Spore – Simulation ohne Simulation
So, nach doch ein paar Stunden Spore kann ich nun getrost mein abschliessendes Review zum besten (oder zweitbesten) geben.
Gestern hat ja noch der Patric bei meinem anderen Blogeintrag zu Spore geschrieben, dass die UFO/Weltraum-Phase toll ist. Ich hatte diese noch nicht ausprobiert und tat dies also vor einer Minute.
Spore, ein Spiel das mit unendlicher Individualität und Dynamik wirbt. Es beginnt so: Mein startet als Amöbe, wird zu einer Landkreatur, wird von einem Ufo angegriffen, wechselt dreimal seinen Stammplatz, wird zu einem Stammtier, beeindruckt alle anderen Stämme, wird zu einem Stadtwesen, übernimmt alle anderen Städte, wird zu einer Weltraum-Spezies, kolonisiert den Weltraum und trifft auf Freunde, auf Feinde.
Dieser Ablauf ist gleich, egal, wann, wie, wo man das Spiel startet. Die Individualität ist also schon mal im Grundprinzip gescheitert. Wenn man sein Ufo fertiggestellt hat, geht man auf einen anderen Planeten und findet dort ein abgestürztes Ufo. Auch das ist immer gleich. Man findet auf seinem eigenen Planeten Gewürz, das irgendeine Farbe hat – Am Anfang scheint das irgendwie immer orange-rot zu sein.
Man handelt also mit Gewürzen. Immer mit Gewürzen, die irgendwelche Farben haben und deshalb irgendwas kosten. Man kann sogar seiner eigenen Stadt, die einen gratis mit den Gewürzen beliefert, die Gewürze wieder verkaufen.
… Es ist mehr als nur enttäuschend, dass ein Spiel, das mit Individualität und Originalität wirbt, linearer ist als Tomb Raider. Und das muss ich gleich noch einmal als einzelnen Satz formulieren, damit ich es selber glaube: Spore ist linearer als Tomb Raider.
Somit gibt es im ganzen Spiel nur einen Gott: Die Programmierer von Spore. Sie geben nämlich als überuniversales Gottwesen den präzisen Ablauf der Evolution vor. Wahrscheinlich ist Spore eine Ode an das Schicksal: Wer immer du bist, wie immer du aussiehst: Dein Schicksal ist fest und gleich wie bei allen anderen.
Fazit: Spore ist ein enttäuschenderer Hype als es das iPhone war. Und Spore ist eines der am schnellsten ausfahrenden Spiele, die ich je gespielt habe.
Und wenn man das noch auf eine Skala setzt: Spore enthält 3 von 10 Punkten. Die 3 Punkte gibt’s für die grandiose Idee und die trotz der Langweiligkeit gelungenen Kreatur-, Fahrzeug- und Gebäudeeditoren.
Greez pf
Gehirn brauchen ich nicht, haben iPhone!
howdy!
Mötzelte ich doch immer über das Ach-so-doofe iPhone, weil’s ja so doof ist und so. Aber ich will euch allen mal kurz mitteilen, dass die positiven Punkte überwiegen.
Heute war ich nämlich am “Chörblifäscht”, um ein Rennen zu Filmen, welches ich dann schneide und eine dvd draus mache. Alles was ich wusste, war, dass ich nach rothenburg mit dem zug musste. Als ich dort war hatte ich keinen schnall, wo ich hin musste…
Dank Safari (dem Internet in meinem Pocket) fand ich auf der Website des festes einen Lageplan. Dank google Maps und dem gps-Sensor wusste ich dann auch schnell wo ich hin laufen muß und dass ich bereits einige 100 Meter falsch gelaufen war.
Somit sag’ ich trotz kurzem Akku und einigen (gravierenden) Softwarefehlern: ich Liebe Mein iPhone! Auch wenn es mich manchmal auf die Palme bringt, ist es doch ab und zu nützlicher, als es je ein handy oder handheld war, das/den ich testete.
Und jetzt konnte ich auch gerade diesen Post auf meinem Weg nach Chur im zug schreiben
Greezz pf
The happening…
Erst mal vorneweg: The Happening ist sogar für einen M. Night Shyamalan Film zum Kotzen langweilig!!!
Das sagen zumindest 90% aller Happening-Reviews, welche ich finden konnte. Wie zum Beispiel dieses hier von outnow, einer Seite, die ich sehr schätze, doch mit deren Review ich diesmal also gar nicht einhergehen kann.
Mal abgesehen davon, dass in diesem Film ständig alle Sebstmord begehen – was doch an sich schon eine extrem beklemmende Situation ist – hat der Film, wenn man sich darauf einlässt, einen spannenden Plot und sogar den ein oder anderen Schockmoment auf lager. Sogar für Splatterfans – welche sich je nach Schnittversion des Films mehr oder weniger selbst vorstellen müssen – hat’s was dabei.
Meine Empfehlung also: Auch wenn Marky Mark zugegeben eine leichte Fehlbesetzung ist, empfehle ich jedem den Film, der grusel und m.night shyamalan mag – Jedoch mit dem vorbehalt, dass man GAR KEINE Erwartungen an den Film haben sollte, denn wie gesagt: 90% aller Zuschauer fanden den Film total beschissen.
Die konnten womöglich (Achtung: Spoiler) nicht mit dem “Die Natur wehrt sich”-Szenario umgehen… wegen dem schlechten Gewissen oder so *haha*
greeez der weiterhin-shyamalan-fan-pfoff
Coldplay – Viva La Vida …
*shiver* Das neue Coldplay-Album ist Gestern, von mir fast unbemerkt, auf meinen Computer geregnet. *don’t panic* – ich hab’s vollkommen legal bei iTunes gekauft ![]()
… und nun will ich euch davon erzählen!
Camille: Björk für Superarme
Nicht, weil ihre Musik noch Mainstreamier und hörbarer wär, als der von Portishead – das ist er nämlich keineswegs – sondern weil sie kaum Instrumente gebraucht und somit kaum Ausgaben für instrumente hat – eh?… (jajajaja ich weiss, Medúlla von Björk hatte gar keine Insturmente, aber… das war nur ein einziges Album, also – eh?)
Nun ich sprach einst bereits von Camille und traf inzwischen nur eine einzige Person, welche Camille auch so mochte wie ich selbst. und Heute erhielt ich auf einmal eine SMS die mir erzählte, dass Camille ein Konzert in Zürich geben wird. Dadurch fand ich heraus, dass sie seit kurzem ein neues Album hat, welches ich natürlich gleich kaufte.
Und huiiiiii… Ein wirklich cooles Album! Sehr rhythmisch und (leider) auch ziemlich viel mainstreamier als ihre alten Songs. Trotz allem immernoch sehr eigen und speziell – aber leider alles englisch
trotz allem, hier natürlich ein youtube-clip eines ihrer neuen Songs:
greeez pf
Portishead: Björk für Arme
Oder auch für Menschen, welche noch vollkommen intakte Ohren haben. So ist doch deren Sound after all auch sehr melancholisch, speziell, eigen und unnormal.
Durch einen guten Freund und durch die ziemlich penetrante Plakatwerbung des neuen Albums “Third”, kam ich irgendwie dazu, dieses partikuläre Album zu haben und muss wirklich sagen: GEIL! Zwar in keinem Falle Spazier-musik (Wie auch Björk es nicht ist) aber wirklich schöne Hintergrund-, Lese- oder Chill-unterhaltung.
Und hier gibt’s nen Song von deren Album “Third”. Der Song heisst “hunter”.
greeez und enjoy!
Pfoffie
The Signal…
Ich frage mich und weiss nicht, ob ich den Film liebe oder hasse. The Signal, welcher sich gerade die ehre gab und gibt, sich mir darzubieten, ist wohl einer der spannendsten, ekligsten und gleichzeitig originellsten Horrorfilme der neueren Zeit.
In der Stadt Terminus wird am Silvesterabend über alle elektronischen Kommunikationsmittel ein seltsames Signal ausgesendet, das in den Menschen tief verborgene Aggressionen auslöst und diese dazu bringt, sich gegenseitig umzubringen. In wenigen Stunden gerät die Welt völlig aus den Fugen und Leichen pflastern die Strassen.
Kein “Perfect Day” für die hübsche Mya (Anessa Ramsey): Sie ist auf der Flucht vor ihrem Ehemann Lewis (AJ Bowen), der eben einen seiner Kumpels abgemurkst hat. Bewaffnet ist sie nur mit einem Discman. Der Song von Lou Reed, den ihr Liebhaber Ben (Justin Welborn) ihr geschenkt hat, beruhigt sie und lässt die wahnsinnig gewordene Aussenwelt an ihr abprallen.
Lewis und Ben platzen derweil auf der Suche nach Mya in eine Neujahrsparty der etwas anderen Art. Gastgeberin Anna (Cheri Christian) hat gerade ihren Ehemann um die Ecke gebracht und versucht nun mit Hilfe von dessen Kumpel Clark (Scott Poythress) die Leiche zu beseitigen. Die beiden Nebenbuhler mischen die Party tüchtig auf und bringen diese so richtig in Schwung.
Diese Zusammenfassung und ein gutes Review zum Film findet ihr auf http://www.outnow.ch
Ein Gefühl wie dieses hatte vor und seit “the ring” kein Film mehr bei mir hinterlassen. Und ich muss verdammt noch mal ehrlich zugeben, dass ich wohl gestorben wäre, wäre der Film nicht zuende gewesen. Warum? Na ganz einfach: An Sauerstoffmangel. Ich hatte lange keinen Film mehr gesehen, welcher bei mir so viele Atemlose Szenen hervorrief.
Wenn man das ganze mit den immer abstruser werdenden SAW-Filmen vergleicht, so muss ich sagen, dass mir dieser Film einiges besser gefällt. Er gibt sich nicht unendlich mühe, eine Pseudotiefsinnige Story aufzutischen, sondern erzählt uns eine solide, unterhaltsame (gar lustige) Story, die trotz des Mystery-anteils (Welcher für mich natürlich als interessenpunkt gilt) Bodenständig ist. Viel blut, viel gemetzel – wie’s sich für einen solchen Film gehört – hat’s natürlich auch dabei.
Zusammengefasst ist es das weiterdenken von “The Land of the dead”, ohne dass die Menschen sterben, bzw. eine “Zombietechnisch” abgespeckte Version von Stephen King’s Roman “Puls” … jo öhm… wenn ihr irgendwie die chance habt, den Film zu schauen, und euch zufälligerweise Horrorfilme gefallen, dann schaut ihn… Genial.
Und so habe ich mir gleich selbst die einstigesfrage beantworten können: Ja, ich liebe den Film *TheSignalZuMeinemNeuenLieblingshorrorfilmDeklarierUndTheRingVomThronStossWelcherEhSchonLängstFälligWärAberNieErsatzFand*
Greeez pf
The last Mimzy
Während ich gerade Filme für meine Goodbye-URU Video am rendern war, erinnerte ich mich auf einmal daran, dass ich doch in der bluewin-tv Zeitschrift von irgend einem Film gelesen habe, welchen ich unbedingt schauen wollte. Durch’s Heft blätternd fielen mir durchaus einige Filme auf, die ich unbedingt mal ausleihen wollte, aber den einen, den ich meinte, fand ich irgendwie nicht.
Doch auf einmal stolperte ich darüber: The last Mimzy – GENAU! Der war’s ja. Ich abonnierte ihn gleich und begann zu schauen…
That was just a lie *sing* | Moby's last night
Heute hab ich mich plötzlich während der Arbeit dafür entschieden, DOCH Moby’s neues Album “last night” zu kaufen. DOCH deswegen, weil ich eigentlich vorhatte, zuerst bei jemandem zu schauen, wie’s so ist und dann erst zu entscheiden, ob ich’s kaufe. Aber aus akuter Musiknot und überdruss am Bekannten habe ich dann im affekt das Album gekauft.
Und boah, das Album ist geil. Discoooo pur, geile Beats und ich sag’s euch, ich war noch nie so schnell in einem Album drin, wie in dem. Nach dem ersten durchhören hat jeder Song mal 5 Sterne erhalten, das gibt’s sonst nie – auch wenn das wohl noch differenziert werden wird.
Langsam, schnell, texty und instrumental. Irgendwie ein mix aus all seinen Alben seit er keinen Rock mehr macht. Bei einigen Song’s erinnert der Anfang leider schon zu täuschend an Vorgängersongs (beim einen hatte ich sogar gleich dir Lyrics im kopf und wollte singe *heaven, a gateway, to hope*). Aber das ist nun eben Moby, pur und wie immer, aber doch mit einigen neuerungen, die mir sehr gefallen.
Sehr gefallen hat mir gleich der introsong “oh yeah” und oh yeah ist auch die Devise – ein nettes Girly haucht oh yea oh yeah oh yeahl und ich kann – trotz des eher zahmen beats – kaum auf meinem Bürostuhl sitzen bleiben.
Weitere Songfavoriten sind Disco lies, 257.zero und Alice. Werd mir das Album jetzt gleich nochmal anhören und dann wieder und wieder…
Ich kann’s also allen herzlichst empfehlen, die das, was Moby so macht, mögen.
greeez pf
Microsoft Support VS. Apple Support
Zweimal wurde ich nach Deutschland verbunden, zweimal hat man mir dort versucht zu helfen. Einmal war die Lösung, auf eine Box zu warten, welche eine leere Box drin hat um dort dann mein kaputtes produkt rein zu tun und danach auf das neue bzw. reparierte zu warten. Beim anderen mal war die Lösung dann, einfach alles zu löschen und neu zu beginnen – juhu.
Beide Supportlines waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auch waren es coole Gesprächspartner. Schlussendlich muss ich jedoch zugeben, dass mir der Microsoft support besser gefallen hat. Er war lustiger als der andere und konnte mich auch zufriedenstellender Beraten (Ich krieg ne neue Xbox). Der bei Apple war zwar auch nett und hatte wirklich Ahnung, worum’s geht, die Lösung, dass ich meine Backup-Festplatte neu formatieren musste, war jedoch nicht wirklich befriedigend (Auch wenn sie nur eine Datenkopie meiner anderen Festplatte ist).
So viel dazu. Beide sehr zuvorkommend und nett. Das ist überraschend, wenn ich an andere supporthotlines denke, welche ich schon wählen musste (e.g. Bluewin)
