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Hast du dich jemals gefragt… – Rohfassung vollendet

Freitag, 18. September 2009

Gerade in diesem Moment habe ich die Rohfassung meiner neuen Geschichte mit dem Titel Hast du dich jemals gefragt… abgeschlossen. Der Titel ist mit einer Chance von 20% nur ein Arbeitstitel.

Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der im Zug von Zürich nach Luzern fast vergewaltigt wird. Auf der Flucht vor seinem Vergewaltiger rutscht er offenbar aus versehen in eine Art andere Dimension. Es ist noch immer dieselbe Welt, aber er ist vollkommen allein. Mit der Zeit bemerkt er jedoch, dass er gar nicht so alleine ist. Er bemerkt, dass Dinge passieren und sich verändern mit welchen er gar nichts zu tun hatte. Was ist der Grund für seine Situation und kann er jemals aus ihr entkommen?

Der Umfang der Rohfassung kann sich in den folgenden, wunderschönen Statistik-Zahlen ausdrücken:

  • 155’551 Zeichen
  • 25’500 Worte
  • 40 A4 Seiten

Die so surreal schön erscheinen Zahlen sind vollkommener Zufall und ich war selber ziemlich überrascht, was für ein stimmiges Zahlenmuster sich da abgezeichnet hat. Ich fasse dies als gutes Omen auf.

Wie geht es nun weiter?
Ja, das könnte man sich zum Beispiel Fragen. Meine folgenden Schritte werden die folgenden Sein:

  1. Den ganzen Text vom automatischen Korrekturprogramm auf dem Mac Gegenlesen lassen
  2. Dasselbe in Grün mit der Korrektur von MS Word
  3. Möglicherweise noch ein drittes, wenn sich das anbietet (Man sieht, mich muss man korrigieren – und zwar ziemlich stark)
  4. Ich lese die Geschichte selber nochmal, erweitere, korrigiere und lösche Textstellen. Dies betrifft mehr die Logik der Geschichte und die Wortwahl als orthographische Korrekturen.
  5. Die zwei oder drei ersten Bekannten dürfen die Geschichte lesen und kommentieren.
  6. Ich plane noch eine kurze Beta-Phase (ja, wie bei einem Game), bei welcher fünf Personen das fertige Buch lesen und kommentieren können.
  7. Als siebten und letzten Punkt plane ich natürlich, das Buch zu veröffentlichen. Dies hängt aber natürlich auch mit der möglichen Veröffentlichung vom Mertsch ab.

So, das war’s, danke für’s Lesen und ich hoffe, dass ich den einen oder anderen mit meinen wenigen Informationen Neugierig auf die Geschichte gemacht habe.

Schreiberische Mittagsgrüsse – Pfoffie

Der Mertsch – Vorabversion

Donnerstag, 16. Juli 2009

Aus einigen Gründen habe ich mich nun dafür entschieden, eine unkorrigierte Vorabversion des Mertschs drucken zu lassen. Warum sollte ich sowas tun, fragt man sich, wenn man doch so gut weiss, wie schrecklich meine Orthographie doch ist. Die Antwort ist aber einfacher und näher als man denkt… Zum Einen warte ich noch immer auf die Korrektur meines lieben Kumpels, der sich dafür reichlich Zeit lässt. Das ist aber auch gut nachvollziehbar, weil  es doch so überhaupt nicht sein Genre ist, weil er sich meinen Schreibstil, der ihm gar nicht in den Kram passt, antun muss und weil er’s dann auch noch gratis macht. Wenn er dies also lesen sollte: Lass Dir ruhig Zeit!

Zum Andern (auch bekannt als zum Zweiten) hat mir eine auch-liebe Freundin angeboten, sie würde einen klein Rezensionstext für den Buchrücken schreiben, wenn sie die Möglichkeit hätte, den Text auf Papier und nicht am Computerbildschirm zu lesen. Ich habe mir dann überlegt, dass ich es für sie einfach mal ausdrucken könnte – sind ja nur so 76 Seiten. Schlussendlich habe ich mich dann aber, auch dank dem folgenden Punkt drei, anders entschieden.

Denn zum Dritten (Ja, dies ist der Punkt drei), erhalte ich mit einer gedruckten Version auch mal einen Eindruck, wie es als fertiges Buch wirken wird. Darüberhinaus kann ich auch gleich prüfen, wie und ob das Cover stimmt, ob es toll aussieht oder scheisse – Ob ich es doch lieber Paperback und nicht als Hardcover drucken lassen sollte usw… Durch einen Vorabdruck erhalte ich zusätzlich auch noch die Möglichkeit, das ganze Textkonzept zu prüfen – funktioniert es? sieht es gut aus? will ich das so? – und ich erhalte eine weitere Chance, Fehler zu korrigieren, was ja in meinem Fall bekanntlich gar keine schlechte Idee ist.

Um es euch und mir auch noch ein bisschen schmackhafter zu machen, habe ich eine ISO-3D-Version des Covers erstellt – So können wir uns schon fast vorstellen, wie das Buch in gedruckter Form aussehen wird. Ist das nicht toll?

Mertsch Artwork Wallpaper

Der Mertsch - Artwork Wallpaper

Der Mertsch ist ein Buch über die Zukunft.  Sie lockt mit Vorteilen, Verbesserungen und Perfektion. Aber erst wenn es schon fast zu spät ist, erkennen wir die Gefahren und das wahre Gesicht des Fortschritts. Der Mertsch steht als Wort für das Sinnbild des gefährlichen Fortschritts. Das Buch enthält zwei Konzeptgeschichten – Eine Novelle und eine Kurzgeschichte. Sie erzählen uns zwei Szenarien, die fremder nicht sein könnten, sich in der Aussage jedoch ähnlicher sind, als man wahrhaben will. Die Geschichte mit dem titelgebenden Namen Der Mertsch erzählt uns von einem Virus, dass es in viel zu naher Zukunft schaffen könnte, die Welt zu zerstören – indem es sie löscht. Leuchtenzyklus, die Kurzgeschichte, ist das Überbleibsel eines Reisenden, der in der nahen Zukunft auf dem Weg ist, das unendliche Glück für alle Menschen zu suchen – und er scheint es gefunden zu haben.

Vom Leuchtenzyklus gibt es bereits hier auf Enjor eine Urversion. Sie wurde für den Mertsch komplett überarbeitet und neu designt. Natürlich darf jeder Interessierte auch die 3.5-Teillige Urgeschichte vom Leuchtenzyklus lesen. Man findet die vier Texte über die folgenden Links:

Leuchtenzyklus 1: Das Licht
Leuchtenzyklus 2: Der Schatten
Leuchtenzyklus 3: Das Glühen
Leuchtenepilog: Der Glanz

In Kürze wird es auf dieser Seite einen Wettbewerb zum Mertsch und auch zum neuen Webauftritt von Enjor geben. Kehrt also bald zurück oder abonniert gleich den RSS-Feed!

Greeez Pfoffie