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Opera 10.50 – Ein weiterer Meilenstein

Dienstag, 2. März 2010

Wer mich kennt, der weiss auch von meiner unantastbaren liebe zum Opera-Browser. Diese scheinbar unerschütterliche Liebe wurde jedoch vor kurzem einem leichten Beben unterzogen, als ich herausfand, dass die aktuelle Version (damals 10.10) einen einzigen CSS3-Standard nicht unterstützt. Es wäre ja eigentlich kein wichtiger Style (es handelte sich um automatische Schatten bei Objekten), aber ich war mehr als schockiert, dass es etwas zu rendern gab, dass Firefox und Safari konnten, der Opera aber nicht. (Ja, der IE kann es auch nicht, aber was kann der IE schon? [jajaja, er konnte Schattierungen schon viel früher und blah, da die aber nie weiterentwickelt wurden und noch immer scheisse sind und aussehen, kann er es NICHT])

Ich habe mich dann ein bisschen herumgelesen usw. und gesehen, dass es genau an jenem Tag, vor wenigen Wochen, eine Betaversion des neuen Opera 10.50 gab. Ich lud ihn herunter, testete ihn, fand ihn toll und deinstallierte ihn wieder. Warum hast Du das getan?, fragt Ihr euch vielleicht. Ganz einfach: Was will ich als Webdev mit einer Beta die der Normalo-User (dem man nur schon schwer den Opera an sich schmackhaft machen kann) sowieso nicht hat? Ich sagte mir also: Warten wir halt, bis die finale Version verfügbar sein wird … in so 2 – 3 Monaten. Und ich erwartete gleichzeitig, dass “in 2 – 3 Monaten” nicht vor Oktober sein wird *haha*.

Aber, wie das Leben und die hammerharten Entwickler von Opera so spielen, gibt’s die neuste Version schon Heute.

Aber ey, bitch, was cha die denn?

Das, meine holden Leser, werd’ ich euch jetzt gleich mitteilen:

  1. Der neue Opera sieht superschick und perfekt in alle Windows-Versionen integriert aus. Er verliert dabei unnütze Designelemente und bleibt trotzdem Elegant. (natürlich!)
  2. Man kann neu einzelne Tabs als Privat-Tabs deklarieren. Was man dort macht, bleibt geheim und wird nirgendwo gespeichert.
  3. Die viel schnellere Website-Darstellung und Javascript-Engine freuen natürlich vor allem mich und andere Webentwickler. Aber auch als normaler Websitesurfer wird man finden: Wow, das ging aber schnell!
  4. HTML5 Standards werden viel besser unterstützt. Da wäre der Video-Tag und eben diese Schattierungen. Dazu kommen noch ganz andere Sachen, die man aber nicht nennen muss, denn für den Benutzer gilt: Hauptsach zletscht gsehds schön us!!
  5. Dazu kommen die schon bekannten, aber noch immer wunderbar tollen Standardfeatures:
    - Tabs bleiben immer im Browser, yeah! Mit einem Klick ist man alles los, aber keine Angst: Der Opera wird sich merken, was man offen hatte … Es geht nichts verloren!
    - Opera Unite! Der supereinfache Service, mit welchem man seinen eigenen Computer zum Webserver machen kann. Fotos oder Dateien austauschen und noch viele andere Dinge machen kann.
    - Die fast unendliche Vielfalt an Möglichkeiten, wie man den Opera seinem eigenen Geschmack und Nutzen anpassen kann. Über andere Skins und die 100% anpassbaren Symbolleisten ist alles möglich.
    - Opera Turbo … Hast du gerade eine schlechte Leitung? Bist du über’s Handy auf dem Netz? Dann kannst Du Opera Turbo aktivieren! Es wird Bilder automatisch in komprimierter Form von einem dedizierten Opera-Server laden!
    - Und wer noch keinen Mailclient oder einen Feedreader hat, kann Opera auch gleich noch dafür gebrauchen.
  6. Alles andere und mehr gibt’s hier zu lesen: http://www.opera.com/browser/features/

Abschliessend muss man einfach sagen: Der Opera ist ein unglaublicher Kraftprotz, den man einfach lieben muss! Ihn als den besten Browser zu bezeichnen ist das Mindeste, denn er gewinnt auch auf so vielen anderen Ebenen die Ehre, eine der besten Applikationen für den Computer schlechthin zu sein.

cheers, pfoffie – the opera-fanatic

Das iPad – Müll oder Must-Have?

Donnerstag, 28. Januar 2010

Zugegeben: Apple kennend war ich im Vorfeld des gestrigen Anlasses mehr von Befürchtungen als von Hoffnung erfüllt. Ich befürchtete, das iPad, iSlate oder iWhatever würde nichts anderes als ein grosses iPhone sein. Ein Gerät, eingeschlossen in sich selbst, ohne die Möglichkeit der normalen Computerbenutzung. Andererseits hoffte ich natürlich, unrecht zu haben. Hoffte auf ein Gerät mit Peripherie und eine neue Mac OS Version.

Und, was haben wir jetzt gekriegt? Ein MacBook Air mit Multi-Touchscreen und ohne Tastatur. Es fragt sich nun: Ist das etwas Gutes oder etwas Schlechtes? Ich für meinen Teil sage, dass es etwas Gutes wäre, wäre analog dem MacBook Air ein vollständig funktionierendes Mac OS installiert. Dies ist jedoch nicht der Fall.

So jetzt aber, was hat’s und kann’s denn nun, dieses Päd?
Fast alles was ein iPhone kann, also:
Musik hören, Videos schauen, Websites browsen, Apps herunterladen, Sound herunterladen…
… Alles ausser alles, was eine Kamera braucht oder mit dem Mobilfunknetz zu tun hat.

Steve Jobs preist jedoch das iPad nicht einfach als vergrössertes iPhone an, nein er sagt, es sei eine Mischung zwischen iPhone und Notebook. Somit hat es auch Features von einem Notebook integriert:
Man kann den Desktop Hintergrund anpassen. (Die Menge applaudiert)
Alle anderen, möglichen, Notebook-artigen Anwendungen, muss man  sich im Appstore holen, wo es zum Beispiel das Microsoft Office Word ähnliche Apple iWork Pages für knappe 10$ zu kaufen gibt.

Des Weiteren kann man das iPad mit der iBooks-App auch als wahrscheinlich augenfeindlichen Amazon Kindle-Abklatsch verwenden.

Dies alles, ganz ehrlich gesagt, klingt für mich schon eher nach der Kategorie Müll.

Wenn man jedoch den Anwendungsbereich des Gerätes ein bisschen Anpasst, kann man es indes jedoch noch ein bisschen Aufwerten. Es wird dadurch zwar niemals ein Must-Have aber zumindest ein cooles und zum Teil sinnvolles Gadget für Menschen, die sich dies Leisten können oder wollen.

Ich kann mir gut vorstellen, das iPad in einer Hauptfunktion als schönen, digitalen Bilderrahmen in meine Wohnung zu stellen. Mit der richtigen App kann dieser digitale Bilderrahmen dann vielleicht sogar als Fernbedienung für Musik und anderes in der Wohnung dienen. Dass man damit dann auch noch Zeitung lesen, Spiele spielen und andere seltsame Dinge machen kann, darf nett, interessant und vielleicht ab einem gewissen Datum sogar von Vorteil oder gar super sein. Es sollte aber nicht der Kaufgrund sein. Denn eines steht fest:

Wer ein Touchscreen Tablet will, der kauft sich lieber eines der bereits vorhandenen, erprobten  Dinger, die es seit nahezu tausend Jahren gibt und welche mit richtigen Computersystem funktionieren.

Zum Schluss noch ein Gedanke zur Frage: Wird das iPad ein ähnlich erfolgreiches Produkt wie es das iPhone und der iPod waren und sind?

An die Intelligenz der Menschen appellierend würde ich sagen: Nein, das wird es nicht. Eine schockierende Aussage eines Freundes Gestern Abend jedoch, zeigt mir, dass Apple wahrscheinlich auch dieses Mal gewinnen wird:

Ein Facebook-Freund postete auf eben diesem, dass er ein solches iPad haben will. Die Reaktion eines anderen solchen Freundes war: “Warum? Es kann doch gar nichts!?” Und nun die schockierende Rereaktion des Ersteren: Was hast du erwartet? für das erste Tablet kann es schon sehr viel! (schockierend, oder nicht?) Ich muss an dieser Stelle einfach noch einmal betonen: TabletPCs gab es schon vor und wird es auch noch nach dem iPad geben.

Fazit: Kauft es Euch, wenn Ihr’s schön oder interessant findet, aber nicht, wenn Ihr denkt, Ihr braucht es. Denn brauchen tut man es in keinem Fall.

Und jetzt, als feines Leckerli für alle die englisch verstehen:

Das ECHTE iPad!

cheers Pfoffie

SDK, iPhone, Apple, Microsoft, Arschloch-verhalten

Donnerstag, 31. Juli 2008

Da freut sich der Ottonormalverbraucher mit einigen Programmierkenntnissen auf ein iPhone, für welches er programme entwickeln kann.
fröhlich steckt er es am computer an. Fröhlich programmiert er mal irgendetwas. Fröhlich testet er es. Fröhlich versucht er’s auf’s iPhone zu übertragen.
hmmmmmmmmmmmmmm… geht nicht.
Er versuchts nochmal.
immer noch nicht.
er googelt.
keine lösung.
er cuil’d.
noch weniger lösung (Und da soll nochmal einer kommen und sagen “cuil ist viel besser als google” haha)
er schreibt im Apple-Dev-Forum eine Frage.
Sie wird beantwortet:

Um Software für das iPhone auf ein physisches Gerät zu übertragen, muss mindestens das “iPhone Developer Program Standard” abgeschlossen werden.

Apple geht anscheinend doch konkurs.
Man erinnert sich an diesen Beitrag: Apple Konkurs!

Ich sagte da, dass ich wütend wär’ weil Apple das iPhone SDK für einen mindestpreis von 99$ anbietet und es bei Microsoft für alles “Express” versionen gäbe, die aber nicht so viel können. Das stimmt jedoch nicht. Die express-versionen können alles, man darf die Software aber nicht verkaufen.

Später, nachdem ich das SDK heruntergeladen hatte, entschuldigte ich mich in einem weiteren Post: “Richtigstellung”

Und ich sagte reuevoll: “deshalb nun die Richtigstellung (…): Das SDK von Apple ist grundsätzlich gratis.”

Aber nun hat sich das Blatt gewendet. Wie ihr seht: Alles ist gratis, wenn ich’s jedoch irgendwie auf ein anderes iPhone laden will – WAS HEISST HIER EIN ANDERES!? … nochmal von vorn:
Wenn ich also etwas programmiere und das nun “in echt” auf meinem iPhone installieren will. GEHT ES NICHT. Weil ich dafür doch diesen 99$-Scheiss kaufen muss.

1. ich will mein iphone jetzt eigentlich gar nicht mehr
2. ich bin wütend
3. ich bin traurig
4. warum geht in letzter zeit alles, worauf ich mich freue, und irgendwie technischer natur ist, schief?
5. ich hasse apple

was sagt uns das?… “ätschbätsch, wir apple-hasser hatten immer recht und apple ist scheisse.”
(Jeder der einen Kommentar, ob geschrieben oder oral, im zusammenhang mit diesem Post gegenüber von mir von sich gibt, ist nicht mehr mit mir befreundet [Das ist DIE Chance, mich loszuwerden :) ])

Wie auch immer… Mac OS X ist tortzdem toll und besser als Windows und ich hab eigentlich auch lieber ein iPhone als mein bisheriges Nokia Dingens.

Somit scheint Apple trotz allem “the lesser of two evils” zu sein. Sozusagen “Lieber schwer verwundet als tot” oder so…

… spirituell will mir das wohl sagen: “Schalt endlich die Computer aus und zieh auf’s Land”

hach, ich wünschte Apple hätte wieder weniger als 1% Marktanteil.

greeez pf

Microsoft Support VS. Apple Support

Montag, 17. März 2008

Zweimal wurde ich nach Deutschland verbunden, zweimal hat man mir dort versucht zu helfen. Einmal war die Lösung, auf eine Box zu warten, welche eine leere Box drin hat um dort dann mein kaputtes produkt rein zu tun und danach auf das neue bzw. reparierte zu warten. Beim anderen mal war die Lösung dann, einfach alles zu löschen und neu zu beginnen – juhu.

Beide Supportlines waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auch waren es coole Gesprächspartner. Schlussendlich muss ich jedoch zugeben, dass mir der Microsoft support besser gefallen hat. Er war lustiger als der andere und konnte mich auch zufriedenstellender Beraten (Ich krieg ne neue Xbox). Der bei Apple war zwar auch nett und hatte wirklich Ahnung, worum’s geht, die Lösung, dass ich meine Backup-Festplatte neu formatieren musste, war jedoch nicht wirklich befriedigend (Auch wenn sie nur eine Datenkopie meiner anderen Festplatte ist).

So viel dazu. Beide sehr zuvorkommend und nett. Das ist überraschend, wenn ich an andere supporthotlines denke, welche ich schon wählen musste (e.g. Bluewin)