Coraline – Yet another 3D-Movie?
Während in Amerika bei Filmtrailern zu 3D-Filmen bereits meistens 2D in ausgewählten Kinos steht, ist es doch hierzulande noch immer etwas spezielles, die Möglichkeit zu haben, einen Film im superschicken 3D anschauen zu können. Seit und mit Ice Age ist 3D jedoch supercool und super-in – sogar das einzige IMAX der Schweiz, das normalerweise nur kurze (und teure) Dokufilme zeigt, ist auf den 3D-Zug aufgesprungen.
Nach doch einigen 3D-Filmen, dazu vielleicht später mehr, habe ich am Sonntag noch Coraline in 3D geschaut. Alle Filme hatten etwas gemeinsam: Sie wurden für 3D gemacht. Die Story oder Charaktere der Filme blieben dabei mehr als nur weit auf der Strecke. Doch Coraline machte in den Trailern bereits einen anderen, besseren Eindruck.
Aber zuerst zur Geschichte. Das kleine Mädchen Coraline, relativ oft und von vielen fälschlicherweise Caroline genannt, zieht mit ihren Eltern in ein abgelegenes Haus. Die Eltern sind beide Schriftsteller – sie schreiben offenbar Bücher über Pflanzen. Sie haben keine Zeit für die kleine Coraline. Im Wohnzimmer findet Coraline eine kleine Tür, die aber zugemauert ist. In der Nacht, öffnet sich hinter der Tür aber plötzlich ein Übergang in eine Parallelwelt oder andere Dimension oder so. Die andere Welt sieht fast genau gleich aus, wie die normale – nur die Menschen sind anders. Allen voran Coraline’s andere Mutter. Sie scheint die perfekte Mutter zu sein, interessiert sich für ihr Kind und kocht! Aber die andere Welt und auch die andere Mutter scheinen nur, perfekt zu sein…
Trotz der Düsterness (wie ist die Nomen-Form von Düster?) und der skurril Charaktere ist Coraline eindeutig ein Kinder(-freundlicher-)Film. Die Story ist angenehm zu verstehen, hat keine grossartigen, komplizierten Twists und ist auch sonst geradlinig gestrickt. Klingt nach einem typischen 3D-Film: Die Story ist lahm, man angelt sich von 3D-Effekt zu 3D-Effekt und weiss schon von Anfang an, wie’s ausgeht. Aber nein, so ist das nicht!
Coraline ist zwar einfach gestrickt und hat seine langatmigen (fast langweiligen) Phasen. Der Film wird aber in der zweiten Hälfte richtig spannend und interessant. Man vergisst dabei manchmal vollkommen, dass man sich einen 3D-Film anschaut. Nicht, weil man es nicht mehr sehen würde, sondern weil man einfach mitten im Film ist – und dieser Effekt vollkommen natürlich und nicht aufgesetzt daherkommt.
Deshalb mein Fazit: Coraline gäbe wohl auch in 2D einen gelungenen, interessanten Film ab. Soweit ich weiss, läuft er noch ungefähr eine oder zwei Wochen. Man sollte also, wenn man die Möglichkeit hat, sich den Film anschauen gehen!
Und jetzt wird auf UP gewartet – einen Film, von welchem ich eine ähnliche Erwartung habe, wie ich es von Coraline hatte: Ein 3D-Film, der auch in 2D ein guter Film wäre.
greez pf
The last Mimzy
Während ich gerade Filme für meine Goodbye-URU Video am rendern war, erinnerte ich mich auf einmal daran, dass ich doch in der bluewin-tv Zeitschrift von irgend einem Film gelesen habe, welchen ich unbedingt schauen wollte. Durch’s Heft blätternd fielen mir durchaus einige Filme auf, die ich unbedingt mal ausleihen wollte, aber den einen, den ich meinte, fand ich irgendwie nicht.
Doch auf einmal stolperte ich darüber: The last Mimzy – GENAU! Der war’s ja. Ich abonnierte ihn gleich und begann zu schauen…
Unser kleiner Springinsfeld…
…Springinskleefeld, um genau zu sein. So heisst er/es nämlich, der/das Film/Monster Cloverfield. Auch bekannt als Klöpfie, wie ihn seine Mutti nennt. (Ja, denn das Monster aus Cloverfield ist nämlich ein Babymonster, das durchdreht und new york zerstört weil es gerade geschlüpft ist und seine Mutti nicht da ist – und das ist kein Witz, das stammt von einem offiziellen Statement hehe)
Und für Alle die nicht verstehen worum’s geht: Es geht um Cloverfield – Der wackeldibackel Film produziert von J.J. Abrams, dem Schöpfer abgesetzter Serienhits (siehe Lost und Alias) – Auch bekannt als Blair Witch + Spezialeffekte.
Wer immernoch keinen Durchblick hat… Es gibt einen Trailer!
… Die Kinofreie Geschichte und das unnütze Talent #523
Montag, Kinotag!
… Der Kinobesuch kostet läppische 10 schweizer Franken (so 6€) – Man kann also sorgenfrei auch den schlechtesten Film schauen gehn…
Kitag… Luzern… Oh Mein Gott??
Ich weiss, es gibt weitaus wichtigere und schlimmere News – doch ich war doch schon ziemlich geschockt, als ich heute morgen (frohen mutes und nichts ahnend) die folgende Seite öffnete:
Homoedie – Chuck und Larry
Geforced von einem mir wohlbekannten homo-community-member, machte ich mich heute auf den Weg, die Homoedie (hat im gegenzug zur Hotique nichts mit hotels zu tun) Chuck und Larry im Kino anzusehen. Für alle, die den wortwitz nicht verstehen, ist eine Homoedie eine Mischung aus Homo und Komödie, also eine Komödie über Homos (und homos sind solche, die mit dem eigenen geschlecht poppen [nicht mit sich selbst]).
Nuuun, wie auch immer, worum geht’s?
Es gibt zwei typen, abwegigerweise sind deren Namen Chuck und Larry und ehrlich gesagt, hab ich vergessen, welcher der welche ist. Auf jeden fall hat der eine zwei cranky goofen, ein jungenhaftes töchterchen und ein mädchenhafter sohn. Seine Frau starb vor ein paar jahren und er hat irgendwie verpasst, die Pensionsgelder anzufordern. Damit er die jetzt anfordern kann, muss er irgendwen heiraten. Er rettet dann – dummerweise für seinen freund – seinen besten freund vor dem sicheren Tode, welcher ihm verspricht “alles” zu tun im gegenzug.
- schwupps – Sind sie verheiratet und das ganze nimmt seinen lauf mit gayparties, klischees und Behörden.
Tönt dumm, sinn- und niveaulos? Das dachte ich mir auch – und deshalb hatte es der film leicht, mich positiv zu überraschen. Die Schauspieler sind – in meinen augen – wirklich klasse und auch das wichtigste an dieser art film – die komik – ist doch wirklich sehr passend platziert. Leider werden keine klischees verworfen – der film zeigt wiedereinmal eine ansammlung von standard-homos. Das ist aber in dem Fall nicht soooo schlimm, da es sich ja um eine Komödie handelt – oder so hehe..
Das beste am Film – und das sage ich aus einer tiefen schwulen Seele heraus – ist eindeutig Jessica Biel, ich liebe sie einfach
die will ich heiraten hehe
nun ähm, mehr weiss ich grad gar nicht… *gäähn* ich hoffe man merkt nicht zu sehr, dass ich müde bin wie anton (anton ist sehr müde).
also zusammengefasst -> Was nettes für’s kino aber fürs DVD-Möbel dann doch zu wenig lustig.
gähnende Grüsse, der Pfilm Pfoff
1408…
lasst uns mal sinnieren…
ES – Ok aber niemals so wie’s buch
Friedhof der Kuscheltiere – Gut, eigentlich
the green mile – sehr gut…
the storm of the century – eigentlich eher schwach…
Dreamcatcher – eigentlich ein scheissfilm, ne?
Desperation – eindeutig ein scheissfilm…
Vorallem die neueren Filme, welche mit Mr. King gebrandet sind, scheinen irgendwo spülklodeckel (haha) zu sein… deswegen war ich sehr skeptisch gegenüber “1408″… ich vermutete einen weiteren dieser langweiligen zu-teuer-für-b-movie-aber-trotzdem-schlechter-als-zweitklassig-Filme… ob’s ander’s kam…
