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	<description>Pfoffies Welt: Kreativ, eindimensional, tiefgründig, laienhaft und interessiert.</description>
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		<title>Die Ultrakurzgeschichte vom Jungen, der nie zuhörte</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 09:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Ostern und was kann man an Ostern anderes tun als Eier zu suchen? Vieles! Ich zum Beispiel verbringe den höchsten Feiertag der Christen mit anderen Tätigkeiten. Eine davon ist das Schreiben und weil&#8217;s grad so schön ist, schreibe ich wieder ein Mal in mein Blog. Dem aufmerksamen Pfan ist bestimmt aufgefallen, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Ostern und was kann man an Ostern anderes tun als Eier zu suchen? Vieles! Ich zum Beispiel verbringe den höchsten Feiertag der Christen mit anderen Tätigkeiten. Eine davon ist das Schreiben und weil&#8217;s grad so schön ist, schreibe ich wieder ein Mal in mein Blog.</p>
<p>Dem aufmerksamen Pfan ist bestimmt aufgefallen, dass das der erste Post im Jahr 2012 ist. Woohoooo, Trompeten, Trommeln und so.</p>
<p>Heute ist es mal wieder ein literarischer Schnellschuss meinerseits den es zu vermitteln gilt. Kurz gesagt: eine Kurzgeschichte. Und etwas länger gesagt eine Ultrakurzgeschichte, weil sie ist schon extrem Kurz, mehr eine Anekdote. Eine Anekdote aus dem Bereich der Geschichten, die das Leben nicht schrieb.</p>
<h2>Die Geschichte vom Jungen der nie zuhörte</h2>
<p>Es war einmal ein Junge, der hörte nie zu. Um ihn zu warnen, dass es schlecht war, nie zuzuhören, erzählte ihm seine Mutter die Geschichte vom Jungen, der nie zuhörte. Aber natürlich hörte der Junge dabei nicht zu. Am nächsten Tag war er in einen Unfall verwickelt und musste in&#8217;s Spital.</p>
<p>Als er aufwachte sagte die Mutter: &#8220;Du bist genau wie dieser Junge!&#8221;</p>
<p>&#8220;Welcher Junge?&#8221;, fragte er.</p>
<p>Die Mutter antwortete nicht und meinte nur: &#8220;Das sagte der Junge auch immer.&#8221;</p>
<p>Der Sohn wiederholte seine Frage und die Mutter erzählte ihm die Geschichte noch einmal.</p>
<p>Es ging darin um einen Jungen, der nie zuhörte und um ihn vor den Folgen des Nichtzuhörens zu warnen, erzählte seine Mutter eine Geschichte über einen Jungen, der nie zuhörte. Dieser Junge hatte einen Unfall obwohl ihn seine Mutter zuvor mit einer Geschichte über einen Jungen, der nie zuhörte, davor gewarnt hatte.</p>
<p>Als die Mutter die wirklich extrem lange und verwirrende Geschichte erneut beendet hatte, meinte der Junge, der wieder nicht zugehört hatte nur trotzig: &#8221;Ich erzähle dir jetzt die Geschichte der Mutter, die ihr Kind nicht so akzeptieren wollte, wie es war.&#8221;</p>
<p>Die Mutter schüttelte den Kopf und sagte: &#8220;Ich kann dich so nicht akzeptieren!&#8221; Sie stand auf und verliess das Zimmer.</p>
<p>Der Junge schaute aus dem Fenster und meinte nachdenklich: &#8220;Das ist ja genau wie in dieser Geschichte.&#8221;</p>
<p><strong>Ende</strong></p>
<p>Ja, das kommt davon, wenn man nicht zuhört, oder wenn die Geschichten, die man erzählt, zu lang und komplex sind, dass niemand zuhört. Oh, mir wird gerade klar, dass diese Geschichte vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl an mich selbst war. Obwohl: Lang nicht meine Geschichten nie <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So, das war&#8217;s und jetzt gehe ich andere, unösterliche Dinge tun. Danke für&#8217;s lesen und hoffentlich habt ihr&#8217;s enjoyed.</p>
<p>Cheerio, euer Pfoff</p>
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		<title>Und wir sind doch der Mittelpunkt des Universums</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den ersten Vorstellungen, da war die Erde eine Scheibe. Dann erkannte man, dass sie rund war, aber man dachte, sie sei das Zentrum des Universums. Doch es wurde klar, dass die Sonne  das Zentrum bildet. Zumindest, das Zentrum unseres Sonnensystems. Das Sonnensystem hielt man dann natürlich wieder für Flach. Natürlich war auch dies wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den ersten Vorstellungen, da war<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde" target="_blank"> die Erde eine Scheibe</a>. Dann erkannte man, dass sie rund war, aber man dachte, sie sei das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geozentrisches_Weltbild" target="_blank">Zentrum des Universums</a>. Doch es wurde klar, dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild" target="_blank">Sonne  das Zentrum</a> bildet. Zumindest, das Zentrum unseres Sonnensystems. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnensystem" target="_blank">Sonnensystem</a> hielt man dann natürlich wieder für Flach. Natürlich war auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oortsche_Wolke" target="_blank">dies wieder falsch</a> und vom Zentrum des Universums fangen wir gar nicht erst an, da wir ja noch nicht mal im Zentrum der eigenen Galaxie sind.</p>
<p>Aber jetzt komme ich und sage: Doch, wir sind das Zentrum des Universums.<span id="more-1577"></span>Nun, wer bin ich schon, solche abstrusen Dinge zu behaupten? Bin ich ein entfernter Verwandter von Herrn Einstein oder eines anderen, wichtigen aber weniger bekannten Physikers, Astrophysikers oder Astro-was-auch-immer-nomen? Nein, natürlich nicht, aber ich gebe ja hier auch nur die Theorien und Erkenntnisse eines Laien zum Besten. Nur, und das ist das Gute an der Sache, Laienhaftigkeit muss nichts über die Qualität und Wahrheit aussagen.</p>
<p>So, und nun also auf zu neuen Gefilden, dem Rande des Universums, dem Mittelpunkt des Universums, dem Urknall und allem, was irgendwo dazwischen liegt. Am Besten so ausgedrückt, dass man mich versteht. Zugegeben, letzterer Punkt ist sowieso im Allgemeinen schon schwer zu erreichen aber wer weiss, womöglich schaffe ich es ja, mich im Kosmologischen einfacher und klarer auszudrücken als wenn es darum geht, ein Kartenspiel zu erklären.</p>
<p>Am Besten beginne ich am Anfang. Nicht kosmologisch gesehen, sondern am Anfang der Entstehung meiner Theorien. Mit <a href="http://www.facebook.com/paeddy" target="_blank">einem guten Freund</a> teile ich die Leidenschaft für die mysteriösen und fremden Ebenen der Wissenschaft. Seien es nun schwarze Löcher, Zeitreisen, der Urknall, Quantenphysik oder alles andere vom <em>unentdeckten Land</em>. Er ist es auch, der mich immer wieder mit spannenden Beiträgen, Videos und Links auf dem Laufenden hält. Und, das ist wohl das Wichtigste, wir debattieren oft.</p>
<p>Eine dieser Debatten gab wohl den Startschuss für meine Behauptung. Während wir <a href="http://www.facebook.com/marija.zilic" target="_blank">einer Freundin</a> beim Wohnungsumzug halfen, unterhielten wir uns &#8211; wenn wir uns mit Kartons in den Händen kreuzten &#8211; über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Relativitätstheorie" target="_blank">Relativitätstheorie</a>. Diese besagt ja, unter Anderem, dass es nichts gibt, das sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit" target="_blank">schneller bewegt als das Licht</a>. Als ich aber in meine und er in seine Richtung weitergingen wurde mir mit einem Mal etwas klar.</p>
<p>Ich muss wohl blind gewesen sein, denn wahrscheinlich ist dies wohl eine der grundlegendsten Erkenntnisse der Relativitätstheorie. Sollte es wirklich eine Höchstgeschwindigkeit geben (<a href="http://www.zeit.de/wissen/2011-09/neutrinos-cern-licht" target="_blank">wodurch die definiert ist, sei mal dahingestellt</a>), so besteht diese Barriere nur <em><strong>relativ</strong></em> zum absoluten Nullpunkt, zum Zentrum des Universums und somit wahrscheinlich zu dem Punkt, an welchem der Urknall stattfand.</p>
<p>Aber, wie kam ich nun zu dieser Erkenntnis? Es war eine logische Schlussfolgerung die mir klar wurde, als ich mich von meinem Kumpel wegbewegte: Gehe ich in eine Richtung mit einer Geschwindigkeit von 5 Kilometern pro Stunde und er tut dasselbe in die entgegengesetzte Richtung, entfernen wir uns &#8211; relativ gesehen &#8211; mit 10 Kilometern pro Stunde voneinenander.</p>
<p>Und was passiert, wenn wir das auf kosmologische Masse erweitern? Stellen wir uns zwei Weltraumobjekte vor. Eine Sonne und einen Planeten. Aus irgendwelchen, kosmologischen Gründen werden diese auseinandergerissen. Und jetzt nehmen wir an, dass die Sonne sich mit 3/4 Lichtgeschwindigkeit in die eine und der Planet sich genauso schnell in die andere Richtung bewegt. Ein bisschen einfache Mathematik später erkennen wir, dass sich die beiden Körper voneinander mit 6/4, also eineinhalbfacher Lichtgeschwindigkeit voneinander entfernen. Und das machen sie, ohne &#8211; relativ zum Ursprungspunkt &#8211; selber die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten.</p>
<p>Meine Erkenntnis daraus war: <strong>Es könnte also Objekte im Weltraum geben, die sich schneller von uns wegbewegen, als das Licht schnell ist.</strong> Und daraus schloss ich weiter: <strong>Alle Objekte, die sich, relativ zu uns, mit Überlichtgeschwindigkeit entfernen, können wir niemals sehen.</strong></p>
<div id="attachment_1580" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/12/universum.jpg"><img class="size-medium wp-image-1580" title="Ein erster Entwurf des Universums" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/12/universum-300x300.jpg" alt="Ein erster Entwurf des Universums" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein erster Entwurf des Universums</p></div>
<p>Nun, eine Sache, die mich schon immer etwas stutzig gemacht hatte war der Fakt, dass sich das Universum ausdehnt. Und dabei vor allem, dass es das scheinbar von uns aus gesehen in alle Richtungen tut.  Ich nahm an, dass sich der Urknall irgendwo im Zentrum dieser <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/98/Observable_Universe_with_Measurements_01.png" target="_blank">Kugel</a> oder dieses <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2d/WMAP_2010.png" target="_blank">Eies</a> befinden muss, welche man immer wieder im Fernsehen sieht. Aber die Erkenntnis, dass sich womöglich ausserhalb dessen, was wir sehen, noch viel mehr befindet, hat mich auf eine &#8211; für mich &#8211; komplett neue Theorie gebracht.</p>
<p>Der Urknall hat weit ausserhalb unseres sichtbaren Universums stattgefunden und unglaubliche Mengen an Materie in alle Richtungen versprührt. Diese Materie kann sich vom Urknall, dem absoluten Nullpunkt, niemals schneller als die Höchstgeschwindigkeit wegbewegen. Gegenseitig jedoch, wird sich die Materie aufgrund der immer grösseren Ausdenung immer schneller voneinander entfernen. Und bei dieser immer schnelleren Bewegen werden sich nach und nach immer mehr kosmologische Objekte schneller als das Licht von uns wegebwegen. Und somit vom Sternenhimmel verschwinden.</p>
<p>Ich wäre nicht der Pfoff, wenn ich nicht versucht hätte, diese rein theorethischen Konstrukte irgendwie zu beweisen oder wenigstens Nachzustellen. So habe ich dann einige Zeit an einem Computerprgramm gebastelt, das in etwa mein Szenario nachspielt: Eine Explosion in der Mittel, Materie-Punkte die sich entfernen (aus effizienzgründen nur im 45° Winkel)  und einen blauen Punkt, der als Stellvertreter für uns stehen soll und von welchem aus ich die relativen Berechnungen mache.</p>
<p>Ich habe aus diesem Programm zwei Videos gerendert. Das erste zeigt, wie sich Materie von einem hypothetischen  Urknall nach rechts unten bewegt. Es ist eindeutig die Bewegung relativ zum Urknall zu erkennen. Mit weissen Punkten habe ich dargestellt, welche Punkte sich relativ zum blauen Punkt langsamer als das Licht wegbewegen.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.enjor.ch/2011/12/15/und-wir-sind-doch-der-mittelpunkt-des-universums/"><img src="http://img.youtube.com/vi/iCBy4L3C9qc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Das Zweite Video zeigt exakt dasselbe. Nur ist dieses Mal die Kamera auf den blauen Punkt fixiert und man erkennt plötzlich gar keine Bewegung relativ zum Urknall mehr, sondern nur noch die relative Bewegung zwischen den Punkten. Auch hier sind die weissen Punkte die, die sich langsamer als das Licht vom blauen Punkt entfernen.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.enjor.ch/2011/12/15/und-wir-sind-doch-der-mittelpunkt-des-universums/"><img src="http://img.youtube.com/vi/jE9ikmK6SeQ/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Nun, und jetzt, abschliessend die grösste und wichtigste Frage von allen: <strong>Was für Erkenntnisse kann man daraus ziehen?</strong></p>
<p>Zum einen könnte uns dies, sollte es denn der Wahrheit entsprechen, viel über die wirklichen Ausmasse des gesamten Universums lernen. Man könnte wohl anhand der <em>Form</em> des sichtbaren Universums erkennen, in welcher Richtung am Sternenhimmel der Urknall lag und somit erfahren, woher bzw. aus welcher Richtung wir kommen. Weiter lässt sich daraus ableiten, dass ein neues hypothetisches Ende des Universums möglich ist: Eine Mischung aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Chill" target="_blank">Big Chill</a> und einer ewigen Expansion. Denn während das eigentliche, gesamte Universum wohl ewig weiter expandiert, wird es aus unserer Sicht immer leerer bis irgendwann gar nichts mehr da ist.</p>
<p>Schlussendlich und somit Rücksichtnehmend auf den Titel des Posts sagt mir meine Erkenntnis aber auch etwas anderes: Wir sind doch der Mittelpunkt des Universums. Zumindest davon was, wir momentan <em><strong>Das Universum</strong></em> nennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weil das für mich alles so vollkommen logisch klingt, gehe ich davon aus, dass ich nicht der erste bin, der sich das so überlegt hat. Also sind meine Erkenntnisse wohl so ein alter Hut, dass man darüber gar nicht mehr spricht oder sie sind falsch. Vielleicht und diese Möglichkeit besteht weiterhin, habe ich aber auch in Ansätzen recht mit den Dingen, die ich hier sage. An jeden, der bis zu diesem Satz gelesen hat ein grosses, fettes <strong>DANKESCHÖN</strong>. Ich weiss, dass es kein einfaches Thema ist und ich freue mich über jeden Kommentar, möge er kritisieren oder bestätigen.</p>
<p>Cheers, euer Pfeudowissenschaftler Pfoff</p>
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		<title>Ein Jahr später</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles Gute zum Geburtstag! Aber an wen? An mich? Wohl kaum! An dich? Vielleicht, aber dann nhr per Zufall. Nein, meine Gratulation gilt dem Pflog, bzw. dem, was daraus geworden ist: enjor.ch! Heute vor 5 Jahren &#8211; am 12.12.2006 &#8211; habe ich zu bloggen begonnen. Es gab den (oder das) Pflog zwar schon einige Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles Gute zum Geburtstag! Aber an wen? An mich? Wohl kaum! An dich? Vielleicht, aber dann nhr per Zufall. Nein, meine Gratulation gilt dem Pflog, bzw. dem, was daraus geworden ist: enjor.ch!</p>
<p>Heute vor 5 Jahren &#8211; am 12.12.2006 &#8211; habe ich zu bloggen begonnen. Es gab den (oder das) Pflog zwar schon einige Zeit auf Englisch, aber das noch Heute bestehende, beschriebene Blogkonstrukt ist eindeutig dem deutschen am 12.12.2006 entsprungen.</p>
<p>Und ähnlich schwachen, amerikanischen TV-Serien, wurde es immer ruhiger um mein Blog. Nicht bezüglich den «Zuschauern» (diese Zahl blieb erstaunlich konstant) sondern bezüglich mir selbst. Ich schrieb immer weniger und bevorzugte plötzlich Twitter und Facebook zur Selbstdarstellung. </p>
<p>&#8230; Eigentlich bemerkenswert.</p>
<p>Und wie jedes Jahr nehme ich mir vor, mich wieder vermehrt um das Aufrechterhalten meines Blogs zu kümmern. Irgendwie jedoch, befürchte ich, dass das nicht wirklich klappen wird.</p>
<p>Obwohl, ich habe schon noch ein-zwei Dinge inpetto, die ich bald kundgeben will und eigentlich nur hier platz haben. <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Noch eine Sache: Kurz nach dem Kauf meines iPhone 3Gs damals, holte ich mir eine App zum bloggen. Inzwischen hatte ich sie gelöscht und Heute aus aktuellem Anlass hervorgeholt. Zum Glück! Ich weiss nicht, was die genau verändert haben, aber plötzlich ist die App super und ich habe den ganzen Post damit geschrieben.</p>
<p>&#8230; Vielleicht hilft das ja beim Aktuell bleiben!</p>
<p>Cheerio,<br />
Der Pfoff</p>
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		<title>これは日本語です &#8211; Das ist Japanisch</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem konnte ich für das Regiolive-Magazin des Zofinger Tagblattes (Meinem Arbeitgeber) einen kleinen Artikel über das Lernen von Japanisch schreiben. Natürlich will ich diesen auch mit euch teilen. Den Artikel findet Ihr natürlich auf der Regiolive-Website, im E-Paper und natürlich auch hier, gleich nachfolgend auf enjor. これは日本語です (kore wa nihongo desu) Das ist Japanisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem konnte ich für das <a href="http://issuu.com/ztonline/docs/mag_0611/1" target="_blank">Regiolive-Magazin</a> des <a href="http://www.zofingertagblatt.ch/" target="_blank">Zofinger Tagblattes</a> (Meinem Arbeitgeber) einen kleinen Artikel über das Lernen von Japanisch schreiben. Natürlich will ich diesen auch mit euch teilen. Den Artikel findet Ihr natürlich auf der <a href="http://www.regiolive.ch/?rub=418&amp;id=60875" target="_blank">Regiolive-Website</a>, im <a href="http://issuu.com/ztonline/docs/mag_0611/26" target="_blank">E-Paper</a> und natürlich auch hier, gleich nachfolgend auf enjor.<br />
<span id="more-1564"></span></p>
<h2>これは日本語です</h2>
<h3>(kore wa nihongo desu)</h3>
<p>Das ist Japanisch. Die Sprache, die ich seit mehr als drei Jahren lerne und noch immer nicht so gut spreche, wie Englisch nach einem halben Jahr. Aber wenigstens verstehe ich es schon besser, als ich es bei Französisch je tat. Trotzdem ist klar: Japanisch ist nicht einfach.</p>
<p>Warum ich Japanisch lerne, fragt man mich meistens als erstes. Ich persönlich finde diese Frage sehr schwierig und die ehrliche Antwort wäre unbefriedigend. Einen echten Grund gibt es leider nicht.</p>
<p>Wenn ich aber erzählen darf, wie ich dazu kam, kann vielleicht sogar im gleichen Atemzug die Ausgangsfrage beantwortet werden. Sprachen haben mich schon immer interessiert und nach der obligatorischen Schulzeit vor allem die exotischen. Spanisch, Englisch, Schwedisch und der ganze Rest schienen sich alle nur gegenseitig voneinander abzuleiten. Europa liess mich deshalb kalt. So zog es mich Schritt für Schritt mehr oder weniger zufällig durch Asien:</p>
<p>Eine Bekannte aus Israel lehrte mich Hebräisch. Ein zufälliger Kontakt aus Moskau Russisch. Und die Auswanderungspläne eines Freundes brachten mich sprachlich nach China.</p>
<p>Immer begann ich voller Enthusiasmus, warf die Flinte aber schnell wieder ins Korn. Russisch war zu ähnlich, Hebräisch zu «von rechts» und Chinesisch zu&#8230; chinesisch. Auch die noch erfolgloseren Versuche in Koreanisch und Thailändisch brachten nicht den erhofften Reiz. Auf einmal erinnerte ich mich an das «Land der aufgehenden Sonne» und daran, dass mich diese Kultur schon immer interessierte. Ich suchte mir einen Kurs in Luzern und begann zu lernen.</p>
<p>Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Japanisch eine Schatztruhe an interessanten Überraschungen ist. Nicht alle davon erfreuen den (westlichen) Lernenden. Sie sind aber immer interessant und eröffnen auch Einblicke in die Eigenheiten der Japanischen Kultur.</p>
<p>Die Schwierigkeiten beginnen bei negativen Adjektiven in der Vergangenheit und hören bei einem halben Dutzend Übersetzungen für «Ich» noch lange nicht auf. Dass dazu noch unterschiedliche Dialekte für Männer und Frauen kommen, überrascht dann gar nicht mehr.</p>
<p>So habe ich in den Jahren des Lernens vor allem eines gelernt: Nach jedem «Jetzt verstehe ich es!»-Moment erfährt man von einer Regel, die alles über den Haufen wirft. Manch einen könnte das stören, aber für mich ist es wohl genau das Richtige: Muzukashii kedo, omoshiroi &#8211; Schwierig, aber interessant</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So, das war er nun schon auch wieder, mein Artikel was haltet Ihr davon? Ihr dürft ihn natürlich gerne teilen, wenn er euch gefällt <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Cheerio und Danke für&#8217;s Lesen, Pfoffie</p>
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		<title>«Der Baum am Zaun» &#8211; Ein Bild!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 21:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiss, «Der Baum am Zaun» klingt schon sehr verdächtig nach einer Geschichte. Aber (obwohl er dies im Moment auch wieder tut) hat mich die letzten Stunden nicht der Schreiber- sondern der Malerkäfer gebissen. Irgendwie habe ich vor kurzem einen Baum skizziert, diesen habe ich jetzt zwischen 21 Uhr irgendwas und 23 Uhr 15 im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss, «Der Baum am Zaun» klingt schon sehr verdächtig nach einer Geschichte. Aber (obwohl er dies im Moment auch wieder tut) hat mich die letzten Stunden nicht der Schreiber- sondern der Malerkäfer gebissen. Irgendwie habe ich vor kurzem einen Baum skizziert, diesen habe ich jetzt zwischen 21 Uhr irgendwas und 23 Uhr 15 im Photoshop koloriert und noch etwas verbessert und so (was man halt so macht!). Und natürlich fühle ich das tiefe, innere Bedürfnis, dies mit euch allen zu teilen. Hier also nun: «Der Baum am Zaun»</p>
<div id="attachment_1554" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/07/Baum.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1554  " title="Der Baum am Zaun" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/07/Baum-225x300.jpg" alt="Der Baum am Zaun" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Baum am Zaun</p></div>
<p>Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob dieser Comic-Stil cool oder doof ist. Hauptsache, es ist ein Wort mit zwei Os! Was haltet ihr davon?</p>
<p>Cheeriooo und danke schon jetzt für&#8217;s Feedback. Der Pfainter.</p>
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		<title>«Gleiche Rechte unter der gleichen Sonne»</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 18:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Human rights]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer meiner Arbeitskollegen ist im Moment in den Ferien und so muss ich gewisse seiner Pendenzen übernehmen. Eine davon ist folgendes: Den schier unendlich lang(weilig)en Strang von News nach solchen durchsuchen, die auf die Website der Tierwelt passen würden. Zwischen all diesen Nachrichten ist dann manchmal sogar etwas, das mich persönlich interessiert. Wie zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer meiner Arbeitskollegen ist im Moment in den Ferien und so muss ich gewisse seiner Pendenzen übernehmen. Eine davon ist folgendes: Den schier unendlich lang(weilig)en Strang von News nach solchen durchsuchen, die auf die Website der Tierwelt passen würden. Zwischen all diesen Nachrichten ist dann manchmal sogar etwas, das mich persönlich interessiert. Wie zum Beispiel folgendes:</p>
<p><strong>Ein neues Logo für die Menschenrechte!</strong></p>
<p>Ich, als bekennender Menschenfreund und Hasser von Ungerechtigkeiten wurde natürlich hellhörig (bzw. hellschauig, weil die News ja per Mail kommen). Ich las den Artikel und erfuhr so (dank der Ferienabwesenheit meines Kumpels die ansonsten so gaaaanz und gar nichts positives an sich hat haha), dass irgend eine unabhängige, nicht kommerzielle Gruppe die Idee hatte, für die <em>Menschenrechte</em> ein Logo zu definieren. Das Beste daran: Alle die Lust haben, dürfen sich selbst ein Logo überlegen.</p>
<p>Ich hüpfte also am Mittag auf <a href="http://humanrightslogo.net/" target="_blank">diese Website</a> und las gespannt alles durch. Zufälligerweise kam mir gleich eine Idee, die ich dann skizzierte und skizzierte und skizzierte. Am Freitag Abend war die Skizze dann endlich ausgereift, ich digitalisierte das ganze und das Resultat sieht wie in folgender Galerie aus:</p>

<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/human_rights/' title='Menschenrechte - Transparent'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/human_rights-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Menschenrechte - Transparent" title="Menschenrechte - Transparent" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/schatten_version/' title='&quot;schöne Version&quot; ohne Transparenz'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/schatten_version-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;schöne Version&quot; ohne Transparenz" title="&quot;schöne Version&quot; ohne Transparenz" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/farbe_auf_schwarz/' title='Farbig auf Schwarz'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/farbe_auf_schwarz-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Farbig auf Schwarz" title="Farbig auf Schwarz" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/schwarz_auf_weiss/' title='Schwarz auf Weiss'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/schwarz_auf_weiss-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schwarz auf Weiss" title="Schwarz auf Weiss" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/weiss_auf_schwarz/' title='Weiss auf Schwarz'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/weiss_auf_schwarz-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Weiss auf Schwarz" title="Weiss auf Schwarz" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/schwarz_weiss_hand/' title='Schwarz auf Weiss (von Hand)'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/schwarz_weiss_hand-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schwarz auf Weiss (von Hand)" title="Schwarz auf Weiss (von Hand)" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/05/26/%c2%abgleiche-rechte-unter-der-gleichen-sonne%c2%bb/farbe_auf_weiss_hand/' title='Farbig auf Weiss (von Hand)'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/05/farbe_auf_weiss_hand-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Farbig auf Weiss (von Hand)" title="Farbig auf Weiss (von Hand)" /></a>

<p>Wie gefällt das euch?</p>
<p>Der Titel meiner Logo-Idee ist «Gleiche Rechte unter der gleichen Sonne» &#8211; Ich habe beim entwickeln darauf geachtet, dass es etwas erkennbares darstellt, was aber trotzdem noch so einfach zum zeichnen ist, dass es jedes Kind kann. Ich habe auf der Website andere Logos gesehen, die zwar cool aussehen aber eben leider nicht sehr wiedergebbar für die Bevölkerungsgruppen ist, die Probleme mit den Menschenrechten haben.</p>
<p>Einige andere Logos, die mir gefallen sind die folgenden:</p>
<p><a href="http://humanrightslogo.net/ideas/13219" target="_blank">Right to express</a> &#8211; <a href="http://humanrightslogo.net/ideas/12425" target="_blank">Equal World</a></p>
<p>und dieses, das mir eigentlich am besten gefällt: <a href="http://humanrightslogo.net/ideas/11906" target="_blank">Raise your hands&#8230;</a> Leider ist das auch nur dann wirklich ausdrucksstark, wenn man es auf die Hand gemalt hat. Auf einer Flagge oder so (sagt auch der erste Kommentar dort) ist es wohl einfach nur ein Gleichzeichen <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mein Logo-Vorschlag findet ihr auf der Seite über den folgenden Link: <a title="Same rights under the same sun. Logo von Pfoffie" href="http://humanrightslogo.net/ideas/15091" target="_blank">Same rights under the same sun.</a></p>
<p>Wer mag darf natürlich gerne bei meinen Blogpost oder beim Logo selbst auf &#8220;like&#8221; klicken <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und wer selbst eine gute Idee hat: Bitte mitmachen! <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Es ist offen für alle und man kann 5000$ gewinnen &#8211; und je mehr Menschen sich etwas überlegen, um so grösser ist die Chance auf ein grandioses Logo!</p>
<p>Cheerio und danke für&#8217;s Lesen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>«In keinem Universum» &#8211; Eine Kurzgeschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 22:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[ebook]]></category>
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		<category><![CDATA[kein universum]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer Party bei einem Kumpel am Freitag Abend fuhr ich nach Hause und hatte eigentlich vor, währenddessen im Internet mit irgendwem zu chatten &#8211; aber irgendwie war keiner da. Ein paar auf tausend Einheiten Alkohol im Blut, eine Idee für eine Szene und die zufällig passende Musik liessen mich dann aber zwischen 0:45 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Party bei einem Kumpel am Freitag Abend fuhr ich nach Hause und hatte eigentlich vor, währenddessen im Internet mit irgendwem zu chatten &#8211; aber irgendwie war keiner da. Ein paar auf tausend Einheiten Alkohol im Blut, eine Idee für eine Szene und die zufällig passende Musik liessen mich dann aber zwischen 0:45 und 2:50 Uhr eine Geschichte in mein iPad tippeln. Diese Geschichte habe ich dann Gestern und Heute (Samstag und Sonntag) korrigiert, erweitert, korrigiert und dann wohl noch einmal etwas verändert. Und natürlich will die Geschichte mit euch teilen!</p>
<p>Für alle Benutzer von Apple-Gerätern (mit aktuellem Update und der «iBooks»-App) habe ich sogar etwas supertolles und neues zu bieten. Einfach auf den folgenden Link klicken und die Geschichte als (natürlich kostenloses) eBook direkt auf dem iPhone, iPod Touch oder iPad lesen! <a title="«In keinem Universum» als eBook" href="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/04/InkeinemUniversum.epub" target="_blank">Hier klicken für «In keinem Universum» als eBook!</a> Es lohnt sich nach dem Lesen noch einmal hierher zurückzukehren.</p>
<p>Wer das nicht will, darf gerne auf «Read More» klicken und die Geschichte Lesen.<span id="more-1521"></span></p>
<h3>In keinem Universum</h3>
<p>Ein warmer Sommerabend. Eindeutig die falsche Kulisse für die Ereignisse die ihn erwartet hatten. Eine Fehlentscheidung und sein Schicksal war besiegelt. Selbst eine Warnung hätte ihn nicht von dieser Reise abhalten können. Jetzt, wo er sich dem Ende so nah fühlt, beginnen seine Gedanken klarer zu werden.</p>
<p>Es ist unwahrscheinlich, dass dieser bizarre und verhängnisvolle Hergang seltsamer Ereignisse ein geplanter war. Trotz und auch gerade aufgrund dieser Erkenntnis  weiss er, dass es kein Szenario für diese Nacht hatte geben können, in welchem ihn jemand gewarnt hätte. Wo ihn jemand zurückgehalten, gerettet hätte.</p>
<p>In keinem Universum</p>
<p>Der Abgrund vor, hinter und neben ihm fällt in unsichtbare Tiefen. Er kann ein leises grollen hören und fühlt ein Licht, eine Wärme, die vom scheinbar schwarzen Grund empor zu steigen scheint. Das Licht fühlt sich rot an. Selbst nach den unglaublichen, wirren und vollkommen irrealen Geschehnissen dieser Nacht ist ihm klar, dass dieses rote Licht nicht existiert. Der Versuch, eine Farbe zu fühlen muss ein verzweifelter Versuch seiner Gedanken sein, Leben in diese monochrome Unwirklichkeit zu pressen.</p>
<p>Das Gras unter seinen Füßen fühlt sich trocken an. Es muss grün sein, zeigt sich seinen Augen aber nur in einem unklaren, dunklen Grauton. In der Nacht sind wohl auch alle Gräser grau.</p>
<p>Ein Windstoß, unerwartet kraftvoll, weckt ihn aus seiner träumenden Beobachtung. Während der Wind immer heftiger wird, scheint seine kleine Insel in den Wolken zu schrumpfen. Die Ränder brechen in sich zusammen und fallen in die Tiefe. Er torkelt, schaut sich um und versucht sich festzuhalten. Kein Strauch, kein Baum mehr. Auch er fällt.</p>
<p>Vor nur zwei Stunden war alles noch anders. Verrückte Musik, verrückte Leute, verrückte Party. Da war alles noch gut. Alles noch real. Er war noch real.</p>
<p>Und dann war da dieses Mädchen. Jung, schön und offensichtlich bereit. Wofür auch immer. Mit ihren grossen, blau und fast grell leuchtenden Augen schaute sie ihn an.&#8221;Zeige mir etwas neues, überraschendes&#8221;, flüsterte sie. Sie wollte raus. Diesem verrückten Trott entfliehen. Es schien ihr sehnlichster Wunsch zu sein. Ihm war klar: Er musste ihr dabei helfen.</p>
<p>Er griff nach ihrer Hand und führte sie durch die Mengen. Die Lichter, die Rhythmen, alles zog an ihnen vorbei. Es war, als ob die anderen gar nicht mehr da waren. Die Rhythmen verschwanden und die Lichter durchzogen die Räume wie zähe Flüssigkeiten. Vermischten und verloren sich.</p>
<p>Sie Sprachen nicht miteinander. Nicht im Club, nicht auf der Strasse und auch nicht auf dem Weg durch den Wald. Mit dem ersten schritt auf dem Trampelpfad schien die ganze Zivilisation weg zu sein. Keine Autos mehr, keine synthetischen Lichter. Nur die Sterne, der Himmel, die Glühwürmchen und das Licht am Horizont, das sich nicht entscheiden konnte, ob es tiefblau oder doch fast pink wabern wollte. Er musste bei diesem Anblick an die Polarlichter denken und wusste, das war nichts neues, nicht überraschendes.</p>
<p>Mit einem mal blieb sie stehen, drehte ihn nah zu sich und presste ihren Kopf an seine backe. Ihr Atem strich warm, zart und voller leben seinen Nacken entlang. &#8220;hier soll es sein.&#8221;</p>
<p>Ein Rauschen kam auf. Es zischte um die Bäume, rieb Äste an Blättern und aus der Entfernung sah er ein Licht auf sie zukommen. &#8220;Das ist er&#8221;, meinte sie nachdenklich und kaum hörbar. &#8220;unser Zug!&#8221; Das grosse, starke Gefährt grub sich seinen Weg direkt durch das Dickicht dieses Waldes. Die Pflanzen schienen der Lok selbständig, freiwillig und sogar ehrenvoll auszuweichen. Der Zug hielt neben ihnen.</p>
<p>Irgendwie war das alles seltsam, so seltsam. Ein Gedanke flatterte in seinen Gedanken auf. Es war alles wie in einem Traum.</p>
<p>Nach dem Betreten des Abteils schlossen sich die Türen und der Zug raste wieder weiter. Das Mädchen sass auf einen Platz, er setzte sich ihr gegenüber. Wiederum fiel kein einziges Wort. Sie schauten sich nur an und das genügte. Ihr langes, dunkelrotes  Haar fiel in grossen Schrauben neben ihrem Gesicht auf die Schultern und darüber hinweg auf den Rücken. Ihr lockeres, schwarzes Kleid mit den freien Schultern flatterte im Wind. Einem Wind, den es in diesem geschlossenen Raum gar nicht gab. Der Moment war perfekt, sie war es und er war es auch.</p>
<p>Ein hoher, klingelnder Ton zog sich unerwartet durch den Waggon. Sie war verschwunden. Er schaute sich um in der Furcht, sie verloren zu haben. Sie stand jedoch einfach wieder draussen vor dem Zug, im Wald und beobachtete ihn durch die offene Tür. Sie lächelte sanft und er konnte einige ihrer perfekten, weissen Zähne sehen. Ihre Augen waren entspannt, fast schläfrig und sie drehte sich langsam von ihm weg.</p>
<p>Mit einem Ruck fuhr die Eisenbahn wieder langsam weiter. Das Mädchen bewegte sich noch immer wie im Schlaf wandelnd von ihm weg. Ihre Hand erhob sich langsam und schien ihm zuzuwinken. Eine Verabschiedung, ein Ruf? Er wusste und verstand es nicht.</p>
<p>Die Tür schloss sich nicht. Der Zug raste wieder durch die Nacht, der warme Fahrtwind schoss durch die Öffnung und brachte Laub und waldigen Dreck mit sich. Blättrige Äste kratzten am Waggon entlang und stiessen durch die offene Tür wie gierige Hände. Es war, als würden sie ihn zu sich rufen. Versuchen, ihn aus dem Zug zu locken und ihn beim Namen nennen.</p>
<p>In diesem Moment wurde es ihm plötzlich bewusst: Er hatte keinen Namen.</p>
<p>Wie aus einer Trance drückte er sich schwerfällig aus dem Polstersessel und stolperte unerklärlich benommen zur offenen Tür. Noch immer zischte ihm der Wind, die Äste und das Laub entgegen. Doch schon mit dem ersten, kurzen Blick aus dem Zug veränderte sich sein Verständnis der Situation vollkommen.</p>
<p>Die Bahn stand still. Der Wind war kein Fahrtwind. Es war einfach nur ein starker Wind. Dieser war zwar wirklich unglaublich stark, aber trotzdem nur ein Wind. Er beugte sich durch den Eingang nach draussen, schaute dem Zug entlang und versuchte dessen Anfang auszumachen. Offensichtlich waren die Wagen entgleist und durch den Wald irgendwo in einen Baum gerast. Er erkannte keine Lok. Die Waggons vor ihm waren auf bizarrste Weise zerknüllt und schienen sich etwas weiter entfernt in einen grossen, schattigen Baumstamm zu graben. In den Stamm eines Baumes, der sich offensichtlich nicht voller Ehre wegdrehen wollte.</p>
<p>Ein Blick in die andere Richtung zeigte wieder dieses Mädchen. Engelsgleich erschien sie fast leuchtend und weit entfernt vor seinen Augen. Er sprang auf den kühlen, erdigen Waldboden und begann ihr nachzugehen. Sie folgte ihrerseits offenbar dem Weg zurück, den sie mit der entgleisten Bahn zuvor gekommen waren. Er erkannte in der Dunkelheit, wie sich die tiefen, von den kantigen Zugrädern gegrabenen Furchen durch den Wald zogen. Anscheinend war dieser tonnenschwere Metallwurm schon die ganze Zeit ohne Gleise unterwegs gewesen.</p>
<p>Unerwartet hastig drehte sie ab und begann zu rennen. Er versuchte ihr zu folgen bemerkte aber, dass er immer weiter zurückfiel. Ihre wirre Reise führte durch den Wald, hinaus auf eine weite Wiese. Über ihnen zogen schwarze, fransige Wolken vor dem sonst klaren und tiefen Sternenhimmel. Die hohen Pflanzen und Gräser bewegten sich wellend im Wind. Böen von links, rechts und von vorne. Ein wunderbares Gefühl, ein wunderbarer Anblick.</p>
<p>Sie blieb abrupt stehen, schien etwas zu beobachten. Er hatte sie schon fast aufgeholt als sich vor ihr plötzlich eine grosse, weiss leuchtende Kugel vom Horizont in den Himmel riss. Er wusste, das war der Mond. Als aber eine zweite, dritte und noch weitere Sphären auftauchten war dieses Wissen plötzlich so falsch, wie alles andere in dieser Nacht. Die perfekt runden Gebilde stiegen weit in den Himmel auf und rasten über seinen Kopf. Er drehte sich nach ihnen um, folgte mit den Augen und bemerkte schlussendlich, dass sich hinter ihm ein scheinbar unendlicher Abgrund aufgetan hatte. Kein Wald mehr, kein Zug mehr.</p>
<p>Plötzlich stand sie neben ihm, nahm seine Hand und schaute ihm tief und voller Liebe in die Augen. Ihr Gesicht war perfekt. Sie war die Frau seiner Träume. Die Schönste, die Perfekteste. Er zog sie an sich und spürte wie sich ihre Körper berührten. Er spürte, wie weich und zart sie war. Es schien, als wäre ihr Körper selbst eine dieser entfernten, dunklen Wolken.</p>
<p>Ihr Lippen kamen seinen immer näher und er spürte, wie sie beim Kuss verschwanden. Sie war weg, verschwunden im Nichts dieser Nacht. Und er stand alleine auf diesem kleinen Grasfleck mitten im Nirgendwo umrahmt von Unendlichkeit.</p>
<p>Jetzt, während er in genau diese Unendlichkeit stürzt, sieht er wieder eine dieser Kugeln. Sie strahlt hell und weiss in der Mitte des Himmels. Er spürt noch immer diese Wärme und er scheint ihr näher zu kommen. Im Augenwinkel erkennt er, wie der Morgen anbricht. Der helle, wolkenlose Himmel ist so blau wie die Augen des Mädchens. Wie ein futuristischer, riesiger Scheibenwischer schabt sich der Tag über das Firmament. An seinem Rand bohren sich riesige, spitzige Kegel verbogen in die Tiefen des Weltraums. Die weisse Kugel wird schwarz.</p>
<p>Es ist ein Auge.</p>
<p>Und mit dem letzten Augenblick seiner Existenz wird ihm, über jeden Zweifel erhaben, bewusst, dass dies alles nur ein Traum war.</p>
<p>Ihr Traum.</p>
<p><em>Ende.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So, das war sie nun, meine neue Geschichte. Was haltet ihr davon? Sie gefällt mir persönlich sehr gut (haha, Eigenlob!). Ich freue mich über jegliches Feedback! Ich sagte eingangs, dass es sich lohnen wird, nach dem Lesen hierher zurückzukehren. Und das tut es auch!</p>
<p>Ich habe nämlich Heute nicht nur die Geschichte tausend mal durchgelesen, sondern auch noch ein schönes, dazu passendes Stimmungsbild kreiert. Es zeigt das Mädchen vor den <em>Monden. </em>Daraus habe ich ein Teaserbild für die Startseite zusammengestellt (wer das noch nicht gesehen hat, unbedingt schnell auf <a href="http://www.enjor.ch">www.enjor.ch</a> nachschauen gehen &#8211; es sieht Amazing aus! [Oh, das Eigenlob wieder]). Für die eBook-Datei habe ich ein Cover erstellt und das alles will ich nun in der folgenden Galerie für euch bereitstellen:</p>

<a href='http://www.enjor.ch/2011/04/25/%c2%abin-keinem-universum%c2%bb-eine-kurzgeschichte/inkeinemuniversum-3/' title='In keinem Universum - Totalansicht'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/04/InKeinemUniversum-e1303683612217-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In keinem Universum - Totalansicht" title="In keinem Universum - Totalansicht" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/04/25/%c2%abin-keinem-universum%c2%bb-eine-kurzgeschichte/cover/' title='In keinem Universum - Buchcover'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/04/cover-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In keinem Universum - Buchcover" title="In keinem Universum - Buchcover" /></a>
<a href='http://www.enjor.ch/2011/04/25/%c2%abin-keinem-universum%c2%bb-eine-kurzgeschichte/inkeinemuniversum/' title='In keinem Universum - Teaserbild'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/04/inKeinemUniversum-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="In keinem Universum - Teaserbild" title="In keinem Universum - Teaserbild" /></a>

<p>Und was haltet ihr davon? (Ich weiss, einige Proportionen sind etwas seltsam&#8230; hihi)</p>
<p>Cheerio, Pfoffie</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verabschiedet euch vom Talipfan.</title>
		<link>http://www.enjor.ch/2011/04/20/verabschiedet-euch-vom-talipfan/</link>
		<comments>http://www.enjor.ch/2011/04/20/verabschiedet-euch-vom-talipfan/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 21:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfoffie]]></category>
		<category><![CDATA[Bart]]></category>
		<category><![CDATA[dreitagebart]]></category>
		<category><![CDATA[trimmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Macht euch bereit auf einen Pfoffie, der nicht mehr weiss, was ein Vollbart ist. Ja, Es ist soweit: Ich rücke der kompletten Zivilisierung wieder ein Stück näher. Ich habe mir ein neues Ziel gesteckt: Der Talipfan (Pfoff mit Vollbart) soll sterben und einem etwas gepflegteren Pfoff weichen. Einem, der stetig Dreitagebart trägt. Und deshalb&#8230; Habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Macht euch bereit auf einen Pfoffie, der nicht mehr weiss, was ein Vollbart ist.<span id="more-1510"></span></p>
<p><a href="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/04/talipfan-e1303332569365.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1512" title="Talipfan-Ade!" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/04/talipfan-e1303332569365-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ja, Es ist soweit: Ich rücke der kompletten Zivilisierung wieder ein Stück näher. Ich habe mir ein neues Ziel gesteckt: Der Talipfan (Pfoff mit Vollbart) soll sterben und einem etwas gepflegteren Pfoff weichen. Einem, der stetig Dreitagebart trägt.</p>
<p><em>Und deshalb&#8230;</em> Habe ich mir einen Trimmer gekauft!! Jaaaa!! Juhuuuu!! Und ich muss sagen: Ich wusste schon immer, dass die Nassrasur nichts für ich ist.</p>
<p>Ich gebe zu, das Bild sieht noch eher nach dem perfekten 6-Tage-Bart aus, aber das war für den Anfang auch gewollt. Aber das ist schon eine unglaubliche Veränderung. Wusstet ihr, dass alle Barthaare gleich lang sein können?</p>
<h2>GLEICH LANG!!!</h2>
<p>Für alle, die das schon seit tausend Jahren tun, ist dies natürlich ein alter Hut (bzw. Bart). Aber ich freu mich soooo!! hahaha <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und, wer freut sich mit mir?</p>
<p>cheers, der nicht mehr Talipfan. (und jetzt muss ich nur noch zum <em>Gwafför</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine neue Lampe für die Pfoffonen</title>
		<link>http://www.enjor.ch/2011/03/17/eine-neue-lampe-fur-die-pfoffonen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 20:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfoffie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.enjor.ch/?p=1493</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt auch gute Neuigkeiten! Gestern wollten wir im Ikea Balkonmöbel kaufen &#8211; sie gefielen uns aber alle nicht&#8230; Dann haben wir halt Lampenschirme gekauft&#8230; und so sehen unsere Lampen nun endlich &#8211; nach bald einem Jahr &#8211; ein bisschen weniger nach Trash aus. Zugegeben, sie sehen noch immer nach Trash aus, aber coolem Ikea-Trash. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt auch gute Neuigkeiten! Gestern wollten wir im Ikea Balkonmöbel kaufen &#8211; sie gefielen uns aber alle nicht&#8230; Dann haben wir halt Lampenschirme gekauft&#8230; und so sehen unsere Lampen nun endlich &#8211; nach bald einem Jahr &#8211; ein bisschen weniger nach Trash aus.<span id="more-1493"></span></p>
<p>Zugegeben, sie sehen noch immer nach Trash aus, aber coolem Ikea-Trash. Um doch etwas Danirené-Unkonventionalität zu erhalten, haben wir die Kabel-Abdeck-Dingersbumers für an die Decke natürlich vollkommen absichtlich vergessen.</p>
<p>Der Name des Lampenschirms ist übrigens Hitzkopf&#8230; oder Varmluft oder sowas <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

<a href='http://www.enjor.ch/2011/03/17/eine-neue-lampe-fur-die-pfoffonen/dsc05921/' title='DSC05921'><img width="150" height="150" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/03/DSC05921-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC05921" title="DSC05921" /></a>
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<a href='http://www.enjor.ch/2011/03/17/eine-neue-lampe-fur-die-pfoffonen/lampu/' title='lampu'><img width="150" height="91" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/03/lampu-e1300394268435-150x91.png" class="attachment-thumbnail" alt="lampu" title="lampu" /></a>
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		<title>Alle Gedanken nach Japan</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 12:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Erdbeben, ein unglaublicher Tsunami und als wäre das noch nicht genug, zerborsten auch noch die Atomkraftwerke und strahlen unheilvoll vor sich hin. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie schrecklich das sein muss. Diese Angst vor etwas entferntem, das bedrohlich näher kommt und einen zu zerstören droht. Sei es nun ein Tsunami [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Erdbeben, ein unglaublicher Tsunami und als wäre das noch nicht genug, zerborsten auch noch die Atomkraftwerke und strahlen unheilvoll vor sich hin.<span id="more-1486"></span></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1487" title="japan" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2011/03/japan-150x150.png" alt="" width="150" height="150" />Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie schrecklich das sein muss. Diese Angst vor etwas entferntem, das bedrohlich näher kommt und einen zu zerstören droht. Sei es nun ein Tsunami oder diese unsichtbare Strahlung. Das ist ein Szenario, über welches ich mir in meinem Schreibertum immer wieder den Kopf zerbrochen habe. Eine Erschütterung, entfernte Sirenen, Feuer, warnende Nachrichten. Ich konnte es nie wirklich greifen, nie wirklich darstellen und auch jetzt ist es mir vollkommen unmöglich zu empfinden, was ein Japaner in diesem Augenblick wohl fühlt, ihn beschäftigt.</p>
<p>Und genau das ist, was diese Situation noch viel schlimmer macht. Wir sehen die Welle, sehen die Bilder, sehen ein explodierendes Kernkraftwerk. Alles ist so weit weg, erschütternd zwar, aber auch unglaublich weit weg. So weit, dass man ein unerwartet starkes Erdbeben zur Anti-Atom-Propaganda nutzen kann. Und ich frage mich, wer in einem halben Jahr noch darüber redet.</p>
<p>Ich fühle mich wie gelähmt, weil ich nichts machen kann. Ich kann Geld spenden, aber das ist genauso nichts, wie wenn ich mich jetzt über die Gefährlichkeit der Atomkraft mokieren würde. Was soll man also tun? Ich stehe Ratlos da.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Japan fasziniert mich seit Ewigkeiten. Es begann mit Sailor Moon und ging über zu erwachseneren Animes. Es führte zu Filmen, Musik, Tradition und schlussendlich den ganzen kulturellen Eigenheiten Japans. Mein Interesse wuchs ständig weiter und gepaart mit meinem Sprachinteresse habe ich vor bald drei Jahren (oder?) angefangen, Japanisch zu lernen. Ich nahm mir vor: Irgendwann, dann, in der Zukunft mache ich Ferien in Japan und erlebe das Land. Irgendwann. Und jetzt befürchte ich, dass dieses <em>irgendwann</em> vielleicht erst in 5 oder 10 oder noch mehr Jahren möglich sein wird.</p>
<p>Und auch wenn das im Gegensatz zum aktuellen Leid der Japaner eine nicht annähernd erwähnenswerte Lapalie ist. Es zeigt trotzdem klar auf, dass unsere Lebensplanung eine reine Illusion ist. Ich denke, das wurde auch anderen Menschen in diesen Tagen klar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber ja, lasst uns die Tragödie nutzen um die Atomkraft zu verdammen. Zumindest für diese Wochen. Sobald es dann wirklich an&#8217;s eingemacht geht, kann man ja dann immer noch mit der Erhöhung der Stromkosten für den Erhalt der Atomkraft argumentieren. Es geht im Moment ja nur darum, etwas zu verdammen. Und weil man Gott nicht für Erdbeben belangen kann, müssen eben die AKWs herhalten. Das Leben ist so einfach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich meinerseits werde versuchen, all meine kleinen Problemchen und Gedanken in den Hintergrund zu stellen. Die dadurch erhaltene Gehirnkapazität werde ich in (genauso wertlose) Gedanken an Japan umwandeln. Was sind meine Probleme schon im Gegensatz zu dieser Bedrohung. Meine Gedanken machen die Sache zwar nicht ungeschehen, Geld, Propaganda, die journalistisch gewaschenen Detailaufnahmen und Lady GAGAs Japan-Armband aber leider auch nicht.</p>
<p>pfoffie</p>
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