Ein Schwan so schwarz wie ganz altes Blut.
Heute vor einer Woche war es soweit. Ich sah den neuen Darren Aronofsky Film mit dem Titel Black Swan. Wer mich kennt, ist wohl nicht Überrascht, dass ich es seit dem ersten Trailer dieses Films kaum mehr aushalten konnte, den schauen zu gehen.
Zum Einen ist es, wie erwähnt, ein Aronofsky-Film. Er ist für Filme wie «requiem for a dream» oder «The Wrestler» bekannt. Wer mich kennt, weiss, dass es auch noch einen weiteren Film gibt, für welchen er zumindest bei mir “hochbekannt” ist: The Fountain.
Dieser ist mein ungeschlagener Lieblingsfilm (ja ich weiß, aber ich muss das einfach immer wieder erwähnen) und das bleibt er auch, nachdem ich jetzt Black Swan gesehen habe.
Black Swan kann sich jedoch ganz schnell und einfach nach Amelie an dritter Stelle meiner liebsten Filme einreihen. Wie gesagt, ein Aronofsky-Film mit erneutem original-Score von Clint Mansell. Dieser hat bereits einige Male bewiesen, dass er ein wunderbarer Komponist ist. Requiem for a Dream, The Fountain oder Moon sind nur einige Beispiele. Dazu kommt Keira Knightleys Klon (bzw. Ihr original; Padme) Natalie Portman, die ich seit dem ersten Film liebe.
Dieser Film konnte nur perfekt werden. Storytechnisch handelt es sich um einen Thriller im Ballette-Umfeld. Es wird schwuchtelig herumgetanzt und das wird mit Thriller und Horrorelementen garniert. Wer mich kennt weiß, dass ich unglaublich hohe Erwartungen an diesen Film stellte.
Und genau das machte mir Angst. Hohe Erwartungen können einen guten Film schlecht erscheinen lassen. Und so versuchte ich, meine Erwartungen herunterzuschrauben. Erfolglos.
Ich ging also mit schier unerfüllbaren Wünschen in’s Kino. Und wie kam ich heraus? Zitternd, schockiert, neugeboren und endlich das melodiöse Thema vom Schwanensee kennend. Ich zitterte, außen leicht und innen unglaublich stark. Ich habe schon lange keinen solch intensiven Film mehr gesehen. Schon gar nicht im Kino.
Er ist tief, tiefschürfend und tiefsinnig. Wunderschön, erfreuend und unglaublich traurig. Er ist verwirrend, löst sich selbst am Ende jedoch verständlich auf und verhindert so, eine Nebenstrasse zum Mulholland Drive zu werden.
Trotz der Länge des Filmes, war ich nie gelangweilt. Der psychische Niedergang Ninas, der Protagonistin, wird so schnell und nah rüber gebracht, dass man nicht anders kann, als ihn gleich am eigenen Leib mitzumachen. Was ist echt, was ist Falsch? Der Film bietet Gesprächsstoff, ohne dass er großartige Storylöcher verzeichnen müsste (nicht so wie inception). Und dass die Schauspieler und die Musik auch Klasse waren, muss ich hier nur am Rande erwähnen.
Zusammengefasst: Geht den Film schauen!
Und jetzt, auf den Tron!!
Cheerio, der Pfoffie
iPhone 4R bereits in Arbeit?
Wen ich auf Facebook eine/n meiner Freunde nennen darf, hat es vielleicht schon mitgekriegt. Wenn aber nicht und für alle, die diese Chance noch nicht hatten, poste ich es hier noch einmal. Das erste promo-Bild des nächstjährig erscheinenden Nachfolgers vom brandneuen iPhone 4 – Das iPhone 4R:
Zugegeben, es wieder offiziell noch ernst gemeint. Der scharfsinnige Betrachter hat auch bestimmt die Fussnote mockup by pfoffie gesehen. Und der Pfoffie, ja, das bin ja bekanntlich ich.
Ich führte mit dem Wedda gestern eine überraschend nette Mail-Konversation in welcher erwähnte, dass das nächste iPhone bestimmt iPhone 4E (für Empfang) heissen würde. Die Idee fand ich toll, ich hab sie dann an die Realität angenähert, indem ich aus dem E ein R (für Reception, ebenfalls Empfang einfach auf englisch). Zuhause habe ich dann dieses (hoffentlich) an die aktuellen iPhone 4 Promotionen erinnernde Bild gemacht. Nebst dem offensichtlich veränderten Logo (soll übrigens an das 3GS erinnern) und Text, habe ich noch was anderes angepasst, das bisher noch niemandem aufgefallen ist. Ob’s wohl einem/einer der Blogleser/innen auffällt?
Ansonsten… Halte ich mich jetzt mal aus dem ganzen Antennengeschwafel raus. Ich will mir zuerst selber ein iPhone kaufen, bevor ich mir diesbezüglich eine Meinung mache.
Was meint Ihr?
cheerio iPfoffie
Moon, Dorothy Mills und Daybreakers
Es ist mal wieder Review-Zeit! Der Titel des Posts verrät natürlich schon, um welche drei Filme es sich handelt (Nein, es handelt sich nicht um einen Film mit dem Titel Moon, Dorothy Mills und Daybreakers). Und wer Gestern bzw. Vorgestern zu späten Stunden noch wach war und einer meiner heissgeliebten Facebook-Freunde ist, hat vielleicht sogar meine Statusmeldungen gesehen und kann sich – zumindest von zwei Dritteln – denken, was ich von den Filmen halte.
Für diejenigen, die Angst vor Spoilern haben oder nicht mehr lesen mögen, sage ich hier als Minireview gleich eines vorneweg: Ich halte alle drei Filme für Sehenswert. Dies lässt natürlich die Frage aufkeimen: Habe ich plötzlich ein Händchen für gute Filme oder ist meine Toleranzgrenze in’s Bodenlose gefallen? Das jedoch, kann ich nicht beantworten.
So, nun aber zu den einzelnen Filmen. Ich werde sie in der Reihenfolge des Titels behandeln. Wer aufgepasst hat wird merken, dass diese Reihenfolge umgekehrt alphabetisch ist. Das liegt aber nicht etwa daran, dass ich möglicherweise gerne alles umgekehrt alphatisiert darstelle, nein, dies ist nur eine nach favorisierung sortierte Liste. Angefangen mit dem Film, den ich am Besten finde:
Moon
In der Zukunft unseres Planeten (oder der Gegenwart von diesem in einem Paralleluniversum) hat man endlich etwas gefunden, dass das Wort Energie entschmutzt. Eine saubere Energiequelle. Helium-3. Jenes sei supitoll und wird auf dem Filmtitelgebenden Erdbegleiter, dem Mond, aus dem Gestein geerntet.
Diese Aufgabe kann natürlich nicht (nur) eine Maschine übernehmen. Es braucht menschliche Unterstützung. In diesem Falle von Sam Bell, einem Angestellten der Firma, die dieses Helium-3 auf dem Mond gewinnt. Er hat einen 3 Jahresvertrag der in zwei Wochen ausläuft. Das bedeutet, dass er in 14 Tagen endlich seine Frau und seine Tochter wieder sehen wird.
Doch es geschieht ein Unfall, der für Sam alles verändert.
Ich gebe zu, independent-Produktionen haben für mich immer einen gewissen Reiz. Wenn dann auch noch bekannte(re) Schauspieler dabei sind, die ich mag, wird’s doppelt interessant. Moon legte diesbezüglich sogar noch einen Obendrauf und hatte einen von Clint Mansell eingespielten original Score. Clint Mansells sound kennen einige wohl von Requiem for a Dream und vielleicht sogar von The Fountain. Clint Mansell ist der einzige Filmscore-Komponist, dessen Name ich kenne (okay, ich kenn’ auch Hans Zimmer, Carter Burwell und Angelon Badalamenti … aber C. Mansell ist mein Favorit haha) und für mich eigentlich ein Garant für ein wunderbares Score.
Somit haben wir das perfekte es-gefällt-rené-Setting: SciFi, schiere unbekanntheit und Clint Mansell. Ich war mir also ziemlich sicher, dass ich den Film mögen würde. Aber, bei Erwartungen bin ich ja immer sehr vorsichtig. Ich beschnitt somit meine tollen Erwartungen und erhoffte mir einfach einen wenigstens einigermassen unterhaltsamen Film.
Aber ich wurde – natürlich und ganz offensichtlich – absolut positiv überrascht und meine originalen Erwartungen wurden sogar übertroffen. Nicht nur die schauspielerischen Leistungen (vorallem die des Roboters *haha*) sind genial, auch die Story ist wunderbar und tief, auch (oder gerade weil) die unerwartete Wendung keine ist. Noch was zu jenem Roboter… Ich glaube fast, er ist etwas vom Besten an dem Film.
Mehr kann und ich will ich hier dazu nicht sagen. Ausser einem: Wenn ihr nur einen meiner Heute reviewten Filme ansehen wollt, dann schaut euch diesen an.
Und um das ganze noch zu untermauern, hier noch der Trailer:
So, jetzt wo wir das haben, auf zum gestörten Mädel:
Dorothy Mills
Wenn es etwas gibt, dass mich mehr anzieht, als britische Filme, dann sind es französische Filme. Wenn sie dann auch noch irische Koproduktionen sind… Dann ist es doppelt toll. Ich gebe bei diesem aber zu: Mein Freund hat ihn ausgewählt. Ich hätte wohl nach diesem Trailer nicht unbedingt ja dazu gesagt, aber, ich wurde – wieder!!! – positiv überrascht.
Das nicht wirklich heisse Mädel Dorothy Mills hat ein Problem: Sie ist ein bisschen – bis sehr – gestört. Ihre Probleme beginnen, als sie als Babysitterin im Wahn auf das Kind mit einer Babyflasche einschlägt. Eine nette Psychologin, deren Name ich vergessen habe, macht sich auf, Dorothy zu helfen, bzw. ihren Fall zu übernehmen. Sie ist sich anfangs sicher, dass Dorothy einfach nur eine multiple Persönlichkeitsstörung hat. Je mehr die Zeit und damit die Tage vergehen, um so klarer scheint ihr zu werden, dass hier mehr abgeht, als sie bis jetzt gedacht hat.
Ich darf hier nicht mehr sagen, die Twist des Filmes ist nämlich (aber nicht leider) so durchschaubar, dass ich niemandem den Spass nehmen will, endlich mal selber auf das Ende zu kommen. Es gab für uns einige Möglichkeiten, die sich aber nacheinander abrollten bis nur noch eine Lösung da war. Somit ist Dorothy Mills eine tolle Geschichte, die sich schön vor den Augen des zuschauers enfaltet und auf ein tolles und erwartetes Ende hinausläuft. Die, für mich zumindest, allesamt unbekannten Schauspieler geben sich allerbeste Mühe und legen somit eine glanzleistung ab. Schärfstes Augenmerk ist dabei auf diese Dorothy zu legen, denn sie macht von allen den besten Job.
Mystery und ein bisschen Psychologie – ein wirklich sehenswerter Film, von welchem ich natürlich auch einen Trailer hab. Moi, the Trailermachine!
Und zuguterletzt und nach all dem Nichtvorhandensein von Blut, schreiten wir weiter zu den Vampiren, den
Daybreakers
In der Zukunft unseres Planeten (und auch in der Zukunft eines möglichen paralelluniversums) haben sie gewonnen: Die Vampire. Weit über neunzig Prozent der Menschen sind in den späteren 2010er Jahren auf die andere Seite gewechselt und führen ihr Leben – bzw. ihren Tod – als Vampire. Es ist ein vollfunktionierendes Wirtschaftssystem auf dem Leben und er Existenz der früheren Menschen aufgebaut worden. Alles scheint perfekt ausser einer Kleinigkeit: Das Blut geht aus.
Der Film behandelt einen relativ kurzen Lebensabschnitt von Ed, einem Vampir der nach einem Ersatzstoff für Blut sucht. Sein Leben wird aus der Bahn geworfen, als er auf Menschen trifft, die scheinbar eine Heilung gegen das Vampirsein gefunden haben.
Eine meiner häufigsten Überlegungen zum Thema der Vampire war immer, was passieren würde, wenn sie die Oberhand gewinnen und (fast) alle Menschen verwandelt oder getötet hätten. Dieser Film zeigt in wunderbar komponierten Bildern auf, wie dies dann so wäre. Er zeigt auch eine für mich nicht wirklich nachvollziehbare (auch wenn ich den Vorgang zu verstehen glaube) Art auf, die Vampire von ihrem Vampirsein zu erlösen.
Ausser den wirklich gekonnt gefilmten und bearbeiteten Bildern, der paar mehr oder weniger originellen Ideen (zB., dass die Vampire endlich mal wieder kein Spiegelbild haben) und der netten Action hat der Film ziemlich wenig zu bieten. Die Geschichte ist sehr plump (Nicht Avatar-plump, sondern Plump-plump) und durchschaubar.
Nichtsdestotrotz ist der Film sehr unterhaltsam. Es muss ja nicht immer alles eine Message haben, ne? Natürlich gibt’s jetzt auch wieder einen Trailer.
Ich hoffe, am End’ konnt ich euch für wenigstens einen dieser Filme aufwärmen.
Cheers, der Pfoff
LOST: Entangled? Das Serienfinale
Gestern war es endlich soweit: Meine Lostkumpels und ich fanden endlich die Zeit, um unsere FOUND-Party zu veranstalten. Kernereignis dieser Party war das Schauen der allerletzten Episode von LOST. Und für alle die dies bisher noch nicht wussten: Ja, LOST wurde, nach Sechs Seasons, die sich wie 12 anfühlten, abgeschafft. Ich werde mich hier jetzt ein bisschen über diese Episode auslassen, mich darüber fragen und erzählen, was ich denke, dass passiert ist und was passieren hätte können (oder sollen). Somit wird der folgende Post Spoiler (dt. Verderbies) enthalten…
Meine Hoffnung
Im Vorfeld hatte ich, trotz dem ALIAS-Fiasko (welches ich damals offensichtlich nicht für ein Fiasko hielt *haha*), die Hoffnung, dass die letzte Staffel und Episode von LOST wirkliches Licht in’s Dunkel bringen würde. Ich hoffte auf Antworten zu Was ist die Insel? oder Wer kam wann warum wohin und woher?
Meine Befürchtung
Seit eben vorher erwähntem Fiaske lag mir aber natürlich auch die Angst vor einem Abschluss ohne Antworten im Magen. Eine letzte Episode, die nicht beantwortet, sondern abschliesst. Oder eine Episode die sogar noch mehr Fragen aufwirft.
Das Ende
Nun, was war’s denn nun? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Vorallem aber ein Abschluss.
Das Finale der fünften Staffel endete ja damit, dass die gute Juliette die Bombe detonieren liess, mit welcher unsere Protagonisten verhindern wollten, dass alles überhaupt jemals passieren würde. Die sechste Staffel begann dann damit, dass eben jene Protagonisten, auch welche, die schon lange tot gewesen waren, wieder im Flugzeug sind, über die Absturzstelle hinüberdüsen und heil in LAX ankommen. Man denkt, wow, die haben’s ja wirklich geschafft und whatever happened, happened doch gar nicht so wirklich und unbedingt.
Gleichzeitig gab es auch noch eine andere Zeitlinie welche eigentlich die normale ist. Dort hat’s irgendwie nicht so richtig geklappt und der incident war schon immer eine Atombombe – tja whatever hap… In dieser besagten, normalen, Zeitlinie stirbt die gute Juliet, die fast alle toll fanden, und sagt als Geist noch schnell: it worked. Was für alle Zuschauer klar bedeutet: Oh, es hat geklappt, darum sehen wir diese andere Dingsbumsblabla wo’s gar nie passiert ist. Später stellt sich aber heraus, dass sie mit it worked nicht den Versuch, eine andere Realität zu erschaffen, sondern einen Apollo-Riegel zu ergattern, gemeint hat.
Ganz genau: Denn schlussendlich, und das war der grossartige, wichtige und tiefgründige Inhalt der letzten Episode, waren alle im Flashsideways (wie sie die Welt wo’s nicht geschah nannten) schon tot. Der Flashsideways war also eine Art Fegefeuer…
Meine Meinung
Also wir haben da diese Insel. Die hat voll die gangstrigen Features wie Autoheilung, Autoabtreibung, Zeitreisen, einem Rad, dass die Insel verschiebt (jaja, das gehört zum Zeitreisen), Elektromagnetismus, ein böses Monster aus Rauch und noch so vielem mehr. Es ist also eigentlich die absolute inbrunnst einer Wunderinsel, wo scheinbar alles möglich ist… und die Lösung für die alternative Zeitlinie ist David Lynch???
Das, meine guten drei Leser, die diese Episode schon sahen und deshalb bereits jetzt lesen, verstehe ich nicht. Was machen diese Flashs überhaupt für einen Sinn, wenn es sich nur um das Afterlife der Protagonisten handelt? Logisch können Sie damit eine superkuschelige Wir treffen uns jetzt grad alle wieder-Sequenz durchziehen, das hätten Sie doch aber auch mit einer vollkommen anderen Lösung gekonnt.
Ansonten war die letzte Episode toll. Sie war spannend, interessant und sogar rührend. Und dassoll man ja auch nicht unterschätzen.
Mein Lösungsvorschlag
Was man meiner Meinung nach hätte machen können ist folgendes: Das ausstöpseln des Lichts hätte funktionieren können und während all die Losties in dieser intrareligiösen Kapelle sitzen, würde die Insel zerstört und die Seeeeeelen herüberwandern… Oder sie wären nochmal timegetravelt, hätten verhindert die Insel von Anfang an untergehen lassen und dann wär auch irgendwie alles zusammengekommen. Es hätte natürlich und eigentlich den Tod jedes Inselmitglieds nachsich gezogen, was aber vollkommen irrelevant wäre, weil die in der Kapelle sich ja an alles erinnern und somit beide Geschichten gleichzeitig in ihnen weiterleben.
Meine Erklärung
Nach der Episode herrschte bei uns ein leichter Grad der Verwirrung: Waren sie jetzt schon die ganze Zeit tot? Dass Kate und die anderen aus dem fliehenden Flugzeug auch dort sind, bedeutet, dass das Flugzeug abgestürzt ist, oder? …
Meiner Meinung nach ist es so: Jenes ultraunsinnige Fegefeuer existiert Zeitübergreifend – Das wird ja auch vom Christlichen Schafhirten so gesagt. Wir wissen somit nicht, wann die anderen gestorben sind. Wir wissen also nicht, was passiert ist, nachdem sie zurückgekehrt sind, ob sie überhaupt zurückgekehrt sind. Wir wissen auch nicht, wann’s mit Hurley und Ben aus war. Was wir wissen ist einzig, dass sie irgendwann starben oder sterben werden, was ja aber auch in der Natur der Sache des Lebens liegt.
Meine Fragen
Nichtsdestotrotz gibt es noch einige, wirklich einige, offene Fragen, die vielleicht jemand beantworten kann, der nicht Ich ist.
- Warum würden Jack und Juliet ein Fegefeuer erfinden, in welchem sie und nicht Jack+Kate bzw. Sawyer+Juliet heiraten?
- Warum sollte sich Say-IT! ein Afterlife basteln, in welchem er nicht mit seiner östlichen Schnecke zusammen ist?
- Warum findet Juliet es wichtig zu sagen, dass das rausholen des Apollo-Riegels wichtig war?
- Warum wurde Jack nicht zu einem Rauchmonster?
Weiter gibt es noch so viele andere Fragen und offene Punkte zu LOST, dass ich mich kaum an alle erinnern kann. :)
Aber, und das muss einfach wirklich nochmal gesagt sein: Ich bin zwar traurig, dass es vorbei ist, aber trotzdem zufrieden damit, wie und dass es aus ist.
cheers, euer Pfoffie
The Posting 666: Alan Wake und das Spore-omen
Jubiläumszeit! Auch wenn es sich nicht um einen Blogjahrestag handelt, ist es trotzdem ein spezieller Post. Es ist nämlich der ganz genau 666. Post, den ich auf diesem Blog veröffentliche. Alle mal angefangenen und nicht veröffentlichten Posts zählen hier nicht dazu. Mit dem Erscheinen von diesem und bis zum Erscheinen des nächsten Posts befinden sich somit genau 666 Beiträge online. G R U S E L I G (wenn man christ ist
).
In diesem Zusammenhang werde ich mich natürlich etwas gruseligem und meiner Angst davor widmen.
Alan Wake
Lange ist es her. Genauer gesagt waren es nun um 5 Jahre, in denen wir – die auf Alan Wake wartenden – auf Alan Wake warteten. Ich Erinnere mich, um 2005/6 hatte ich mir überlegt, eine dieser NextGen-Konsolen zu kaufen. Ich nahm dabei folgenden Gedankengang:
- Was hat die PS3, was Microsoft nicht hat?
- BluRay! Was aber scheisse ist, weil ja eh HDDVD gewinnen wird (hahadjflkasjdfsd *prust* was für eine Fehleinschätzung)
- Und sonst? Was hat die Xbox was Sony nicht hat?
- …
- …
- Sony ist scheisse
- Aber das kann doch nicht alles sein? …
- Ja… Da war doch dieses Game…
Und mit jenem Game meinte ich damals schon Alan Wake. Ich schaute mich im Internet um und sah die beeindruckende Grafik dieses Spiels gepaart mit der “ich bin ein Autor und – OH MEIN GOTT! GRUSELZEUGS!! HORROOORR!!!”-Prämisse. Der Fall war klar: Dafür lohnt es sich, eine xbox360 zu kaufen.
*räuspr*
Nun, die Monate und Jahre vergingen und aus This fall… wurde langsam Winter 2008 und zuletzt when we’re done. Gleichzeitig wurde es still. Alle 5 Monate gab’s mal wieder einen Screenshot oder Trailer – Wahrscheinlich nur um zu zeigen: “Ja, also ähm, wir ähm… also ja wir sind noch dran … Otamme tauko.” Dann, mit einem Schlag der Plötzlichkeit hiess es: ”Wir sind jetzt fertig, in 9 Monaten könnt’ ihr’s dann kaufen!” Und jetzt, also am Freitag in einer Woche, sind diese 9 Monate der Wartezeit endlich fertig.
2005 hatte ich das Spiel bei Citydisc vorbestellt. Und diese Käslitypen haben es wirklich bis jetzt geschafft, sich das zu merken. Bedauerlicherweise boten Sie die Limited Edition nicht an und so musste ich, mit schwerem Herzen, nach 5 Jahren meine Vorbestellung bei Ihnen canceln. Aber jetzt freue ich mich und erwarte auch auf den nächsten Freitag, endlich, nach all den Jahren, dieses Spiel in den Händen zu halten.
Das ist wie, wenn man kurz vor dem ersten Mal denkt: Wow, das Leben war eigentlich bisher auch ohne das ganz toll. Und so verhält es sich ja auch mit der xbox360. Sie tut und tat (tatüütata) grandiose Dienste.
Aber Halt!
Lange auf das Spiel gewartet? Endlich erscheint es? Mit einem Hype? Ich habe die Limited Sonder Spezial Hyperedition bestellt? … ALARM! Irgendwelche Alarmglocken beginnen in meinen Ohren zu klingen. Das hatten wir doch schon mal? Und mit einem Schlag erinnert sich der Pfoff: Spore. Das Spiel 2008 – so hofften wir zumindest. Sim Everything, erwarteten wir, erhielten aber einfach einen Gagg, der an Linearität kaum zu übertreffen ist. Und dort war es genau dasselbe, ich hatte lange gewartet, hatte gehypt, mir die Limited was-auch-immer Edition geholt… und war enttäuscht, spielte das Spiel zweimal durch (braucht ja nur so dreissig Minuten) und legte es in eine staubige Ecke.
Was, wenn Alan Wake auch dem Spore-omen verfällt? Alle Zeichen deuten darauf hin. Alan Wake steht quasi unter einem Spore-Omen.
Diesbezüglich eine kurze Erklärung als Einschub: Spore-omen = Spore-Phänomen und Spore-Omen = Ein Omen, das einen Spore-ähnlichen Reinfall prophezeit.
Die immer häufiger auftauchenden Reviews und Previews sind durchzogen. Loben sie doch das schöne Design, die tollen Effekte, lassen aber durchsickern, dass die Story, die Spannung sowie auch das Gameplay etwas müssig daherkommen werden. *seufz* Ich freue mich natürlich noch immer auf das Spiel, die Freude wird jedoch mit jedem Tag mehr mit der Angst vor einem Spore-omen gepaart.
Tja, es bleibt nichts, als das schlechteste zu hoffen. Denn wenn wir etwas aus Spore, Lara Croft – The Cradle of Life, Silent Hill, Resident Evil 3 : Extinction und Tomb Raider: Legend gelernt haben, dann, dass man bei Erwartung negativ und bei Befürchtung positiv überrascht wird.
Ich werde nach Erhalt und Test bestimmt wieder darüber berichten.
Cheerio, Pfoffie
Opera Mini…
Ja, richtig gelesen, es ist wieder zeit für einen – *träller* Opera-Browser-Fanpost *trompet*
Ihr könnt euch nicht mehr an die Anderen erinnern? Da lockte ich mal mit dem Firefox und ein anderes Mal pries ich seine neuste Version für Desktopcomputer an.
Doch was mache ich Heute? Natürlich ihn wiederum anpreisen. Ihr denkt jetzt, dazu bräuchte es eine neue Version oder sonst irgendetwas neues, was man anpreisen kann oder muss. Aber, falsch geraten, der Opera ist so toll, den könnte man immer und ständig, auch in scheinbar vollkommen unpassenden Situationen anpreisen.
Er: Oh mein Gott, sie haben diesen Mann dort einfach so kaltblütig erschossen!?
Sie (mit der Waffe in der Hand): Kennen Sie schon den Opera Browser? Der ist auch rot…
Natürlich bin ich aber nicht so fies und langweile euch schon wieder mit dem Opera, wenns gar nichts neues gibt. denn… es GIBT etwas Neues!!! Und zwar den Opera Mini für das iPhone. Ich hatte schon bei einem früheren Telefon einen älteren Opera Mini installiert und war damals schon überrascht, wie gut das eigentlich funktionierte. Jetzt, mit dem neuen Multitouch-usw-sensitiven-Opera-Mini heben wir das ganze auf ein neues Level. Die meisten, die ein iPhone besitzen, werden wohl auch damit im Internet surfen und dabei den mitgelieferten Safari-Browser benutzen. Wer mich kennt weiss, ich finde Safari super und so hat es auch der Opera seit immer schwer, auf meinem Mac einen Fuss zu fassen.
Beim Safari auf dem iPhone ist es aber anders. Ja, der hat ganz klar seine Macken, die ich an ihm nicht besonders mag. Er reagiert ziemlich oft sehr langsam und stürzt des öfteren ob bösen Websites erst mal ab, bevor irgendwas anderes passiert. Dann gibt es auch noch Punkte wie, dass er bei jedem history-back oder Tab-Aufruf den Inhalt neu lädt oder auch, dass es keine Contentsuche gibt. Und da kommt der Opera Mini, er kann all dies und noch mehr und er scheint in meinen ersten Tests – Die etwa 30 Minuten dauerten – extrem schnell und stabil zu sein und zwar nicht nur, was die Seitendarstellung, sondern auch was die Applikation an sich angeht.
Ich muss an dieser Stelle aber natürlich auf festhalten und zugeben, dass noch nicht alles Spreu ausgespült wurde. Es gibt noch so einige, kleinere Tweaks und Unschönheiten. Aber ich werde euch natürlich auch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.
Nun also ein erneuter Aufruf, diesmal vor allem an iPhone-Benutzer: Holt euch den Opera Mini aus dem App-Store. Er ist gratis, also was soll’s? Mal ausprobieren kostet ja somit nichts. Für die meisten, die kein iPhone besitzen gibt es schon lange einen Opera Mini – Der sollte eigentlich ziemlich das gleiche können, wie der für’s iPhone und den gibt es hier: www.opera.com/mobile. Und wer den Opera einfach nur für den Computer will, der geht auch einfach auf www.opera.com
So das war’s nun also wieder mit den Lobeshymnen. Auf ein nächstes Mal.
Cheers – Pfoffie
Opera 10.50 – Ein weiterer Meilenstein
Wer mich kennt, der weiss auch von meiner unantastbaren liebe zum Opera-Browser. Diese scheinbar unerschütterliche Liebe wurde jedoch vor kurzem einem leichten Beben unterzogen, als ich herausfand, dass die aktuelle Version (damals 10.10) einen einzigen CSS3-Standard nicht unterstützt. Es wäre ja eigentlich kein wichtiger Style (es handelte sich um automatische Schatten bei Objekten), aber ich war mehr als schockiert, dass es etwas zu rendern gab, dass Firefox und Safari konnten, der Opera aber nicht. (Ja, der IE kann es auch nicht, aber was kann der IE schon? [jajaja, er konnte Schattierungen schon viel früher und blah, da die aber nie weiterentwickelt wurden und noch immer scheisse sind und aussehen, kann er es NICHT])
Ich habe mich dann ein bisschen herumgelesen usw. und gesehen, dass es genau an jenem Tag, vor wenigen Wochen, eine Betaversion des neuen Opera 10.50 gab. Ich lud ihn herunter, testete ihn, fand ihn toll und deinstallierte ihn wieder. Warum hast Du das getan?, fragt Ihr euch vielleicht. Ganz einfach: Was will ich als Webdev mit einer Beta die der Normalo-User (dem man nur schon schwer den Opera an sich schmackhaft machen kann) sowieso nicht hat? Ich sagte mir also: Warten wir halt, bis die finale Version verfügbar sein wird … in so 2 – 3 Monaten. Und ich erwartete gleichzeitig, dass “in 2 – 3 Monaten” nicht vor Oktober sein wird *haha*.
Aber, wie das Leben und die hammerharten Entwickler von Opera so spielen, gibt’s die neuste Version schon Heute.
Aber ey, bitch, was cha die denn?
Das, meine holden Leser, werd’ ich euch jetzt gleich mitteilen:
- Der neue Opera sieht superschick und perfekt in alle Windows-Versionen integriert aus. Er verliert dabei unnütze Designelemente und bleibt trotzdem Elegant. (natürlich!)
- Man kann neu einzelne Tabs als Privat-Tabs deklarieren. Was man dort macht, bleibt geheim und wird nirgendwo gespeichert.
- Die viel schnellere Website-Darstellung und Javascript-Engine freuen natürlich vor allem mich und andere Webentwickler. Aber auch als normaler Websitesurfer wird man finden: Wow, das ging aber schnell!
- HTML5 Standards werden viel besser unterstützt. Da wäre der Video-Tag und eben diese Schattierungen. Dazu kommen noch ganz andere Sachen, die man aber nicht nennen muss, denn für den Benutzer gilt: Hauptsach zletscht gsehds schön us!!
- Dazu kommen die schon bekannten, aber noch immer wunderbar tollen Standardfeatures:
- Tabs bleiben immer im Browser, yeah! Mit einem Klick ist man alles los, aber keine Angst: Der Opera wird sich merken, was man offen hatte … Es geht nichts verloren!
- Opera Unite! Der supereinfache Service, mit welchem man seinen eigenen Computer zum Webserver machen kann. Fotos oder Dateien austauschen und noch viele andere Dinge machen kann.
- Die fast unendliche Vielfalt an Möglichkeiten, wie man den Opera seinem eigenen Geschmack und Nutzen anpassen kann. Über andere Skins und die 100% anpassbaren Symbolleisten ist alles möglich.
- Opera Turbo … Hast du gerade eine schlechte Leitung? Bist du über’s Handy auf dem Netz? Dann kannst Du Opera Turbo aktivieren! Es wird Bilder automatisch in komprimierter Form von einem dedizierten Opera-Server laden!
- Und wer noch keinen Mailclient oder einen Feedreader hat, kann Opera auch gleich noch dafür gebrauchen. - Alles andere und mehr gibt’s hier zu lesen: http://www.opera.com/browser/features/
Abschliessend muss man einfach sagen: Der Opera ist ein unglaublicher Kraftprotz, den man einfach lieben muss! Ihn als den besten Browser zu bezeichnen ist das Mindeste, denn er gewinnt auch auf so vielen anderen Ebenen die Ehre, eine der besten Applikationen für den Computer schlechthin zu sein.
cheers, pfoffie – the opera-fanatic
Coraline – Yet another 3D-Movie?
Während in Amerika bei Filmtrailern zu 3D-Filmen bereits meistens 2D in ausgewählten Kinos steht, ist es doch hierzulande noch immer etwas spezielles, die Möglichkeit zu haben, einen Film im superschicken 3D anschauen zu können. Seit und mit Ice Age ist 3D jedoch supercool und super-in – sogar das einzige IMAX der Schweiz, das normalerweise nur kurze (und teure) Dokufilme zeigt, ist auf den 3D-Zug aufgesprungen.
Nach doch einigen 3D-Filmen, dazu vielleicht später mehr, habe ich am Sonntag noch Coraline in 3D geschaut. Alle Filme hatten etwas gemeinsam: Sie wurden für 3D gemacht. Die Story oder Charaktere der Filme blieben dabei mehr als nur weit auf der Strecke. Doch Coraline machte in den Trailern bereits einen anderen, besseren Eindruck.
Aber zuerst zur Geschichte. Das kleine Mädchen Coraline, relativ oft und von vielen fälschlicherweise Caroline genannt, zieht mit ihren Eltern in ein abgelegenes Haus. Die Eltern sind beide Schriftsteller – sie schreiben offenbar Bücher über Pflanzen. Sie haben keine Zeit für die kleine Coraline. Im Wohnzimmer findet Coraline eine kleine Tür, die aber zugemauert ist. In der Nacht, öffnet sich hinter der Tür aber plötzlich ein Übergang in eine Parallelwelt oder andere Dimension oder so. Die andere Welt sieht fast genau gleich aus, wie die normale – nur die Menschen sind anders. Allen voran Coraline’s andere Mutter. Sie scheint die perfekte Mutter zu sein, interessiert sich für ihr Kind und kocht! Aber die andere Welt und auch die andere Mutter scheinen nur, perfekt zu sein…
Trotz der Düsterness (wie ist die Nomen-Form von Düster?) und der skurril Charaktere ist Coraline eindeutig ein Kinder(-freundlicher-)Film. Die Story ist angenehm zu verstehen, hat keine grossartigen, komplizierten Twists und ist auch sonst geradlinig gestrickt. Klingt nach einem typischen 3D-Film: Die Story ist lahm, man angelt sich von 3D-Effekt zu 3D-Effekt und weiss schon von Anfang an, wie’s ausgeht. Aber nein, so ist das nicht!
Coraline ist zwar einfach gestrickt und hat seine langatmigen (fast langweiligen) Phasen. Der Film wird aber in der zweiten Hälfte richtig spannend und interessant. Man vergisst dabei manchmal vollkommen, dass man sich einen 3D-Film anschaut. Nicht, weil man es nicht mehr sehen würde, sondern weil man einfach mitten im Film ist – und dieser Effekt vollkommen natürlich und nicht aufgesetzt daherkommt.
Deshalb mein Fazit: Coraline gäbe wohl auch in 2D einen gelungenen, interessanten Film ab. Soweit ich weiss, läuft er noch ungefähr eine oder zwei Wochen. Man sollte also, wenn man die Möglichkeit hat, sich den Film anschauen gehen!
Und jetzt wird auf UP gewartet – einen Film, von welchem ich eine ähnliche Erwartung habe, wie ich es von Coraline hatte: Ein 3D-Film, der auch in 2D ein guter Film wäre.
greez pf
Pilomotor – The Magic Hour … und mir stehen die Haare zu Berge
Ich hör da grad ein Musikalbum. Dieses Album hat einige spezielle Dinge an sich:
– Es ist von einer neuen Band
– Diese Band ist eine schweizer Band
– Genauer ist diese Band sogar eine luzerner Band
Und last but not least:
– Der Sound, der diese kleine Scheibe von sich gibt ist der Oberhammer.
Aber alles von vorne.
Gestern Abend war in Luzern im Theatre La Fourmi die Plattentaufe des Albums “The Magic Hour” der besagten Band “Pilomotor”. Ich war an dieser Plattentaufe dabei, vor allem, weil ich den Lead-Sänger persönlich kenne. Dies ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum ich die Band überhaupt kenne. Vielleicht hören einige von euch das schweizer Radio DRS3, auf diesem ist der Song “The Reason” seit einiger Zeit in der Rotation.
Das Album startet mit einem Intro auf Deutsch gefolgt von einem Song mit dem Namen “Liar” – Dieser Song ist IMHO der geilste Song des Albums. Er ist extrem schnell und man kann es kaum anders ausdrücken als “er geht voll ab”! Aber auch der Rest des Albums hat es in sich. Umgeben von einigen schnellen Titeln liegen wunderbar angenehme Songs, die einen tollen Kontrast bieten und zum Mitsingen einladen.
Wer sich an dieser Stelle zurecht fragt, um welche Art Musik es sich denn überhaupt handelt, dem kann ich persönlich nur schwer helfen – Weil ich irgendwo gar kein (oder nur sehr wenig) Genregefühl habe. Aber ich denke, es geht irgendwo in den Bereich Pop mit derweilen starken Rock-auswüchsen und auch einem wichtigen bisschen Eigensinnigkeit.
Wenn ihr euch davon selber überzeugen möchtet, checkt doch die Pilomotor-Myspace Seite ab. An dieser Stelle könnt ihr euch einige Songs anhören – unter anderem auch meinen Favoriten “Liar”. Diese Seite findet ihr hier: Pilomotor. Meine lieblingsballade ist übrigens “The Magic Hour”, diese findet ihr auch auf der Myspace-Seite.
Wie ich erwähnt habe, war Gestern die Plattentaufe, das bedeutet, man kann sich das Album sogar kaufen. Am Besten tut man dies in den bekannten Läden wie Ex-Libris oder Citydisc. Natürlich geht’s auch Online, zB bei Amazon aber auch anderswo. Hier geht’s direkt zum Amazon-Artikel.
Abschliessend noch etwas zum Namen der Band. Pilomotor (Beziehungsweise der pilomotorische Reflex) bezeichnet das, was dafür sorgt, dass sich bei einem Menschen die Haare kräuseln. Wir kennen alle dieses Gefühl. Wenn wir Angst haben, uns erschrecken, verliebt sind oder wenn wir etwas wunderbares hören oder sehen. Und genau das passiert mir bei einigen Songs von Pilomotor.
Greez Pfoff.
Coldplay – Lovers in Japan und Kylie Minogue
Ich kenne das neue Coldplay Album jetzt schon seit einiger Zeit und habe ja auch schon darüber geschrieben – nämlich hier. Einen Song, welcher mir damals kaum bis gar nicht aufgefallen ist, heisst “Lovers in Japan” – müsste mir ja eigentlich aufgefallen sein.
Der Hauptgrund, warum mir der Song kaum auffiel war, dass er gekoppelt mit einem anderen Song einen einzigen Song bildete (Beziehungsweise eine Tracknummer *aahhrrhg* wie ich das hasse). Und weil ich zusammengeschmolzene Songs so hasse habe ich die siamesischen Songs getrennt und dabei kam erst die wunderbarhaftigkeit von Lovers in Japan hervor.
Selten habe ich einen volleren und schöneren Song gehört als diesen. Deshalb muss ich ihn, wie ich das schon mit Violet Hill tat, mit euch teilen:
Gleichzeitig sind Coldplay nicht nur alleinfüssig unterwegs sondern haben auch noch ein Duett (kann man bei einer Bandkooperation eigentlich von einem Duett reden?) released. Und zwar mit niemand minderem als der geilen Kylie Minogue. Der Song heisst “Lhuna” und ist auch ein wirklich kuschliges Stückchen. Auch dies könnt ihr euch natürlich hier anhören:
Und wer jetzt denk, dass ist coldplay, die sind vielleicht auf CD und bei Songs mit Kylie gut, aber Live sind die bestimmt totale Kacke, der darf sich folgenden 20 sekunden Clip ansehen, der mein Freund am Konzert vor einigen Monaten aufnahm.
Sooo das wär’s
greeez vom Coldplay-Fan

