The Posting 666: Alan Wake und das Spore-omen
Jubiläumszeit! Auch wenn es sich nicht um einen Blogjahrestag handelt, ist es trotzdem ein spezieller Post. Es ist nämlich der ganz genau 666. Post, den ich auf diesem Blog veröffentliche. Alle mal angefangenen und nicht veröffentlichten Posts zählen hier nicht dazu. Mit dem Erscheinen von diesem und bis zum Erscheinen des nächsten Posts befinden sich somit genau 666 Beiträge online. G R U S E L I G (wenn man christ ist
).
In diesem Zusammenhang werde ich mich natürlich etwas gruseligem und meiner Angst davor widmen.
Alan Wake
Lange ist es her. Genauer gesagt waren es nun um 5 Jahre, in denen wir – die auf Alan Wake wartenden – auf Alan Wake warteten. Ich Erinnere mich, um 2005/6 hatte ich mir überlegt, eine dieser NextGen-Konsolen zu kaufen. Ich nahm dabei folgenden Gedankengang:
- Was hat die PS3, was Microsoft nicht hat?
- BluRay! Was aber scheisse ist, weil ja eh HDDVD gewinnen wird (hahadjflkasjdfsd *prust* was für eine Fehleinschätzung)
- Und sonst? Was hat die Xbox was Sony nicht hat?
- …
- …
- Sony ist scheisse
- Aber das kann doch nicht alles sein? …
- Ja… Da war doch dieses Game…
Und mit jenem Game meinte ich damals schon Alan Wake. Ich schaute mich im Internet um und sah die beeindruckende Grafik dieses Spiels gepaart mit der “ich bin ein Autor und – OH MEIN GOTT! GRUSELZEUGS!! HORROOORR!!!”-Prämisse. Der Fall war klar: Dafür lohnt es sich, eine xbox360 zu kaufen.
*räuspr*
Nun, die Monate und Jahre vergingen und aus This fall… wurde langsam Winter 2008 und zuletzt when we’re done. Gleichzeitig wurde es still. Alle 5 Monate gab’s mal wieder einen Screenshot oder Trailer – Wahrscheinlich nur um zu zeigen: “Ja, also ähm, wir ähm… also ja wir sind noch dran … Otamme tauko.” Dann, mit einem Schlag der Plötzlichkeit hiess es: ”Wir sind jetzt fertig, in 9 Monaten könnt’ ihr’s dann kaufen!” Und jetzt, also am Freitag in einer Woche, sind diese 9 Monate der Wartezeit endlich fertig.
2005 hatte ich das Spiel bei Citydisc vorbestellt. Und diese Käslitypen haben es wirklich bis jetzt geschafft, sich das zu merken. Bedauerlicherweise boten Sie die Limited Edition nicht an und so musste ich, mit schwerem Herzen, nach 5 Jahren meine Vorbestellung bei Ihnen canceln. Aber jetzt freue ich mich und erwarte auch auf den nächsten Freitag, endlich, nach all den Jahren, dieses Spiel in den Händen zu halten.
Das ist wie, wenn man kurz vor dem ersten Mal denkt: Wow, das Leben war eigentlich bisher auch ohne das ganz toll. Und so verhält es sich ja auch mit der xbox360. Sie tut und tat (tatüütata) grandiose Dienste.
Aber Halt!
Lange auf das Spiel gewartet? Endlich erscheint es? Mit einem Hype? Ich habe die Limited Sonder Spezial Hyperedition bestellt? … ALARM! Irgendwelche Alarmglocken beginnen in meinen Ohren zu klingen. Das hatten wir doch schon mal? Und mit einem Schlag erinnert sich der Pfoff: Spore. Das Spiel 2008 – so hofften wir zumindest. Sim Everything, erwarteten wir, erhielten aber einfach einen Gagg, der an Linearität kaum zu übertreffen ist. Und dort war es genau dasselbe, ich hatte lange gewartet, hatte gehypt, mir die Limited was-auch-immer Edition geholt… und war enttäuscht, spielte das Spiel zweimal durch (braucht ja nur so dreissig Minuten) und legte es in eine staubige Ecke.
Was, wenn Alan Wake auch dem Spore-omen verfällt? Alle Zeichen deuten darauf hin. Alan Wake steht quasi unter einem Spore-Omen.
Diesbezüglich eine kurze Erklärung als Einschub: Spore-omen = Spore-Phänomen und Spore-Omen = Ein Omen, das einen Spore-ähnlichen Reinfall prophezeit.
Die immer häufiger auftauchenden Reviews und Previews sind durchzogen. Loben sie doch das schöne Design, die tollen Effekte, lassen aber durchsickern, dass die Story, die Spannung sowie auch das Gameplay etwas müssig daherkommen werden. *seufz* Ich freue mich natürlich noch immer auf das Spiel, die Freude wird jedoch mit jedem Tag mehr mit der Angst vor einem Spore-omen gepaart.
Tja, es bleibt nichts, als das schlechteste zu hoffen. Denn wenn wir etwas aus Spore, Lara Croft – The Cradle of Life, Silent Hill, Resident Evil 3 : Extinction und Tomb Raider: Legend gelernt haben, dann, dass man bei Erwartung negativ und bei Befürchtung positiv überrascht wird.
Ich werde nach Erhalt und Test bestimmt wieder darüber berichten.
Cheerio, Pfoffie
P&P Rollenspiele
Zum Ersten: Ja! Ich lebe noch, krass, gell?
Zum Thema…
Pen&Paper Rollenspiele, kennen wir sie nicht alle? *hüstel* Um ehrlich zu sein, kenne ich sie nicht mal so richtig. Deshalb erkläre ich euch mal, was denn so ein P&P Rollenspiel eigentlich ist. Und dann gibt’s Informationen zur neusten Enjor-Konzeptinnovation: Der Enjor Rollenspiel-Designer
Spore – Simulation ohne Simulation
So, nach doch ein paar Stunden Spore kann ich nun getrost mein abschliessendes Review zum besten (oder zweitbesten) geben.
Gestern hat ja noch der Patric bei meinem anderen Blogeintrag zu Spore geschrieben, dass die UFO/Weltraum-Phase toll ist. Ich hatte diese noch nicht ausprobiert und tat dies also vor einer Minute.
Spore, ein Spiel das mit unendlicher Individualität und Dynamik wirbt. Es beginnt so: Mein startet als Amöbe, wird zu einer Landkreatur, wird von einem Ufo angegriffen, wechselt dreimal seinen Stammplatz, wird zu einem Stammtier, beeindruckt alle anderen Stämme, wird zu einem Stadtwesen, übernimmt alle anderen Städte, wird zu einer Weltraum-Spezies, kolonisiert den Weltraum und trifft auf Freunde, auf Feinde.
Dieser Ablauf ist gleich, egal, wann, wie, wo man das Spiel startet. Die Individualität ist also schon mal im Grundprinzip gescheitert. Wenn man sein Ufo fertiggestellt hat, geht man auf einen anderen Planeten und findet dort ein abgestürztes Ufo. Auch das ist immer gleich. Man findet auf seinem eigenen Planeten Gewürz, das irgendeine Farbe hat – Am Anfang scheint das irgendwie immer orange-rot zu sein.
Man handelt also mit Gewürzen. Immer mit Gewürzen, die irgendwelche Farben haben und deshalb irgendwas kosten. Man kann sogar seiner eigenen Stadt, die einen gratis mit den Gewürzen beliefert, die Gewürze wieder verkaufen.
… Es ist mehr als nur enttäuschend, dass ein Spiel, das mit Individualität und Originalität wirbt, linearer ist als Tomb Raider. Und das muss ich gleich noch einmal als einzelnen Satz formulieren, damit ich es selber glaube: Spore ist linearer als Tomb Raider.
Somit gibt es im ganzen Spiel nur einen Gott: Die Programmierer von Spore. Sie geben nämlich als überuniversales Gottwesen den präzisen Ablauf der Evolution vor. Wahrscheinlich ist Spore eine Ode an das Schicksal: Wer immer du bist, wie immer du aussiehst: Dein Schicksal ist fest und gleich wie bei allen anderen.
Fazit: Spore ist ein enttäuschenderer Hype als es das iPhone war. Und Spore ist eines der am schnellsten ausfahrenden Spiele, die ich je gespielt habe.
Und wenn man das noch auf eine Skala setzt: Spore enthält 3 von 10 Punkten. Die 3 Punkte gibt’s für die grandiose Idee und die trotz der Langweiligkeit gelungenen Kreatur-, Fahrzeug- und Gebäudeeditoren.
Greez pf
WOW, Dieses Wetter!
Ist es nicht wunderbar?
Es ist kühl, eisig fast, ich fühle mich in richtiger “Herbstwanderung”-Stimmung. Was ist falsch? Die Stimmung! Ich hasste die Herbstwanderungen – eigentlich hasste ich alle Wanderungen während der Schule. Doch das Präteritum gewinnt und ich hätte wirklich Riesenbock auf eine Wanderung durch den Wald. Weil ich zu faul bin, anderes vorhabe und genau das bereits für ende November eingeplant habe bleibe ich zuhause und spiele – trotz des vollkommen unpassenden Wetters – Spore.
Warum Spore? Weil der gute Patric meint, dass die Ufo-Phase super sei. Ich habe diese nämlich – ehrlich gesagt – noch gar nicht gespielt.
Nun, auf zu neuen Ufern, auch wenn das andere mir bereits gefällt…
greez vom pf
Spore – Das Spiel der Degradierungen
Spore, DAS Computerspiel des Jahres. Sozusagen das iPhone unter den Games *haha*
Ein Riesenhype also.
Wen wundert’s da, dass ich gleich eines dieser Games für mich besorgen musste? K E I N E R (Ist ja auch total DER Antitrend, wenn man Riesenhypes folgt)
Wie auch immer, wer keine Ahnung hat, wovon ich spreche, hier gibt’s den Trailer:
Wie man im Trailer sieht, geht’s in dem Spiel in erster Linie um Evolution (und Revolution). Man kreiert eine Spezies, gibt ihr einen Namen und entwickelt sie weiter. Wird zu einem Landwesen, entwickelt sich wieder weiter, gründet einen Stamm, bastelt Arme, Füsse, Mäuler, Augen, Schrammen und “so zeugs” an die Kreatur und wird letztendlich zu einem Staat. Dort ist man dann etliche Stunden damit beschäftigt, Häuser, Fahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe und “so zeugs” zu kreieren. Hat man das dann mal geschafft und die Herrschaft über den Planeten errungen hat, bastelt man weitere Stunden lang ein UFO und dann wird die Galaxie infiltriert. Begleitet wird man dabei ständig von irgendwelchen konkurrierenden Spezies, welche mehr oder minder fremde Spore Spieler von *around the world* kreiert haben.
Ob das nun geil und nach vielen tausend Stunden Spielspass tönt, kann ich nicht beurteilen, für mich klang es jedoch danach, bevor ich das Spiel kaufte. Enttäuscht bin ich grundsätzlich nicht. Es macht irgendwie Spass, auch wenn es immer mal wieder langatmig ist. Das grösste Problem am Spiel bisher ist jedoch die Zielsetzung. Bis jetzt (ich bin gerade in der Phase 4 oder so) hat man ständig irgendwelche Ziele: Werde Kreatur, finde DNS, erweitere dich, mache Freunde, gründe Stadt, übernehme Planet… Dazu kommt, dass das Ganze extrem Linear und in sich selber wiederholend ist. Der Charme und der Spielreiz, welcher durch Ziellosigkeit indiziert wird, fehlt also. Man stellt sich beim Kauf eigentlich eine Art “Die Sims” vor, wo man einfach viel machen kann. Es ist jedoch überhaupt nicht so – Denn “Die Sims” baut gerade auf diese Ziellosigkeit auf.
Auch scheint das Spiel sehr viel potential verschenkt (oder aufgespart für Add-on’s) zu haben. Wie zum Beispiel die Möglichkeit, zwei Spezies zu kreuzen oder so. Es ist wie eine Demoversion eines Spiels, das noch kommen könnte (Was ja bei “Die Sims 2″ auch so – Das Spiel wird erst mit den Add-On’s wirklich spielenswert). Daníju meint dazu: “Es ist wie die geschnittene Version eines Horrorfilms” – Und er hat vollkommen recht, aber dann besteht ja weiterhin Hoffnung auf eine Ab18 Version (haha wie auch immer)
Was vielleicht für einige auch noch den Spielspass trüben könnte, ist der Fakt, dass man durchs Spiel hindurch ständig degradiert wird.
Man startet als Gott, wird degradiert zum Kollektivgehirn (zur Borgkönigin sozusagen *haha*), danach wird man degradiert zum Bürgermeister/Präsident und ganz zuletzt ist man *nur* noch Raumschiffpilot. Scheint irgendwie die falsche Reihenfolge zu sein, nicht wahr?
Nun denn, abschliessend find ich das Spiel doch recht amüsant und hoffe trotzdem auf irgendwas cooles, add-on mässiges
greez pf
