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iPhone 4R bereits in Arbeit?

Dienstag, 27. Juli 2010

Wen ich auf Facebook eine/n meiner Freunde nennen darf, hat es vielleicht schon mitgekriegt. Wenn aber nicht und für alle, die diese Chance noch nicht hatten, poste ich es hier noch einmal. Das erste promo-Bild des nächstjährig erscheinenden Nachfolgers vom brandneuen iPhone 4 – Das iPhone 4R:

iPhone 4R - Jetzt mit Empfang

Zugegeben, es wieder offiziell noch ernst gemeint. Der scharfsinnige Betrachter hat auch bestimmt die Fussnote mockup by pfoffie gesehen. Und der Pfoffie, ja, das bin ja bekanntlich ich.

Ich führte mit dem Wedda gestern eine überraschend nette Mail-Konversation in welcher erwähnte, dass das nächste iPhone bestimmt iPhone 4E (für Empfang) heissen würde. Die Idee fand ich toll, ich hab sie dann an die Realität angenähert, indem ich aus dem E ein R (für Reception, ebenfalls Empfang einfach auf englisch). Zuhause habe ich dann dieses (hoffentlich) an die aktuellen iPhone 4 Promotionen erinnernde Bild gemacht. Nebst dem offensichtlich veränderten Logo (soll übrigens an das 3GS erinnern) und Text, habe ich noch was anderes angepasst, das bisher noch niemandem aufgefallen ist. Ob’s wohl einem/einer der Blogleser/innen auffällt?

Ansonsten… Halte ich mich jetzt mal aus dem ganzen Antennengeschwafel raus. Ich will mir zuerst selber ein iPhone kaufen, bevor ich mir diesbezüglich eine Meinung mache.

Was meint Ihr?

cheerio iPfoffie

appleTV rockt!

Montag, 19. April 2010

Ich kann mich noch erinnern, als ob’s Gestern gewesen wär’. Es war aber, wie unvorstellbar, nicht einmal in dieser Dekade sondern im wunderbaren Jahr 2006. Steve Jobs, der wahrscheinlich bekannte CEO und Head-of-everything (auch HOE abgekürzt *räuspr*) von Apple, kündigte «one more thing» an. Dieses  Thing nannte er damals iTV und ich fragte mich nach der Präsentation nur eines: «Warum bitte, sollte sich dies jemals jemand kaufen?»

Was ist denn AppleTV?
appleTV ist ein Gerät, dass man neben den Fernseher, also den namensgebenden TV stellt und mit diesem verknüpft. Weiter verknüpft man das appleTV mit einem Computer, mit welchem es über iTuens synchronisiert. Dies ist somit ganz ähnlich dem iPod mit nur einem kleinen Unterschied: appleTV macht diese Synchronisierung übers WLAN. Dies geschieht über’s WLAN weil’s bei appleTV eben genau darum geht, dass man keinen Computer im Wohnzimmer haben muss.

Wenn man nun – auch noch während das Gerät im Hintergrund synchronisiert – den TV einschaltet, sieht man eine schöne Übersicht mit allen Filmen, aller Musik und allen Fotos die man auf dem synchronsierten Computer besitzt. Und damit sollte sich der nutzen von appleTV auch selbst erklären: Mit diesem Gerät kann man alle Musik und dazu die Bilder auch im Wohnzimmer geniessen, ohne dass man ein Notebook direkt am TV anschliessen oder eine CD/DVD brennen müsste – und das Beste: Alles funktioniert natürlich in HD-Qualität.

Aber, fragt Ihr euch oder mich jetzt vielleicht, warum benutzt du nicht genanntes Notebook oder machst es so wie ich und installierst ein Windows Mediacenter?
Diese 1.5 Fragen sind natürlich berechtigt und deshalb werde ich sie auch beantworten.

Die Notebook-Variante
Sie fällt aus folgenden Gründen aus:

  1. Man muss auch das Notebook zuerst synchronisieren
  2. Man muss entweder vorm TV sitzen um etwas zu starten oder benutzt ein Wireless Keyboard (appleTV benötigt nur eine kleine Fernbedienung mit 6 Tasten)
  3. 50% der Notebooks müssen zum Betrieb aufgeklappt sein
  4. Es braucht Einrichtungszeit:
    - Jedes Mal wenn man es benutzen will, muss man es holen und verbinden
    - Wenn man Pech hat verliert man jedes Mal die Auflösungseinstellungen

Die Mediacenter-Variante
Zugegeben: Diese Variante ist schon einiges besser aber auch dort gibt es Nachteile

  1. Das Mediacenter muss spezifisch eingerichtet werden.
  2. Es ist zwar wahrscheinlich offener und lässt freien Datenzugriff usw. zu – bietet aber keine gute und so perfekt verwobene Synchronisierungsmethode wie appleTV an
  3. Und auch hier gilt, wenn man Pech hat, verliert man immer mal wieder die Auflösungs- oder andere Einstellungen.

Was spricht also für appleTV?
Das ist ganz einfach:

  1. Es konfiguriert sich selbst. Man verbindet sich mit dem WLAN und dem Computer – danach geschieht alles automatisch im Hintergrund.
  2. Es kennt das TV-Gerät und sendet darauf abgestimmte Signale.
  3. Das Gerät braucht kaum platz und sieht – wem’s gefällt – Apple-haft Schick aus.
  4. Es ist perfekt mit dem iTunes des Hostcomputers verwoben.
  5. Ist eine Datei nicht oder noch nicht verfügbar (also noch nicht synchronisiert) wird sie trotzdem gleich per Stream abgespielt und währenddessen gespeichert. (Es gibt kein: ‘Diese Datei existiert nicht oder ist noch nicht vollständig übertragen’)
  6. Mehrere Computer können sich mit dem appleTV verbinden. Es kann zwar nur einer seine Dateien auf dem Gerät zwischenlagern, aber alle Computer aus dem Netzwerk können – ohne Qualitätsverlust – ihre Musik, die Fotos oder Filme (auch in HD) streamen.

Zugegeben, Apple hatte damals nicht das Rad neu erfunden und ich war auch nicht überzeugt damals, 2006. Aber der immer stärkere Wunsch, Musik und auch die Ferienfilme usw. die ich auf dem Computer besitze, auf dem TV-Screen zu sehen und im Wohnzimmer zu hören, hat mich schlussendlich überzeugt, dem Ganzen eine Chance zu geben. Und ich bin froh, dass ich es getan habe. Ich denke zwar noch immer nicht, dass Apple damit ein Sensationsprodukt oder gar ‘etwas neues’ erfunden hat, aber sieh haben’s auf jeden Fall besser gemacht, als alles andere ähnliche, was ich bisher sehen durfte.

Aus gewissen Gründen nahm ich mir ja vor, appleTV zu hacken. Es gibt da im Internet zum Glück legale Möglichkeiten, die appleTV Box insofern auszubauen, dass sie mehr Videoformate, andere Programme usw. zulässt. Ich habe dies ausprobiert und eigentlich wenig überrascht festgestellt, dass ein solcher Hack die ganze appleTV Box langsamer und extrem schwerfällig macht. Dazu kam, dass diese zusätzlichen Programme alle vollkommen wirr und unschön generiert und dargestellt wurden. Schlussendlich habe ich mich dann umentschlossen. Ich werde auf die mir zuerst so wichtig erscheinenden Zusatzfunktionen verzichten und meine bisherigen Videos einfach in’s appleTV-Format umwandeln. Dies zugunsten der vor dem Hack so einfachen und schönen Handhabung des Geräts.

Man kann sich diesbezüglich natürlich wieder darüber monieren, dass ich mich geschlagen gebe und für meine Videos nun das proprietäre, böse Apple-Format benutze. Man kann sagen, dass ich deshalb ein Idiot bin und mich vielleicht etwas mehr auf’s hacken einlassen, länger probieren hätten sollen. Ich frage aber dagegen: Das alles nur, damit ich DivX-AVI-Dateien abspielen kann? Ging’s mir bei diesem Kauf nicht eben genau darum, dass ich mich nicht auf solche Gehirn- und Nervenzerreissende Einrichtungsarbeiten konzentrieren muss? Und dazu kommt, wenn ich bedenke dass eine dieser Apple .m4v-Dateien nur etwa 75% der Grösse eines solchen anderes Formates bei gleicher Qualität haben, frage ich mich doch, warum ich nicht schon längst mit diesem Format arbeite. Weil dann wär’ ich ja wirklich ein Idiot :)

Abschliessend kann ich dazu und auch zur ganzen Apple-Frage einfach nur noch sagen: Sie sind vielleicht nicht die besten Entwickler und auch nicht die sympathischste Firma, aber wenn sie eines können, dann ist es «die absolut einfache und intuitive Handhabung» immer perfekt zu gewährleisten.

cheerio vom Pfoff, der wohl mal wieder viel zu glorifizierend geschrieben hat. :)

Opera 10.50 – Ein weiterer Meilenstein

Dienstag, 2. März 2010

Wer mich kennt, der weiss auch von meiner unantastbaren liebe zum Opera-Browser. Diese scheinbar unerschütterliche Liebe wurde jedoch vor kurzem einem leichten Beben unterzogen, als ich herausfand, dass die aktuelle Version (damals 10.10) einen einzigen CSS3-Standard nicht unterstützt. Es wäre ja eigentlich kein wichtiger Style (es handelte sich um automatische Schatten bei Objekten), aber ich war mehr als schockiert, dass es etwas zu rendern gab, dass Firefox und Safari konnten, der Opera aber nicht. (Ja, der IE kann es auch nicht, aber was kann der IE schon? [jajaja, er konnte Schattierungen schon viel früher und blah, da die aber nie weiterentwickelt wurden und noch immer scheisse sind und aussehen, kann er es NICHT])

Ich habe mich dann ein bisschen herumgelesen usw. und gesehen, dass es genau an jenem Tag, vor wenigen Wochen, eine Betaversion des neuen Opera 10.50 gab. Ich lud ihn herunter, testete ihn, fand ihn toll und deinstallierte ihn wieder. Warum hast Du das getan?, fragt Ihr euch vielleicht. Ganz einfach: Was will ich als Webdev mit einer Beta die der Normalo-User (dem man nur schon schwer den Opera an sich schmackhaft machen kann) sowieso nicht hat? Ich sagte mir also: Warten wir halt, bis die finale Version verfügbar sein wird … in so 2 – 3 Monaten. Und ich erwartete gleichzeitig, dass “in 2 – 3 Monaten” nicht vor Oktober sein wird *haha*.

Aber, wie das Leben und die hammerharten Entwickler von Opera so spielen, gibt’s die neuste Version schon Heute.

Aber ey, bitch, was cha die denn?

Das, meine holden Leser, werd’ ich euch jetzt gleich mitteilen:

  1. Der neue Opera sieht superschick und perfekt in alle Windows-Versionen integriert aus. Er verliert dabei unnütze Designelemente und bleibt trotzdem Elegant. (natürlich!)
  2. Man kann neu einzelne Tabs als Privat-Tabs deklarieren. Was man dort macht, bleibt geheim und wird nirgendwo gespeichert.
  3. Die viel schnellere Website-Darstellung und Javascript-Engine freuen natürlich vor allem mich und andere Webentwickler. Aber auch als normaler Websitesurfer wird man finden: Wow, das ging aber schnell!
  4. HTML5 Standards werden viel besser unterstützt. Da wäre der Video-Tag und eben diese Schattierungen. Dazu kommen noch ganz andere Sachen, die man aber nicht nennen muss, denn für den Benutzer gilt: Hauptsach zletscht gsehds schön us!!
  5. Dazu kommen die schon bekannten, aber noch immer wunderbar tollen Standardfeatures:
    - Tabs bleiben immer im Browser, yeah! Mit einem Klick ist man alles los, aber keine Angst: Der Opera wird sich merken, was man offen hatte … Es geht nichts verloren!
    - Opera Unite! Der supereinfache Service, mit welchem man seinen eigenen Computer zum Webserver machen kann. Fotos oder Dateien austauschen und noch viele andere Dinge machen kann.
    - Die fast unendliche Vielfalt an Möglichkeiten, wie man den Opera seinem eigenen Geschmack und Nutzen anpassen kann. Über andere Skins und die 100% anpassbaren Symbolleisten ist alles möglich.
    - Opera Turbo … Hast du gerade eine schlechte Leitung? Bist du über’s Handy auf dem Netz? Dann kannst Du Opera Turbo aktivieren! Es wird Bilder automatisch in komprimierter Form von einem dedizierten Opera-Server laden!
    - Und wer noch keinen Mailclient oder einen Feedreader hat, kann Opera auch gleich noch dafür gebrauchen.
  6. Alles andere und mehr gibt’s hier zu lesen: http://www.opera.com/browser/features/

Abschliessend muss man einfach sagen: Der Opera ist ein unglaublicher Kraftprotz, den man einfach lieben muss! Ihn als den besten Browser zu bezeichnen ist das Mindeste, denn er gewinnt auch auf so vielen anderen Ebenen die Ehre, eine der besten Applikationen für den Computer schlechthin zu sein.

cheers, pfoffie – the opera-fanatic

Das iPad – Müll oder Must-Have?

Donnerstag, 28. Januar 2010

Zugegeben: Apple kennend war ich im Vorfeld des gestrigen Anlasses mehr von Befürchtungen als von Hoffnung erfüllt. Ich befürchtete, das iPad, iSlate oder iWhatever würde nichts anderes als ein grosses iPhone sein. Ein Gerät, eingeschlossen in sich selbst, ohne die Möglichkeit der normalen Computerbenutzung. Andererseits hoffte ich natürlich, unrecht zu haben. Hoffte auf ein Gerät mit Peripherie und eine neue Mac OS Version.

Und, was haben wir jetzt gekriegt? Ein MacBook Air mit Multi-Touchscreen und ohne Tastatur. Es fragt sich nun: Ist das etwas Gutes oder etwas Schlechtes? Ich für meinen Teil sage, dass es etwas Gutes wäre, wäre analog dem MacBook Air ein vollständig funktionierendes Mac OS installiert. Dies ist jedoch nicht der Fall.

So jetzt aber, was hat’s und kann’s denn nun, dieses Päd?
Fast alles was ein iPhone kann, also:
Musik hören, Videos schauen, Websites browsen, Apps herunterladen, Sound herunterladen…
… Alles ausser alles, was eine Kamera braucht oder mit dem Mobilfunknetz zu tun hat.

Steve Jobs preist jedoch das iPad nicht einfach als vergrössertes iPhone an, nein er sagt, es sei eine Mischung zwischen iPhone und Notebook. Somit hat es auch Features von einem Notebook integriert:
Man kann den Desktop Hintergrund anpassen. (Die Menge applaudiert)
Alle anderen, möglichen, Notebook-artigen Anwendungen, muss man  sich im Appstore holen, wo es zum Beispiel das Microsoft Office Word ähnliche Apple iWork Pages für knappe 10$ zu kaufen gibt.

Des Weiteren kann man das iPad mit der iBooks-App auch als wahrscheinlich augenfeindlichen Amazon Kindle-Abklatsch verwenden.

Dies alles, ganz ehrlich gesagt, klingt für mich schon eher nach der Kategorie Müll.

Wenn man jedoch den Anwendungsbereich des Gerätes ein bisschen Anpasst, kann man es indes jedoch noch ein bisschen Aufwerten. Es wird dadurch zwar niemals ein Must-Have aber zumindest ein cooles und zum Teil sinnvolles Gadget für Menschen, die sich dies Leisten können oder wollen.

Ich kann mir gut vorstellen, das iPad in einer Hauptfunktion als schönen, digitalen Bilderrahmen in meine Wohnung zu stellen. Mit der richtigen App kann dieser digitale Bilderrahmen dann vielleicht sogar als Fernbedienung für Musik und anderes in der Wohnung dienen. Dass man damit dann auch noch Zeitung lesen, Spiele spielen und andere seltsame Dinge machen kann, darf nett, interessant und vielleicht ab einem gewissen Datum sogar von Vorteil oder gar super sein. Es sollte aber nicht der Kaufgrund sein. Denn eines steht fest:

Wer ein Touchscreen Tablet will, der kauft sich lieber eines der bereits vorhandenen, erprobten  Dinger, die es seit nahezu tausend Jahren gibt und welche mit richtigen Computersystem funktionieren.

Zum Schluss noch ein Gedanke zur Frage: Wird das iPad ein ähnlich erfolgreiches Produkt wie es das iPhone und der iPod waren und sind?

An die Intelligenz der Menschen appellierend würde ich sagen: Nein, das wird es nicht. Eine schockierende Aussage eines Freundes Gestern Abend jedoch, zeigt mir, dass Apple wahrscheinlich auch dieses Mal gewinnen wird:

Ein Facebook-Freund postete auf eben diesem, dass er ein solches iPad haben will. Die Reaktion eines anderen solchen Freundes war: “Warum? Es kann doch gar nichts!?” Und nun die schockierende Rereaktion des Ersteren: Was hast du erwartet? für das erste Tablet kann es schon sehr viel! (schockierend, oder nicht?) Ich muss an dieser Stelle einfach noch einmal betonen: TabletPCs gab es schon vor und wird es auch noch nach dem iPad geben.

Fazit: Kauft es Euch, wenn Ihr’s schön oder interessant findet, aber nicht, wenn Ihr denkt, Ihr braucht es. Denn brauchen tut man es in keinem Fall.

Und jetzt, als feines Leckerli für alle die englisch verstehen:

Das ECHTE iPad!

cheers Pfoffie

Endlich: Die WordPress-iPhone-App!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Schon seit einiger Zeit gibt es die iPhone App für WordPress. Sie war dazu gedacht, die Möglichkeit zu geben, unterwegs und überall neues zu posten. Das klingt super und funktionierte auch toll – Solange man einen WordPress.com-Account und keine eigene Installation (wie enior eine ist) besass.
Den Pfolg, den ich früher auf Enjor pflegte, konnte ich somit problemlos füllen – aber enjor nicht.

Wie mir ging es scheinbar auch vielen anderen und ich entschloss mich, die WordPress App für Wertlos zu erklären.

Jetzt ist aber endlich ein Nachfolger erschienen. Ich schreibe diesen Post mit WordPress 2 für das iPhone – Und bisher bin ich sehr zufrieden! – Mal schauen wie’s dann online und gepostet aussieht :)

Die App ist übrigens gratis – das macht das ganze noch viel besser!! :)

… hoffentlich werd ich WordPress nun nicht für Twitterähnliche Miniposts vergewaltigen… obwohl… :)

cheeers und bis bald
pfoffie

SDK, iPhone, Apple, Microsoft, Arschloch-verhalten

Donnerstag, 31. Juli 2008

Da freut sich der Ottonormalverbraucher mit einigen Programmierkenntnissen auf ein iPhone, für welches er programme entwickeln kann.
fröhlich steckt er es am computer an. Fröhlich programmiert er mal irgendetwas. Fröhlich testet er es. Fröhlich versucht er’s auf’s iPhone zu übertragen.
hmmmmmmmmmmmmmm… geht nicht.
Er versuchts nochmal.
immer noch nicht.
er googelt.
keine lösung.
er cuil’d.
noch weniger lösung (Und da soll nochmal einer kommen und sagen “cuil ist viel besser als google” haha)
er schreibt im Apple-Dev-Forum eine Frage.
Sie wird beantwortet:

Um Software für das iPhone auf ein physisches Gerät zu übertragen, muss mindestens das “iPhone Developer Program Standard” abgeschlossen werden.

Apple geht anscheinend doch konkurs.
Man erinnert sich an diesen Beitrag: Apple Konkurs!

Ich sagte da, dass ich wütend wär’ weil Apple das iPhone SDK für einen mindestpreis von 99$ anbietet und es bei Microsoft für alles “Express” versionen gäbe, die aber nicht so viel können. Das stimmt jedoch nicht. Die express-versionen können alles, man darf die Software aber nicht verkaufen.

Später, nachdem ich das SDK heruntergeladen hatte, entschuldigte ich mich in einem weiteren Post: “Richtigstellung”

Und ich sagte reuevoll: “deshalb nun die Richtigstellung (…): Das SDK von Apple ist grundsätzlich gratis.”

Aber nun hat sich das Blatt gewendet. Wie ihr seht: Alles ist gratis, wenn ich’s jedoch irgendwie auf ein anderes iPhone laden will – WAS HEISST HIER EIN ANDERES!? … nochmal von vorn:
Wenn ich also etwas programmiere und das nun “in echt” auf meinem iPhone installieren will. GEHT ES NICHT. Weil ich dafür doch diesen 99$-Scheiss kaufen muss.

1. ich will mein iphone jetzt eigentlich gar nicht mehr
2. ich bin wütend
3. ich bin traurig
4. warum geht in letzter zeit alles, worauf ich mich freue, und irgendwie technischer natur ist, schief?
5. ich hasse apple

was sagt uns das?… “ätschbätsch, wir apple-hasser hatten immer recht und apple ist scheisse.”
(Jeder der einen Kommentar, ob geschrieben oder oral, im zusammenhang mit diesem Post gegenüber von mir von sich gibt, ist nicht mehr mit mir befreundet [Das ist DIE Chance, mich loszuwerden :) ])

Wie auch immer… Mac OS X ist tortzdem toll und besser als Windows und ich hab eigentlich auch lieber ein iPhone als mein bisheriges Nokia Dingens.

Somit scheint Apple trotz allem “the lesser of two evils” zu sein. Sozusagen “Lieber schwer verwundet als tot” oder so…

… spirituell will mir das wohl sagen: “Schalt endlich die Computer aus und zieh auf’s Land”

hach, ich wünschte Apple hätte wieder weniger als 1% Marktanteil.

greeez pf

MobileMe: Eine Apple Odyssee nimmt ihren Lauf

Sonntag, 13. Juli 2008

Hasstiraden und Hasstiraden…
MobileMe ist weiterhin unfertig – und selbst wenn’s fertig ist, scheint es, als ob auch die fertige Version nicht wirklich das bieten wird, was man von einem solchen Service erwarten kann.
Ich Leite gewisse E-Mails an me.com weiter (zb: pfoffie@enjor.ch) kann dann jedoch nicht mit dieser E-Mail antworten – das heisst, wer mir an pfoffie eine Nachricht sendet, kriegt wohl oder Übel eine Antwort von r.jossen@me.com – wie logisch ist das?
Ich kann online zwar E-Mail Ordner erstellen, für diese Aber keine Ordnerregeln machen – das kann sogar hotmail. hrm.

ich bin wirklich verärgert. Dass das ganze weiterhin im Opera nicht mal annähernd funktioniert ist da nur noch das Tüpfchen auf dem i.

Natürlich habe ich mich mit dem Apple-Support in Verbindung gesetzt, doch alles, was sie mir anbieten können ist, meinen mobileMe Account – und somit eine E-Mail-Adresse, die ich schon seit Jahren benutze – zu löschen.

Vielen Dank an Apple für dieses Arschloch-Verhalten.

So und jetzt: WUUSAAAA

und übrigens: Mir geht’s sonst super, danke :) hehe

Greez pf

MobileMe Nachtrag

Freitag, 11. Juli 2008

Es ist eine Frechheit was Apple hier rumpfuscht. Eine wahre, bodenlose Frechheit. Ich kenne gratis Webmail und -space Provider, die alle Browser unterstützen und eine Uptime von 100% haben. MobileMe funktioniert in diesem Augenblick – mehr als 24 Stunden nach dem “launch” – noch immer nicht. Auch im Safari, übrigens.

Schwache Leistung, ich fühle mich, als ob ich wieder in Microsoftien wär’… Aber, who cares?

Greeez

iGoogle ersatz "mobileMe" von Apple mehr als enttäuschend

Donnerstag, 10. Juli 2008

Da gibt’s in der ganzen iPhone Euphorie (welche ich nur bedingt teile, ich will das Teil euphorisiere es aber nicht) etwas, worauf man sich wirklich freut – und ich habe mich wirklich RICHTIG darauf gefreut. “mobileMe“, der neue Service von Apple, der .Mac ablöst. Das ganze wurde dargestellt als eine super webapplikation, welche EMail, Kalender, Photogalerien und einen Dateiserver vereinen. Also eigentlich eine bessere Version von iGoogle, welches ich momentan benutze, das mir bei jeder Browseröffnung nur von meinen aktuellen Terminen erzählt.
Demnach habe ich mich sehr gefreut und mich schon darauf eingestellt, “me.com” als meine neue Startseite in allen meinen Browsern einzustellen. So bin ich dann online und seh immer gleich ob ich neue Mails oder wichtige Kalenderdaten habe.

Nun aber Schock #1:
Aus Gewohnheit und weil er grad offen war tippe ich “me.com” im Internet Explorer 7 ein. Es kommt ein Prompt: “Internet Explorer 7 wird von mobileMe nicht vollständig unterstützt”
Ich denke mir: Peinlich peinlich, aber nuja, ist ja nicht mein Standardbrowser.
Ich öffne also Opera, den perfekten Browser, und gebe ein: me.com.

#2:
Ein schlimmeres Prompt: Ihr Browser wird von mobileMe nicht unterstützt, bitte benutzen Sie “Safari 3.bla” oder “Firefox 3.bla”

Dann öffne ich also den Firefox.
Ich kann mich einloggen und warte darauf, dass meine E-Mails angezeigt werde.

#3:
Ich warte und warte und warte und warte

Ich wechsle mal zum Test auf das Adressbuch, welches auch nach ungefähr 30 Sekunden angezeigt wird. Ich wechsle auf den Kalender.

#4
Keine Kalenderdaten. Es werden die Kalender angezeigt aber ich habe keine Termine.
… ich habe genug und denke mir, im Safari läufts bestimmt.

Ich öffne den Safari Browser und logge mich ein. Ich warte darauf, dass meine Mails angezeigt werden.
#5 Damit begonnen habe ich um 13:15 – jetzt, um 13:30 warte ich immernoch darauf.

… Das ganze ist echt eine total bescheidene Sache.

Man kann dazu sagen: nun gut, es ist eben noch nicht fertig.
Aber ich sage euch als Webapplikationsentwickler eines:
Von unserer Firma gibt es kein Webprojekt, dass nicht in ALLEN Webbrowsern läuft oder das so unfertig ist, wie dieser Müll. Wie kann es sein, dass ein Grosskonzern wie Apple nicht mal die Qualität eines kleinen schweizer Unternehmens mit weniger als 10 Programmierern erreicht? Und nein, unsere Projekte haben nicht weniger Umfang als diese mobileMe-Webapplikation.

Abschliessend: Über die Fehlfunktionen kann man ja hinwegsehen aber nur zwei Browser zu unterstützen und das ganze dann “Webapplikation” zu nennen grenzt an bodenlose Frechheit vorallem gegenüber Menschen, die wirklich Dinge erfinden, die “Webapplikationen” sind. Nur zwei Browser unterstützen kommt einer Applikation gleich, die man herunterladen und installieren muss.

Ich bin enttäuscht… @Dreamy: Du siehst, ich kann auch selbst hasstiradieren :)

greeez pf

Microsoft Support VS. Apple Support

Montag, 17. März 2008

Zweimal wurde ich nach Deutschland verbunden, zweimal hat man mir dort versucht zu helfen. Einmal war die Lösung, auf eine Box zu warten, welche eine leere Box drin hat um dort dann mein kaputtes produkt rein zu tun und danach auf das neue bzw. reparierte zu warten. Beim anderen mal war die Lösung dann, einfach alles zu löschen und neu zu beginnen – juhu.

Beide Supportlines waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auch waren es coole Gesprächspartner. Schlussendlich muss ich jedoch zugeben, dass mir der Microsoft support besser gefallen hat. Er war lustiger als der andere und konnte mich auch zufriedenstellender Beraten (Ich krieg ne neue Xbox). Der bei Apple war zwar auch nett und hatte wirklich Ahnung, worum’s geht, die Lösung, dass ich meine Backup-Festplatte neu formatieren musste, war jedoch nicht wirklich befriedigend (Auch wenn sie nur eine Datenkopie meiner anderen Festplatte ist).

So viel dazu. Beide sehr zuvorkommend und nett. Das ist überraschend, wenn ich an andere supporthotlines denke, welche ich schon wählen musste (e.g. Bluewin)