これは日本語です – Das ist Japanisch

Posted by: on Sep 6, 2011 in Pfoffie, Pfoffie, Sprache, Text | No Comments

Vor kurzem konnte ich für das Regiolive-Magazin des Zofinger Tagblattes (Meinem Arbeitgeber) einen kleinen Artikel über das Lernen von Japanisch schreiben. Natürlich will ich diesen auch mit euch teilen. Den Artikel findet Ihr natürlich auf der Regiolive-Website, im E-Paper und natürlich auch hier, gleich nachfolgend auf enjor.

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Japanische Zahlen: Darum ist das so schwer!

Posted by: on Jan 28, 2011 in Pfoffie, Sprache | One Comment

Was mir immer wieder auffällt, wenn ich mit Freunden spreche, ist, dass sie finden, Japanisch sei eine solch unglaublich schwere Sprache. Und dieser Aussage will ich auch gar nicht entgegen Reden, Japanisch ist schwierig, aber ist es denn wirklich so ausserordentlich schwierig?

Ein gutes Beispiel, das wir hier zur Veranschaulichung nehmen können, sind Zahlen. Die Japanische Sprache und somit auch die Japanischen Zahlen werden natürlich mit Japanischen Zeichen geschrieben (nicht in jedem Fall, aber das kann uns ja jetzt egal sein). Und natürlich werden die Zahlen auch anders ausgesprochen, als wir das tun. Nachfolgend mache ich eine Liste der Japanischen Zahlen.

Ziffer Zeichen Aussprache
1 ichi
2 ni
3 san
4 shi/yon
5 go
6 roku
7 shichi/nana
8 hachi
9 kyuu
10 jyuu

Wie man schon schnell erkennen kann: 4 und 7 haben zwei unterschiedliche Aussprachen. Ansonsten aber, vermittelt uns diese Tabelle eigentlich, dass dies durchaus etwas ist, was man lernen kann. Jetzt kommt aber die grosse Crux. Will damit anfangen, etwas zu zählen, verändert sich die Aussprache plötzlich absolut und fast nicht wiedererkennbar. Machen wir die gleiche Tabelle noch einmal und zählen Tage.

Zeichen Aussprache Aussprache der Zahl alleine
1. Tag 一日 tsuitachi ichi
2. Tag 二日 futshuka ni
3. Tag 三日 mikka san
4. Tag 四日 yokka shi/yon
5. Tag 五日 itsuka go
6. Tag 六日 muika roku
7. Tag 七日 nanoka shichi/nana
8. Tag 八日 youka hachi
9. Tag 九日 kokonoka kyuu
10. Tag 十日 tooka jyuu

Zugegeben, auch ich war schockiert und dachte: Oh mein Gott, das ist ja wirklich freakig und sowas haben wir auf deutsch ja überhaupt rein ganz und gar nicht! Oder etwa doch?

Machen wir dasselbe Spiel mal auf Deutsch. Wir schreiben die Ziffern, die einzelnen Worte und die Worte als Aufzählung auf.

Ziffer Aussprache Aussprache als Aufzählung
1 eins erster
2 zwei zweiter
3 drei dritter
4 vier vierter
5 fünf fünfter
6 sechs sechster
7 sieben siebter
8 acht achter
9 neun neunter
10 zehn zehnter

Die drei gelb hinterlegten Zahlen können nicht einfach vom Wortstamm + ter abgeleitet werden. Sie müssen auswändig gelernt werden. Zugegeben, es sind nur drei, im Japanischen ist es jede Zahl. Aber das ist nur bei Aufzählungen so. Schauen wir nämlich mal ein etwas anderes Thema an. Zehnerschritte.

In der Nachfolgenden Liste kommen alle Zehnerschritte als Zahlen, auf Deutsch, mit japanischen Zeichen, wie sie auf Japanisch ausgesprochen werden und wie man das auf Deutsch wiederum wörtlich übersetzen würde. Gelbe Zeilen sind auf Deutsch unregelmässig, rote auf japanisch und orange in beiden Sprachen.

Ziffern Deutsch Japanische Zeichen Japanisch Aussprache Wörtlich auf Deutsch
20 zwanzig 二十 ni-juu zwei-zehn
30 dreissig 三十 san-juu drei-zehn
40 vierzig 四十 yon-juu vier-zehn
50 fünfzig 五十 go-juu fünf-zehn
60 sechzig 六十 roku-juu sechs-zehn
70 siebzig 七十 nana-juu sieben-zehn
80 achzig 八十 hachi-juu acht-zehn
90 neunzig 九十 kyuu-juu neun-zehn

Wie man sieht, gibt es keine orangen oder gelben Zeilen. Und dazu kommen noch die Zahlen Elf, Zwölf, Sechzehn und Siebzehn. Natürlich gibt es auf Japanisch etwas mehr solche Ausnahmen, als es auf Deutsch gibt; Zumindest bei den Zahlen. Aber man muss auch sehen, dass diese Unregelmässigkeiten sich dann sehr oft mit den gleichen Regeln an anderen Orten wiederholen und somit quasi aufhören, unregelmässig zu sein.

Somit kann man natürlich sagen, dass Japanisch eine schwierige Sprache ist. Aber man kann so auch mal darüber nachdenken, wie schwierig Deutsch eigentlich ist.

Soviel zu meinem kleinen ausreisser nach Japan(isch).

cheerio, euer プフォっフィー

šingo ist bereit!

Posted by: on Sep 13, 2010 in Text | 10 Comments

Wie hoffentlich erwartet werde ich nun den Schleier vom seltsamen, vorhergehenden Post, lüften. Der Titel von diesem lautete ja bekannterweise šingo ešta redīd! Dies (und auch der ganze Rest des Posts) ist – trotz meines offenbar häufig fremdländisch scheinenden Schreiben – eindeutig als nicht-deutsch erkennbar. Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, hat vielleicht schon einige Male bemerkt, dass ich seltsame Dinge, auf seltsam scheinende Sprachen schreibe. Vor kurzem habe ich dort auch angetönt, dass ich eine Sprache erfinden will.

Achtung, achtung: Erinnerungsmodus.
Es wird wohl den Einen oder Anderen geben, der mein Blog schon länger liest. Kann sich vielleicht noch an dies erinnern: Hämyünú! Migitié… Ja, Sprachen – und vor allem dabei von mir selbst entwickelte solche – sind für mich nicht erst seit Gestern ein hochinteressantes Thema. Und wenn wir grad’ dabei sind: Ja, Migitié gibt es noch. Nicht, dass ich es viel bräuchte oder noch daran entwickeln würde. Aber die Schrift kommt noch immer ab und an zum Einsatz :D Aber das ist ein anderen Thema. Kommen wir zurück zu šingo.

Was ist šingo und wofür brauche ich das?
Anders als bei Migitié erfinde/erfand ich šingo nicht direkt für mich, sondern eher für Menschen in einer fiktiven Zukunft, welche alle dieselbe, eine zukünftige Weltsprache sprechen. Ich überlegte mir die Entwicklung dieser Sprache zuerst in erster Linie als reine Recherche zu entwickeln. Ich entschied mich aber später dazu, das Alles etwas ausführlicher auszutüfteln und dann einige – oder alle – Kaptiteltitel meiner nächsten Geschichte in dieser Sprache zu schreiben.

So habe ich das nun gemacht, schön getüftelt, gefeilt und bin schlussendlich auf das Resultat gekommen, dass ihr euch im vorherigen Post ansehen konntet. Bevor ich auf die Details zu dieser Sprache komme, noch einiges zum vorherigen Post. So könnt ihr ihn euch in’s Gedächtnis zurückrufen, versteht vielleicht schon ansatzweise meine Überlegungen und interessiert euch mehr dafür.

So, was also wollte uns der letzte Post sagen?
Vorneweg: Ich hatte einen Schreibfehler – aber ich muss ja auch in selber erfundenen, eigenen Sprachen noch immer ich bleiben haha. Das erste tan bei ia’to, tan ešta redīd: ai fāmiḡta šingo! müsste eigentlich ten heissen. Aber das ist ja nicht so schlimm.

Hier also nochmal der Text vom letzten Post auf šingo:

ia’to, ten ešta redīd: ai fāmiḡta šingo

mâ, šingo ešta nani?
šingo ešta fiqšonid end pafeqtid stu-go. “mošaid bred-dšin”, aid šin-stori, šingo fāmiḡtan dēr. ai qonfesta: âd “pafeqtid end logiqid” eštano honto. si hontoid sakai-go eštastu, ioidmor eštastu.

mēbi, iū īwenta iū: wai, ai šita tât šiong. posi eštašte, ai īsid desqribšontaštesi sõ go. honto ešta, ai hâfta plan: sõ go eštastu tšapta-tītel of neqstid stori. tū, ten sûrid ešta ioid rešerš.

end hīr, iūtī vũta: dō, â‘pel riaqta šinid go: [Bild]

ešta spā, hontono?

mormorid end lāfid grītī
Pfoffī

Und jetzt auf Deutsch:

Endlich, es ist bereit: Ich erfinde šingo.

Aber, was ist šingo?
šingo ist eine fiktive und perfekte Zukunftssprache. “Der letzte Bäcker”, meine neue Geschichte, šingo wird dort erfunden. Ich gebe zu: Die Anpreisung “perfekt und logisch” ist nicht wahr. Wenn es eine echte weltsprache geben wird, wird sie besser werden.

Vielleicht fragt ihr euch: Warum ich diesen Aufwand betreibe. Die Möglichkeit bestand, dass ich die Sprache einfach beschrieben hätte. Die Wahreit ist, ich habe einen Plan: Diese Sprache wird die Kapiteltitel der nächsten Geschichte. Auch ist es sicher eine gute Recherche.

Und hier, seht ihr: Wie Apple auf die neue Sprache reagiert: [Das Bild der "šingo-Tastatur" von Apple]

Das ist super, nicht wahr?

Viele und liebe Grüsse
Pfoffie

Ich habe versucht, die deutsche Version grammatikalisch so ähnlich wie der originale šingo-Text halten. Das ging natürlich nicht immer, da sich die Grammatik von šingo nur teilweise mit der vom hohen Deutsch deckt.

Was hat šingo denn für Attribute, was zeichnet es aus, warum ist es die perfekte Zukunftssprache?
Also, was macht šingo zu šingo. Da gibt es einige Punkte:

  • Das šingo-Alphabet:
    Das wahrscheinlich wichtigste Attribut von šingo ist das Alphabet. Ich habe mir dazu bereits bei der Entwicklung von Migitié gedanken gemacht. Ich sagte mir, ein besseres Alphabet als das unsere muss mit sprachbezogener (oder auch von diesen unabhängiger)  Unlogik aufhören. Hier gibt es – aus meiner Sicht – einigen nachholbedarf. Ich werde jetzt nicht all zu tief darauf eingehen, aber ich habe zb unlogische Buchstabenverbindungen (wie sch, ch, ie, ng).
    So stellt zum Beispiel das oft verwendete š stimmlich das deutsche sch dar.
    Weiter wird auch auf die Existenz von Grossbuchstaben aufgrund des Fehlens eines Mehrwerts verzichtet.
  • Die Grammatik:
    Singo baut auf einem einfachen Generiksatz auf: Subjekt-Verb-Objekt. Dies ist auch bei Deutsch, Englisch und noch vielen mehr normalerweise der Fall. Die jetzt bekannten Sprachen lassen jedoch – entstehungsbedingt – sehr viel Spielraum für grammatikalische Umordnungen und Anpassungen. Die erscheinen im ersten Augenblick handlich, erschweren das Schreiben und lesen aber mehr und sollten somit, wenn möglich vermieden werden.
  • Die Wortarten:
    In šingo gibt es nur zwei Wortarten: Nomen und Partikel. Die Partikel, eine kleinere Gruppe von Wörtern, werden gebraucht um einzelne Nomen, Adjektive oder Sätze zu verbinden oder ihnen einen anderen, weiteren Sinn zu geben. So gehören Worte wie aber, und, oder, dieser oder auch zu den Partikeln.
    Die Nomen auf der anderen Seite stellen immer den Wortstamm – als Nominalwort – dar. Mit Suffixen kann aus jedem Nomen ein Adjektiv, ein Verb und alles weitere erstellt werden. Die Chance von Schreibfehlern kann somit auf ein Minimum gesenkt werden.
    Ein Beispiel: fiqšon – auf Deutsch: Fiktion. Mit der Suffix “id” kann man aus dem Nomen Fiktion einfach das Adjektiv fiktiv machen: fiqšonid. Man könnte natürlich auch ein Verb daraus machen, aber nicht in jedem Fall machen die Verb-, Adjektiv- und anderen Formen einen Sinn. Es ist jedoch nützlich, Worte wie “hausig” oder “äpfeln”  einfach so benutzen zu können, wenn diese plötzlich notwendig werden würden.
  • Die Wortherkunft
    Wer den Text gelesen und ein bisschen geforscht hat – oder sich auch mal das Wort fiqšon angeschaut hat, wird erkennen: Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
    Ja, die Wortstämme aller wörter von šingo haben ihren Ursprung in irgend einer der momentan bekannten Weltsprachen. Dies hat mehrere Gründe: Zum Einen wird in meiner Geschichte šingo zum Grossteil von einer weltweiten Webcommunity generiert (zumindest das Vokabular). Dies hat natürlich zur Folge, dass Worte aus bereits bestehenden Worten entstehen und schlussendlich das beste, am einfachsten zu benutzende Wort gewinnt. (Einige Beispiele: mâ – fr: mais – aber / mēbi – en: maybe – vielleicht / honto – jp: honto – Wahrheit)
    Zum Anderen muss eine Weltsprache zwangsweise auf Bekanntem aufbauen. Ansonsten hat sie keine Chance, vom Gros der Menschen akzeptierbar und gar lernbar zu sein.

So, ich glaube, das war’s soweit mit šingo. Wenn jemand Frage(n) dazu hat, kann man natürlich gerne kommentieren oder mir ne Message zusenden.

Oh, nur noch etwas: Wer wissen will, wie der šingo-Post ausgesprochen klingt, kann sich das hier anhören:

So, das war’s – glaub ich – wirklich. Wie fandet ihr das Keyboard, das Apple (also ich :) haha) für šingo erfunden hat?

Cheerio, euer Pfoff, der Linguini.

Enjor readKana ist wieder da!

Posted by: on Okt 19, 2009 in Apps | No Comments

Im Januar dieses Jahres wurde als Enjor-Innovation ein Lerntool für die japanischen Kana-Schriftsätze (Hiragana und Katakana) vorgestellt. Im Feldversuch zeigte sich jedoch rasch, dass dieses Tool mit dem Namen readKana offenbar (noch) nicht benötigt wird. Durch die Serverumstellungen und Anpassungen an der Enjor-Website wurde readKana dann vor ungefähr zwei Monaten vom Netz genommen. Inzwischen scheint die Nachfrage vorhanden zu sein und deshalb habe ich mich dafür entschieden eine neue, intuitivere und schönere Version 2 zu erstellen. In Zusammenarbeit mit corrupt network haben wir das Design, sowie das usability-Konzept ausgearbeitet (Wobei hierbei die meiste Arbeit von Corrupt gemacht wurde). Interessiert, das neue Enjor readKana V2 auszuprobieren? Dann klicken Sie hier – oder besuchen Sie http://www.enjor.ch/readkana (auch mit Ihrem iPhone möglich)

Aber! Was ist readKana überhaupt?
Lernen Sie Japanisch? Wenn nicht, dann wird Ihnen Enjor readKana wahrscheinlich in keinem Bereich des Lebens nützlich sein können – leider! Aber gehören Sie vielleicht doch zu diesen Menschen, die Japanisch lernen, dann könnte Enjor readKana Ihren Lernfortschritt in unerwartete Höhen katapultieren!

Kennen Sie das?
Sie sehen ein Ihnen unbekanntes Japanisches Wort an. Es steht vor Ihnen in Hiragana oder in Katakana und sie versuchen es zu lesen. Obwohl Sie bereits alle Zeichen kennen, vielleicht sogar schon gut kennen, bereitet es Ihnen Mühe, neue Wörter in den Kana fliessend zu lesen? Es geht Ihnen somit wie den meisten anderen nicht-Japanern, die diese Sprache lernen. Durch das frühe Lernen von Kanji, rücken die Kana immer mehr in den Hintergrund. Auch beschäftigt man sich immer nur mit den einzelnen Kana und versucht beim Blick auf ein Wort eher zu erraten, welches es sein könnte, als es zu wirklich zu lesen.

Enjor readKana kann hier abhilfe schaffen!
Enjor readKana zeigt ihnen zufällige, meist unsinnige Kana-Folgen, welche es so fliessend wie möglich zu lesen gilt. Um es zu prüfen, gibt es einen Button, der den Kana-Text in Romaji (Römisches Alphabet) umwandelt.

Überzeugt und interessiert? Klicken Sie hier – oder besuchen Sie http://www.enjor.ch/readkana (auch mit Ihrem iPhone möglich)

Sie haben einen Fehler gefunden oder haben einen anderen Verbesserungsvorschlag? Kommentieren sie ihn doch in diesem Post oder schreiben Sie direkt eine E-Mail an pfoffie@enjor.ch

Vielen Dank für Ihr Interesse und viel spass!

pf.

readKana – Das beste Tool der Welt?

Posted by: on Jan 7, 2009 in Enjor, Ich, Pfoffie | 2 Comments

Ja, readKana ist wahrscheinlich mit Abstand das beste Tool der Welt. Aber natürlich nur dann, wenn man Japanisch lernt und seine Schwierigkeiten mit den beiden Kana-Paletten hat.

Schon überzeugt? readKana gibt’s hier: (readKana läuft sogar auf dem iPhone!)
readKana starten! (Der Link öffnet ein neues Fenster)

Mehr Informationen? Die gibt es jetzt…

Jeder japanisch Lernende kennt das Problem: Die einzelnen Kana (Katakana und Hiragana) auswendig zu lernen ist eigentlich relativ einfach. Wenn es jedoch darum, das ganze zu vertiefen – Die Dakuon und Handakuon und vorallem die Youon sind schon komplizierter und man merkt sie sich auch schlechter.

Wenn man aber alle Zeichen mal so langsam intus hat, bleibt die grösste Herausforderung meistens stehen: Das fliessende Lesen von Hiragana- bzw. Katakana Worten. Wenn man während der Lernphase bereits die Kanji behandelt, rücken die Kana immer mehr in den Hintergrund und man lernt einmal, wie ein Wort gesagt wird und merkt sich dann das Kanji. So bleibt das fliessende Lesen von Kana auf der Strecke.

Im Internet sowie als Desktopapplikationen gibt es einige Flashkarten-Tools, welche einem das erstmalige Lernen der Kana vereinfachen. Sie helfen einem aber nur wenig beim vertiefen und fast gar nicht dabei, die Kana fliessend lesen zu können.

Die Enjor Innovation

Dabei kommt Enjor readKana ins Spiel. Anders als alle anderen Flashkartensysteme zielt readKana nicht darauf ab, den Menschen die Kana beizubringen, sondern diese zu vertiefen. Wer also readKana benutzen will, sollte bereits Vorkenntnisse haben und die einzelnen Zeichen bereits kennen/können.

Die Innovation von Enjor readKana ist extrem einfach und genial zu gleich. Anstatt der Anzeige von einzelnen Kana, wird eine reihe zwischen 5 und 10 einzelnen Silben als “Wort” angezeigt. Man versucht nun dieses Wort so schnell, flüssig und korrekt wie möglich zu lesen. Wenn man dies getan hat, korrigiert man seine Aussage indem man das Wort in Romaji (den römischen Buchstaben) anzeigen lässt.

Es wird bewusst auf die Verwendung von “echten” japanischen Wörtern verzichtet – Alle Wörter sind zufällige Silbengebilde. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht japanische Wörter an der Form erkannt werden und einfach ausgesprochen werden. Der Lernende wird sozusagen gezwungen, das Wort genau anzuschauen und zu lesen.

Noch mehr Informationen gibt es hier: http://www.enjor.ch/sandbox/34/92/Enjor readKana/more

Jetzt überzeugt? readKana gibt’s hier: (readKana läuft noch immer auch auf dem iPhone!)
readKana starten! (Der Link öffnet ein neues Fenster)

Ich hoffe, dass readKana nicht nur mir was bringt :)

Greeez PF

私の猫が中国語出来ます。

Posted by: on Dez 17, 2008 in Pfoffie | One Comment

Ja, ihr glaubt es wahrscheinlich nicht, aber meine Katzen sprechen wirklich Chinesisch!
Neko, das Japanische Wort für Katze hat nämlich das Zeichen 猫. Das Zeichen heisst auch in China “Katze” und wird folgendermassen ausgesprochen: māo.
Und ob Ihr es glaub oder nicht, GENAU das sagen meine Katzen andauernd. :)

greez pf

Happy Birthday auf Chinesisch!

Posted by: on Nov 25, 2008 in Ich, Pfoffie, Seltsam | 3 Comments

Ein guter Freund von mir, der schmar, ist ja im moment in China. Da er weder auf “seltsamen” Websites noch per SMS erreichbar ist, ich mir über seine E-Mail nicht sicher bin und ich davon ausgehe, dass er immer mal wieder auf diesem Blog ist:

生日快乐

Für alle die das mal sagen wollen: shēng rì kuài lè

Um auch noch meinen Zusatzsenf dazu zu geben:
In Japan sagt man: “o tanjoubi omedetou”
Wobei man “tanjoubi” mit folgenden Zeichen schreibt: 生日

Wer genau aufgepasst hat: shēng rì und tanjoubi sind die beiden gleichen Zeichen. Beides heisst Geburtstag. Man schreibt in Japan und China Geburtstag (Die beiden Zeichen heissen einzeln übrigens “gebären” und “Tag” – wie abwegig) also gleich, sagt es aber vollkommen anders. geil, oder?

Nochmals: ALLES GUTE zum Geburtstag!

greeez pf

Die Schwierigkeiten der japanischen Sprache

Posted by: on Okt 27, 2008 in Du, Pfoffie?, Ich, Ich liebe..., Pfoffie, Seltsam | 2 Comments

“Du, Pfoffie, du lernst doch Japanisch… Ist das eigentlich schwer?”
Das werde ich immer mal wieder gefragt. Und auch wenn mich für diesen Post wahrscheinlich Hammer’sche Sanktionen erwarten (ich bin gefasst *haha*) habe ich mich trotzdem dafür entschieden, auf diese Frage einmal ein bisschen einzugehen.
Wen dasselbe auf Chinesisch interessiert, dem sei Hier bei SchMar geholfen.

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