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		<title>Ich bin flattr&#8217;ed</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 11:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und vorab: Das ist kein Schreibfehler. Ich will nicht v [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und vorab: Das ist kein Schreibfehler. Ich will nicht von irgendwelchen Flatrates oder oder flachen roten Gegenständen berichten. Nein, ich will von etwas berichten, das neu, internety und in der Beta-Version ist. Es ist also, wie so vieles im Internet ist: So neu, dass es noch nicht mal fertig ist &#8211; und somit perfekt, um mein Interesse aufzusaugen.</p>
<p>Die rede ist von <a href="https://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a> (Was offensichtlich vom englischen <em><a href="http://dict.leo.org/ende?search=flatter" target="_blank">to flatter</a></em> kommt und <em>schmeicheln</em> bedeutet). Es handelt sich dabei um einen Webdienst der es endlich möglich macht,  autonomen Webkreatoren nicht nur zu Ruhm und Bekanntheit zu verhelfen, sondern ihnen auch auf eine <em>wertvolle</em> Art zu schmeicheln. Und zwar, mit Geld.</p>
<p>Das klingt jetzt nach: Wieso soll ich für Gratis-Content Geld ausgeben??</p>
<p>Ja, guter Einwand Herr und Frau Unbekannt. Aber, ist es nicht so, dass man für Dinge gerne bezahlt, wenn sie wirklich gut sind? Dass man denkt, einfach nur zu sagen, dass es toll ist, reicht nicht. Man will mit einem echten Gegenwert zeigen, dass man es wertschätzt. Eben wirklich, den Wert etwas schätzen. Und genau das kann man mit Flattr machen. Man lädt um10€ auf sein <em>Flattr-Konto</em> und kann dann damit beginnen, auf Blogs und anderem, dieses Geld zu verheuen.</p>
<p>Das klingt jetzt nach: Ich geb dem einfach 10 Euro, weil er fünf minuten was geschrieben hat?&#8230;</p>
<p>Auch guter Einwand, ihr Kinder von Herr und Frau Unbekannt. Man bestimmt aber selber in seinem Flattr-Profil, wie viel Geld im Monat man ausgeben will. Sie schlagen um 5€ vor und setzen die unterste Limite auf 2€. Wenn man dann beginnt, Beiträge zu flattr&#8217;n, werden diese gezählt und am Ende des Monats kriegt jeder geflattrte einen Anteil des Geldes. Wenn ich also 10 Beiträge flattr und 2€ pro Monat eingestellt habe, kriegen die dann jeweils 20 Cents.</p>
<p>Das klingt jetzt nach: Was wollen die mit einem solchen Oma-Batzen?</p>
<p>Dazu, ihr unbekannten Grosseltern, sag&#8217; ich folgendes: Hätte jedes Kind 1000 Omas und kriegte von jeder 20 Cents, hätte es 200€ &#8211; und wäre ein frohes Kind. Es geht auf der anderen Seite aber wohl auch nicht darum, dass sich jemand mit geflattr&#8217;ten Blogs seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Sondern, dass man sich, von den vielen kleinen Beiträgen zwischendurch mal einen Kuchen kaufen kann.</p>
<p>Was auch gut dran ist: Wenn man einen Flattr-Account hat, kann man selber natürlich auch eigene Beiträge auf Flattr veröffentlichen und <em>Geld verdienen</em>. Ihr werdet nach diesem Post eine kleine Info sehen und einen Button, der nach Flattr führt. Damit kann man dann eben genau dies tun: Meine Blogeinträge Flattrn.</p>
<p>Ich, für meinen Teil, finde das toll und werde wohl so einiges Verflattrn in nächster Zeit. Wenn irgendjemand findet, man könnte irgendwas von mir flattrn, ist das natürlich auch schön <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Cheerio, der Pflattrer</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.enjor.ch/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kurzgeschichte: Kannib&#8217;Ali</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 21:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon wieder eine Kurzgeschichte. Ja, mein Gott, es spr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder eine Kurzgeschichte. Ja, mein Gott, es sprudelt halt manchmal. Ich wünschte ich hätte einen solchen Schreiber-Drive auch bei anderen Dingen haha.</p>
<p>Heute geht&#8217;s um ne genervte Kassiererin und Heute geht&#8217;s weiter auch mal um Gewalt haha. Als für alle, die das lesen und vielleicht irgendwas reales darin suchen (Mami&#8230; <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ), keine Angst: Es ist alles in Ordnung, ich bin noch immer gleich lebendig, gleich fröhlich und es ist auch gar niemand gestorben. Nur die gute Claudia F. hat mich Heute zu was ganz bösem inspiriert&#8230; Und wenn es niemandem gefällt, dann hoffentlich und wenigstens ihr.</p>
<p>Aber genug der langen Vorworte&#8230;</p>
<p><strong>Kannib&#8217;Ali</strong></p>
<p>«Nur noch schnell, ich brauche unbedingt&#8230;», erklärt sich der Mann Seraina. Sie hörte nicht zu, was er sagt. <em>Wozu auch</em>, fragt sie in sich selbst hinein, <em>wir haben geschlossen</em>. Den Laden verlassend gesellt sich Alexia zu ihnen. «Was ist denn ihr Problem?», fragt sie den Mann leicht verwirrt. Dieser erklärt ihr etwas beschämt den Grund seiner Hast. Alexia lacht auf, schubst Seraina an und zwinkert dem Herrn zu. «Na dann holen sie noch ihre <em>wir wissen schon was</em>, ich werde meine Kollegin informieren.» Der Mann bedankt sich erfreut und hastet in den Ladenbereich herein.</p>
<p>Ali macht sich gerade bereit, alles aufzuräumen und will die Kasse abschliessen als das alte Telefon neben ihr zu klingeln beginnt. «McKidd!», ruft sie genervt in den Hörer. «Ja, hier Bad, Ali, da kommt noch einer.» – «Aber Seraina ich&#8230;» – «Der hat nur einen Artikel, stell dich nicht so an.» Ali will noch darauf reagieren, aber Seraina hat schon aufgelegt. <em>Das ist schon das dritte Mal diese Woche</em>. Dazu kam, dass Heute auch gerade dieser Tag ist, an welchem sie sich endlich mit ihm treffen wird.</p>
<p>Währenddessen rennt Etienne durch den Laden und findet endlich, was er sucht. <em>Die dachten, ich suche </em>jene<em>, doch eigentlich suche ich </em>DIESE! Er greift nach den Hello Kitty Bügelbildern. Freudig macht er sich auf den Weg zur Kasse. Dort angekommen schreckt er kurz auf und etwas zurück. Er sieht die Kassiererin und sie ist in keiner Weise das, was er sich unter einer hübschen Frau vorstellt. Sie hat langes, schwarzes Haar, trägt eine Brille und ein hübsches Gesicht. Auch ihr wirklich auffälliges Dekolleté bleibt ihm nicht unverborgen. <em>Die sieht viel zu sehr nach Frau aus, </em>denkt er sich und legt seine Kleidersticker auf‘s Band.</p>
<p>«Grüezi!», wirft Ali ihm entgegen. Sie sagt es mit der Freundlichkeit, die jedem, der etwas mehr als eine grüne Erbse im Kopf hat, sagt, dass er sich zum Teufel scheren soll. Er scheint es nicht zu bemerken und bleibt so fröhlich, wie er es schon beim Betreten des Ladens war. Ali wartet auf die Ankunft des von ihm gekauften Produktes und erschauert, als sie es sieht. <em>Was?!,</em> schreit es in ihren Gedanken, <em>dafür bin ich sitzen geblieben?</em> Ihre Füsse beginnen leicht zu trippeln. Es ist dieses Trippeln, dass sie immer überkommt, wenn sie wütend ist. Ein Angewohnheit der ganzen Familie.</p>
<p>Sie zieht die Sticker über die roten Lichter, das Piepen ertönt und auf dem Display erscheint der Preis der Ware. «Fünf Franken und Fünfzig Rappen macht das dann.» Der Mann kramt in seiner Tasche und holt ein blau-weisses Kinder-Portemonnaie hervor. Alis trippelnde Beine beginnen sich etwas schneller zu bewegen. Er bemerkt, dass er kein Bargeld dabei hat und will mit der Kreditkarte zahlen. «Eigentlich geht das bei solchen Beträgen nicht.» Ali versucht die trippelnde Wut nicht in ihrer Stimme zu zeigen. <em>Sei nett Ali, </em>drängt sie sich selbst, <em>das Kharma wird es dir zurückgeben. </em>Auf ihr eigenes Drängen hin erlaubt sie ihm also ausnahmsweise, die Kreditkarte für die Bügelbilder zu benutzen.</p>
<p>Der Kauf ist abgeschlossen und Ali beginnt sich schon wieder auf das Danach zu freuen als er auf einmal die Frage stellt, die zur Eskalation führt. «Warten sie, ich habe noch diese Kundenkarte&#8230;» Alis Beine scheinen unter ihr zu explodieren. Ihr rechtes holt mit einem solchen Ruck aus, dass Ali sich das Knie an der Unterseite der Kasse anschlägt. «Scheisse, gottsvderdammte!», schreit sie auf und schaut nach ihrem Knie. Der anfangs starke Schmerz scheint aber nur auf dem Schock zu basieren und klingt gleich wieder ab. Sie schaut hoch und nach dem Kunden, will sich bei ihm entschuldigen. Er aber, ist verschwunden.</p>
<p>Gut, dann ist er halt mit seinen scheiss-Bildern abgehauen. Sie packt ihre Sachen zusammen und macht sich auf, den Laden zu verlassen. Als sie vor der Kasse her zum Ausgang gehen will, fällt ihr am Boden etwas auf. Hello, Kitty! Sie bückt sich und sieht, dass scheinbar zwischen den quadratischen Bodenplatten eines dieser Bügelbilder eingeklemmt ist. Sie hat nicht vor, sich weiter darum zu kümmern, als sie ein leises wimmern hört, das scheinbar von unter dem Boden kommt. Sie klopft auf die Platte und bemerkt, dass es darunter einen Hohlraum hat.</p>
<p>Jegliche Versuche, die Bodenluke zu öffnen, scheitern jedoch. <em>Ob ich da irgendwie was geöffnet habe, vorher?</em> Mit dem Gedanken im Kopf geht sie, ihren Kerl vollkommen vergessen, hastig zur Kasse zurück und beginnt, sie zu untersuchen. Sie kriecht unter die Kasse und sieht, dass sie mit dem Knie zuvor eine Delle in die Tischunterkante gehauen hat. Ali nimmt vorsichtig die Splitter weg und findet eine kleine Einbuchtung im Tisch. Darin befinden sich zwei Knöpfe. Ein roter und ein grüner. Sie drückt auf den roten, hört ein klickendes Geräusch und einen Schrei. Erschrocken lässt sie den Schalter wieder los und kommt unter dem Tisch hervor. Alles ist wie vorher, sie sieht nichts auffälliges. Sie will sich gerade daran machen, den anderen Knopf zu drücken, als sie bemerkt, dass das Hello-Kitty-Bild verschwunden ist.</p>
<p>An der Kasse sitzend, versucht sie, den linken, roten Schalter mit der Hand zu erreichen. Es gelingt ihr und sie sieht, wie sich wirklich eine Falltür öffnet. Sie schliesst sich aber gleich wieder, als sie den Knopf loslässt. Sie ist sich nun sicher, den beschissenen Kunden von vorhin dort runter verfrachtet zu haben. Ohne sich überhaupt zu fragen, wofür der andere Knopf sein könnte, drückt sie ihn und sieht, wie sich ihr gegenüber in der Wand  eine Tür öffnet. Ihr war schon am ersten Tag in diesem schrecklichen Laden aufgefallen, dass mit dieser Wand etwas nicht stimmen konnte. Sie lässt den Schalter wieder los, doch die Tür schliesst sich nicht mehr.</p>
<p>Wenige Augenblicke später steht sie in einem relativ engen, dunklen Treppenhaus. Sie drückt auf das grüne Licht, dass sich links von ihr befindet. Die Tür hinter ihr schliesst sich wieder und gelblich blinkende Neon-Röhren beginnen langsam, den vertikalen Gang zu erhellen. Langsam aber sicher schreitet sie die gewundenen Treppen hinunter und steht schlussendlich vor einer weiteren Tür. Metallern und schwer sieht sie aus, ist aber problemlos zu öffnen.</p>
<p>Sie betritt den neuen, nur schummrig beleuchteten Raum. Aber auch ohne gute Beleuchtung ist ihr sofort klar, wo sie sich befindet. Im Bruchteil einer Sekunde erinnert sie sich an ihre Kindheit. Fühlt, wie es war, dem Vater bei seiner Arbeit zu helfen.</p>
<p>Ali wuchs in Sligo, einem Kaff in Irland auf. Ihr Vater war der Metzger des Dorfes und ihre Mutter eine Schneiderin. <em>Butch, the butcher</em>, so nannten sie dort alle ihren Vater und auch Ali nannte ihn Butch. Ihr war nicht klar, dass das nicht sein richtiger Name war. Jeden Sommer half sie ihm dabei, die Schweine zu schlachten, auszunehmen und zu verarbeiten. Sie liebte es. Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag jedoch, verliess ihre Mutter Butch und reiste mit Ali in die Schweiz. Sie fand nie wirklich den Anschluss und schaffte es so auch nicht, ihren Traum der eigenen Metzgerei verwirklichen zu können.</p>
<p>Ihre Erinnerungen werden jäh von einem Aufschrei des Mannes von vorhin unterbrochen. Sie sieht wo er liegt und erkennt so eindeutig, was wahrscheinlich passiert sein muss. Die Luke öffnete sich und rutschte auf einer Fleischrutsche in den Metzgereibereich hinein. Er hatte sich ganz offensichtlich beide Beine gebrochen, wie und warum das passieren konnte, kann Ali sich jedoch nicht erklären.</p>
<p>Nun liegt er da, vor ihr, mit zerrissenen Hosen und wimmert um Hilfe. Ali jedoch ignoriert seine Geräusche vollends und überlegt sich, was sie mit ihm nun machen könnte.</p>
<p>«Du siehst so glücklich aus Heute, Ali. Lief was gestern, na?» Es ist Seraina, die am nächsten Morgen als erste Alis gute Laune bemerkt. Ali nickt nur unsicher und zieht sich weiter um. An diesem Tag hat Ali nur eine Schicht bis um 13 Uhr. Eigentlich sollte sie sich darüber freuen, aber ihr gestriges Abenteuer hat eine Lust in ihr entfacht, die verlangt, dies zu wiederholen. <em>Und zwar bald. </em>Sie schaut auf den Wochenplan und sieht, dass sie die nächsten drei Tage nie die letzte Kasse hat. Gegen dreizehn Uhr kommt Alexia um sie abzulösen und murmelt genervt vor sich hin. «Was ist denn?» – «Ich hab‘ die ganze restliche Woche <em>letzte Kasse</em>.» – «Das magst du nicht so, oder?» – «Nicht mögen? Ich hasse es. Das hassen wir doch alle.» – «Ich nicht, ich finde das toll. Soll ich es für dich übernehmen?»</p>
<p>Und so kommt es, dass Ali Mittwoch, Donnerstag und Freitag die letzte Kasse machen kann. Am Mittwoch kommt eine Frau um vierzig und kauft sich ein Brot. Donnerstag ein Mann mit einem Bier. Am Freitag scheint niemand <em>noch schnell</em> was holen kommen zu wollen. Enttäuscht packt Ali zusammen und begibt sich zum Eingang um abzuschliessen. Sie beginnt den Rollo vor dem Laden herunterzulassen als plötzlich ein Mann mit nacktem Oberkörper vor ihr steht. In seiner rechten Hand hält er ein weisses Shirt, das eindeutig einen roten Weinfleck besitzt. «Bitte, ich brauche unbedingt ein neues T-Shirt&#8230; Ich geh‘ gleich noch aus.» – «Oh, natürlich, das ist kein Problem. Ich warte dann an der Kasse.» Ali lächelt zufrieden in sich hinein und begibt sich zur Kasse.</p>
<p>«Habt ihr bemerkt, was mit Ali los ist?» Es ist Petra die es am Samstag, Alis freiem Tag, als erste anspricht. Die anderen stimmen ihr zu. Ali schien plötzlich zufriedener und irgendwie glücklich. «Die war doch sonst immer so ein Trauerklos.» – «Ja, unser fetter, irischer Trauerklos.» Sie alle mögen Ali nicht. Sie war anders, seltsam und schien was böses an sich zu haben. Auf der anderen Seite jedoch, konnte man sie absolut grandios ausnutzen. So nahmen sie sie mit an Parties und liessen sich von ihr zurückfahren oder benutzten sie um im Laden die Arbeiten zu machen, die sie selber nicht mochten.</p>
<p>Am Mittag erhalten alle drei eine SMS von Ali. «Abendessen bei Ali, Heute, 18 Uhr.» Sie sagen natürlich zu, nicht, weil Ali wirklich gut kochen konnte, sie aber mitten in der Stadt und somit am perfekten Ausgangspunkt für Parties wohnt. Überraschenderweise jedoch, sind alle hin und weg von Alis essen. <em>Bäggli mit Chnöpfli </em>nennt sie ihr Gericht und die Mädels lieben es. Es wird noch oft das Gesprächsthema sein an diesem Abend.</p>
<p>Der nächste Montag morgen kommt und Alexia betritt das Geschäft mit der gratis Tageszeitung in der Hand. «Habt ihr das gehört?», ruft sie laut in den Raum. Sie drehen sich nach ihr um, auch Ali, obwohl sie schon weiss, was dort steht. Alexia legt die Zeitung auf den Tisch und blättert zum Artikel. <strong>Bündner seit einigen Tagen vermisst.</strong> Neben dem Text ist ein Bild und auch Seraina erkennt sofort, um wen es sich handelt. «Das ist doch der, den wir zu dir geschickt haben, Ali.» Ali nickt mit ihrer schüchternen Art und dreht sich auffällig von ihnen weg. «Der hat sich wohl umgebracht», beginnt Alexia lachend, «nachdem er dich gesehen hat.»</p>
<p>Der Montag ist wieder einer der Tage, an welchen Ali am Abend die letzte Kasse machen darf. Seraina sieht wie um 18:35 die letzte Kundin den Laden betritt. Sie auf den Bus und bemerkt, dass Ali den Laden schliesst, ohne dass diese Frau von vorhin den Laden wieder verlassen hat. Im Gedanken, Ali hätte sie nicht gesehen, rennt Seraina in den Laden zurück und will Ali darauf hinweisen. Sie rennt zur Kasse und sieht, wie sich in der Wand eine Tür öffnet. Seraina ruft nach Ali, als sie sieht, wie sie durch die offene Tür gehen will.</p>
<p>«Ich muss dir was zeigen!» Ali hat Seraina, so zur Kasse gelockt und sie auf der Falltür positioniert. «Bleib ganz ruhig stehen, das ist so cool und echt lustig.»</p>
<p>Seraina steht vor der Kasse und beobachtet Ali. Sie fragt sich, was sie ihr wohl zeigen will. Kaum hat sie den Gedanken zu ende gedacht, spürt sie, wie der Boden unter ihr sich bewegt. Sie verliert das Gleichgewicht und beginnt zu rutschen. Wird immer schneller und bemerkt kaum, dass sie sich in einem sich winden Tunnel befindet. Sie rast weiter durch die alten Rohre, ihre Kleider und darunter ihre Haut zerreissen an rostigen Nägeln und Schrauben.</p>
<p>Auf einmal verlässt sie rutschend die Rohre. Erst in diesem Moment merkt sie, dass sie bisher noch keinen Ton von sich gegeben hat. Obwohl sich die letzten Augenblicke wie stunden angefühlt haben, beginnt sie erst jetzt wahrzunehmen, was überhaupt geschieht. Sie beginnt zu schreien und sieht so nicht die auf sie zukommende Gefahr. Das letzte Teil der Fleischrutsche ist aus den Angeln geraten und steht quer gegen die restlichen Glieder. Als sie es erreicht wird ihr linkes Beim dort heruntergezogen und durch die Kraft der Rutschbewegung entzwei gerissen. Ein neuer, unglaublicher Schmerz durchzuckt sie. Schreiend rollt sie langsam den letzten Meter über die Rutsche und fällt.</p>
<p>Sie landet weicher als sie gedacht hat und versucht, noch immer schockiert, sich umzusehen. Sie bemerkt, dass sie sich in einem Kellergewölbe unterhalb des Ladens befinden muss und auch, dass dies wohl mal eine Metzgerei gewesen war. Erst nach einigen Momenten erkennt sie voller entsetzen, dass sie auf der Kundin von vorhin gelandet ist. Sie scheint tot zu sein.</p>
<p>Ali hört schon auf dem Weg nach unten die Schreie von Seraina und freut sich auf das, was gleich kommen wird. Sie betritt die Metzgerhalle und geht zu ihren Opfern. Seraina schreit noch immer. «Warum schreist du? Das ist doch lustig.» Seraina schreit ungehindert weiter und Ali versucht, sich nicht darum zu kümmern. Sie zieht am Arm der Frau unter Seraina und versucht so, sie hervor zu holen, schafft es aber nicht.</p>
<p>«Halt die Fresse!» Ali kann Serainas Geschrei nicht länger ignorieren und schon gar nicht ertragen. Sie geht zu ihrem Tisch und sucht nach etwas ungebrauchtem.</p>
<p>Seraina schreit und weint, hofft, gehört zu werden. Ali war kurz weg, ist nun aber wieder zurück. Sie fleht sie an, ihr zu helfen, sie gehen zu lassen. Ali jedoch geht nicht auf sie ein.  Sie hält etwas in der Hand, es sieht aus wie ein Stück Fleisch und ehe sich Seraine ganz klar darüber werden kann, hat Ali es ihr schon in den Mund gesteckt. Ihr stockt kurz der Atem und sie kämpft damit sich nicht zu übergeben. Ali ihrerseits beginnt zu lachen. «Was ist denn? Warum lachst du nicht?» Seraina schreit durch das Fleisch hindurch, doch der laut scheint im Gewebe zu verstummen.</p>
<p>Ali reist Seraina heraus und auf den nahen Metzgertisch. Sie lacht hysterisch und holt aus dem Schrank eine riesige Fleischsäge. Sie kehrt zu Seraina zurück und setzt an ihrem rechten Arm an. «Du lachst ja noch immer nicht.» Ali hört auf zu lachen und wird ernst als sie beginnt, die Säge langsam hin und er zu bewegen. «Du hast meine Witze ja noch nie verstanden, du blöde Schlampe!» Die Wucht von Schmerzen nehmen überhand und Seraina verliert das Bewusstsein.</p>
<p>Ali verlässt etwas später den Laden und geht nach Hause. Sie bemerkt nicht, dass vor dem Laden noch der Hund der Kundin auf sein Frauchen wartet. Dieser Hund wird es sein, der die Polizei darauf bringt, den Laden zu verdächtigen. Sie werden die Metzgerei finden. Werden Knochen aber kein Fleisch finden. Und sie werden auch mit Leichtigkeit herausfinden, wer für all dies die Verantwortung trägt.</p>
<p>Ali aber kümmert dies nicht, denn sie wird am nächsten Tag das Land verlassen, wird nach Hause zur Beerdigung von Butch fliegen und seine Metzgerei übernehmen. Wenig später wird sie dann durch die Medien erfahren, dass man nach ihr sucht. Kannib‘Ali werden sie sie nennen. Das Fahndungsbild jedoch, so wird sie bemerken, sieht ihr in keiner Weise ähnlich und so kann sie sich ohne Angst daran machen, ihren Traum zu leben. <em>So much for Kharma.</em></p>
<p><strong>Epilog</strong></p>
<p>Drei Monate später, der Laden nimmt seinen Betrieb wieder auf und Alexia sitzt an der Kasse. Eine der Stammkunden legt als letzte ihre Ware auf das Laufband. Sie kommen in‘s Gespräch und auf einmal fragt die Kundin Alexia ganz verwundert: «Warum haben sie eigentlich diese neue Marke nicht mehr?» Alexia versteht nicht ganz, was die Alte meint und fragt nach. «Wissen sie, diese neue Fleischmarke. Die hatten die beste Leber und Rippchen, sie glauben nicht, wie gross die waren.» Alexia fragt nach dem Namen der Marke. Die Frau kramt in der Tasche und zeigt Alexia das Label mit der dicken Aufschrift: <strong>Butch‘s Duine Feoil</strong>. «Wahrscheinlich irgend was ausländisches», meint Alexia nachdenklich, nimmt den Zettel an sich und wirft ihn wenig später in den Müll.</p>
<p><strong>Ende</strong></p>
<p>Nun, das wars <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Ausser <em>danke für&#8217;s Lesen</em> und <em>über jegliche Kritik und mag sie noch so schlecht sein, freue ich mich</em> bleibt wohl nichts mehr zu sagen. In diesem Sinne:</p>
<p>Danke für&#8217;s Lesen und ich freue mich über jegliche Kritik, mag sie auch noch so schlecht für mich ausfallen.</p>
<p>cheerio, Pfoff</p>
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		<title>Salzwasser ist heisser</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 11:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder umgekehrt: «Salz erst in's Wasser wenn es kocht,  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder umgekehrt: «Salz erst in&#8217;s Wasser wenn es kocht, weil&#8217;s länger braucht um heiss zu werden.»</p>
<p>Diese und ähnliche Aussagen habe ich mir schon oft anhören müssen und dann postwendend immer nach der Erklärung dafür gefragt. «Ist einfach so» , gab man mir dann meistens als schön-christliche Antwort zurück. Da <em>einfach-so</em> kein Argument ist verzichtete ich natürlich jedes Mal darauf, dieses Wissen oder jenen Vorschlag in mein Repertoire aufzunehmen oder gar anzuwenden.</p>
<p>Heute, es mag an der latenten Mittagslangweiligkeit oder dem an Salzwasser erinnernden Regen liegen, habe ich mich plötzlich gefragt, was wohl dran ist, an diesem Gerücht, dieser Aussage. Deshalb entschied ich mich, mir mal zu überlegen, was alles für Aussagen gemacht wurden und ob dann herauszufinden, wie man das logisch erklären könnte.</p>
<p>Ich konnte das auf zwei Grundsätzliche Aussagen herunterbrechen:</p>
<p>- Salzwasser ist heisser</p>
<p>- Salzwasser wird langsamer heiss, als normales Wasser</p>
<p>Beide Punkte können aus meiner Sicht nicht der Wahrheit entsprechen und begründen wohl auf einem folklorischen Missverständnis, das es herauszufinden gilt.</p>
<p><strong>Salzwasser ist heisser</strong></p>
<p>Ich gebe zu, ich habe noch nie normales und Salzwasser gleichzeitig mit einem Thermometer kochen lassen aber meine Erinnerungen an den Chemieunterricht sagen mir: Was gleich viel Energie (also Wärme) bekommt, wird auch gleich heiss. Auf der anderen Seite könnte es zwar natürlich sein, dass Salzwasser schneller oder langsamer die Energie wieder frei gibt oder weniger gut oder besser diese Energie speichern kann. Wie es auch wäre, es würde in jedem Fall mit der zweiten behauptung, es würde langsamer heiss werden, im Clinch stehen. Warum? Wäre Salzwasser wirklich <em>einfach so</em> heisser, würde es in jedem Fall &#8211; und logischerweise &#8211; schneller heiss werden, als das normale Wasser.</p>
<p><strong>Salzwasser wird langsamer heiss</strong></p>
<p>Kommen wir also dazu, wenn wir gerade dabei sind. Ich kann bestätigen, dass auch ich das Gefühl habe, es dauere länger, bis Wasser <em>mit</em> Salz bereit für die Spaghetti ist. Bedeutet das aber, dass es langsamer heiss wird? Selbst wenn das so ist, würde das doch wieder gegen die vorherige Aussage sprechen.</p>
<p><strong>Die Crux der Wortwahl</strong></p>
<p>Vielleicht liegt diese Crux einfach in den Aussagen an sich. Denn wird Salzwasser wirklich langsamer heiss oder braucht es länger, bis es <em>kocht</em>, also Blubbelblasen aufsteigen. Und plötzlich erinnere ich mich an einen Satz aus dem etwas früher erwähnten <em>Chemie-Unterricht</em>. Da sagte der Lehrer nämlich einst: «Salzwasser hat einen höheren Siedepunkt.»</p>
<p>Aha! Und plötzlich wird mir &#8211; in diesem Augenblick, ihr seid live dabei &#8211; alles klar: Man muss einfach die Sätze umformulieren und dann sind die Aussagen logisch.</p>
<p>- Salzwasser <em>wird</em> heisser</p>
<p>- Salzwasser braucht länger <em>bis es kocht</em></p>
<p>So ergibt das doch wirklich viel mehr sinn. Denn, logisch braucht es länger, weil&#8217;s danach auch heisser ist.</p>
<p><strong>Warum ist das so?</strong></p>
<p>Nun, <em>warum</em> das so ist, kann ich leidern nicht beantworten, aber ich glaube, ich kann erklären, wie es ist. Denn Wasser kocht, also blubbert, bei 100°C. Das heisst, jedes Wasser-Molekül, das heisser als diese 100° ist, wird zu Dampf und entweicht dem Topf. Das bedeutet: Das noch flüssige Wasser kann gar nicht heisser als 100°C sein.</p>
<p>Das Salzwasser hingegen, kann das anscheinend. Das heisst, es wird erst bei einer höheren Temperatur zu Dampf. Es bleibt also länger flüssig.</p>
<p><strong>Und wie können wir das nun nutzen?&#8230;</strong></p>
<p><strong></strong>Ich glaube, das können wir gar nicht haha. Wenn es also ähnlich schnell heiss wird, ist es schlussendlich ja Hans-wie Heiri, wann wir das Salz hinzugeben. Wenn wir es erst danach hinzugeben, können wir die Spaghetti ein paar Grad früher in&#8217;s Wasser legen, aber das können wir ja auch so <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Somit sehe ich in der Information keinen wirklichen, tieferen Nutzen im täglichen Gebrauch. Ausser um sie dann anzuwenden, wenn mir jemand beim Kochwasser reinreden will &#8211; haha.</p>
<p><strong>Und das müssen wir jetzt alles einfach so glauben.</strong></p>
<p><strong></strong>Nein, das finde ich nicht. Ich werde jetzt schnell Onkel Google befragen und schauen, ob es eine fundierte und nicht nur errätselte Erklärung gibt. (Das muss es doch geben, bin ja wohl kaum der Einzige, der sich das je gefragt hat)</p>
<p>*gooooooooooooogle*</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2001/15/200115_stimmts_salzwass_xml" target="_blank">Die Zeit</a>, weiss alles. In <a href="http://www.zeit.de/2001/15/200115_stimmts_salzwass_xml" target="_blank">diesem Artikel</a> der Zeit Online wird beschrieben wie&#8217;s wirklich ist. Lustigerweise findet man heraus, dass Salzwasser sogar etwas schneller heiss wird, als normales Wasser. <em> Sehr interessant!</em> Aber ich glaube, der Grundtenor und vorallem die Erkenntnis, dass es schnurzpiepegal ist, wann und wie man es tut, stimmen absolut überein.</p>
<p>Jetzt hab ich lust auf Spaghetti <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Cheerio, der Pfoff</p>
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		<title>iPhone 4R bereits in Arbeit?</title>
		<link>http://www.enjor.ch/2010/07/27/iphone-4r-bereits-in-arbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wen ich auf Facebook eine/n meiner Freunde nennen darf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wen ich auf <a href="http://www.facebook.com/pfoffie" target="_blank">Facebook</a> eine/n meiner Freunde nennen darf, hat es vielleicht schon mitgekriegt. Wenn aber nicht und für alle, die diese Chance noch nicht hatten, poste ich es hier noch einmal. Das erste promo-Bild des nächstjährig erscheinenden Nachfolgers vom brandneuen <a href="http://www.apple.com/chde/iphone" target="_blank">iPhone 4</a> &#8211; Das iPhone 4R:</p>
<p><a href="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2010/07/iphone.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1291" title="iPhone 4R - Jetzt mit Empfang" src="http://www.enjor.ch/wp-content/uploads/2010/07/iphone-300x225.jpg" alt="iPhone 4R - Jetzt mit Empfang" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Zugegeben, es wieder offiziell noch ernst gemeint. Der scharfsinnige Betrachter hat auch bestimmt die Fussnote <em>mockup by pfoffie</em> gesehen. Und der Pfoffie, ja, das bin ja bekanntlich ich.</p>
<p>Ich führte mit dem Wedda gestern eine <em>überraschend </em>nette Mail-Konversation in welcher erwähnte, dass das nächste iPhone bestimmt iPhone 4E (für Empfang) heissen würde. Die Idee fand ich toll, ich hab sie dann an die Realität angenähert, indem ich aus dem E ein R (für Reception, ebenfalls Empfang einfach auf englisch). Zuhause habe ich dann dieses (hoffentlich) an die aktuellen iPhone 4 Promotionen erinnernde Bild gemacht. Nebst dem offensichtlich veränderten Logo (soll übrigens an das 3GS erinnern) und Text, habe ich noch was anderes angepasst, das bisher noch niemandem aufgefallen ist. Ob&#8217;s wohl einem/einer der Blogleser/innen auffällt?</p>
<p>Ansonsten&#8230; Halte ich mich jetzt mal aus dem ganzen Antennengeschwafel raus. Ich will mir zuerst selber ein iPhone kaufen, bevor ich mir diesbezüglich eine Meinung mache.</p>
<p>Was meint Ihr?</p>
<p>cheerio iPfoffie</p>
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		<title>Seine Seelenverwandten im Internet finden&#8230;</title>
		<link>http://www.enjor.ch/2010/07/26/seine-seelenverwandten-im-internet-finden/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 10:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>

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		<description><![CDATA[... und das nur, indem man einige Fragen in's Internet  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und das nur, indem man einige Fragen in&#8217;s Internet stellt oder welche von anderen beantwortet. Das scheint an Hochstaplerei zu grenzen. Aber in einer Zeit, in welcher das nichtssagende und doch so aufwertende Produktattribut <em>magisch</em> langsam aber sicher zum Meistbenutzten wird, mache ich mir diesbezügich keine Sorgen.</p>
<p>Aber wie komm&#8217; ich denn jetzt überhaupt darauf, mit solch unglaublicher Headline die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen? Ganz einfach, weil man genau das jetzt kann. Und zwar mit <strong><em><a href="/soulmate" target="_blank">SoulMate</a></em></strong> &#8211; Einer Webapplikation, die es seit Heute Morgen gibt und welche ich dieses Wochenende entwickelt habe.</p>
<p>Ich hatte diese Idee schon vor etwa drei oder vier Jahren. Die Idee war eine Dating-Seite, auf welcher man ausser einem Benutzernamen und der E-Mail-Adresse nichts angeben muss. Dann würde man eine Frage oder einen Satz schreiben, welcher von anderen als Gut oder Schlecht bewertet werden kann. Man selbst beginnt danach, Sätze oder Fragen von anderen zu bewerten und sollte man jemandes Satz mögen, der den eigenen auch mag, ja dann, kann man mit jener Person in Kontakt treten.</p>
<p><strong>Und das ist jetzt <em><a href="/soulmate" target="_blank">SoulMate</a></em>?</strong></p>
<p>Zugegeben, nein, nicht wirklich. Ich arbeitete das Konzept letztes oder vorletztes Jahr etwas aus und dachte, man sollte auf die Aussagen reagieren können und dies dann auch wieder bewerten. Und genau das ist es nun, nur soll es in keinem Fall eine (reine) Dating-Applikation sein. Da man von seinem Gegenüber weder das Geschlecht noch etwas über das Aussehen weiss, kann es gut sein, dass man halt leider nur wen findet, der halt einfach zu einem passt. Einen Soulmate halt.</p>
<p><strong>Gut, und was ist <em><a href="/soulmate" target="_blank">SoulMate</a></em></strong><strong> nun genau?</strong></p>
<p>Am Besten meldet man sich gleich an und findet es heraus. Es kostet nichts und ist schnell gemacht. Einfach auf <a href="http://www.enjor.ch/soulmate/?pg=register" target="_blank">http://www.enjor.ch/soulmate/?pg=register</a> und los geht&#8217;s. Sobald man sich eingeloggt hat, kann man auf eine der vorbeifliegenden Fragen klicken, sie bewerten und beantworten. Und dann abwarten, oder selber beginnen, Fragen zu schreiben.</p>
<p>So ich hoffe, ich habe ein bisschen euer Interesse geweckt. Was haltet ihr von dieser Idee? Solltet ihr es wirklich testen und euch fallen irgendwelche Dinge auf, die man verändern oder verbessern könnte, zögert nicht, sie mir auf soulmate@enjor.ch mitzuteilen.</p>
<p>Cheerio &#8211; der Pfoulmate (haha.. foul!)</p>
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		<title>Kurzgeschichte: Diese Strasse, dieses Haus</title>
		<link>http://www.enjor.ch/2010/07/14/kurzgeschichte-diese-strasse-dieses-haus/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 21:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[ausserirdische]]></category>
		<category><![CDATA[Glastür]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo meine liebsten Leser. Es ist mal wieder so weit:  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo meine liebsten Leser. Es ist mal wieder so weit: Eine Geschichte drang sich mir auf, die schnell und kurz erzählt werden wollte. Sie ist weder Auto- noch sonstwie Biographisch. Mehr zum Hintergrund danach.</p>
<p><strong>Diese Strasse, dieses Haus</strong><br />
Als ich zum ersten Mal merkte, dass etwas absolut und ganz und gar nicht stimmen konnte, war es schon zu spät. Ich war schon zu tief in deren Fängen. Aber das war ich ja, laut Ihnen, sowieso schon seit jeher.</p>
<p>Wahrscheinlich begann es an dem Punkt, als meine Frau mich verließ. Ich soll zwar nicht schreiben, dass sie mich verlassen habe, aber das ist mir egal. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich damals erst angefangen hat, aber ich halte es für erwähnenswert.</p>
<p>Wir waren ein wunderbares Paar. Verbunden auf eine Art, die ich jetzt noch kaum fassen kann. Und dann verlässt sie mich &#8211; von einem Tag auf den Anderen.</p>
<p>Wo wir gerade von Anderen sprechen &#8211; Ich traf damals ihre Mutter. Ich mochte sie, wusste ich doch damals nicht, dass sie eine von ihnen ist.</p>
<p>Es ging mir gut, immer besser mit der Zeit. Schlussendlich gar sehr gut. Ich musste sie überwunden haben. Es bot sich ein neuer, besserer Job an und ich nahm ihn fröhlich an.</p>
<p>Da sah ich es zum ersten Mal: Dieses Haus.</p>
<p>Ich kümmerte mich nicht darum, obwohl es doch eindeutig eine ganz spezielle Faszination in mir weckte. Die Arbeit war toll. Anfangs hatte ich das Gefühl, das Haus wäre weit von meinem Arbeitsplatz entfernt. Doch es schien Monat für Monat, Woche um Woche, immer näher zu kommen. Auch der Weg zur Arbeit und zurück fühlte sich immer kürzer. Meine Uhr jedoch, bewies natürlich jeden Tag, dass mein Gefühl falsch war.</p>
<p>Eines Morgens aber, konnte ich schon aus der Wohnung das Dach des Hauses ausmachen. Ich wusste, das konnte nicht sein. Es war gerade der letzte Arbeitstag der Woche und ich entschied mich, etwas mehr über dieses Haus herauszufinden.</p>
<p>Anscheinend wurde es im Namen eines städtischen Heiligen erbaut. Lange Zeit, so schien es, wurde es auch zu religiösen Zwecken gebraucht. Später war es ein höher gestelltes Wohnhaus und zuletzt, ja, zuletzt war es ein Haus für geistig behinderte Menschen. Ein Irrenhaus. Und jetzt, ja was war es jetzt? Ich konnte es nicht herausfinden.</p>
<p>Am Samstag zeigte es meinem Fenster schon seine Eingangstür und ich entschied, es genauer zu untersuchen.</p>
<p>Ich klingelte, niemand antwortete. Ich klopfte, niemand antwortete, aber die knorrige, alte Tür schwang leicht knarrend nach innen auf. Ich betrat den staubigen Gang und durchquerte ihn langsam. Der Boden unter mir knarrte und knackte bei jedem Schritt. Ich fühlte mich aufgehoben, absolut sicher. Selbst als ich ihn sah, diesen Schatten, fühlte ich mich noch immer absolut und vollkommen wohl.<br />
Dann trat er in&#8217;s Licht.</p>
<p>Ich schrak zurück. Sah Ich doch auf einmal diese Uniform, dieses fremdartige Gesicht und diese bösen Augen. Ich rannte durch den Gang, zurück auf die Strasse und schaute mich um. In meiner plötzlichen Furcht hatte ich gar das Gefühl, mein Haus wäre schon wieder etwas näher gekommen.</p>
<p>Ein Irrenhaus fraß unsere Nachbarschaft. Eines war mir nun klar: Ich musste umziehen.</p>
<p>Gesagt, getan. Zwei Monate später wohnte ich eineinhalb Stunden davon entfernt. Nach meinem treffen der dritten Art entschieden sie sich zwar offenbar, sich wieder von mir zu entfernen. Trotzdem wollte, nein, musste ich weg von da. Mein Job blieb gut. Auf einmal wurde ich nicht mehr gebraucht. Der Job, das Einkommen &#8211; auch sie verließen mich, wie meine Frau es tat.</p>
<p>Mein täglicher Weg veränderte sich. In eine andere Richtung, ein anderes Dorf. Ein anderes Leben. Die unheimliche Begegnung, das böse Haus. Sie begannen langsam zu verbleichen, wurden zu scheinbaren Träumen aus einer anderen Zeit &#8211; gar einer anderen Welt.</p>
<p>Und dann traf ich sie wieder, ihre Mutter. Sie sagte, sie müsse mir etwas zeigen. Ich folgte ihr natürlich. Etwas war seltsam, diese Strasse, sie kam mir unheimlich bekannt vor. Ich konnte sie aber nicht zuordnen.</p>
<p>Unser weg endete vor einem hohen Haus. Sie drang mich, es zu betreten, was ich auch tat. Eine Glastür öffnete sich vor mir und ich trat ein. So automatisch, wie sie sich aufgeschoben hatte, schob sie sich auch hinter mir wieder zu. Es war ein modernes Gebäude. Ein langer, heller Gang erstreckte sich vor mir und ich begann, ihn entlangzulaufen. Ich bemerkte nicht, wie mit jedem Schritt das Geräusch unter meinen Füssen sich veränderte. Erkannte nicht, dass der Gang mit jedem blinzeln etwas dunkler wurde.</p>
<p>Am Ende des Korridors war eine Tür. Ich berührte die Falle und fühlte mich plötzlich an jenes Haus erinnert. Ich drehte mich in einem unerwartet heftigen Ruck um und sah, dass es wirklich genau jener Gang war, in welchem ich schon vor wenigen Monaten mit dem Unfassbaren kämpfte.</p>
<p>Ich rannte erneut raus. Draußen standen sie und der andere. Beide mit abnorm verzogenen, unglaublichen Gesichtern. Sie Sprachen in ihrer bizarren Fremdsprache und ich wusste, ohne etwas zu verstehen, dass sie über mich Sprachen.</p>
<p>Ich rannte weg, in meine Wohnung. Versuchte, mir einen Plan zu überlegen. Ich musste weg, so schnell wie möglich. Ich buchte ein Ticket für Ferien. Weit weg, ganz weit weg. Und schliesslich legte ich mich schlafen.</p>
<p>Mit dem Ticket sicher in der Tasche saß ich am nächsten morgen in der Garage und wartete auf das sich öffnende Tor. Ich staunte nicht schlecht, als ich den obszönen Akt der Ausserirdischen sah. Direkt vor meiner Einfahrt war dieses Haus entstanden. Alles passte, sogar die Strasse war da. Die Strasse schien so wichtig, und das obwohl sie absolut keine speziellen Merkmale oder Eigenschaften vorzuweisen hatte.</p>
<p>Ich fuhr los, zum Flughafen. Ich fuhr, es schien viel zu lange zu dauern. Mit einem Mal wurde mir erschrocken klar: Es war wieder diese Strasse. In einem scheinbar unendlichen Zyklus wiederholte sie sich. Die Umgebung veränderte sich immer, schien niemals gleich. Aber die Strasse, ja, sie war immer dieselbe.</p>
<p>Auf einmal erschien zwischen den zufällig scheinenden Häusern dieses eine. Ich raste vorbei, weiter in Richtung der totalen Geraden dieser Strasse. Wusste, es gab nur Flucht. Aber tief in mir befürchtete Ich, dass es keinen Ausweg geben würde.<br />
Und ich hatte Recht. Eine plötzliche, scharfe Rechtskurve und ich kam von der Strasse ab. Raste über eine enorme Wiese, einen leichten Hügel hoch und ungebremst darüber hinweg. Ich fand mich, noch immer rasend, inmitten einer unglaublich großen Kuhle wieder. In der Mitte sah ich das Haus und die Strasse. Den Anfang und das Ende der Strasse konnte ich nicht ausmachen, da beide neben dem Haus schnell in der Wiese verwucherten.</p>
<p>Mit einem lauten Knall raste ich in die Wand. Unzählige, nicht näher definierbare Teile zischten an mir vorbei. Es riss mich aus meinem Wagen, durch Wände, Türen und anderes.</p>
<p>Plötzlich kam ich zum Halt, es war dunkel und mein Name wurde gesagt. Ich drehte mich und lag sogleich auf einem Bett in einem hellen, sterilen Zimmer. Der Alien war da, starrte mich verzerrt an und bemühte sich in meiner Sprache.</p>
<p>Er forderte mich auf, alles aufzuschreiben, was passiert war.<br />
Jeden Tag kommt er nun und fordert die Geschichte von mir. Er sagt, er käme, bis ich es verstanden habe. Die Geschichte ändert sich niemals und trotzdem denke ich, ich verstehe es jetzt.</p>
<p>- Ende -</p>
<p>Die Inspiration zu dieser Geschichte kam von zwei Seiten. Die Idee hatte ich zum ersten Ma, äks ich merkte, dass ein Haus, welches ich jeden Tag Kreuze, ein eben solches Irrenhaus ist. «Was wenn ich eigentlich Insasse bin und das Gebäude wär die einzige Sache, die mich daran erinnern soll?» Die Idee dieser Frage reichte aber noch nicht aus. Da kommt Petra in&#8217;s Spiel. Sie, ihr Job und unsere Kommunikation haben mich immer wieder daran erinnert (und das ist absolut als Kompliment gemeint). Und Gestern im Zug war es dann so weit: Es schrieb. <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was haltet Ihr davon? Und wer kennt die Lösung zu diesem nicht sehr schweren Rätsel? (hahaha und ja, mich erinnert diese Geschichte auch an eine Buffy-Episode)</p>
<p>Cheerio the pfriter</p>
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		<title>Moon, Dorothy Mills und Daybreakers</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Review-Zeit! Der Titel des Posts verr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder Review-Zeit! Der Titel des Posts verrät natürlich schon, um welche drei Filme es sich handelt (Nein, es handelt sich nicht um einen Film mit dem Titel <strong>Moon, Dorothy Mills und Daybreakers</strong>). Und wer Gestern bzw. Vorgestern zu späten Stunden noch wach war und einer meiner heissgeliebten Facebook-Freunde ist, hat vielleicht sogar meine Statusmeldungen gesehen und kann sich &#8211; zumindest von zwei Dritteln &#8211; denken, was ich von den Filmen halte.</p>
<p>Für diejenigen, die Angst vor Spoilern haben oder nicht mehr lesen mögen, sage ich hier als Minireview gleich eines vorneweg: Ich halte alle drei Filme für Sehenswert. Dies lässt natürlich die Frage aufkeimen: Habe ich plötzlich ein Händchen für gute Filme oder ist meine Toleranzgrenze in&#8217;s Bodenlose gefallen? Das jedoch, kann ich nicht beantworten.</p>
<p>So, nun aber zu den einzelnen Filmen. Ich werde sie in der Reihenfolge des Titels behandeln. Wer aufgepasst hat wird merken, dass diese Reihenfolge <em>umgekehrt alphabetisch</em> ist. Das liegt aber nicht etwa daran, dass ich möglicherweise gerne alles umgekehrt alphatisiert darstelle, nein, dies ist nur eine nach favorisierung sortierte Liste. Angefangen mit dem Film, den ich am Besten finde:</p>
<p><strong>Moon</strong></p>
<p>In der Zukunft unseres Planeten (oder der Gegenwart von diesem in einem Paralleluniversum) hat man endlich etwas gefunden, dass das Wort <em>Energie</em> entschmutzt. Eine saubere Energiequelle. <em>Helium-3</em>. Jenes sei supitoll und wird auf dem Filmtitelgebenden Erdbegleiter, dem Mond, aus dem Gestein geerntet.</p>
<p>Diese Aufgabe kann natürlich nicht (nur) eine Maschine übernehmen. Es braucht menschliche Unterstützung. In diesem Falle von Sam Bell, einem Angestellten der Firma, die dieses Helium-3 auf dem Mond gewinnt. Er hat einen 3 Jahresvertrag der in zwei Wochen ausläuft. Das bedeutet, dass er in 14 Tagen endlich seine Frau und seine Tochter wieder sehen wird.</p>
<p>Doch es geschieht ein Unfall, der für Sam alles verändert.</p>
<p>Ich gebe zu, independent-Produktionen haben für mich immer einen gewissen Reiz. Wenn dann auch noch bekannte(re) Schauspieler dabei sind, die ich mag, wird&#8217;s doppelt interessant. Moon legte diesbezüglich sogar noch einen Obendrauf und hatte einen von Clint Mansell eingespielten original Score. Clint Mansells sound kennen einige wohl von <em>Requiem for a Dream</em> und vielleicht sogar von <em>The Fountain</em>. Clint Mansell ist der einzige Filmscore-Komponist, dessen Name ich kenne (okay, ich kenn&#8217; auch Hans Zimmer, Carter Burwell und Angelon Badalamenti &#8230; aber C. Mansell ist mein Favorit haha) und für mich eigentlich ein Garant für ein wunderbares Score.</p>
<p>Somit haben wir das perfekte es-gefällt-rené-Setting: SciFi, schiere unbekanntheit und Clint Mansell. Ich war mir also ziemlich sicher, dass ich den Film mögen würde. Aber, bei Erwartungen bin ich ja immer sehr vorsichtig. Ich beschnitt somit meine tollen Erwartungen und erhoffte mir einfach einen <em>wenigstens einigermassen unterhaltsamen</em> Film.</p>
<p>Aber ich wurde &#8211; natürlich und ganz offensichtlich &#8211; absolut positiv überrascht und meine originalen Erwartungen wurden sogar übertroffen. Nicht nur die schauspielerischen Leistungen (vorallem die des Roboters *haha*) sind genial, auch die Story ist wunderbar und tief, auch (oder gerade weil) die <em>unerwartete Wendung </em>keine ist. Noch was zu jenem Roboter&#8230; Ich glaube fast, er ist etwas vom Besten an dem Film.</p>
<p>Mehr kann und ich will ich hier dazu nicht sagen. Ausser einem: Wenn ihr nur einen meiner Heute reviewten Filme ansehen wollt, dann schaut euch diesen an.</p>
<p>Und um das ganze noch zu untermauern, hier noch der Trailer:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/twuScTcDP_Q&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/twuScTcDP_Q&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>So, jetzt wo wir das haben, auf zum gestörten Mädel:</p>
<p><strong>Dorothy Mills</strong></p>
<p><strong></strong>Wenn es etwas gibt, dass mich mehr anzieht, als britische Filme, dann sind es französische Filme. Wenn sie dann auch noch irische Koproduktionen sind&#8230; Dann ist es doppelt toll. Ich gebe bei diesem aber zu: Mein Freund hat ihn ausgewählt. Ich hätte wohl nach diesem Trailer nicht unbedingt ja dazu gesagt, aber, ich wurde &#8211; wieder!!! &#8211; positiv überrascht.</p>
<p>Das nicht wirklich heisse Mädel Dorothy Mills hat ein Problem: Sie ist ein bisschen &#8211; bis sehr &#8211; gestört. Ihre Probleme beginnen, als sie als Babysitterin <em>im Wahn</em> auf das Kind mit einer Babyflasche einschlägt. Eine nette Psychologin, deren Name ich vergessen habe, macht sich auf, Dorothy zu helfen, bzw. ihren Fall zu übernehmen. Sie ist sich anfangs sicher, dass Dorothy einfach nur eine multiple Persönlichkeitsstörung hat. Je mehr die Zeit und damit die Tage vergehen, um so klarer scheint ihr zu werden, dass hier mehr abgeht, als sie bis jetzt gedacht hat.</p>
<p>Ich darf hier nicht mehr sagen, die Twist des Filmes ist nämlich (aber nicht leider) so durchschaubar, dass ich niemandem den Spass nehmen will, <em>endlich mal</em> selber auf das Ende zu kommen. Es gab für uns einige Möglichkeiten, die sich aber nacheinander abrollten bis nur noch eine Lösung da war. Somit ist <em>Dorothy Mills </em>eine tolle Geschichte, die sich schön vor den Augen des zuschauers enfaltet und auf ein tolles und erwartetes Ende hinausläuft. Die, für mich zumindest, allesamt unbekannten Schauspieler geben sich allerbeste Mühe und legen somit eine glanzleistung ab. Schärfstes Augenmerk ist dabei auf diese Dorothy zu legen, denn sie macht von allen den besten Job.</p>
<p>Mystery und ein bisschen Psychologie &#8211;  ein wirklich sehenswerter Film, von welchem ich natürlich auch einen Trailer hab. Moi, the Trailermachine!</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c5fyGe1qCL4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/c5fyGe1qCL4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Und zuguterletzt und nach all dem Nichtvorhandensein von Blut, schreiten wir weiter zu den Vampiren, den</p>
<p><strong>Daybreakers</strong></p>
<p>In der Zukunft unseres Planeten (und auch in der Zukunft eines möglichen paralelluniversums) haben sie gewonnen: Die Vampire. Weit über neunzig Prozent der Menschen sind in den späteren 2010er Jahren auf die <em>andere Seite </em>gewechselt und führen ihr Leben &#8211; bzw. ihren Tod &#8211; als Vampire. Es ist ein vollfunktionierendes Wirtschaftssystem auf dem Leben und er Existenz der früheren Menschen aufgebaut worden. Alles scheint perfekt ausser einer Kleinigkeit: <em>Das Blut geht aus.</em></p>
<p>Der Film behandelt einen relativ kurzen Lebensabschnitt von Ed, einem Vampir der nach einem Ersatzstoff für Blut sucht. Sein Leben wird aus der Bahn geworfen, als er auf Menschen trifft, die scheinbar eine <em>Heilung</em> gegen das Vampirsein gefunden haben.</p>
<p>Eine meiner häufigsten Überlegungen zum Thema der Vampire war immer, was passieren würde, wenn sie die Oberhand gewinnen und (fast) alle Menschen verwandelt oder getötet hätten. Dieser Film zeigt in wunderbar komponierten Bildern auf, wie dies dann so wäre. Er zeigt auch eine für mich nicht wirklich nachvollziehbare (auch wenn ich den <em>Vorgang</em> zu verstehen glaube) Art auf, die Vampire von ihrem Vampirsein zu erlösen.</p>
<p>Ausser den wirklich gekonnt gefilmten und bearbeiteten Bildern, der paar mehr oder weniger originellen Ideen (zB., dass die Vampire endlich mal wieder kein Spiegelbild haben) und der netten Action hat der Film ziemlich wenig zu bieten. Die Geschichte ist sehr plump (Nicht Avatar-plump, sondern Plump-plump) und durchschaubar.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist der Film sehr unterhaltsam. Es muss ja nicht immer alles eine Message haben, ne? Natürlich gibt&#8217;s jetzt auch wieder einen Trailer.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ayYiMygqlfo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ayYiMygqlfo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Ich hoffe, am End&#8217; konnt ich euch für wenigstens einen dieser Filme aufwärmen.</p>
<p>Cheers, der Pfoff</p>
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		<title>Schwule und Blutspenden</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ach, das war Heute mal wieder was.

Ich dachte im Zug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, das war Heute mal wieder was.</p>
<p>Ich dachte im Zug &#8211; vollkommen zufällig &#8211; daran, einmal Blut spenden zu gehen. Wär ja cool, evt. rettet&#8217;s jemandes Leben, ne? Eine halbe Stunde später erhalte ich eine SMS meiner Heldin, die mir sagt, dass Schwule kein Blut spenden dürfen.</p>
<p><strong>ähm, wie bitte?</strong></p>
<p>Das dachte ich mir und fragte nach, woher sie das wisse. <a href="http://www.20min.ch/news/basel/story/10332746" target="_blank">Sie weiss es von hier</a>. Anscheinend geht es hier um eine Art Subgesetz, das schon lange bestehen muss, da es offensichtlich klar sein müsste.</p>
<blockquote><p>Ein homosexueller Mann darf in der Schweiz kein Blut spenden. «Diese Sicherheitsvorkehrung ist notwendig, da Schwule häufiger HI-Viren im Blut tragen als Heterosexuelle», so Rudolf Schwab, Direktor des Blutspendedienstes.</p></blockquote>
<p>Was für eine tolle und überhaupt nicht schubladisierende Aussage. Nicht, dass ich bestreiten will, dass die HIV-Infizierung bei Schwulen häufiger wäre. Ich <em>weiss es nicht </em>und werde mich auch bestimmt nicht auf das Niveau herablassen und mir irgend eine Statistik suchen, die das Gegenteil beweist. Statistiken sind meiner Meinung nach erwiesenermassen für&#8217;n Arsch &#8211; und das meine ich nicht Positiv.</p>
<p><strong>Wie auch immer </strong></p>
<p>Bei der Kreation einer solch bizarren Regelung sollte man sich vielleicht zuerst auch mal überlegen, warum die AIDS-Prävention bei vier von fünf Spots Heterosex zeigen und nur einmal zwei Dudes die sich nageln. Laut einigen jener bösen Statistiken, denen offensichtlich die AIDS-Prävention vertraut, sei es nämlich so, dass die Anzahl an Neuerkrakungen bei heterosexuellen Menschen kontinuierlich steige, während sie in der Schwulenszene langsam stagniere.</p>
<p>Wie gesagt, ich gebe nichts auf Statistiken. Aber wenn es etwas gibt, woraus wir einen Schluss ziehen können, ist es folgendes: Es <em>gibt </em><strong>faktisch</strong> und fernab jeglicher Statistiken oder Hochrechnungen HIV-Infizierte jeglicher sexueller Ausrichtungen (auch wenn <em>Sodomisten</em> sich wohl eher Tollwut holen *haha*). Somit ist ein HIV-Test sowieso in jedem Blutspende-Fall unabdingbar und damit diese Diskussion über den Auschluss irgendeiner Gruppe vollkommen fehl am Platz.</p>
<p><strong>Schwöttuhaftige Stümperhaftigkeit</strong></p>
<p><strong></strong>Es ist aber natürlich auch wieder typisch: Der Homo will heiraten, will Kinder adoptieren und setzt sich irgendwelche Prides und Demos ein. Sich aber mal auf eine wirkliche Diskriminierung zu konzentrieren, das kann man nicht.</p>
<p>Cheers Pfoff</p>
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		<title>LOST: Entangled? Das Serienfinale</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war es endlich soweit: Meine Lostkumpels und ic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es endlich soweit: Meine Lostkumpels und ich fanden endlich die Zeit, um unsere FOUND-Party zu veranstalten. Kernereignis dieser <em>Party</em> war das Schauen der allerletzten Episode von LOST. Und für alle die dies bisher noch nicht wussten: Ja, LOST wurde, nach Sechs Seasons, die sich wie 12 anfühlten, abgeschafft. Ich werde mich hier jetzt ein bisschen über diese Episode auslassen, mich darüber fragen und erzählen, was ich denke, dass passiert ist und was passieren hätte können (oder sollen). Somit wird der folgende Post Spoiler (dt. Verderbies) enthalten&#8230;</p>
<p><strong>Meine Hoffnung</strong></p>
<p>Im Vorfeld hatte ich, trotz dem <a href="http://www.enjor.ch/2007/01/21/all-good-things-come-to-an-end/" target="_blank">ALIAS-Fiasko</a> (welches ich damals offensichtlich nicht für ein Fiasko hielt *haha*), die Hoffnung, dass die letzte Staffel und Episode von LOST wirkliches Licht in&#8217;s Dunkel bringen würde. Ich hoffte auf Antworten zu <em>Was ist die Insel?</em> oder <em>Wer kam wann warum wohin und woher?</em></p>
<p><strong>Meine Befürchtung</strong></p>
<p><strong></strong>Seit eben vorher erwähntem Fiaske lag mir aber natürlich auch die Angst vor einem Abschluss ohne Antworten im Magen. Eine letzte Episode, die nicht beantwortet, sondern abschliesst. Oder eine Episode die sogar noch mehr Fragen aufwirft.</p>
<p><strong>Das Ende</strong></p>
<p><strong></strong>Nun, was war&#8217;s denn nun? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Vorallem aber ein Abschluss.</p>
<p>Das Finale der fünften Staffel endete ja damit, dass die gute Juliette die Bombe detonieren liess, mit welcher unsere Protagonisten verhindern wollten, dass alles überhaupt jemals passieren würde. Die sechste Staffel begann dann damit, dass eben jene Protagonisten, auch welche, die schon lange tot gewesen waren, wieder im Flugzeug sind, über die Absturzstelle hinüberdüsen und heil in LAX ankommen. Man denkt, wow, die haben&#8217;s ja wirklich geschafft und <em>whatever happened, happened </em>doch gar nicht so wirklich und unbedingt.</p>
<p>Gleichzeitig gab es auch noch eine <em>andere Zeitlinie</em> welche eigentlich die <em>normale</em> ist. Dort hat&#8217;s irgendwie nicht so richtig geklappt und der <em>incident</em> war schon immer eine Atombombe &#8211; tja <em>whatever hap&#8230;</em> In dieser besagten, normalen, Zeitlinie stirbt die gute Juliet, die fast alle toll fanden, und sagt als Geist noch schnell: <em>it worked.</em> Was für alle Zuschauer klar bedeutet: Oh, es hat geklappt, darum sehen wir diese andere Dingsbumsblabla wo&#8217;s gar nie passiert ist. Später stellt sich aber heraus, dass sie mit <em>it worked</em> nicht den Versuch, eine andere Realität zu erschaffen, sondern einen <em>Apollo-Riegel </em>zu ergattern, gemeint hat.</p>
<p>Ganz genau: Denn schlussendlich, und das war der grossartige, wichtige und tiefgründige Inhalt der letzten Episode, waren alle im Flashsideways (wie sie die Welt wo&#8217;s nicht geschah nannten) schon tot. Der Flashsideways war also eine Art Fegefeuer&#8230;</p>
<p><strong>Meine Meinung</strong></p>
<p>Also wir haben da diese Insel. Die hat voll die gangstrigen Features wie Autoheilung, Autoabtreibung, Zeitreisen, einem Rad, dass die Insel verschiebt (jaja, das gehört zum Zeitreisen), Elektromagnetismus, ein böses Monster aus Rauch und noch so vielem mehr. Es ist also eigentlich die absolute inbrunnst einer Wunderinsel, wo scheinbar alles möglich ist&#8230; und die Lösung für die alternative Zeitlinie ist <em> David Lynch???</em></p>
<p>Das, meine guten drei Leser, die diese Episode schon sahen und deshalb bereits jetzt lesen, verstehe ich nicht. Was machen diese Flashs überhaupt für einen Sinn, wenn es sich nur um das Afterlife der Protagonisten handelt? Logisch können Sie damit eine superkuschelige <em>Wir treffen uns jetzt grad alle wieder-</em>Sequenz durchziehen, das hätten Sie doch aber auch mit einer vollkommen anderen Lösung gekonnt.</p>
<p>Ansonten war die letzte Episode toll. Sie war spannend, interessant und sogar rührend. Und dassoll man ja auch nicht unterschätzen.</p>
<p><strong>Mein Lösungsvorschlag</strong></p>
<p><strong></strong>Was man meiner Meinung nach hätte machen können ist folgendes: Das ausstöpseln des Lichts hätte funktionieren  können und während all die Losties in dieser intrareligiösen Kapelle sitzen, würde die Insel zerstört und die Seeeeeelen herüberwandern&#8230; Oder sie wären nochmal timegetravelt, hätten verhindert die Insel von Anfang an untergehen lassen und dann wär auch irgendwie alles zusammengekommen. Es hätte natürlich und eigentlich den Tod jedes Inselmitglieds nachsich gezogen, was aber vollkommen irrelevant wäre, weil die in der Kapelle sich ja an alles erinnern und somit beide Geschichten gleichzeitig in ihnen weiterleben.</p>
<p><strong>Meine Erklärung</strong></p>
<p><strong></strong>Nach der Episode herrschte bei uns ein leichter Grad der Verwirrung: Waren sie jetzt schon die ganze Zeit tot? Dass Kate und die anderen aus dem fliehenden Flugzeug auch dort sind, bedeutet, dass das Flugzeug abgestürzt ist, oder? &#8230;</p>
<p>Meiner Meinung nach ist es so: Jenes ultraunsinnige Fegefeuer existiert Zeitübergreifend &#8211; Das wird ja auch vom Christlichen Schafhirten so gesagt. Wir wissen somit nicht, <em>wann</em> die anderen gestorben sind. Wir wissen also nicht, <em>was</em> passiert ist, nachdem sie zurückgekehrt sind, ob sie überhaupt zurückgekehrt sind. Wir wissen auch nicht, wann&#8217;s mit Hurley und Ben aus war. Was wir wissen ist einzig, dass sie irgendwann starben oder sterben werden, was ja aber auch in der Natur der Sache des Lebens liegt.</p>
<p><strong>Meine Fragen</strong></p>
<p><strong></strong>Nichtsdestotrotz gibt es noch einige, wirklich einige, offene Fragen, die vielleicht jemand beantworten kann, der nicht Ich ist.</p>
<ul>
<li>Warum würden Jack und Juliet ein Fegefeuer erfinden, in welchem sie und nicht Jack+Kate bzw. Sawyer+Juliet heiraten?</li>
<li>Warum sollte sich Say-IT! ein Afterlife basteln, in welchem er nicht mit seiner östlichen Schnecke zusammen ist?</li>
<li>Warum findet Juliet es wichtig zu sagen, dass das rausholen des Apollo-Riegels wichtig war?</li>
<li>Warum wurde Jack nicht zu einem Rauchmonster?</li>
</ul>
<p>Weiter gibt es noch so viele andere Fragen und offene Punkte zu LOST, dass ich mich kaum an alle erinnern kann.  :)</p>
<p>Aber, und das muss einfach wirklich nochmal gesagt sein: Ich bin zwar traurig, dass es vorbei ist, aber trotzdem zufrieden damit, wie und dass es aus ist.</p>
<p>cheers, euer Pfoffie</p>
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		<title>Happa Kantrabass-Tag!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 10:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfoffie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ahr habt rachtag galasan. Haata ast - andlach! - Ka [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ahr habt rachtag galasan. Haata ast &#8211; andlach! &#8211; Kantrabass-Tag!!!</p>
<p><strong>Was ast dar Kantrabass-Tag?</strong></p>
<p>Dar Kantrabass-Tag ast dar Tag, an walcham man das Kantrabass-Laad, das man aas dar Kandhaat kannt, ahrt. Da kannst das Kantrabass-Laad nacht??? Haar ast aan Lank daza: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Chinesen_mit_dem_Kontrabass" target="_self">Wakapadaa</a>. Wahrschaanlach hast da nan aach schan varstandan waram as gaht.</p>
<p><strong>Was macht man am Kantrabass-Tag? </strong>(haha, fahlarfraa tratz Kantrabass-Tag!)</p>
<p>As gabt varschadana Tradataanan, was man am Kantrabass-Tag machan kann. Schlassandlach ast as jadam aanzalnan abarlassan, anwaawaat ar/saa dan Kantrabass-Tag nachgaht. Das wachtagsta ast, dass man mandastans aanan Satz am Tag sagt, dar nar aanan Vakal anthalt. Man kann aach zwaschan aanagan Satzan ammar mal waadar aan Wart adar Satz sagan, dar nar aanan Vakal hat. Daa ganz hartan Kantrabass-Fans jadach, wardan dan ganzan Tag nar aanan Vakal varwandan&#8230; Das ast dann abar schan bratal hart! <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da maastan Taalnahmar antschaadan sach am Margan baam Aafstahan, walchan Vakal saa daasas Jahr nahman wallan. An maanam Fall, waa man saaht, ast daasar Vakal das <strong>A</strong>. <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Was far aan tallar Blag-Past!</strong></p>
<p><strong></strong>Ach haffa, ahr habt mach varstandan and macht avantaall aach mat? <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>chaars, aaar Pfaffaa (Das haasst nacht Pfarrar) <img src='http://www.enjor.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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