denn jemals erscheinen sollte.

Greeez Pf

Mertsch: Ein Postverand und ein Wettbewerb

Posted by: on Jul 28, 2009 in Pfoffie, Text | 8 Comments

Zum Einen die supertolle Nachricht:
Der Mertsch wurde nach gefühlten vier Jahren endlich gedruckt und versandt. Es handelt sich dabei um die hier angepriesene Vorabversion. Und das freut mich als Autor doch schon sehr und der Gedanke an eine baldige Lieferung lässt mein Herz höher und schneller schlagen (wobei ich hoffe, dass das nicht gefährlich ist – oh mein gott!!!)

Ich bin mir sicher, dass ihr (ja, genau DU!) mit mir mitfiebern wollt. Oder? Für diesen Zweck könnt ihr mithilfe des folgenden iFrames ständig meinen Versand verfolgen. Wenn DAS nicht geil ist, weiss ich auch nicht ;) (Nach dem iFrame kommt noch ein Wettbewerb!!!)

Ja, wunderbar dieses iFrame :) Ich bin sooo aufgeregt! – und ich glaube, man merkts.

Nun zum Wettbewerb!!!

Ich habe vor kurzem ja bereits angekündigt, dass es einen Wettbewerb geben wird. Der Preis dieses Wettbewerbs ist eine signierte Ausgabe einer der beiden offiziell-unkorrigierten Vorabversionen. Eine der beiden Versionen wird von einer lieben Freundin gelesen, damit sie eine Kritik für den Rücken schreiben kann. Die andere Version wird von mir durchgelesen und Fehler oder Änderungen durchgeführt und angezeigt.

Der Gewinner oder die Gewinnerin des Wettbewerbs kann selber entscheiden, welche der beiden Versionen sie oder er haben will.

Die gewinnende Person wird wahrscheinlich relativ schnell feststehen – Aber die Auslieferung des Gewinns kann sich schon bis in Dezember langziehen, je nach dem, wie lange die gewünschte Version noch gebraucht wird.

Nun, DU willst gewinnen und fragst dich nun, was du dafür tun musst? Ganz einfach! Schaut euch folgende Statistik an:

Statistik

Ihr seht – 1994 Kommentare bisher. Wer den 2000. Kommentar schreibt, gewinnt. Das ganze funktioniert vollkommen ohne Regeln – Jeder Post, der nicht als Spam gilt, wird gezählt. Ausser es wird gespamt – wovon ich aber nicht ausgehe :)

Änderungen des Wettbewerbsziels  oder etwaige andere Änderungen behalte ich mir natürlich vor :) Keine Pflichten auf keiner Seite und so :)

Und Hier schon Anpassungen:
- Verwandte und Liebhaber dürfen leider nicht mitspielen Die kriegen sowieso eine hyper-sonder-edition :P

- Wer mitmacht und unterhalb des Zweitausendsten ist – Wer also einer der nächsten 5 ist – kriegt ein fertiges Buch, wenn es dann soweit ist :)

Vielen Dank für’s Lesen und viel Spass :)
Greez PF

Der Mertsch – Vorabversion

Posted by: on Jul 16, 2009 in Bilder, Pfoffie, Text | 2 Comments

Aus einigen Gründen habe ich mich nun dafür entschieden, eine unkorrigierte Vorabversion des Mertschs drucken zu lassen. Warum sollte ich sowas tun, fragt man sich, wenn man doch so gut weiss, wie schrecklich meine Orthographie doch ist. Die Antwort ist aber einfacher und näher als man denkt… Zum Einen warte ich noch immer auf die Korrektur meines lieben Kumpels, der sich dafür reichlich Zeit lässt. Das ist aber auch gut nachvollziehbar, weil  es doch so überhaupt nicht sein Genre ist, weil er sich meinen Schreibstil, der ihm gar nicht in den Kram passt, antun muss und weil er’s dann auch noch gratis macht. Wenn er dies also lesen sollte: Lass Dir ruhig Zeit!

Zum Andern (auch bekannt als zum Zweiten) hat mir eine auch-liebe Freundin angeboten, sie würde einen klein Rezensionstext für den Buchrücken schreiben, wenn sie die Möglichkeit hätte, den Text auf Papier und nicht am Computerbildschirm zu lesen. Ich habe mir dann überlegt, dass ich es für sie einfach mal ausdrucken könnte – sind ja nur so 76 Seiten. Schlussendlich habe ich mich dann aber, auch dank dem folgenden Punkt drei, anders entschieden.

Denn zum Dritten (Ja, dies ist der Punkt drei), erhalte ich mit einer gedruckten Version auch mal einen Eindruck, wie es als fertiges Buch wirken wird. Darüberhinaus kann ich auch gleich prüfen, wie und ob das Cover stimmt, ob es toll aussieht oder scheisse – Ob ich es doch lieber Paperback und nicht als Hardcover drucken lassen sollte usw… Durch einen Vorabdruck erhalte ich zusätzlich auch noch die Möglichkeit, das ganze Textkonzept zu prüfen – funktioniert es? sieht es gut aus? will ich das so? – und ich erhalte eine weitere Chance, Fehler zu korrigieren, was ja in meinem Fall bekanntlich gar keine schlechte Idee ist.

Um es euch und mir auch noch ein bisschen schmackhafter zu machen, habe ich eine ISO-3D-Version des Covers erstellt – So können wir uns schon fast vorstellen, wie das Buch in gedruckter Form aussehen wird. Ist das nicht toll?

Mertsch Artwork Wallpaper

Der Mertsch - Artwork Wallpaper

Der Mertsch ist ein Buch über die Zukunft.  Sie lockt mit Vorteilen, Verbesserungen und Perfektion. Aber erst wenn es schon fast zu spät ist, erkennen wir die Gefahren und das wahre Gesicht des Fortschritts. Der Mertsch steht als Wort für das Sinnbild des gefährlichen Fortschritts. Das Buch enthält zwei Konzeptgeschichten – Eine Novelle und eine Kurzgeschichte. Sie erzählen uns zwei Szenarien, die fremder nicht sein könnten, sich in der Aussage jedoch ähnlicher sind, als man wahrhaben will. Die Geschichte mit dem titelgebenden Namen Der Mertsch erzählt uns von einem Virus, dass es in viel zu naher Zukunft schaffen könnte, die Welt zu zerstören – indem es sie löscht. Leuchtenzyklus, die Kurzgeschichte, ist das Überbleibsel eines Reisenden, der in der nahen Zukunft auf dem Weg ist, das unendliche Glück für alle Menschen zu suchen – und er scheint es gefunden zu haben.

Vom Leuchtenzyklus gibt es bereits hier auf Enjor eine Urversion. Sie wurde für den Mertsch komplett überarbeitet und neu designt. Natürlich darf jeder Interessierte auch die 3.5-Teillige Urgeschichte vom Leuchtenzyklus lesen. Man findet die vier Texte über die folgenden Links:

Leuchtenzyklus 1: Das Licht
Leuchtenzyklus 2: Der Schatten
Leuchtenzyklus 3: Das Glühen
Leuchtenepilog: Der Glanz

In Kürze wird es auf dieser Seite einen Wettbewerb zum Mertsch und auch zum neuen Webauftritt von Enjor geben. Kehrt also bald zurück oder abonniert gleich den RSS-Feed!

Greeez Pfoffie

Probleme eines Schreibenden – Hab ICH mich jemals gefragt?

Posted by: on Jun 25, 2009 in Enjor, Ich, Kunst, Pfoffie, Text | One Comment

Ich will mich ja nicht als Autor oder gar Schriftsteller bezeichnen. Aber ich bin schon ein Mensch, der gerne und oft irgendwelche Dinge schreibt. Wer mich oder mein Blog (oder mein Facebook Profil oder was-auch-immer) kennt, wird das mit Sicherheit wissen. Gerade eben habe ich ja auch eine Kurzgeschichte auf diesem Blog veröffentlicht. Daran sieht man auch gleich die Qualität meiner Schreiberei.
Nun, im Moment schreibe ich ja – unbekannterweise – an etwas neuem, längerem. Dieses Längere wird wohl in etwa der Länge (oder wohl eher Kürze) des Mertsch entsprechen. Wobei mir gerade was einfällt (Notiz: Den Mertsch drucken).
// Wie auch immer…
Diese neue Geschichte nennt sich im Moment Hast du dich jemals gefragt…, dies ist zwar ein Arbeitstitel, es wird jedoch in diesem ähnlichen Rahmen bleiben. Darin geht es, kurz gesagt, um einen Jungen der durch Pech in eine menschenleere Welt katapultiert wird (ja so Langoliers-mässig). Mit der Zeit erkennt er jedoch, dass die Menschen aber eigentlich alle noch da zu sein scheinen, er sie nur nicht sehen kann – und sie ihn auch nicht.
Ich bin momentan um etwa 10’000 Wörter, von welchen aber ein grosser Teil Notizen sind. Vor ein paar Tagen bin ich gerade auf einige Zeilen dieser Notizen gestossen – Mir erschienen diese Notizen sehr amüsant und so habe ich dann einen Screenshot von ihnen aufgenommen, den ich natürlich mit euch teilen muss. Die Notizen sind in schweizerdeutsch, aber ich werde sie unter dem Bild auf Hochdeutsch kommentieren.
Hast du dich jemals gefragt, wozu diese Notizen gut sind?
Der Text beginnt mit dem Anfang eines Abschnittes und wird dann abrupt für Notizen abgebrochen:

Was er dort antrifft schockiert ihn aber noch viel mehr, als derjkfskljfdkjdafs auf jeden Fall räumen sie bereits auf, weil seine mutter umzieht… eventuell wieder der “ich schau zu währenddem es passiert-effekt…” haha ich hab keine Ahnung
Der Bahnhofseingang stürzt ein, genau als er darunter steht. Kernkraftwerk oder Cern supergaut (haben einen super-GAU) vorgestern. Der Junge fragt ihn, was er vorher in der Zeitung fand (sexshop? haha… jaja)

Nun, ich habe diese Notizen inzwischen verarbeitet… :) Aber was dabei rauskam, verrate ich hier natürlich noch nicht.

So viel dazu, später mehr.

greeez pfriter

Das Virus – Eine pandemische Kurzgeschichte

Posted by: on Mai 19, 2009 in Enjor, Ich, Kunst, Kurzgeschichten, Text | 4 Comments

Das Aufkommen dieses neuen Virus, der Schweinegrippe, liess mich an eine alte Geschichte erinnern. Ich kramte sie hervor und schrieb sie mit einem neuen Gesicht neu – Das hätte ich wohl mit all meinen anderen Kurzgeschichten auch machen sollen, oder?
Meine pandemische Kurzgeschichte mit dem so passenden Namen das Virus dreht sich um einen Protagonisten, der eine Pandemie im eigenen Leben und vor allem an einer Bushaltestelle miterlebt.
Wer Lust dazu hat, darf ab hier weiterlesen :)

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Der Mertsch – Another day, another cover

Posted by: on Mrz 11, 2009 in Bilder, Enjor, Ich, Kunst, Pfoffie, Text | One Comment

In meinem letzten Post habe ich euch ja das neue Artwork vom Mertsch gezeigt. Die Feedbacks, ausserhalb des Blogs, waren sich einig: Zu pink, zu steril, zu langweilig und das alte war viel besser.
Das Feedback hat mich – trotz der durchgehenden “Ablehnung” – sehr gefreut. Und weil es mich so gefreut hat, war ich auch ein lieber Pfoffie und habe das Artwork überarbeitet.
Ich zeige euch hier, wie die Front des Büchleins aussehen wird. Diesmal habe ich nämlich kein verwirrendes Wallpaper gemacht, sondern zeige euch gleich das ganze Arrangement.
Der Mertsch Cover

Wie gefällt es euch so?

Lieber Gruss vom Pfofferl

Der Mertsch, das Artwork … zum Zweiten

Posted by: on Feb 27, 2009 in Bilder, Enjor, Ich, Kunst, Pfoffie, Text | No Comments

Im Moment ist der Mertsch gerade on hold bei Alain, einem Freund der ihn liest und noch ein bisschen korrigiert. Nachher wird er noch ein vernichtendes Urteil zur Qualität der Geschichte abgeben. Welches wahrscheinlich wirklich eher schlecht ausfallen wird :)
Nichtsdestotrotz wird es ja im Minimum für gute und bessere Freunde ein gebundenes Exemplar der Geschichte geben. und was wäre ein Buch ohne Cover?
Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es schon ein “offizielles Artwork” als Wallpaper auf meinem Blog zu laden. Dies findet ihr hier. Zum gegebenen Anlass habe ich Heute ein neues Cover gestaltet, einen Teil davon als Wallpaper freigestellt und mit einem fancy title versehen. Der Titel wird auf dem Buchcover anders aussehen, der Mertsch und der Hintergrund werden aber wahrscheinlich nur wenig verändert.
Hier das Mertsch-Artwork 2009:
Das Mertsch Artwork - 2009

Wie findet ihr es so?…

Greeez pf

Pfoffie hat ein neues Projekt

Posted by: on Feb 6, 2009 in Ich, Kunst, Pfoffie, Seltsam, Text | One Comment

und ein neues Ziel. Das bedeutet aber nicht, dass ich an meiner Geschichte aus dem vorigen Post nicht weiter schreiben werde. Ich habe im Internet (wahoo) einen extrem günstigen ondemand Buchbinder gefunden und werde dort meine, wohl einigen bekannte, Geschichte “Der Mertsch” drucken lassen. Der Mertsch bekommt dazu noch Gesellschaft von der Geschichte Leuchtenzyklus, welche wahrscheinlich auch einige hier kennen werden. Das Projekt-artige daran ist, dass beide Geschichten nun zuerst einmal lektoriert und korrigiert werden müssen. YEEHA – Mein neuer anti-berufswunsch ist eindeutig Lektor oder Korrektor. Das schlimmste am ganzen ist jedoch, dass es mich selber schockiert, wieviele Fehler ich mache, wenn ich schnell und gedankenlos schreibe – so wie gerade jetzt *haha*

Wie auch immer – Ich werde, sobald ich beide Geschichte überarbeitet habe – das ganze Drucken lassen und einige Exemplare für Freunde und mich bestellen. was dann kommt, werden wir sehen… ich wollte aber immer schon ein eigenes Buch schreiben und es binden lassen – und wenn es nur fünfzig Seiten umfasst… die Traumnovelle ist nicht länger *lach*

was meint ihr so dazu?

Greeez pf

Happy 3'500 Wörter!

Posted by: on Feb 3, 2009 in Ich, Kunst, Seltsam, Text | 6 Comments

Zur Freude der ersten 3’500 Wörter meines neuen Bestsellers schenke ich euch den gerade beendeten Absatz als kleine Vorschau auf Hast du dich jemals gefragt?, was der momentane Arbeitstitels der Projektes ist. Das Kapitel, an welchem ich gerade Arbeite heisst … was er von dir wollte? Und dies ist der bisher letzte Abschnitt:

Zwanzig Minuten und einige Katastrophen später kommt er in Luzern an. Der Zug hält und Tom steht auf Perron sieben und die Uhr zeigt halb acht an. Er liebt die Bahnhöfe. Die Bahnhöfe scheinen die einzigen Orte zu sein, an denen das Leben auch weitergeht, wenn Tom hinschaut. Zumindest Teilweise, fügt er seinen eigenen Gedanken pessimistisch hinzu. Weil er die automatische Bewegung an den Bahnhöfen so liebt, bleibt er noch einige Minuten auf dem Perron sieben stehen. Das Türklingeln der Waggontüren erklingt und die Türen schliessen sich. Huch, denkt Tom ironisch, Jetzt hat sich der Zug wieder mit lauter fremdem Krimskrams gefüllt.

Wenn ihr jetzt überhaupt keinen Schimmer habt, wovon hier überhaupt die Rede ist, ist das kein Wunder, da dieser Absatz ausserhalb des Kontextes überhaupt keinen Sinn ergibt.

Trotzdem: Yippieee 3’500 – in so kurzer Zeit. :) Es ist schön wieder mal ein bisschen zu schreiben.

Greeez PF

Eine Minute

Posted by: on Sep 4, 2008 in Ich, Kunst, Kurzgeschichten, Pfoffie, Seltsam, Text | 6 Comments

Ein verdrecktes Zimmer und ein schmutziges Bad. Der Mann im Raum hört schreie aus der Wohnung oberhalb. Wahrscheinlich ein Streit. Er hat mit seiner Freundin keinen streit. Sie ist im Bad und war vorher auch kurz laut. Der Nachbar schien es nicht zu mögen, er polterte gegen die Wand. “Halten Sie mal die Klappe!”, schrie der Nachbar, “Es ist dreiundzwanzig Uhr!” Auch jetzt poltert der Nachbar, mehr gegen die Decke, als gegen die Wand. Der Mann im schmutzigen Raum interessiert sich jedoch nicht dafür. Es klingelt an der Tür. Er öffnet sie, denn eigentlich muss er gehen. “Guten Tag”, sagt die freundliche alte Nachbarin, “Ich habe schreie gehört, ist alles in Ordnung?” – “Ach”, meint er nachdenklich, “Das kommt offenbar von Oben.” Er verabschieded sich und geht durch den Gang. Der niedrigste Pöbel scheint sich dort versammelt zu haben – Wie immer. Auf einmal kommt eine ungute Ruhe auf. Der Mann aus dem dreckigen Raum geht weiter. Der Schall einer abgeschossenen Waffe durchhallt die Gänge. Er bleibt kurz stehen, dreht sich um und betritt den Fahrstuhl. “Was ist da los?”, fragt die kleine blonde Schlampe aus dem vierten Stock. Er reagiert nicht und verlässt das Gebäude. Es regnet. Als er durch die Strassen geht, kommt ihm die Polizei entgegen. “Was ist bloss mit der heutigen Welt los?”, fragt er sich, “Man kann nicht mal mehr seine Freundin in Ruhe ermorden.”
- fin -

Eine kleine, kurze und makabre Situation als Kurzgeschichte. Wie findet ihr’s? Kam mir vorher auf der Toilette in den Sinn :)
Greez pf