Alles neu, macht der Frühling!
Bis zum astrologischen Frühling sind es zwar noch ein paar Wochen hin, aber das Internet will ja immer allem Voraus sein. Deshalb stelle ich euch bereits jetzt das neue, vollkommen für den Frühling herausgeputzte Design für enjor.ch vor.
Conways Spiel des Lebens
Eigentlich wollte ich Heute und an dieser Stelle mal zum ersten Mal etwas studiumiges posten. Ich nahm mir vor, heute Mittag mal eine Übung zu machen und zu posten. Aber es kam mal wieder vollkommen anders als erwartet:
In jenem Steven Hawking-Buch, welches ich gerade lese, gibt’s einen Abschnitt, in welchem Conways Spiel des Lebens vorkommt. Ich fand diese einfache Regelsimulation schon immer sehr faszinierend, habe aber trotz einiger Versuche, nie wirklich verstanden, nach welchen Regeln diese Punkte da reagieren.
Steven Hawking brachte es aber so simpel auf den Punkt, dass ich dachte: So ein Spiel des Lebens zu entwickeln muss ja VOU easy sein. Er zeigt nämlich, dass es genau und nur 3 Regeln gibt:
- Ein Punkt wird geboren, wenn genau 3 andere Punkte um ihn schon leben
- Ein Punkt lebt weiter, wenn 2 oder 3 andere Punkte um ihn herum noch leben
- ein Punkt stirbt, sobald nur noch einer oder mehr als drei Punkte um ihn herum leben
Das ist doch wirklich easy! Und genau so hab’ ich es auch umgesetzt und hatte nach einer knappen Viertelstunde schon einen eklig aussehenden Prototypen. Ich habe dann noch etwas gefeilt, es schöner und performanter gemacht und das ist das Resultat:
Aber jetzt noch schnell zum Spiel des Lebens überhaupt: Was ist das eigentlich? Spiel ist in diesem Zusammenhang ein bisschen irre führend. Denn es ist kein wirkliches Spiel. Man kann sich ein Spiel daraus machen, wenn man zum Beispiel versucht, alle Punkte wegzukriegen oder aber es so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Der eigentliche Sinn (bzw. das Interessante) ist das Beobachten des zum Teil so zufällig wirkenden und doch auf absoluten Regeln bestehenden Verhaltens.
Mehr Informationen (meines Erachtens fast zu viele) gibt es auf der dazu passenden Wikipedia-Seite: Conways Spiel des Lebens.
Cheers und hoffentlich habe ich einigen etwas lustiges, neues zeigen können.
Pfoffie
Seine Seelenverwandten im Internet finden…
… und das nur, indem man einige Fragen in’s Internet stellt oder welche von anderen beantwortet. Das scheint an Hochstaplerei zu grenzen. Aber in einer Zeit, in welcher das nichtssagende und doch so aufwertende Produktattribut magisch langsam aber sicher zum Meistbenutzten wird, mache ich mir diesbezügich keine Sorgen.
Aber wie komm’ ich denn jetzt überhaupt darauf, mit solch unglaublicher Headline die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen? Ganz einfach, weil man genau das jetzt kann. Und zwar mit SoulMate – Einer Webapplikation, die es seit Heute Morgen gibt und welche ich dieses Wochenende entwickelt habe.
Ich hatte diese Idee schon vor etwa drei oder vier Jahren. Die Idee war eine Dating-Seite, auf welcher man ausser einem Benutzernamen und der E-Mail-Adresse nichts angeben muss. Dann würde man eine Frage oder einen Satz schreiben, welcher von anderen als Gut oder Schlecht bewertet werden kann. Man selbst beginnt danach, Sätze oder Fragen von anderen zu bewerten und sollte man jemandes Satz mögen, der den eigenen auch mag, ja dann, kann man mit jener Person in Kontakt treten.
Und das ist jetzt SoulMate?
Zugegeben, nein, nicht wirklich. Ich arbeitete das Konzept letztes oder vorletztes Jahr etwas aus und dachte, man sollte auf die Aussagen reagieren können und dies dann auch wieder bewerten. Und genau das ist es nun, nur soll es in keinem Fall eine (reine) Dating-Applikation sein. Da man von seinem Gegenüber weder das Geschlecht noch etwas über das Aussehen weiss, kann es gut sein, dass man halt leider nur wen findet, der halt einfach zu einem passt. Einen Soulmate halt.
Gut, und was ist SoulMate nun genau?
Am Besten meldet man sich gleich an und findet es heraus. Es kostet nichts und ist schnell gemacht. Einfach auf http://www.enjor.ch/soulmate/?pg=register und los geht’s. Sobald man sich eingeloggt hat, kann man auf eine der vorbeifliegenden Fragen klicken, sie bewerten und beantworten. Und dann abwarten, oder selber beginnen, Fragen zu schreiben.
So ich hoffe, ich habe ein bisschen euer Interesse geweckt. Was haltet ihr von dieser Idee? Solltet ihr es wirklich testen und euch fallen irgendwelche Dinge auf, die man verändern oder verbessern könnte, zögert nicht, sie mir auf soulmate@enjor.ch mitzuteilen.
Cheerio – der Pfoulmate (haha.. foul!)
Enjor readKana ist wieder da!
Im Januar dieses Jahres wurde als Enjor-Innovation ein Lerntool für die japanischen Kana-Schriftsätze (Hiragana und Katakana) vorgestellt. Im Feldversuch zeigte sich jedoch rasch, dass dieses Tool mit dem Namen readKana offenbar (noch) nicht benötigt wird. Durch die Serverumstellungen und Anpassungen an der Enjor-Website wurde readKana dann vor ungefähr zwei Monaten vom Netz genommen. Inzwischen scheint die Nachfrage vorhanden zu sein und deshalb habe ich mich dafür entschieden eine neue, intuitivere und schönere Version 2 zu erstellen. In Zusammenarbeit mit corrupt network haben wir das Design, sowie das usability-Konzept ausgearbeitet (Wobei hierbei die meiste Arbeit von Corrupt gemacht wurde). Interessiert, das neue Enjor readKana V2 auszuprobieren? Dann klicken Sie hier – oder besuchen Sie http://www.enjor.ch/readkana (auch mit Ihrem iPhone möglich)
Aber! Was ist readKana überhaupt?
Lernen Sie Japanisch? Wenn nicht, dann wird Ihnen Enjor readKana wahrscheinlich in keinem Bereich des Lebens nützlich sein können – leider! Aber gehören Sie vielleicht doch zu diesen Menschen, die Japanisch lernen, dann könnte Enjor readKana Ihren Lernfortschritt in unerwartete Höhen katapultieren!
Kennen Sie das?
Sie sehen ein Ihnen unbekanntes Japanisches Wort an. Es steht vor Ihnen in Hiragana oder in Katakana und sie versuchen es zu lesen. Obwohl Sie bereits alle Zeichen kennen, vielleicht sogar schon gut kennen, bereitet es Ihnen Mühe, neue Wörter in den Kana fliessend zu lesen? Es geht Ihnen somit wie den meisten anderen nicht-Japanern, die diese Sprache lernen. Durch das frühe Lernen von Kanji, rücken die Kana immer mehr in den Hintergrund. Auch beschäftigt man sich immer nur mit den einzelnen Kana und versucht beim Blick auf ein Wort eher zu erraten, welches es sein könnte, als es zu wirklich zu lesen.
Enjor readKana kann hier abhilfe schaffen!
Enjor readKana zeigt ihnen zufällige, meist unsinnige Kana-Folgen, welche es so fliessend wie möglich zu lesen gilt. Um es zu prüfen, gibt es einen Button, der den Kana-Text in Romaji (Römisches Alphabet) umwandelt.
Überzeugt und interessiert? Klicken Sie hier – oder besuchen Sie http://www.enjor.ch/readkana (auch mit Ihrem iPhone möglich)
Sie haben einen Fehler gefunden oder haben einen anderen Verbesserungsvorschlag? Kommentieren sie ihn doch in diesem Post oder schreiben Sie direkt eine E-Mail an pfoffie@enjor.ch
Vielen Dank für Ihr Interesse und viel spass!
pf.
Die offizielle Mertsch-Website ist online
Endlich ist sie da, die langerwartete, offizielle Website zu meinem – hoffentlich – bald erscheinenden Buch Der Mertsch. Wer das Geschehen um den Mertsch auf enjor etwas verfolgt hat, weiss, dass es langsam aber sicher damit in die heisse Phase geht. Der Text ist geschrieben, wird im Moment korrigiert und ich habe schon zwei Testdrucke davon erstellt.
Wie mein weiterer Wunsch-Schedule aussieht behalte ich vorerst für mich. Eines soll aber gesagt sein: Ich will das Buch unbedingt im nächsten Jahr verkaufen können.
Die Website
Die offizielle Website zum Buch erreicht man einfach und schnell über http://mertsch.enjor.ch. Das Design dazu lehnt sich zu einem Grossteil an das offizielle Cover des Mertschs an. Die Seite selbst ist mit statischem HTML und PHP umgesetzt. Letzteres wird für das Kontaktformular und einige Features verwendet. Die Seite ist technologisch auf dem neusten Stand und unterstützt alle neuen Versionen der gängigen Browser (Opera, Safari, Firefox, Internet Explorer). Auch die noch immer gängigen aber bereits veralteten Versionen 6 und 7 des Internet Explorers werden unterstützt und man kann die Website auch mit ihnen vollumfänglich benutzen. Zusätzlich zu dieser Kompatibilität erkennt die Seite automatisch, wenn sie mit dem gängigsten Handheld-Internet-Gerät (dem iPhone) angesurft wird und stellt eine optimierte iPhone-Version dar. Schlussendlich hat jede Seite auch noch ein eigenes Drucklayout das automatisch gewählt wird, sollte die Seite gedruckt werden.
Soweit auch noch die Technischen Features. Ich hoffe der eine oder andere wird sich auf mertsch.enjor.ch wiederfinden und gefallen an der Seite finden.
Ich danke euch – pf
