Kurzgeschichte: Diese Strasse, dieses Haus
Hallo meine liebsten Leser. Es ist mal wieder so weit: Eine Geschichte drang sich mir auf, die schnell und kurz erzählt werden wollte. Sie ist weder Auto- noch sonstwie Biographisch. Mehr zum Hintergrund danach.
Diese Strasse, dieses Haus
Als ich zum ersten Mal merkte, dass etwas absolut und ganz und gar nicht stimmen konnte, war es schon zu spät. Ich war schon zu tief in deren Fängen. Aber das war ich ja, laut Ihnen, sowieso schon seit jeher.
Wahrscheinlich begann es an dem Punkt, als meine Frau mich verließ. Ich soll zwar nicht schreiben, dass sie mich verlassen habe, aber das ist mir egal. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich damals erst angefangen hat, aber ich halte es für erwähnenswert.
Wir waren ein wunderbares Paar. Verbunden auf eine Art, die ich jetzt noch kaum fassen kann. Und dann verlässt sie mich – von einem Tag auf den Anderen.
Wo wir gerade von Anderen sprechen – Ich traf damals ihre Mutter. Ich mochte sie, wusste ich doch damals nicht, dass sie eine von ihnen ist.
Es ging mir gut, immer besser mit der Zeit. Schlussendlich gar sehr gut. Ich musste sie überwunden haben. Es bot sich ein neuer, besserer Job an und ich nahm ihn fröhlich an.
Da sah ich es zum ersten Mal: Dieses Haus.
Ich kümmerte mich nicht darum, obwohl es doch eindeutig eine ganz spezielle Faszination in mir weckte. Die Arbeit war toll. Anfangs hatte ich das Gefühl, das Haus wäre weit von meinem Arbeitsplatz entfernt. Doch es schien Monat für Monat, Woche um Woche, immer näher zu kommen. Auch der Weg zur Arbeit und zurück fühlte sich immer kürzer. Meine Uhr jedoch, bewies natürlich jeden Tag, dass mein Gefühl falsch war.
Eines Morgens aber, konnte ich schon aus der Wohnung das Dach des Hauses ausmachen. Ich wusste, das konnte nicht sein. Es war gerade der letzte Arbeitstag der Woche und ich entschied mich, etwas mehr über dieses Haus herauszufinden.
Anscheinend wurde es im Namen eines städtischen Heiligen erbaut. Lange Zeit, so schien es, wurde es auch zu religiösen Zwecken gebraucht. Später war es ein höher gestelltes Wohnhaus und zuletzt, ja, zuletzt war es ein Haus für geistig behinderte Menschen. Ein Irrenhaus. Und jetzt, ja was war es jetzt? Ich konnte es nicht herausfinden.
Am Samstag zeigte es meinem Fenster schon seine Eingangstür und ich entschied, es genauer zu untersuchen.
Ich klingelte, niemand antwortete. Ich klopfte, niemand antwortete, aber die knorrige, alte Tür schwang leicht knarrend nach innen auf. Ich betrat den staubigen Gang und durchquerte ihn langsam. Der Boden unter mir knarrte und knackte bei jedem Schritt. Ich fühlte mich aufgehoben, absolut sicher. Selbst als ich ihn sah, diesen Schatten, fühlte ich mich noch immer absolut und vollkommen wohl.
Dann trat er in’s Licht.
Ich schrak zurück. Sah Ich doch auf einmal diese Uniform, dieses fremdartige Gesicht und diese bösen Augen. Ich rannte durch den Gang, zurück auf die Strasse und schaute mich um. In meiner plötzlichen Furcht hatte ich gar das Gefühl, mein Haus wäre schon wieder etwas näher gekommen.
Ein Irrenhaus fraß unsere Nachbarschaft. Eines war mir nun klar: Ich musste umziehen.
Gesagt, getan. Zwei Monate später wohnte ich eineinhalb Stunden davon entfernt. Nach meinem treffen der dritten Art entschieden sie sich zwar offenbar, sich wieder von mir zu entfernen. Trotzdem wollte, nein, musste ich weg von da. Mein Job blieb gut. Auf einmal wurde ich nicht mehr gebraucht. Der Job, das Einkommen – auch sie verließen mich, wie meine Frau es tat.
Mein täglicher Weg veränderte sich. In eine andere Richtung, ein anderes Dorf. Ein anderes Leben. Die unheimliche Begegnung, das böse Haus. Sie begannen langsam zu verbleichen, wurden zu scheinbaren Träumen aus einer anderen Zeit – gar einer anderen Welt.
Und dann traf ich sie wieder, ihre Mutter. Sie sagte, sie müsse mir etwas zeigen. Ich folgte ihr natürlich. Etwas war seltsam, diese Strasse, sie kam mir unheimlich bekannt vor. Ich konnte sie aber nicht zuordnen.
Unser weg endete vor einem hohen Haus. Sie drang mich, es zu betreten, was ich auch tat. Eine Glastür öffnete sich vor mir und ich trat ein. So automatisch, wie sie sich aufgeschoben hatte, schob sie sich auch hinter mir wieder zu. Es war ein modernes Gebäude. Ein langer, heller Gang erstreckte sich vor mir und ich begann, ihn entlangzulaufen. Ich bemerkte nicht, wie mit jedem Schritt das Geräusch unter meinen Füssen sich veränderte. Erkannte nicht, dass der Gang mit jedem blinzeln etwas dunkler wurde.
Am Ende des Korridors war eine Tür. Ich berührte die Falle und fühlte mich plötzlich an jenes Haus erinnert. Ich drehte mich in einem unerwartet heftigen Ruck um und sah, dass es wirklich genau jener Gang war, in welchem ich schon vor wenigen Monaten mit dem Unfassbaren kämpfte.
Ich rannte erneut raus. Draußen standen sie und der andere. Beide mit abnorm verzogenen, unglaublichen Gesichtern. Sie Sprachen in ihrer bizarren Fremdsprache und ich wusste, ohne etwas zu verstehen, dass sie über mich Sprachen.
Ich rannte weg, in meine Wohnung. Versuchte, mir einen Plan zu überlegen. Ich musste weg, so schnell wie möglich. Ich buchte ein Ticket für Ferien. Weit weg, ganz weit weg. Und schliesslich legte ich mich schlafen.
Mit dem Ticket sicher in der Tasche saß ich am nächsten morgen in der Garage und wartete auf das sich öffnende Tor. Ich staunte nicht schlecht, als ich den obszönen Akt der Ausserirdischen sah. Direkt vor meiner Einfahrt war dieses Haus entstanden. Alles passte, sogar die Strasse war da. Die Strasse schien so wichtig, und das obwohl sie absolut keine speziellen Merkmale oder Eigenschaften vorzuweisen hatte.
Ich fuhr los, zum Flughafen. Ich fuhr, es schien viel zu lange zu dauern. Mit einem Mal wurde mir erschrocken klar: Es war wieder diese Strasse. In einem scheinbar unendlichen Zyklus wiederholte sie sich. Die Umgebung veränderte sich immer, schien niemals gleich. Aber die Strasse, ja, sie war immer dieselbe.
Auf einmal erschien zwischen den zufällig scheinenden Häusern dieses eine. Ich raste vorbei, weiter in Richtung der totalen Geraden dieser Strasse. Wusste, es gab nur Flucht. Aber tief in mir befürchtete Ich, dass es keinen Ausweg geben würde.
Und ich hatte Recht. Eine plötzliche, scharfe Rechtskurve und ich kam von der Strasse ab. Raste über eine enorme Wiese, einen leichten Hügel hoch und ungebremst darüber hinweg. Ich fand mich, noch immer rasend, inmitten einer unglaublich großen Kuhle wieder. In der Mitte sah ich das Haus und die Strasse. Den Anfang und das Ende der Strasse konnte ich nicht ausmachen, da beide neben dem Haus schnell in der Wiese verwucherten.
Mit einem lauten Knall raste ich in die Wand. Unzählige, nicht näher definierbare Teile zischten an mir vorbei. Es riss mich aus meinem Wagen, durch Wände, Türen und anderes.
Plötzlich kam ich zum Halt, es war dunkel und mein Name wurde gesagt. Ich drehte mich und lag sogleich auf einem Bett in einem hellen, sterilen Zimmer. Der Alien war da, starrte mich verzerrt an und bemühte sich in meiner Sprache.
Er forderte mich auf, alles aufzuschreiben, was passiert war.
Jeden Tag kommt er nun und fordert die Geschichte von mir. Er sagt, er käme, bis ich es verstanden habe. Die Geschichte ändert sich niemals und trotzdem denke ich, ich verstehe es jetzt.
- Ende -
Die Inspiration zu dieser Geschichte kam von zwei Seiten. Die Idee hatte ich zum ersten Ma, äks ich merkte, dass ein Haus, welches ich jeden Tag Kreuze, ein eben solches Irrenhaus ist. «Was wenn ich eigentlich Insasse bin und das Gebäude wär die einzige Sache, die mich daran erinnern soll?» Die Idee dieser Frage reichte aber noch nicht aus. Da kommt Petra in’s Spiel. Sie, ihr Job und unsere Kommunikation haben mich immer wieder daran erinnert (und das ist absolut als Kompliment gemeint). Und Gestern im Zug war es dann so weit: Es schrieb.
Was haltet Ihr davon? Und wer kennt die Lösung zu diesem nicht sehr schweren Rätsel? (hahaha und ja, mich erinnert diese Geschichte auch an eine Buffy-Episode)
Cheerio the pfriter
Die Schweiz hat ein akutes Gewaltproblem
Es ist absolut erschreckend. Man hört es immer wieder in den News. Irgendwelche Leute drehen durch und schiessen um sich, töten Menschen. Diese Täter werden immer Jünger und die Auswüchse dieser Amokläufe werden immer grotesker, beängstigender.
Zumindest im Ausland. (moi ist übrigens in der Schweiz, für alle, die das nicht wissen)
In Amerika, dem Land der verbotenen Brüste oder Deutschland, dem Land das aktiv gegen den Verkauf von Gewalt-verherrlichenden Spielen vorgeht. Aber nicht in der Schweiz. Zugegeben, wir haben natürlich auch hier Gewalt und auch ab und an mal einer der Durchdreht und Politiker oä umbringt. Aber es hält sich alles noch in einem Rahmen, den man bisweilen als Ertragbar bezeichnen könnte.
Wie, um wessen Willen auch immer, komme ich denn nun aber auf diesen Post mit der Aussage eines akuten Gewaltproblems?
Das ist ganz einfach zu beantworten: Der Schweizer Staat hat offenbar das Gefühl, dass dieses akute Problem vorhanden ist. Womit wir auch schon auf den eigentlichen Kern des Posts kommen.
Laut einer Tageszeitung wurde von der Schweizer Regierung nun beschlossen, die von denen so genannten «Killerspiele» zu verbieten. Das ganze kommt natürlich wieder einmal vollkommen zusammenhangslos und aus dem Nichts. Man sollte meinen, unser kleines Land hätte andere, wichtigere Probleme (Soll ich Frau Calmy mal erklären, was «Dschihad» bedeutet?).
Wie auch immer… Auch wenn ich nicht der vollblut Gamer bin, muss ich mich doch trotzdem über diese Schikane brüskieren. Ich frage mich, was da der Beweggrund ist… Wie man sieht hat der Gewaltindex in Deutschland nichts gebracht. Man amokiert und gewaltet fröhlich weiter.
Man muss nun aber ganz offensichtlich davon ausgehen, dass die Schweiz das Gefühl hat, man muss dies als Prävention oder so durchführen. Demnach ist die Aussage der Regierung: “Killerspiele implizieren Gewalt” Das ist aber falsch. Ein Grossteil meines Bekanntenkreises spielt solche Spiele und ist weit weg davon, jemals überhaupt irgendwelche Gewalt anzuwenden. Was also verstehen die alten Politiker nicht, die so viel von Computergames verstehen wie katholische Pfarrer von Sex?
Ganz einfach:
Virtuelle Gewalt ist nicht der Auslöser sondern aller höchstens ein Symptom möglicher, realer Gewaltbereitschaft.
Wer ein Assi mit Knacks und Ich will alle töten-Wünschen ist, der wird früher oder später durchdrehen und wirklich jemanden töten – Ob er nun Killergames spielt, oder nicht. Man sollte, und das ist der Schlüsselpunkt, vielleicht eher mal daran denken, all diese gottsverreckten arschloch-Eltern zu prüfen. Die, die sich keine Sekunde Zeit für ihre Kinder nehmen und sich einen feuchten Dreck darum scheren, wenn das Kind virtuell stundenlang mit Hackebeilen auf Monsterbabies einschlägt. Die, die einfach froh sind, wenn der Scheissgoof in der Ecke seine Klappe hält. Die, von denen man allgemein weiss, dass sie schon mit 15 Schwanger waren und noch immer keine Sozialkompetenz haben. Ja, die sollte man mal unter die Lupe nehmen.
Unsereins – und dazu zähle ich jeden Menschen den ich nur schon annähernd als entfernten Kollegen bezeichnen würde (und sogar all die Psychos die ich kenne) – kann Zombiehorden, Gangster, Monster, Aliens und was-auch-immer virtuell tonnenweise den Garaus machen, ohne dass wir im realen Leben nur einmal darüber nachdenken würden, jemanden wirklich zu ermorden.
Aber, wir sind ja die Schweiz… Wir kümmern uns nicht darum, dass uns das ganze Ausland hasst, wir kümmern uns auch nicht darum, wohin der Atommüll gehen sollte oder was wir gegen die Arbeitslosigkeit tun sollten. Nein, für uns Schweizer ist wichtig, dass all die bösen Ausländer draussen oder tot sind – und dass Gewaltspiele verboten werden.
Man könnte ja ein Spiel erfinden, in welchem der Spieler die Rolle des schweizer Bundesrates oder des Parlaments übernehmen kann. Man könnte selber Gesetze machen und so… Oh! aber das geht ja gar nicht, Gewaltspiele werden ja verboten sein und dieses würde die schlimmste aller Gewalten glorifizieren – Die Staatsgewalt.
Aber, auch wenn ich es tu, sich darüber aufzuregen wird nichts bringen und man kriegt nur Falten (und das ist kein Computerspiel der Welt wert). Müssen wir unsere Mordlust halt mit importierten Spielen stillen. Wir sind ja die Schweiz, wir brauchen auch keine Wirtschaft.
Cheers, der Pfoff
Oben und andere 3D-Filme
Letztes Wochenende habe ich es nun auch geschafft und den neuen Disney-Pixar Film Oben / Up in 3D gesehen. Das fügt meinem 3D-Film-Repertoire eine weitere Perle hinzu. Somit habe ich nun recently zwei Horrorfilme und vier Animierte Kinderfilme in 3D gesehen. Diese sind: My Bloody Valentine, Final Destination, Fly me to the moon, Ice Age, Coraline und Oben. Da dachte ich, es wird mal Zeit, mit diesem ganzen 3D endlich mal abzurechnen.
Ich war und bin ja immer skeptisch, wenn es um 3D-Filme geht. Man könnte sich fragen warum, aber die Antwort ist eigentlich einfach: 3D-Filme haben im Normalfall folgende Attribute:
- Spezielle Einstellungen die in 3D voll geil rüberkommen
- Weder Story, noch Tiefgang oder sonst was interessantes ausser
- Noch mehr spezielle Einstellungen und Effekte die in 3D voll geil aussehen
Aber darf ich ehrlich sein? Nach so fünfzehn Minuten hat man’s gesehen, wenn Kreissägen, Spitzhacken, Dinosaurier oder Fliegen-Babies aus der Kinoleinwand geflogen kommen. Die Abfolge der Gedanken ist etwa so:
- Wow Geil! Das kommt ja voll raus!
- Oh, das kommt auch raus, cool!
- Ja ok, das kommt auch raus…
- oh.. schau… ehm das kam grad nicht raus, warum?
- ok, ich hab’s gesehen
- Ich hab Kopfweh
Ich war im Kino und hatte mir Monsters VS Aliens angeschaut. Der Film war eigentlich lustig und auch herzig, aber natürlich vollkommen auf dieses 3D-Zeugs zugeschnitten (und zwar hyperextrem). Wie ihr der oberen Liste entnehmen könnt, habe ich den Film nicht in 3D gesehen und mich den ganzen Film hindurch über all diese (in 2D vollkommen idiotisch aussehenden) Szenen geärgert, die nur Des 3D’s wegen erfunden wurden.
Ich glaube, das Final Destination in 2D etwa gleich gut (oder schlecht) ist, wie in 3D. Der Film ist unterhaltsam, aber eigentlich (und unterm Strich) nicht wirklich interessant. Die Effekte in 3D sind cool aber ich denke nicht, dass der Film in 2D viel schlechter ist. Anders hingegen my bloody valentine. Ich fand den Film schon in 3D zum Kotzen langweilig und angelte mich von 3D-Schocker zu 3D-Schocker (und zu den Szenen wo dieser geile Cop da rumlief…). Wären die Szenen nicht in 3D gewesen (und wär es nicht der erste 3D-Horrorfilm gewesen, den ich gesehen habe), wäre der Film absolute Hundekacke gewesen. Und das kann’s doch nicht sein?
Dasselbe gilt auch für die meisten 3D-Kinderfilme. Aber bereits Coraline und nun auch Up machen dabei die grosse Ausnahme. Während Coraline noch einige Male wirklich mit dem 3D-Effekt spielt, bleibe extreme 3D-Szenen in Up vollkommen aussen vor. Der Film kann zeitenweise sogar ohne 3D-Brille problemlos (wenn auch leicht unscharf) angesehen werden. Das scheint nun ein Negativpunkt zu sein, denn: Wofür 3D, wenn es nicht genutzt wird?
Da muss ich aber gleich gegenhebeln (Was für ein Wort!): 3D ist bereits nach einem oder zwei Jahren ein überlutschtes und langweiliges Stilmittel. Wie gesagt: Es ist eigentlich schon alles mal auf einen zugeflogen. Wirklich interessant wird die Technologie erst jetzt, wenn sich die Filmemacher wieder mehr um den Film und weniger um die Effekte kümmern und das 3D einfach zu dem wird, was es schon immer sein sollte: Eine erweiterte Sicht durch ein Fenster, das einem das Gefühl gibt, näher am Film zu sein.
Man kann zu dieser Aussage nun natürlich gegenwenden und sagen: Wenn aber das Zeug aus der Leinwand zu kommen scheint, ist es dann nicht näher zum Publikum?
Doch, aber es entlarvt sich als Tiefenlose 3D-Attraktion und ausserdem wirken solche (dadurch riesig erscheinende) Objekte falsch, unrealistisch und mehr plastisch als real. Es darf schon was rauskommen, aber nicht zu weit und man sollte es damit nicht übertreiben.
Noch ein Tipp an mögliche 3D-Filmer die das lesen: Macht keine Aufnahmen aus grosser Entfernung (Beispiel: Man sieht bei my bloody valentine ein Kohlenwerk [oder sowas] und seine Arbeiter von weit oberhalb). Das lässt die Objekte und Menschen wie Lego oder andere Plastikfiguren/Objekte wirken. Also ein absoluter no-go.
So viel zu meiner Meinung. Hat noch jemand sonst 3D Filme gesehen und was haltet ihr davon?
Greez PF
Pushing Daisies – Die Fabelhafte Welt der Amélie mit Leichen
Wer hat Gestern Abend auch die neue Serie Pushing Daisies gesehen? Aus reiner Neugier und niederen Erwartungen habe ich das ganze mal aufgenommen und nach meinem Japanisch-Kurs mal reingezogen.
Niedere Erwartungen hatte ich, weil die neueren amerikanischen Serien in den meisten Fällen leider ein Schuss in warmes Joghurt waren (wie zB Dexter).
Pushing Daisies überraschte mich jedoch.
Der Hauptcharakter der Serie hat eine supergeile Gabe: Mit einer Berührung kann er totes zum leben erwecken. Wenn er mehr als eine Minute wartet, stirbt etwas anderes in der näheren Umgebung. Wenn er das etwas ein zweites mal berührt ist es tot – unwiderruflich.
Inzwischen verdient er Geld damit, Mordopfer zu erwecken und sich von diesen ihren Mörder verraten lassen – Und dann das Kopfgeld einsacken. Doch dann wird seine Kinderliebe “Chuck” ermordet und er weckt sie auf – er bringt es jedoch nicht über’s Herz sie wieder sterben zu lassen. Dann musste eben der böse Bestatter daran glauben.
Das ganze tönt schon sehr nach viel Eigenhumor – die Story ist bisweilen auch sehr abstrus, fast lächerlich und auch absurd. Das ganze wird aber in eine Welt verpackt, die nicht nur optisch an die Fabelhafte Welt der Amélie. Als die Serie mit den Erzählerworten “Der Hund war 2 Jahre, 5 Monate, 3 Tage, 4 Stunden und 2 Minuten alt – und wurde keine Minute älter” (oder so ähnlich) fühlte ich mich gleich bei Amélie. Als dann später auch noch im Hintergrund ein Song lief, welcher auch zum Amélie-Soundtrack gehört, wusste ich: I LOVE IT
Wer von euch hat es noch gesehen wie findet ihr’s? (In diesem Zusammenhang könnt eich gleich mal die neue Poll-Funktion bei WordPress testen)
greeeez pfoffie…
